14.08.2015
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Leben auf dem Mars?

Seit einigen Jahren malträtieren wir den Mars mit diversen Geräten. Die Gretchenfrage lautet nach wie vor: Ist Leben auf dem Mars denkbar? Gab es zumindest in früheren Phasen lebensfreundliche Bedingungen? Harald Lesch fasst den aktuellen Stand zusammen.

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Leicht
  • Dauer (min.): 8
  • Format/Stil: Harald Lesch solo, Neues aus dem Universum
  • Leben: Anthropozän, Extraterrestrisches Leben

Personen in dieser Konversation

  • Gast - L.Schmidt

    Zu Andy Weir, der Marsianer: "Stimmt alles" - leider sind ein paar Kleinigkeiten nicht ganz richtig im Roman. Beispiele: Irgend etwas (es könnte der herbeigeholte Transponder einer vorigen Mission gewesen sein) brannte durch, da die (falsche, wegen Kurzschluss) Stromversorgung viel mehr Amperes liefern konnte als das Gerät benötigte. Das ist Unfug, denn dies besagt nur, wieviel die Stromquelle liefern kann, sollte der Verbraucher dies benötigen. Diese Menge Strom wird dem Verbraucher nicht aufgezwungen, sondern beschreibt lediglich das Potential der Stromquelle - damit wird ein Gerät nicht zerstört, bloß weil die Stromquelle mehr "Amperes" hat als der Verbraucher benötigt.
    Ein anderer Punkt war die Reduzierung der Spannung eines 10 Ampere Gerätes von ich glaub 33 nach 28 Volt mittels einem *Widerstand* (welcher dann 50 Watt verbraten müsste, selbst bei Kühlung durch die Marsatmosphäre keine triviale Sache) - solche Widerstände hätte außerdem Abmessungen und Gewichte, welches Verwendung dieser in der Raumfahrt ausschließen, insbesonders da der Gestrandete nach eigener Aussage noch über einige Spannungsregler (extremst wahrscheinlich Schaltregler, welche Verlustleistung und Wärmeentwicklung minimieren und damit den Wirkungsgrad erhöhen) verfügte, wie an anderer Stelle im Roman berichtet wurde. Bei Ignorieren der Effizienz und Fehlen entsprechender Regler hätte der Gestrandete sich aber einen Widerstand (von 0.5 Ohm) aus rückgewonnenem Draht wickeln können.