10.08.2016
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Holzersche Permakultur | Die Welt in 100 Jahren

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  • Schwierigkeitsgrad: - Leicht
  • Dauer (min.): 29
  • Format/Stil: Gastbeitrag
  • Serien: Die Welt in 100 Jahren

Personen in dieser Konversation

  • Sehr guter und authentischer Impuls zur Erdung von uns Menschen. Und absoluter Kontrast zu bspw. Videobeitrag "Breackthrough Starshot" (05/2018).

    Reichtum verpflichtet - zumindest theoretisch: Die Menschen, die finanzielle Mittel angehäuft haben - was meist anonym auf Kosten der Natur und/oder anderer Menschen geschieht - sollten es meiner Meinung nach hauptsächlich in Projekte für den Planeten Erde (Beispiel Holzer) zurückgeben bevor wir flüchten um neue Sterne/Planeten zu erkunden. Es wäre doch zielführender, zuerst die Priorität auf eine Überlebensfähigkeit der Spezies zu setzen um dann nach den Sternen zu greifen in Form von Breakthrough Starshot o.ä.

    "#348 Christian" hat bereits die notwendige Reformation des Gesellschaftssystem erwähnt. Der Kapitalismus als Weltreligion ist meiner Ansicht nach das Grundübel. So lange die Entscheider aus Politik und Wirtschaft überwiegend kurzfristig profitorientiert reagieren, ist das Gesellschaftssystem immer eines, das im Ungleichgewicht mit die Natur (und damit der Menschen untereinander) steht. Wenn als Rahmenbedingung das kapitalistische System gesetzt bleibt (wovon ich ausgehe für die nächsten relevanten 50-100 Jahre), sind wir davon abhängig, dass Leute mit finanziellen Mitteln Ihre Verantwortung (er)kennen und ihre Mittel (Projekte zum Erhalt der Menschheit) und Macht (Politische Einflussnahme) sinnvoll und mit Hirn einsetzen.

    Im "kleinen" kann jeder EInzelne sein Verhalten hinterfragen - und sollte nicht auf "die Großen" warten (den klein und groß sind relativ). Damit könnte es gelingen, uns ein vernünftigeres Gesellschaftssystem von unten (Viele geben wenig zurück) und oben (Wenige geben viel zurück) zu bauen.

    Allerdings macht mich das menschliche Absicherungs-Verhalten (auch mein eigenes Verhalten!) machmal sehr nachdenklich bzgl. eines Rückflusses von denen, die Profitieren an die, die etwas zum Guten bewegen wollen. Bestes Beispiel ist das Projekt hier (UWudL): Millionen Klicks und Tausende Follower von tollen Beiträgen. Und nach über drei Jahren 5.000€ Spenden von tausenden anonymen Profiteuren (klar: das ist besser als nichts - aber im Mittel doch extrem wenig Wertschätzung, finanziell gerechnet pro Nutzer und Video). Und dabei schauen hier hauptsächlich Menschen zu, die zu den finanziell Reichsten des Planeten gehören...

  • Im Kern gute Ideen und der Mann hat wohl echt Ahnung. Ob es global und umfassend machbar ist, wird schwierig. Im Grunde genommen müsste sich unser gesamtes Gesellschaftssystem reformieren.