03.03.2017
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Planetenentstehung - TW Hydrae • Live im Hörsaal | Barbara Ercolano

Der Stern TW Hydrae ist für Astronomen ein beliebtes Studienobjekt: er ist nur 175 Lichtjahre von der Erde entfernt, relativ jung - und Spezialteleskope zeigen eine gute Draufsicht auf die Gas- und Staubscheibe, die TW Hydrae umgibt. Eine solche protoplanetare Scheibe ist der Ort, an dem Planeten entstehen. Auf besonders detailgenauen Aufnahmen zeigen sich darin ringförmige Lücken, die von jungen Planeten in die Staubwolke gepflügt worden sein könnten. Die Astrophysikerin Barbara Ercolano erklärt die Zusammenhänge.

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Leicht
  • Dauer (min.): 27
  • Format/Stil: Gastbeitrag
  • Astronomie: Exoplaneten
  • Weiterführende Links: In der Veranstaltungsreihe "Cafe und Kosmos" stellen Wissenschaftler der ESO, des Excellenzclusters Universe und der Max-Planck-Institute für Physik, Astrophysik und extraterrestrische Physik Aktuelles aus ihren Forschungsgebieten vor.
    Details/Links zur Veranstaltungsreihe:
    www.cafe-und-kosmos.de
    www.muffatwerk.de

Personen in dieser Konversation

  • Heute möchte ich es kurz machen: Ich bin/war hellauf begeistert!

    Es gibt wirklich hübsche, amüsante, lockere Wissenschaftlerinnen in freier Wildbahn!
    Und nicht nur bei Hollywood in Filmen (gelobt sei hier auszeichnend Jodie Foster in „Contact“)

    Die leichte und lockere Art von Prof. Dr. Barbara Ercolano reiht sich hervorragend in die „Lesch-Gassner-Linie“ ein. Sie sieht Wissenschaft genauso mit dieser frischen Lockerheit, auch wenn sie mal leicht ins Flapsige driftete – egal. Ich war zum Tränen vor Begeisterung berührt.

    Bei all den herrschenden Dummköpfen in der Welt, wo ich mich immer und immer wieder frage, ob die Menschen denn nie auch nur irgendwas aus der Vergangenheit lernen (und ich meine Vergangenheit nicht im Sinne von <= 1 Tag), freut es mich tieften Herzens, dass es doch noch viele kluge Köpf/inn(e)n gibt, die zudem noch eine schiere Freude und Lust an ihrer Arbeit ausstrahlen, dass es mir warm ums Herz wird.

    Von meiner Seite ruhig gern mehr von Prof. Dr. Barbara Ercolano – auch wenn sie „nur“ ein ganz spezielles Teilgebiet der Astrophysik beackert. Auch im populärwissenschaftlichen Bereich sehe ich in ihr großes Potential.

    Danke.

  • Gast - M

    Hallo,

    also ich fand den Vortrag von Frau Ercolano hervorragend. Sprachliche Barrieren sah ich da keine wie "Peter Vetter" es beschreibt, vor allem hatte sie zur Beginn des Vortrages gesagt dass, jeder, jederzeit, falls er etwas nicht verstanden hat auch mal nachfragen kann. Im Publikum hatte sich niemand gemeldet, also haben auch dort alle alles verstehen können.

    "Was ich von Ercolano gehört habe erwarte ich von Studenten die einen science slam über ihre Studienarbeiten machen besser und informativer" => du musst dir auch überlegen, dass im Publikum (und auch die youtube-Zuschauer) nicht nur Wissenschaftler sitzen, sonder auch ganz normale Menschen die ihre "Wissenslücken" stopfen möchten, also musste die Frau Ercolano es auch berücksichtigen. Ich denke dass sie vor Studenten, von welchen sie auch bestimmte (Vor-)Kenntnisse erwarten kann, ihre Vorträge anders hält als vor einem viel zu breitem Publikum.

    Wie gesagt, ich fand den Vortrag hervorragend und konnte alles Problemlos verstehen und die Sprache/Syntax ist in meinen Augen nebensächlich, Logik ist das was zählt.

    Viele Grüße und vielen Dank, M.

  • Also ich habe gehofft das so ein charmanter Kommentar kommt wie von Sir Toby bevor ich mich äussere. Ich jedenfalls war erschüttert. Sie spricht in 25 Minuten vielleicht 300 Sätze. Da sind zum Glück auch ein paar vier Wort Sätze dabei und so mag sie es tatsächlich auf eine Handvoll Sätze die Element der deutschen Sprache sind bringen. An einer deutschen Uni sind auch Studenten sind die nicht deutsche Muttersprachler sind und von denen ich natürlich weniger deutsch Kenntnisse erwarte als von ihren Professoren. Ja da geht die Chance für den Kommunikationstreffer - a versteht was b zu sagen versucht hat - doch gegen Null.
    Und vom wissenschaftlichen Standpunkt? Also bei Gaßner, Lesch, Ruder erkenne ich das wissenschaftliche Fundament, Was ich von Ercolano gehört habe erwarte ich von Studenten die einen science slam über ihre Studienarbeiten machen besser und informativer.

  • Interessanter und kurzweiliger Einblick in die Thematik der Planetenentstehung.
    Unterhaltsam und verständlich vorgetragen von einer kompetenten und äußerst sympathischen Wissenschaftlerin...
    Da fallen auch leichte sprachliche Unsicherheiten nicht wirklich ins Gewicht.
    Wenn mein Italienisch nur halb so gut wäre, wie Ihr Deutsch ;-)

    Tante grazie Barbara Ercolano !
    Sir Toby