29.04.2017
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Achtsamkeit in der Wissenschaft und darüber hinaus | Josef M. Gaßner

Interview mit Josef M. Gaßner zum Thema "Achtsamkeit in der Wissenschaft".

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Leicht
  • Dauer (min.): 32
  • Format/Stil: Josef M. Gaßner solo
  • Naturphilosophie: Einführungskurs

Personen in dieser Konversation

  • 72475 Bitz, Germany

    Die Tatsache, dass unser aller, ach so tolle Gehirne, die Menschheit technisch auf solche ein wundervolles Niveau gebracht haben, dass organisatorisches und von mir aus strukturelles Geschick uns dazu gebracht haben global viel mehr miteinander zu kommunizieren, zu handeln, verknüpfter zu leben, dass bei alledem aber der "innere", ethische Fortschritt in der Geschichte des Menschen noch nie mithalten konnten, gehört mit Sicherheit auch auf diese, sonst so "wissenschaftsverherrlichende" Seite!!!
    Ich danke Herrn Gaßner und bin froh darüber, dass er sich entschlossen hat dieses Video einzustellen! Es wäre ein Jammer gewesen, hätte er das nicht getan.
    All diese Dinge gehörten eigentlich für tausend Jahre permagepredigt!

  • ... musste einfach mal gesagt werden!
    Ja klar es war zum Ende hin etwas "Ich-lastig", aber das ist doch auch mal gut. Warum sollte ein Wissenschaftler (der ja auch nur Mensch ist) nicht mal einfach so über seine Gedanken, Gefühle und Ansichten sprechen. Das macht doch einen Menschen erst interessant und im eigentlichen aus.
    In einer immer komplexer werdenden Welt muss man/frau sich innerlich erden können um seinen eigenen kleinen Seelenfrieden zu finden. Verdammt wichtig, vor allem wenn man ein Kopfarbeiter ist. Denn ansonsten steht man eines Tages da wie Dr. Faustus: … Da steh' ich nun, ich armer Tor,
    Und bin so klug als wie zuvor! Heiße Magister, heiße Doktor gar, Und ziehe schon an die zehen Jahr'
    Herauf, herab und quer und krumm. Meine Schüler an der Nase herum - Und sehe, dass wir nichts wissen können! Das will mir schier das Herz verbrennen. … Das –oha! - möchte ich gar nicht im Kontext zum Auszug aus dem Beitrag der SZ (vom 4.10.2016) setzen: …Schweiß bildet sich auf seiner Stirn, der kommt nicht nur von der Ergoldinger Nachmittagssonne. "Wenn ich von Naturwissenschaften erzähle, fang ich an zu schwitzen. Es ist unglaublich spannend." Spannend auch, weil so vieles noch ungeklärt ist.“ – zu viele Parallelen – trotz der Jahrhunderte zwischen Faust’s Monolog und dem Heute.

    Aus meiner eigenen Sicht sind es immer wieder die vielen kleinen Dinge im Leben, die das Leben lebenswert machen. Ich freue mich mehr über eine Hummel im kriechenden Günsel, die fortwährend eifrig von Blüte zu Blüte zieht und einfach nur tut, was sie tun muss (oder will, weiß man ja nicht so genau) und einfach nur lebt, als über ein Lob auf der Arbeit. Mir ist die Arbeit der Hummel sehr wichtig, auch wenn ich ihren Arbeitsanteil am Erhalt dieser Welt gar nicht zu verspüren mag. Ich achte die Arbeit der Hummel, daher ist bei mir im Garten auch genügend Platz für solche ehrlichen und einfachen Arbeiter.

    Achtsamkeit und Demut hat noch keinem Menschen geschadet – Danke für den Beitrag.