14.07.2017
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Prinzip der minimalen Wirkung • Aristoteles ? Stringtheorie (9) | Josef M. Gaßner

Von Aristoteles zur Stringtheorie - Folge 9: Sir William Hamilton formulierte 1834 das Prinzip der minimalen Wirkung (auch Prinzip der stationären Wirkung) basierend auf dem Lagrangeformalismus. In der Reihe "Von Aristoteles zur Stringtheorie" erläutert Josef M. Gaßner die fundamentale Bedeutung der Lagrangefunktion und der minimalen Wirkung für die moderne theoretische Physik.

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  • Schwierigkeitsgrad: [mittel]
  • Dauer (min.): 33
  • Format/Stil: Josef M. Gaßner solo
  • Serien: Von Aristotheles zur String-Theorie

Personen in dieser Konversation

  • Sehr geehrter Herr Gaßner,
    dank dieses tollen Videos konnte ich meine inzwischen etwas eingestaubten Kenntnisse bezügl. des Lagrange-Formalismus wieder auffrischen und habe mich dann gleich mal ein paar Aufgaben gewidmet. Jetzt würde ich mir auch noch ein Video zum Hamilton-Formalismus wünschen. (Wäre ja auch als Vorarbeit zur Schrödinger-Gleichung recht viel Wert...oder?)
    Vielen Dank und weiter so Herr Gaßner.
    Mit freundlichem Gruß
    Benutzername

  • Kleiner Fehler:
    Bei 14:12 besser + 2 * v * delta v (statt + 2 * delta v).
    Und bei 14:22 besser - 2 * v * delta v (statt - 2 * delta v).
    Das wäre richtig binomisch. Bitte nicht die Ausrede, dass es sich schließlich in beiden Fällen weghebt, wenn man das Verhältnis bildet ;-)

  • … Und es war Sommer und trotzdem regnete es (mal wieder). So war zumindest der letzte Samstagabend mit dem UWL-Video gesichert.

    Alles Gut – Alles Fein! Das rote Hemd/Shirt ist wieder Standard (gehört für mich, so wie der orangefarbene Kaffeepott zu „Harry“).

    Ob der viele Regen am Samstag dann zu den vielen Schleudersymbolen für mich geführt hat – mhhh?
    Auch wenn ich nicht immer den mathematischen Dingen für mich nachvollziehbar folgende konnte, so war es doch das wichtigste, die Mächtigkeit der Lagrangefunktion und der minimalen Wirkung verstanden zu haben.
    Ein wahres Highlight für mich ist und bleiben die Schlussbemerkungen zum (/aus dem) Leben des hauptsächlich den Beitrag inspirierenden Wissenschaftlers – hier konkret von Sir William Hamilton. Es ist für mich selbst leidvoll nachvollziehbar, und damit holt es mir solche Denkergrößen auf den Boden der Realität zurück, wie eine Jugendliebe einen so klaren Denker wie Sir William Hamilton aus der Bahn werfen konnte. Das macht für mich das Faszinosum Mensch so ganz besonders. Wie solche nicht „fassbaren“ Dinge wie Liebe nicht rational zu bewältigen sind und welch Glück es doch sein muss „glücklich“ zu sein. Desto mehr bezaubert mich unser Josef mit seiner fast schon kindlichen Glücklichkeit und Freude an der Sache.
    Zu gern würde mich interessieren, wie, durch was und womit unser Josef so eine sichtbare Freudigkeit dauerhaft auftanken kann – bei einem Job, wo andere Wissenschaftler eher mürrische und verschlossene Zeitgenossen werden.

    Danke für den schönen Beitrag!