20.10.2017
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Spezielle Relativitätstheorie: E = mc² • AzS (14) | Josef M. Gaßner

In unserer Reihe von Aristoteles zur Stringtheorie schließen wir die Spezielle Relativitätstheorie ab mit der Linearisierung des Lorentzfaktors. Dabei ergibt sich die berühmteste Formel der Welt: E = m c². Josef M. Gaßner erläutert die Bedeutung dieser Beziehung und die Konsequenzen für unser Weltbild.

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  • Hallo UWL Team,

    wufff! Die Teile 13 & 14 der Reihe waren echt knackig. Da kommen einen - rückblickend betrachtet -die vorangegangenen Teile der Reihe fast wie Daily-Soaps im Privatfernsehen vor (nicht abwertend gemeint nur vom inhaltlichen und vorstellungstechnischen Potential her).

    Mit dem Verfolgen des ganzen mathematischen Backgrounds habe ich persönlich (wie schon immer gesagt) leichte Probleme. Durch die vielen Erklärung vom unserem Prof. Gassner kann ich trotzdem recht gut folgen. Schade, dass mir die vielen kleinen mathematischen Tricks nicht geläufig sind, leider gab‘s sowas früher nicht in der Schule als Mathe-Kost. Immerhin leuchten mir mit der Zeit einige Wege ein, auch wenn ich es selbst sicherlich so nicht eigenständig wiedergeben könnte. Sei’s drum.
    Für mich wichtiger sind die Kernaussagen, die sich aus all dem mathematischen ergeben. Dies ist mir 1000. Mal mehr wert.

    Allein die Aussage, dass für Photonen die Zeit quasi stillsteht und Entfernungen (Weglängen) quasi gegen Null gehen (ich hoffe es richtig verstanden zu haben) ist bemerkenswert. So habe ich dies noch nie betrachtet. Daraus ergeben sich für mich eine ganze Reihe von Fragen, die ich schön fände, in eventuellen weiteren Folgen erklären zu bekommen.

    (1) Leite ich den Zusammenhang richtig her: Es wird ja gemutmaßt (zumindest habe ich es gehört), das Licht (Photonen) nicht „altert“. Ist dies eine Folge von „für Photonen steht die Zeit quasi still“? Oder präziserer gefragt: Wie sähe ein „gealtertes“ Licht aus – welchen Unterschied könnte man zwischen einem frisch erzeugten Photon und einem kurz nach dem Urknall (ab Sichtbarkeit) feststellen? Wie wirkt hier die relativistische Komponente? Lässt die Wirkung bei der Erzeugung wirkenden Impulses nach (wenn dies so wissenschaftlich korrekt formuliert wurde)?
    (2) Die Sache mit den „Weglängen gegen Null“ erzeugt bei mir in der Vorstellung ein Paradoxon. Aus der Sicht eines Photons hätte es nach 1 Sekunde seiner Erzeugung am Punkt (A) quasi keinen Weg (zum Punkt (B) zurückgelegt. Vom einen externen Beobachter gesehen verständlich die ca. 300.000 km zurückgelegt. Nun ist das Photon am Punkt (B) und rast weiter zu Punkt (C) – für das Photon quasi wiederum eine Nulllänge. Gesamtheitlich betrachtet dürfte damit das Photon quasi aus Eigensicht nie einen Weg zurücklegt haben und nie einen Tag älter geworden sein. Oder ist dieser „Weg“ den das Photon von A nach B zurückgelegt hat so was wie ein Quantensprung? Sprich das Photon hoppelt von A nach B und C usw. wobei der Zustand dazwischen quasi nur durch „Messung“ festgestellt werden kann? Füttert das die Sache mit der Quantenverschränkung und der Annahme, das verschränkte Photonen gar nicht zwei verschiedenen Photonen sind, sondern nur durch Messung verursachte Punkte des gleichartigen Auftretens?
    (3) Fragen über Fragen – was wirklich aus Sicht eines Teilchens mit Lichtgeschwindigkeit vorgeht…

    Für mich ist hier noch sehr viel Potential für eine Tiefenbohrung in die wissenschaftliche Materie vorhanden.
    Bitte für mich mehr solche Dinge aufbereiten und soweit wissenschaftlich möglich zu deuten. Das macht wissenschaftlich mehr Sinn als über „Beamen“ zu philosophieren.

    Danke an unseren Prof. Gassner für den netten Wochenendausklang.

  • Vienna, Austria

    Merkwürdig! Obwohl ich unbewegt vor meinem Laptop saß, kamen mir die 30 Minuten vor wie 5. ;)
    Vielen Dank für das spannende und lehrreiche Video!