01.11.2017
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Kerr-Lösung rotierender Schwarzer Löcher • Faktencheck | Andreas Müller

Andreas Müller entwickelt aus der 1916 gefundenen Schwarzschildlösung zur Beschreibung von Schwarzen Löchern und den Grundlagen des Drehimpulses die 1963 von Roy Kerr veröffentlichte Kerr-Lösung zur Beschreibung von rotierenden Schwarzen Löchern und erläutert anhand von Beispielen die Auswirkungen der Rotationsgeschwindigkeit. Er schätzt den möglichen Massebereich von bisher entstandenen Schwarzen Löchern ab, wobei Quasare natürlich nicht fehlen dürfen.

 

 

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Personen in dieser Konversation

  • Moin,

    seit durch Zufall auf die Seite gekommen bin, schaue ich die Videos regelmäßig. Sie beleuchten viel Themen von unterschiedlichen Seiten und das in hervorragender Qualität und vor allen Dingen in verständlicher Form.

    Zu diesem Beitrag möchte ich anmerken, dass das Mysterium, das den Schwarzschild-Radius mit der Fluchtgeschwindigkeit des Lichts in Verbindung bringt, offenbar nicht tot zu kriegen ist. Auf den Seiten von Andreas Müller findet man noch einen entsprechenden Hinweis beim Thema "Fluchtgeschwindigkeit".

    Vielleicht kann man ja nachträglich noch eine Korrektur vornehmen. Noch besser wäre natürlich der Hinweis, dass beides nichts miteinander zu tun hat.

    Viele Grüße

  • Hallo,

    erstmal vielen Dank für das Video, wie immer anschaulich dargestellt :)

    Wäre es denn möglich noch eine Erklärung zu geben, was die beiden Lösungen der Kerr-Metrik, also der äussere und der innere Radius, bedeuten? Bedeuten in dem Sinne, was an diesen Grenzen passiert - auch wenn es wohl etwas etwas schwierig ist zu sagen, was hinter dem Ereignishorizont, welchen wohl der äussere Radius darstellt, passiert. Ich habe zwar die Spektrumartikel gelesen, komme damit aber nicht so wirklich weiter.

    Vielen Dank

  • Stimmt die Aussage bei 1.50?:
    "Würden wir die Sonne auf zu einer Kugel mit einem Radius von 6km zusammenquetschen dann wäre aus der Sonne ein schwarzes Loch geworden."
    Ich dachte, dass das schwarze Loch eine Singularität ist und damit unendlich klein und der Schwarzschildradius also Ereignishorizont wäre 3km bzw dann 6km im Durchmesser.
    Das schwarze Loch müsste doch viel kleiner sein als der Schwarzschildradius?

  • Und wieso kann eine Singularität rotieren?

  • OK beide Fragen wurden mir von Prof. Dr. Andreas Müller bereits bei Youtube erklärt. Ich bin sprachlos hinsichtlich der Mühe die sich hier bei Fremden gegeben wird. Ich kann mich nur vielmals dafür bedanken! Diese Videos sind eine echte Bereicherung am Abend und dann bekommt man das alles noch kostenlos. Danke!