25.11.2017
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Überlichtgeschwindigkeit • Kugelsymmetrie • Kommentarcheck Kosmologische Konstante | Andreas Müller

Andreas Müller geht nochmals auf Kommentare zum Video „100 Jahre Kosmologische Konstante" https://youtu.be/rdWidaWOua4 ein. Er erläutert, warum man Galaxien, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit entfernen, doch noch beobachten könnte und warum es ein guter Ansatz ist, dass das Universum in allen Richtungen gleich aussieht.

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  • Hallo UWL Team,


    Jeppp! Endlich ist das „Wir“ wieder im Zentrum!
    OK die Darstellung ist nur ein sinnbildlicher Vergleich – trotzdem tue ich mich immer etwas schwer mit den Videos von Dr. Andreas Müller. Er ist immer etwas „schnell“ mit seinen Darstellungen und der unbedarfte Zuschauer sieht das „Wir“ als Zentrum des Universums an – was es ja nicht ist.
    Vielleicht sollte man adäquat wie unser Prof. Gassner doch mehr feinfühlig auf die Darstellung und den zu verdeutlichenden Zweck eingegangen werden.

    In dem Zusammenhang eine Frage, die bei mir seit Ewigkeiten als Halbwissen offengeblieben ist. Kurz erläutert:


    Der Urknall war bzw. wirkte „überall“. Das „Wir“ hat daher (?) nur einen Sichtradius von ca. 14 Mrd. Lj. Beamen (Hyperlichtgeschwindigkeitstransport mit einer Transportdauer von ca. 1 Sek.) wir uns jetzt auf einen Planten (besseren einen gedachten Punkt) in der Galaxie, der außerhalb unseres Sichtradius liegt, dann müsste doch auch dort eine Hubble-Sphäre von aktuell ca. 14 Mrd. Lj gelten. Logisch könnte man von diesem Punkt wiederum einen Punkt suchen, der außerhalb der aktuellen Hubble-Sphäre läge und käme dann nochmals über 14 Mrd. weiter von dieser Galaxie weg. Könnte man dies bis in alle Ewigkeit so weitertreiben?

    2.) Oder wenn diese Galaxie ja schon so alt ist sprich „kurz“ nach dem Urknall entstanden ist, wäre dort ja die Hubble-Sphäre kleiner und man könnte den Urknall quasi vor der Haustür sehen? Wobei dies quasi eine Reise in die Vergangenheit wäre und so zwar denkbar ab nicht praktisch?

    3.) Wäre nach dem Teilchenhorizont technisch das Ende des fassbaren (sichtbar wäre es eh nicht) Universums? Ich habe schon von Größen des Universums von „Radien“ um die 70-80 Mrd. Lj gehört.

    4.) Gäbe es theoretisch einen äußeren Rand des Universums? Oder trifft hier eher der Vergleich mit dem Aufblasen eines Luftballons und den aufgemalten Punkten (Urknallsinnbild), dass schon von Anfang an alles im Zentrum und trotzdem gleichzeitig am äußersten Rand liegt zu – nur der Raum dazwischen wird größer?

    Ohje – Fragen über Fragen… ?