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24.12.2017
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Allgemeine Relativitätstheorie • Kommentarcheck Aristoteles ? Stringtheorie (23) | Josef M. Gaßner

Kommentarcheck zum Themenkomplex Allgemeine Relativitätstheorie: Modellbildung, Weltlinien auf gekrümmter Raumzeit, warum fällt eine Orange zu Boden, warum suchen wir nach Gravitonen, wie wurde aus dem Minimalprinzip ein Maximalprinzip, was genau ist eine Geodäte, gehts auch mit weniger Mathematik?

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: [mittel]
  • Dauer (min.): 19
  • Format/Stil: Josef M. Gaßner solo
  • Grundlagen: Spezielle Relativitätstheorie, Allgemeine Relativitätstheorie
  • Serien: Von Aristotheles zur String-Theorie, Kommentarcheck

Personen in dieser Konversation

  • Ich habe jetzt auf Aristoteles zur Stringtheorie Video 23 erreicht. Die Quintessenz da heißt: Maximale Eigenzeit. Einstein hat auf die Frage nach der Quintessenz geantwortet: Früher glaubte man, dass wenn man alle Dinge aus der Welt entfernt, blieben noch Raum und Zeit übrig. Nach der ART verschwinden aber Raum und Zeit mit den Dingen.
    Diesen Aspekt habe ich hier nirgends wieder gefunden.

  • Kjunks Zweifel teile ich. Die Weltlinie der Erde im relativ zur Sonne ruhenden Bezugssystem sollte eine stetige Schraubenlinie sein, deren Achse die Zeitachse wäre, wenn die Umlaufbahn der Erde ein Kreis wäre und nicht eine Ellipse mit einem Brennpunkt als Zentrum. Die Steigung dieser Schraubenlinie mag etwas variieren. Diese Variation sollte aber nicht zu einer Zeitumkehr führen.

  • Die Weltlinie für den Planeten bleibt in der Darstellung links der Zeitachse zeitlich hinter der ruhend angenommenen Sonne zurück und überholt sie rechts wieder während jedes Umlaufs. Die Zeit vergeht wegen der Schwere der Sonne langsamer. Die Zeit für den Planeten läuft mit dessen variablen Geschwindigkeiten unterschiedlich langsamer aber bei reduzierter Gravitation schneller. Warum das während eines Umlaufs relativ zur Sonne so große Unterschiede entlang der Zeitachse machen soll, wie dargestellt, leuchtet nicht direkt ein.

  • Hallo,
    müsste die Kurve des den Stern umkreisenden Planeten nicht anders aussehen? So wie es angezeichnet wurde, würde das Objekt ja immer wieder in die Vergangenheit 'reisen', oder?
    MfG
    K. Junk

  • Sicher weiß ich es (natürlich) auch nicht, ich würde aber sagen: Entweder, soll die Linie sich *um* die Zeitachse dreht -- dieser 3D-Effekt kommt aber in der 2D-Zeichnung sehr verzerrt rüber. Außerdem bräuchten wir dann eine zweite Raum-Dimension (aus der Tafel heraus) im Diagramm -- die hat er aber nicht eingeführt.
    Oder: Er hätte einen "Sinus" entlang der Zeitachse zeichnen müssen.
    Ich muss aber gestehen, dass ich keine Idee habe wie "umkreisen" in einem 1-Raum-Dimensionalen Raum funktionieren soll.
    Momentan favorisiere ich deshalb die erste Idee, in der er wirklich diese zweite Raum-Dimension (aus der Tafel heraus) eingeführt ohne es explizit zu sagen, weil er sich gedacht hat: "ist ja klar, wenn ich etwas umkreisen will brauche ich 2-Raum-Dimensionen -- wer weiß das nicht" :-)