30.01.2018
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Plancksches Wirkungsquantum • Aristoteles ? Stringtheorie (24) | Josef M. Gaßner

Max Planck vereinte um das Jahr 1900 die bis dato widersprüchlichen Theorien von Rayleigh/Jeans und Wien. In einem – wie er selbst sagte – „Akt der Verzweiflung“ führte er dabei eine Hilfskonstante ein: das sog. Plancksche Wirkungsquantum. Damit riss er die Physik aus ihrem Dornröschenschlaf und legte das Fundament für die moderne Quantenmechanik. Josef M. Gaßner wandert auf den geistigen Spuren von Max Planck und erläutert die Zusammenhänge.

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  • Schwierigkeitsgrad:
  • Dauer (min.): 37
  • Format/Stil: Josef M. Gaßner solo
  • Grundlagen: Quantenmechanik
  • Serien: Von Aristotheles zur String-Theorie
  • Roermonder Str. 249, 41068 Mönchengladbach, Germany

    vielen Dank ? für diesen spannenden Clip. Also hat Jesus nicht exponential Wein und Fisch zur Hochzeit von Kanaan erzeugt, sondern die inflationär erzeugten Speisen und den Wein ? entsprechend der Anzahl Hochzeitsgäste aufgeteilt und somit begrenzt und reguliert. Daher wurde die Welt nicht mit Wein und Fisch ? überflutet. Jesus hatte schon damals das Plancksche Wirkungsquantum als nachhaltiges Regulativ erkannt.?✌️

  • Hallo UWL-Team,

    obwohl ich den Beitrag schon am Abend der Veröffentlichung ansah, komme ich aus technischen Gründen erst heute zu einem Kommentar. Was mich dahingehend etwas wurmt, weil die zwei Vorkommentierer einem die besten Worte aus dem Mund, besser aus den Fingern genommen haben. Viel besser und treffender kann man gar nicht den Beitrag kommentieren als „uw“:
    „Die Gaßner´schen Informationsquanten springen über!“ (Bem.: wie immer)

    Dies gelingt mir nicht zu toppen - ich versuch’s trotzdem: „Viel Obst um Nichts!“ oder passendes „Viel Nichts um Obst!“ Wobei es Schade war, die Blattmandarine nur in einer Kunstform zu sehen.
    Hinweis: Sofern kleine Bio-Kumquats (aus eigenem Anbau) zu Demonstrationszwecken benötigt werden, sende ich gern mal ein paar zu.

    An Fragen bleibt bei mir nicht viel offen. Der Frage von „deerf41“ würde ich mich gern anschließen:
    Wie kam Planck darauf, dass „an Hand der dargestellten Gleichungen … die Energie gequantelt ist“?
    Dies erschließt sich mir gleichfalls nicht, wäre aber gut zu wissen.

  • Finde es super, das es weiter geht.
    Mich würde interessieren, wie Planck an Hand der dargestellten Gleichungen darauf gekommen ist, das die Energie gequantelt ist, und wie er den Wert der Konstanten bestimmt hat. Die Einführung einer Konstanten zur Behebung des Widerspruches ist das Eine, die Schlussfolgerung bezüglich ihres Inhaltes das Andere.
    Bin da aus den vorzüglichen Darstellungen im Vortrag diesbezüglich nicht ganz schlau geworden.

  • Wie Plank auf die Quantisierung gekommen ist, hat sich mir leider auch nicht erschlossen, dass sollte nochmal genauer erklärt werden.
    Den Wert der Konstanten zu bestimmen ist aber "einfach", hier mal *eine* Idee: Je nachdem welches h ich wähle werden sich die Kurven unterscheiden, insbesondere die Form/Position der Hochpunkte. Ich kann also einen Draht mit zB. 3000K leuchten lassen, die gemessene Intensität in einem Diagramm einzeichnen und schauen für welches h die berechnete Kurve am besten zur Beobachtung passt. Fertig. Zur Bestätigung mache ich dass dann noch für möglichst viele weiter Temperaturen und wenn ich immer auf das (fast) gleiche h komme, wird's wohl stimmen.
    Da hat jetzt die Messgenauigkeit noch Einfluss drauf, der Draht wird nicht überall gleich heiß sein usw. Deshalb hab ich "einfach" auch in Anführungszeichen gesetzt -> im Prinzip einfach, in der Praxis stößt man aber auf (technische) Probleme.

    Prof. Gaßner hat das ja schon öfter gesagt: Die Menschheit konnten noch keinen Fall finden/erzeugen/denken der die SRT oder ART nicht bestätigt. Wenn Sie so wollen ist es hier genauso: Die Menschheit konnte noch keine Temperatur finden/erzeugen mit der die Theorie/das h nicht bestätigt wurde.
    Hoffe das hilft, und natürlich weiß ich auch nicht wie Plank h bestimmt hat... ich hab nur mal meine erste Idee wie ich es wohl versucht hätte dargestellt.

  • Toll dass es weiter geht auf der Reise zur Stringtheorie! Wie immer merkt man die durchdachte Vorbereitung des Videos mit einer guten Reduktion der Thematik: So viel Info wie nötig (um als interessierter Laie die Zusammenhänge verstehen zu können), so wenig Info wie möglich (um nicht überfrachtet und abgehängt zu werden). Die Gaßner´schen Informationsquanten springen über! Klasse umgesetzt, vielen Dank und weiter so!