Die Gewinner des UWudL-Quiz vom Dezember 2018 Zu den Gewinnern

09.03.2018
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Portrait Werner Heisenberg | Ernst Peter Fischer

Der Wissenschaftshistoriker Ernst-Peter Fischer beschreibt - begleitend zur Reihe "Von Aristoteles zur Stringtheorie" die unterschiedlichen Charaktere der berühmten Wissenschaftler.
Diese Folge behandelt Werner Heisenberg.

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Leicht
  • Dauer (min.): 1h 19min
  • Format/Stil: Gastbeitrag, Dokus
  • Grundlagen: Quantenmechanik
  • Serien: Portrait

Personen in dieser Konversation

  • Super Porträt über einen echten Künstler und Genie. Der Film steigert sich kontinuierlich bis zum Schluss. Ernst Peter Fischer hat das Gefühl dazu, auf was es ankommt.

  • Leider kann ich meine grammatikalischen Fehler im Kommentar nicht korrigieren - ich bitte, diese zu entschuldigen.

  • Hallo UWudL-Team,
    ich finde den Beitrag ist insgesamt gut gelungen. Aber es ist durchaus anspruchsvoll, die gesamte Zeit konzentriert zu folgen - was sicher auch mit der Dauer >1 Std. des Beitrags zusammenhängt. Ich sehe die Vorträge von Herrn Fischer als gute Ergänzung zu den ansonsten fachlich geprägten Vorträgen an - wobei der Fokus klar auf den fachlichen Beiträgen bleiben sollte.

    Die Interpretationen zum Thema Kreativität des Herrn Heisenberg finde ich schlüssig. Ich bin davon überzeugt, dass Versuche, Kreativität in Veranstaltungen organisieren zu wollen bei weitem nicht an die persönliche, innere Kontaktaufnahme mit sich selbst herankommen können. Das Eingebundensein in die Natur scheint die Verbindung mit uns selbst im Allgemeinen zu unterstützen. Ohne esoterisch abdriften zu wollen stelle ich mir die Frage, ob diese Kreativitätsförderung im Einklang mit sich selbst bzw. "der Natur" ein rein neuronal-biologisches Phänomen ist - oder ob es irgendwann in einigen Jahrzehnten vielleicht sogar eine physikalische Erklärung dafür geben wird. Man stelle sich nur vor, was es für die Entwicklung der Menschheit bedeuten würde, wenn - analog der Hintergrundstrahlung - eine Art "Quanten-Hintergrundinformation" entdeckt würde, die uns alle miteinander (und mit der Natur bis hin zum Universum) verbindet. Vor knapp 14 Mrd. Jahren waren wir alle in irgendeiner Art und Weise (ziemlich eng beieinander :-)) vereint...
    Ein paar Sternenexplosionen weiter sind wir (bereits) jetzt in der Lage, uns mit Dingen zu beschäftigen, die über den Erfahrungsschatz zum Überleben weit hinausgehen. Ich hoffe nur, dass die Menschheit es noch ein paar dutzend Generationen durchhält, denn es wird sicher unglaublich spannend, wie die Wissenschaft hin zur Erkundung immer kleinerer Strukturen und Wirkzusammenhänge auf das große Ganze übertragen werden können.

    Eine Frage hätte ich noch: Wer ist eigentlich der Sprecher neben Herrn Fischer? Der arme Kerl wird meiner Meinung nach nicht genug gewürdigt - denn seine Spracheinlagen sind meiner Meinung nach perfekt umgesetzt.

  • Ich stimme dem voll bei: Wer ist eigentlich der Sprecher neben Herrn Fischer? Der arme Kerl wird meiner Meinung nach nicht genug gewürdigt - denn seine Spracheinlagen sind meiner Meinung nach perfekt umgesetzt.

  • Hallo UWL-Team,

    kurz vor ab. Den Beitrag fand ich deutlich besser als alle vorangegangenen von Ernst Peter Fischer! Allein schon vom Start weg, war der Beitrag für mich gefühlt deutlich im Wortfluss angenehmer. Nicht dieser Redeschwall der mir aus den vorangegangenen Beiträge nicht positiv in Erinnerung blieb. OK an manchen Stellen hat er vor lauter Begeisterung an der Sache den Pferden freie Zügel gelassen und Schwupps ging es im Galopp mit Ihm auf und davon. Ich hatte schon arges gemutmaßt, doch das Pferd bekam im weiteren Verlauf wieder Zügel und erreichte angenehmes Tempo. Somit war der Beitrag über alles sehr angenehm für mich. Ein kleiner Kritikpunkt sei erlaubt. Ich finde es etwas irritierend, warum Ernst Peter Fischer quasi gezielt nicht in die Kamera guckt. Für mich schaut er gefühlte 50 cm neben der Kamera vorbei. Für mich als Zuschauer wirkt dies nicht ansprechend – es ist so als spricht Ernst Peter Fischer nicht mit dem Zuschauer, sondern mit irgendjemand anderem. Ist der Teleprompter vielleicht falsch platziert? ?
    Inhaltlich fand ich den Beitrag fast schon auf Stufe schwer. Obwohl „nur“ vorgetragen wurde und nichts mathematisch Kompliziertes behandelt wurde. Den vorgetragenen Worten von Heisenberg zu folgen – in dieser komplexen Satzgestaltung und meist für den Normalmenschen sehr umschweifenden Darstellungen – fiel mir außerordentlich schwer. Ganz klar bedarf es bei wissenschaftlichen Darlegungen einer wissenschaftlich-präzisen und allumfassenden Satz und Wortwahl – doch führt dies genau zu dem Effekt, dass der Normalmensch sind nicht abends im Bett den neuen „Heisenberg“ Bestseller reinzieht. Ich kann mich an meine Studienzeiten erinnern, wo solche Ausführungen mir fast sämtliches Verständnis raubten, weil ich nach der Lektüre weniger musste als zuvor. Wenn man jeden Satz einer wissenschaftlichen Analyse unterziehen muss um den Inhalt zu extrahieren, dann wird es für mich schwer die Zusammenhänge über mehrere Zeilen oder gar Seiten zu erfassen. Wie sehr schätze ich da die Ausführungen von unserem Prof. Gassner, der wissenschaftliche Zusammenhänge und Darstellungen auf einfache Worte herunterbricht und in kurzen verständlichen Sätzen präsentiert. Vielleicht fehlt(e) hier eine Zwischenschicht in der Darstellung von Wissenschaft gegenüber den Normalmenschen?
    So haben wir die Sprache und Darstellung der Wissenschaft unter sich, die tiefgründig, feinsinnig, korrekt die Sachlagen und Zusammen darstellt – abhängig vom Inhalt tief mathematisch fundiert und streng beweisend.
    Dann haben wir im krassen Gegensatz das populärwissenschaftliche – eines der vielen abschreckenden Beispiele sind für mich irgendwelche N24/NTV Wissenschaftsdokumentationen, die eher reißerisch wie Hollywood Thriller inszeniert sind um viel Publikum anzuziehen - inhaltlich hingegen sowas von oberflächlich sind, dass wenn man eine gesehen hat – alle anderen zum gleichen Thema schon vorahnen kann. Für mich ist das, wie der Volksmund sagt: Wie Bildung aus der Bild!
    Zwischen diesen beiden Extremen fehlt (besser fehlte bisher) ein Medium, dass die erweiterten fundierten Anforderungen des Zuschauers befriedigt. Ein Medium, dass nicht an der Oberfläche kratzt, sondern wissenschaftlich fundiert arbeitet ohne die komplexen Hintergründe und Darstellungen der tiefen Wissenschaftsszene zu verwenden. An dieser Stelle nochmals vielen Dank und Chapeau! an das UWL-Team, die genau diese Lücken schließen hilft - zumindest versucht.
    Für mich ist dies die Quickessenz aus dem Beitrag um Heisenberg …

    P.S. Viele Grüße an „Harry“ – der mit einem seiner letzten Beiträge auf „Terra X Lesch & Co – Warum ist das Sonnensystem flach“ den Fehdehandschuh zu den Flacherdlern zurückgeworfen hat. Finde ich brillant diesen Ansatz zu wagen (auch wenn es die Flacherdler nicht zum Umdenken anschiebt.) *Daumen hoch*