19.03.2018
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Dunkle Materie • Axionen und Mikrowellen + Fragerunde (2/2) • Cafe & Kosmos | Stefan Knirck

Ein Großteil der Masse im Universum scheint kein Licht auszusenden. Vieles spricht dafür, dass ein bisher unbekanntes Elementarteilchen diese „Dunkle Materie“ ausmacht. Stefan Knirck vom Max-Planck-Institut für Physik stellt einen aktuellen Teilchen-Kandidaten vor: das Axion. Wie kann man diese sehr leichten, unsichtbaren und nur schwach wechselwirkenden Elementarteilchen nachweisen?

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Mittel
  • Dauer (min.): 23
  • Format/Stil: Live-Vortrag, Gastbeitrag
  • Grundlagen: Standardmodell/Teilchen/Kräfte
  • Kosmologie: Dunkle Materie
  • Serien: Café & Kosmos
  • Weiterführende Links:
    Cafe & Kosmos

Personen in dieser Konversation

  • Hallo UWL-Team,

    als Quintessenz aus den beiden Vortragsteilen stellt sich für mich nur eine Frage: „Was trinken denn die jungen Physiker neuerdings zum Frühstück?“ Ist das Vorschrift für ein Physikstudium bzw. weitere wissenschaftliche Laufbahn? In der zweiten Hälfte des 19. und dem frühen 20. Jahrhundert sprachen viele Künstler dem Absinth zu um ihren Geist zu „erweitern“. Mir schwant, wenn man/frau sich mit Dunkler Materie beschäftigt, ist wohl ähnlich geistig Erweiterndes notwendig. Stefan Knirck steckt hier voll in der Sache drinnen – ich hoffe nur, dass seine spürbare Begeisterung nach weiteren Fehlschlägen bei seinen Experimenten nicht in Depression umschlägt. Ein verbundenes Ohr wäre kein gutes Anzeichen! Ich bange immer bei so viel Euphorie um die Gesundheit desjenigen. Ich wünsche Ihm schon mal weiterhin ein dickes Fell und eine gehörige Portion Selbstironie um seine Aufgaben zu meistern!
    Inhaltlich habe ich alles gut verstanden um was es ging. Er hat die Grundlagen der Überlegungen, die Zusammenhänge und die Probleme bei der Detektierung gut optisch und verständlich dargestellt. Es blieben für mich kaum Fragen offen. Was mich trotzdem noch interessiert wäre, ob man am LHC schon „Anzeichen“ für Axionen gefunden hätte, oder ob der LHC für deren Nachweis gar nicht geeignet ist? Scheinbar erfolgt man sich aus dem beschriebenen Detektionsexperiment bessere Ergebnisse oder geht es nur darum Axionen anderweitig nachzuweisen?