14.10.2014
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Spins, Nichts und das Higgsfeld

Das Phänomen "Masse" verliert im Mikrokosmos seine gewohnte Bedeutung. Theoretisch müssen Elementarteilchen masselos sein. Trotzdem zeigen unsere Messgeräte unterschiedliche Massen an. Harald Lesch und Josef M. Gaßner veranschaulichen die Zusammenhänge. Einen ausführlichen Vortrag zum Thema finden Sie <hier>

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Schwer
  • Dauer (min.): 14
  • Format/Stil: Dialog Lesch/Gaßner, Josef M. Gaßner solo
  • Grundlagen: Begriffe (Atom bis Zelle), Quantenmechanik, Standardmodell/Teilchen/Kräfte, Higgsfeld/ Higgsteilchen

Personen in dieser Konversation

  • sorry, eine Frage noch dazu:
    Ok, unser Universum expandiert. Sind eigentlich die Raumexpansion und die Zeitkompression proportional? Bei konstanter Lichtgeschwindigkeit müsste das doch eigentlich der Fall sein, oder? Entschuldigung, falls die Frage dumm sein sollte - ich beschäftige mich noch nicht so lange intensiv mit dem Thema und versuche nur meine Gedankenwelt und meine Vorstellungen zu verifizieren...

  • oh man - harter Tobac...
    Aber wie kann man den Elementarteilchen in „Ruhe“ messen wo doch das gesamte Universum expandiert?
    Expandier das Universum eigentlich überall örtlich und zeitlich gleichmäßig?
    Oder ist es eher so, dass die Raumzeitdichte im Zentrum des Universums höher ist als nach aussen und sich diese im Zentrum befindliche, höhere Raumzeitdichte nach „aussen“ hin (mitsamt der immer weiter nach aussen Strebenden Masse des Universums) ausbreitet?
    Damit ergäbe sich dann ein inherenter, stetig sich verändernder Raumzeitdichte-Gradient über jede darin befindliche Masse - quasi eine Raumzeit-Druckwelle. Damit wäre dann KEIN Teilchen jemals wirklich in Ruhe und damit immer mit einer minimalen Masse behaftet, oder?
    Schwer, sich das vorzustellen...