21.02.2019
Artikel bewerten
(10 Stimmen)

Quantenfeldtheorie • Zweite Quantisierung • Aristoteles zur Stringtheorie (41) | Josef M. Gaßner

Josef M. Gaßner: Die Quantenfeldtheorie bietet uns ein neues Modell zum Verständnis der Welt, in dem Elementarteilchen Anregungen von zugrunde liegenden Feldern sind. Wie aber kommt es zur Quantisierung - bislang waren doch alle Felder kontinuierlich? Die sogenannte "Zweite Quantisierung" führt auf natürliche Weise die fundamentale Eigenschaft unserer Welt in das neue Weltbild der modernen theoretischen Physik ein.

Video ansehen

Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Schwer
  • Dauer (min.): 31
  • Format/Stil: Josef M. Gaßner solo
  • Grundlagen: Standardmodell/Teilchen/Kräfte, Quantenphysik
  • Serien: Von Aristotheles zur String-Theorie
  • Vielen Dank für dieses Video! Die Zeit seit der Folge 40 habe ich persönlich als "Wir warten aufs Christkind" aus meiner Jugend empfunden. Die Herleitung von h hat mich wirklich aus den Socken geschossen und macht gespannt, auf die nächsten Folgen.
    Natürlich bleiben wieder Fragen: Sind diese Felder auf mehrere Arten quantisiert? Die Energie offensichtlich ja, aber wie ist es mit der Zeit, die als eine Dimension bestimmend ist? Was ist mit den Dimensionen des Raums? Könnte man aus der Beschaffenheit des jeweiligen Feldes die möglichen Eigenschaften des Teilchens herleiten? Wie manifestiert sich das Feld denn, wenn es nicht angeregt ist? Schwingt es unterhalb der kritischen Größe von h, so dass wir davon bloß nichts mitbekommen?
    Übrigens, auch ich wünsche mir eine genauere Beschreibung des Begriffs der "ebenen Welle", also was genau meint "eben"?
    Ich habe das eindeutige Gefühl, dass "die Bescherung" gerade erst angefangen hat und in den nächsten Folgen noch einige "Geschenke" folgen werden. Nochmal ein grosses Dankeschön für diese Reihe, die mir Antworten liefert, die zufriedenstellen und mich didaktisch immer weiter auf die Wanderung mitnimmt.
    Beste Grüße
    Thomas

  • Zunächst wieder herzlichen Dank für die Fortsetzung unserer "Erleuchtung" mit diesem tollen Video ;-))

    Und dann meine Frage aus meinem laienhaften Bauchgefühl, die in die gleiche Richtung wie Hase's Kommentar geht:
    Wenn das Feld Phi eine Funktion der Raum-Zeit ist, dann müßte es ja auch abhängig von der Raumzeitkrümmung sein, die wiederum eine Funktion der "Orts-Energiedichte (Gravitation oder Energie/Beschleunigung)" ist ?

    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße
    Dieter

  • Chapeau auch für diesen Beitrag! Quantenfelder interagieren offenbar miteinander, da z.B. das Higgsfeld einer Welle des Elektronenfeldes Masse verleiht. Folglich muss es auch eine Interaktion mit dem ART-Gravitationsfeld geben. Unterliegt somit ein Quantenfeld auch der makroskopischen allgemeinen Raumexpansion? Oder zeigt sich hier die Inkompatibilität von Quantenphysik und ART?

  • Didaktisch genial, wie die ganze Serie, aber hier bei so schwierigen Themen wie Feldtheorien besonders eindrücklich.

    Nicht ganz klar ist mir der Begriff "ebene Welle*, da ja dann betont wird, dass die Anregung des Feldes dreidimensional ist.

    Ganz herzlichen Dank für dieses tolle Video und die ganze Reihe.

  • Bei diesem Vortrag entstand bei mir persönlich der Eindruck, es gäbe bei den besprochenen Feldern (Photonen, Elektronen..usw.) verschiedene Quantisierungsgrade. Ist das wirklich so, oder gibt es nur eine unteilbare Energiemenge?
    In Dr. Anton Zeilingers Informationstheorie gibt es die These, dass je kleiner ein Teilchen umso weniger Information kann es mit sich führen...auch bezüglich seiner Eigenschaften. Läßt sich hier auch ein Zusammenhang herstellen warum alle zB Elektronen gleich aussehen, unabhängig davon wie weit sie auseinander liegen?

    Gruß von einem Laien aus Österreich der schon lange in Bayern lebt!