01.05.2015
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Stringtheorien und Schleifenquantengravitation

Welche Vorteile bieten die Stringtheorien und warum benötigen sie zusätzliche Dimensionen? Wie können wir sie experimentell verifizieren oder falsifizieren? Wie ist der aktuelle Stand zur Schleifenquantengravitation? Gehört einer dieser Theorien die Zukunft? Harald Lesch und Josef M. Gaßner in einem Dialog am Rand der Erkenntnis.

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Weitere Informationen

  • Schwierigkeitsgrad: - Schwer
  • Dauer (min.): 32
  • Format/Stil: Dialog Lesch/Gaßner
  • Grundlagen: Stringtheorie/ Schleifenquanten, Supersymmetrie
  • Kosmologie: Urknall

Personen in dieser Konversation

  • Sehr schön - bin aber leider nicht sicher, ob ich das Problem richtig verstehe...

    Es kommt mir so vor, als wenn man mit einem Finite Elemente Ansatz die dynamic einer arbeitenden Baggerschaufel beschreiben - so weit wunderbar. Und dann versucht man die Existenzberechtigung der FE mit der Baggerschaufel zu begründen. Was für einen Sinn soll das denn machen?

    Anders gesagt versucht man doch scheinbar in der Stringtheorie ein allgemeins Beschreibungsverfahren für alle Wirkungen und Wechselwirkungen der Physik auf Basis der grundlegenden, bereits bestätigten Zusammenhänge zu ethablieren und wundert sich jetzt, wenn man mit diesem Verfahren selbst keine Beweise für die Existenz der angewendeten Grundlagen und schon gar nicht für neues darüber hinaus findet?

    Hmmm - da schein ich doch etwas noch grundlegend falsch verstanden zu haben...

  • Sehr amüsant! Ich hoffe nur, ihr beide konntet euch genau so amüsieren! Klingt ja zwischendurch wie ein Kleinkrieg.
    Aber super die Schwachstellen beleuchtet und herausgestellt.

    Vielen Dank für Eure tolle Arbeit!

    Jruß
    chris

  • Gast - exumer

    Warum die Gravitation eine Kugelwirkung hat: Die Kugel bzw auch der Kreis und dessen Rand ist der Knackpunkt... denn genau hier ist ein Dimensionsübergang! Auch hier behilft man sich mit einer "Konstante" PI deren Unschärfe das Problem belegt.

    Wenn wir von einem Kreisförmigen Impuls ausgehen dessen Information nur an einer sich ständig ändernden Stelle vorhanden ist, genau an dieser einzigen Stelle ist eine Beschreibung möglich denn hier reduziert sich die Dimension um eins.

    Es ist schwer die Gedanklichen Vorstellungen in Worte zu fassen. Auch das Rätsel der Teilbarkeit von Grundeinheiten hängt damit zusammen, Stichwort: Primzahlen.

    Die Gravitation könnte die Wirkung eines solchen Dimensionsübergans sein. Und hier komme ich immer wieder auf ähnliche Ansätze wie in der Stringtheorie, obwohl ich mich davor noch nie damit beschäftigt hatte und es eher als "Impuls" bezeichne, dessen maximale Reaktion durch die Strings vorgegeben ist. Was auch erklären würde warum es in dieser Dimension keine schnellere Geschwindigkeit geben kann, aber sehr wohl eine schnellere Information.

    Bisher bin ich auf 9 Dimensionen gekommen -4 -3 -2 -1 0 1 2 3 4 um die mir bekannten Kräfte für mich zu erklären. Ich versuche diese reine Idee nun etwas in Ordnung und Form zu bringen um daraus vll. brauchbare Ansätze zu machen.

    Unschärfe ist für mich die fehlende Genauigkeit beim Betrachter... sie ist nur relativ.