22.08.2019
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Die Frage nach der Herkunft der Sternbilder stellen sich die meisten Leute im Planetarium oder angesichts des Firmaments. Aus der Antike gibt es nur ein einziges Himmelsbild, das uns überliefert ist und dann auch noch unvollständig. Daraus kann man einen Eindruck bekommen, welche Figuren sie möglicherweise gesehen haben, also wie man sie sich vielleicht ursprünglich vorgestellt hat. Tatsächlich wissen wir aber, dass die Griechen viele "ihrer" Sternbilder gar nicht selbst erfunden haben, sondern die Vorlagen für die griechischen Bilder älter sind und mitunter auch anderen Kulturen dieses Imperiums von Alexander dem Großen entspringen. Unter all diesen Kulturen hatte die babylonische Astronomie gewiss den größten Einfluss auf die griechische, doch die babylonischen Sternbildern entziehen sich noch großteils unserer Kenntnis. Nah an der aktuellen Forschung plaudert der Vortrag aus dem historischen Nähkästchen der aktuellen historischen Forschung und stellt einiges von dem (vorläufigen) Wissen zusammen, das wir bisher fassen können.

14.11.2017
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Mehr als 10.000 Gäste besuchten am 21. Oktober 2017 den Forschungscampus in Garching, nördlich von München. Andreas Müller war den ganzen Tag unterwegs und schaute sich auch um, welche Aktivitäten die TU München, die Europäische Südsternwarte und die Max-Planck-Institute zu bieten hatten. Er gibt einen exklusiven Einblick in die fast fertige ESO-Supernova, einem neuen Planetarium und Besucherzentrum, und interviewte außerdem den Supernovaforscher Prof. Dr. Hans-Thomas Janka (MPA) zu verschmelzenden Neutronensternen und Gammablitzen.