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THEMA: Andromedaparadoxon

Andromedaparadoxon 10 Aug 2019 10:06 #55127

Kennt ihr das Andromedaparadoxon?
Es wurde hier bereits- wie ich sehe- angeführt-
Es wurde vom Mathematiker Penrose erfunden, um die Zeitdelitation zu erklären. Ich halte diesen Vergleich für vagemutig, da
die Andremedagalaxis 2,6 Mio. Lichtjahre weit entfernt ist und von daher ist die Veränderung der Zeit realativ zueinander eigentlich zu vage.Ich habe es daher umgeändert.

Ellen geht im Park spazieren.Sie geht mit einem Tempo von 1 m /sec auf den Planeten Tau Ceti, 4,5 Lichtjahre weit entfernt, zu.

Mike sitzt still auf eine Parkbank und schaut sich die Gegend an. Er beobachtet Ellen, wie sie spazieren geht.

Ellen hat Kontakt zum Planeten und sieht, wie sich das Alien Umbriel eine Tasse Kaffee mit einer Kanne einschüttet.

Mike sitzt immer noch da und sieht, wie sich Umbriel die Kanne holt.
Beide Personen erleben dies in Gleichzeitigkeit.
Sie geht durch die Zeit und er mit der Zeit.
Wenn wir uns bewegen, gehen wir durch die Zeit und der Beobachter sieht uns in der Vergangenheit, obwohl wir es als Gegenwart empfinden.
Wenn wir uns nicht bwegen, dann gehen wir mit der Zeit und gleichen uns dem Rhytmus an, Wir lassen uns treiben. Bewegung heisst
Veränderung durch den Korridor der Zeit. Jede Bewegung bedeutet relativ eine andere Zeit als für denjenigen, der still steht.
Wenn wir in einem Park uns die Gegend anschauen, dann sehen wir in eine Gegenwart. Falsch! Das Licht mit 299792,48 km/sec braucht eine Zeit, bis es zu unseren Augen gelangt. Wir schauen also in die Vergangenheit. Nahe etwa 90 nsec und weiter bis u.a. 1500 nsec.

Genauso ist es mit dem Zug. Da gibt es ein fast identisches Gleichnis wie im Parkt. und Prof, Dr. Lesch hatte es einmal durchleuchtet.
Der Beobachter, der 100 m vom Zug entfernt ist, wird diesen 1500 nsec. in der Vergangenheit wahrnehmen. Plötzlich schlägt ein Blitz von beiden Seiten ein. Vorne beim Zugführer und hinten beim letzten Waggon. Der Zug fährt mit 120 km/std. Er bewegt sich also vorwärts, während der Beobachter steht. Dieser Zug fährt also durch die Zeit, da er sich mit seinem Tempo dem Lichtgeschwindigkeit angleicht.
Der Beobachter sieht also beide Blitze gleichzeitig einschlagen.
Wir müssen also berechnen 1, Entfernung der Pesonen, die den Zug beobachtet ...... 100 mtr.
2, Geschwindigkeit des Zuges......... 120 km/h
3, Die Strecke des Zuges, bis er in der Mitte des Beobachters ist ....... 300 mtr. meinetwegen
4, Wenn der Blitz gleichzeitig einschlägt, wie weit ist der Zug währendessen gefahren
5, Wie lange braucht das Licht des Blitzes um die 100 mtr, zurückzulegen, bis es den Beobachter erreicht
6. Wie weit ist währenddesen der Zug gefahren
All diese Faktoren der Messungen muss man berücksichtigen. Dann kommt man ggf. auch auf die Idee, dass dieser Vorgang aufgrund der Geschwindigkeit des Zuges nicht stattfinden kann. Denn bei dem Tempo würde der Blitz hinten dann einschlagen, wenn der Zug schon einige Meter weiter entfernt ist und der Blitz würde weiter hinter dem Zug einschlagen , Und vorne sicherlich einschlagen.
Wenn jemand anderer Meinung ist und etwas anderes ausgerechnet hat, dann bitte schreiben
Dies ist nur ein Beispiel, dass auch Prof.Dr. Lesch heranzug und das auch nicht so ernst genommen werden sollte. Denn, wenn es ernst genommen werden sollte, müsste der Zug stehen. Aber da kann man sehen und ausrechnen, dass Bewegung die Zeit beeinflusst. Bewegung ist durch die Zeit reisen, für den Beobachter in die Vergangenheit herein, weil "Uhren gehen langsamer" lt. Einstein



Das wäre aber nicht ganz richtig. Die Photonen brauchen für diese 100 Meter auch eine Gewisse Zeit in Nanobereich. De Beobachter sieht den Blitz also in eine Vergangenheit einschlagen, auch wenn es nur eine Nano/Atosekunde ist. Zuerst den Blitz vorne und dann den hinten.

Diese Abweichung der Zeit spürt bzw. erkennt der Beobachter nicht, weil es in einem Bereich ist, der für uns Menschen ohne Messung der Geschwindigkeit nicht wahrnehmbar ist.

Was ist aber, wenn auch der Zug steht? Diese Frage geht an euch.

Wir blicken ja mit den Teleskopen in die Vergangenheit. Bis zu 13,5 Mrd. Lichtjahren mit dem Hubble.
Was wir dort sehen, geschah vor 13.5 Mrd, Jahren.

Wir starten ein Raumschiff zum Fixstern einen Planeten, der 2,5 Mio, Lichtjahre weit entfernt ist. Dafür brauchen wir 2,5 Mio Jahren, während auf der Erde ggf. das siebenfache an Zeit vergehen mag. Bewegte Uhren gehen langsamer.
Aber wenn wir auf diesem Planeten ankommen, dann sehen wir unseren eigenen Start.

Hier gibt es noch etliche Beispiele. Wichtig ist zu wissen, dass die Zeit relativ ist vom Standpunkt des Ortes, wo wir uns aufhalten. Und das wir wenig weiter von uns eine andere Zeit erleben wie wir es der Fall ist, wo wir uns befinden. Das hängt auch mit der Gravitation und der Masse zusammen. Stehen wir vor einer Pyramide, die etliche Tonnen wiegt, sehen wir aufgrund ihrer Masse etwas weiter in die Vergangenheit unserer Umgebung, als wenn wir vor unserem Haus stehen. Und wenn wir auf dem Jupiter sind, gehen auch die Uhren langsamer. Wir haben keine gleichbleibene, synkrone Zeit, sondern sie dehnt sich mit der Masse, die sich in einem Raum befindet. Von daher gilt es sie zu erforschen Diese Masse beträgt ca. 10 hoch.plus 53 kg im gesamten Universum und vermutlich 10 hoch plus 10 hoch plus 1063 incl. dunkler Materie. Masse und Gravitation verändert die Zeit und sie dehnt sich.

Die Gravitation verhilft der Zeit durch die Anwesenheit von Objekten und Krümmung der Zeit , Messungen in Vergangenheit hin zur Zukunft vorzunehmen, die dazu dienen ein von den Quanten resultierendes, geordnetes Gefüge aufzubauen, die zeitlich begrenzt ist. Diese Messungen geschehen im Bereich der Quanten und sind unabhängig von der Messung des Menschen oder einer Intelligenz, die ausführende Organe sind.

Zeit ist die Bewegung allen Seins. in einem fest definierten Raum, einem Ereignisraum/Initialraum, relativ zueinander und bindend an einem durch das Sein bestimmenden Ort.

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Andromedaparadoxon 10 Aug 2019 11:17 #55129

pascar-schuette schrieb: Kennt ihr das Andromedaparadoxon?
Es wurde hier bereits- wie ich sehe- angeführt


Ja. Bitte keinen neuen Thread aufmachen wenn du weist das es den schon gibt.

urknall-weltall-leben.de/urknall-weltall...paradoxon.html#54069

assume good faith

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Andromedaparadoxon 10 Aug 2019 12:03 #55131

ist nichts anderes , könnte genausogut sagen das sich A richtung münchen bewegt nach 20 stunden gewittert es . A höhrt schon den donner während B erst den blitz sieht

ich habe nie verstanden wo da die paradoxe sein sollen

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Andromedaparadoxon 10 Aug 2019 21:25 #55154

All das hier geschriebene hat mit dem Andromeda Paradoxon nichts zu tun.
Es geht nicht darum was gleichzeitig wahrgenommen wird sondern was in den verschiedenen Bezugssystemen gleichzeitig passiert.

Während Mike auf der Parkbank sitzend mit Ellen spricht holt sich Umbriel erst die Kanne (im Bezugssystem von Mike) und schüttet sich bereits Kaffee in die Tasse (im Bezugssystem von Ellen). Das kann aber weder Ellen noch Mike sofort sehen. Beide müsssen 4,5 Jahre warten bis sie dies wahrnehmen können und zwar kausal richtig.

Gleichzeitiges Geschehen ist nicht dasselbe wie gleichzeitige Wahrnehmung.
Das wurde im anderen Thread bereits ausführlich besprochen.


PS:
Im Raum-Zeit Diagramm ist:
- gleichzeitiges Geschehen eine Parallele zur x-Achse
- gleichzeitige Wahrnehmung eine 45° Gerade
Dies gilt auch nach einer Lorentz-Transformation nach der die x-Achse und ct-Achse nicht mehr senkrecht aufeinander stehen

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