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THEMA: Eine etwas andere These zum Urknall

Eine etwas andere These zum Urknall 19 03. 2020 22:36 #66658

Moin, es werden verschiedene Szenarien postuliert, was die Zukunft des Universums betrifft. Eine besagt, dass am Ende alles in einem einzigen Schwarzen Loch sich verdichtet. Jetzt meine These: Ich behaupte, dass wir die Antwort auf eine Frage, was vor dem Urknall gewesen sein muss, längst beantworten könnten. Was spricht dagegen, dass das Universum einem ständigem Zyklus unterliegt, wonach vor seiner Entstehung alles in einem „Punkt“ verdichtet sein muss, in DEM größten Schwarzen Loch, aus dem sich dann der Urknall entzündete. Könnte dies einiges erklären? Da ich kein Physiker bin, wäre die fachliche Diskussion, wohl eher suboptimal. Aber, was spricht nun dagegen?

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Eine etwas andere These zum Urknall 20 03. 2020 07:34 #66664

Was spricht gegen die Hypothese eines zyklischen Universums? Unter anderem:

- Derzeit dehnt sich das Universum beschleunigt aus und es ist keinerlei Mechanismus erkennbar, der zu einer Kontraktion führen könnte.
- Derzeit stehen der größte Teil des Universums nicht mal in Kontakt miteinander, wir können nicht einmal ausschließen, dass das Universum unendlich groß ist.
- Derzeit ist (zumindest mir) keine Theorie bekannt, die zu einer Explosion eines gigantischen Schwarzen Lochs führen könnte.

Speziell den ersten Punkt halte ich für gewichtig. Solange niemand einen möglichen Mechanismus findet, ist eine solche Hypothese in meinen Augen reine Spekulation.

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Eine etwas andere These zum Urknall 20 03. 2020 09:41 #66665

Svenni-M schrieb: Moin, es werden verschiedene Szenarien postuliert, was die Zukunft des Universums betrifft. Eine besagt, dass am Ende alles in einem einzigen Schwarzen Loch sich verdichtet. Jetzt meine These: Ich behaupte, dass wir die Antwort auf eine Frage, was vor dem Urknall gewesen sein muss, längst beantworten könnten. Was spricht dagegen, dass das Universum einem ständigem Zyklus unterliegt, wonach vor seiner Entstehung alles in einem „Punkt“ verdichtet sein muss, in DEM größten Schwarzen Loch, aus dem sich dann der Urknall entzündete. Könnte dies einiges erklären? Da ich kein Physiker bin, wäre die fachliche Diskussion, wohl eher suboptimal. Aber, was spricht nun dagegen?

Nachdem das
(a) statische Universum durch Hubble/Lemaitre (1927) widerlegt wurde, lag das
(b) zyklische (einmalig oder auch mehrfach zyklische) Universum nahe, bis die
(c) beschleunigte Expansion des Universums (Saul Perlmutter, Brian P. Schmidt 2003) beobachtet/berechnet wurde.(Nobelpreis 2011)

Die Ansicht (a) bestand tausende Jahre, Ansicht (b) knapp hundert Jahre, Ansicht (c) hält sich nun schon zig Jahre.
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Eine etwas andere These zum Urknall 20 03. 2020 21:55 #66676

Svenni-M schrieb: Moin, es werden verschiedene Szenarien postuliert, was die Zukunft des Universums betrifft. Eine besagt, dass am Ende alles in einem einzigen Schwarzen Loch sich verdichtet. Jetzt meine These: Ich behaupte, dass wir die Antwort auf eine Frage, was vor dem Urknall gewesen sein muss, längst beantworten könnten. Was spricht dagegen, dass das Universum einem ständigem Zyklus unterliegt, wonach vor seiner Entstehung alles in einem „Punkt“ verdichtet sein muss, in DEM größten Schwarzen Loch, aus dem sich dann der Urknall entzündete. Könnte dies einiges erklären? Da ich kein Physiker bin, wäre die fachliche Diskussion, wohl eher suboptimal. Aber, was spricht nun dagegen?

Martin Bojowald "Zurück vor den Urknall" ist maßgeblich an der Entwicklung der Schleifenquantengravitation beteiligt, wo solche Ideen angedacht werden.

Können Planckobjekte, mit einfacher Wechselwirkung bei Berührung, diskrete Erweiterungen der Standardphysik vereinfachen?
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Eine etwas andere These zum Urknall 21 03. 2020 11:08 #66685

Nur gibt es bisher keine experimentellen Befunde, die die Schleifenquantengravitation stützen.

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Eine etwas andere These zum Urknall 21 03. 2020 14:08 #66699

ClausS schrieb: Nur gibt es bisher keine experimentellen Befunde, die die Schleifenquantengravitation stützen.

Wie für die Supergravitation ? Oder die Stringtheorien ?

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