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Artikel Prof.Dr. Wetterich 20 04. 2020 09:41 #67677

www.uni-heidelberg.de/presse/ruca/ruca03...epqZF6dUFFqSwx394ZWw

einfach erklärt, sodass jeder es versteht. Nicht in Formeln, sondern für jeden Bürger verständlich geschrieben. Dunkle Energie ist weniger zu erfassen wie dunkle Materie, die während des Urknall durch Neutralionos entstand. Das sind Teilchen die schwerer sind und klumpen. Rein theoretisch und dennoch eine Möglichkeit lt. Dr Lesch.
Dunkle Energie hingegen , da weis keiner so richtig bescheid. Ein Etwas, das da sein muss, aber dennoch unsichtbarer wie dunkle Materie. Nicht mal ein Hauch von Luft- um es bildlich zu schreiben- ist da zu spüren. Nur Gravitationswechselwirkungen im Quantenfeldbereich. Nicht ein Luftwirbel, nicht mal die leiseste Endropie im 3 Satz der Thermodynamik. Nicht ist da zu sehen und zu spüren. Nur das das Universum sich um 73 km/sekunde pro 3,26 Mio. Lichtjahre ausdehnt. Das wären in 13,8 Mrd. Lichtjahren Entfernung fast Lichtgeshwindigkeit. Und was kommt danach? Nach dem bayronischen Materie? Aus dem unsere Materie besteht.
Dunkle Energie ist und bleibt die das Exellier, das da ist, aber wo die Wissenschaftler sie nicht aufspüren können, obwohl sie theoretisch vorhanden sein muss. Kein Hauch von Endropie ist da vorhanden. Nur das sich die Hubble Konstante als brüchig in der Messung erweist und wir die Supernova Klasse 1 nicht immer als Maßstab nehmen können. Denn wir wir mal 73 km/sec. messen und dann wieder 68 km/sec pro Megaparsec, ist das schon merkwürdig. Nur bleibt da die Strecke von 3,26 Mio. Lichtjahre und warum grade diese Strecke, die eine Verdoppelung der Konstante erwirkt???

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 20 04. 2020 15:45 #67702

pascar-schuette schrieb: Und was kommt danach? Nach dem bayronischen Materie?

Ich kenne die Präposition "nach" in drei Bedeutungen a) zeitlich, b) räumlich und c) Ordnungsfolge. Aber was kommt denn bei Dir "nach Materie"?

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 20 04. 2020 17:44 #67712

Der Wert und die Differenzen an diesem Wert hängt nicht von der Konstante MPc ab.

70 km/(s*MPc) = 70 m/(s*kPc) . Würde man statt MPc etwa MLj nehmen, würde die Konstante nur anders aussehen. Sie hätte aber keinen anderen Wert.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 21 04. 2020 10:44 #67765

70 m/(s*kPc
Wie kann man das diffinieren?
www.translatorscafe.com/unit-converter/de-DE/length/20-1/
Die Hubble Konstante wird bei 3,26 Mio Lichtjahre gemessen. Also Megaparsec, während ein Parsec 3,26 Lichtjahre misst.kpc 3261,56 Lichtjahre.
Aber nur alle Mp verdoppelt sich dieser Wert.

Jedenfalls meine ich nicht die Strecke, sondern das warum. Darauf kommt es an. Ich sehe hier nur die Berechnung der Strecke, aber nicht das Warum.
Ein Piktometer hängt auch mit der Lichtgeschwindigkeit zusammen 1/299792458 Sekunden.
Das Geheimnis des 11 Jahreszyklus der Sonne, wurde auch erst später erkannt, woran es liegt. An den Magnetfeldern der Sonne und auch der Konstallation der Planeten insbesondere Jupiter.

Bislang kann mir kein Astrophysiker erklären, warum wir alle Parsec die doppelte Geschwindigkeit messen.

Ich möchte hier die Dunkle Energie erwähnen. Zweifel kommen da auf wegen der Messung der HubbleKonstante, die eigentlich HubbleParameter heisst. Die Messung der Supernova Typ 1a und der Cerphieden ist ungenau. Daher kommen ja Zweifel an der dunklen Energie auf.

Das ist bekannt ist, dass es eine Gravitationswechselwirkung nach Masse gibt.

Es muss also auch mit der Quantenfeldtheorie zusammenhängen-.

Die unterschiedliche Messung der HubbleKonstante macht es schwer die wahre Große des Universums zu messen, zumal wir noch keine klareren Fotos der Galaxien haben, die 13,5 Mrd, Lichtjahre weit entfernt sind. Denn was dann kommt, liegt hinter dem Horizont, wie Udo Lindenberg singt. Manche meine, das Universum sei 45 Mrd, Lichtjahre im Radius. Das würde bedeuten, dass dort andere Gestze sind, die nach Planck gemessen werden, oder die eine andere Messung der Hubble Konstante erforderlich machen. Wenn wir erst klare Fotos haben und wir weiter sehen wie 13,8 Mrd, Lichtjahre, werden wir ein anderes Universum sehen, oder eben den Urknall/Urprall.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 21 04. 2020 11:55 #67769

pascar-schuette schrieb: Bislang kann mir kein Astrophysiker erklären, warum wir alle Parsec die doppelte Geschwindigkeit messen.

Du sprichst von der Expansion, die ist nunmal linear, egal ob Du Millimeter oder Kilometer betrachtest. Allerdings gilt das nur für kurze Entfernungen, denn der Hubbleparameter ändert sich mit der Zeit, und wir blicken immer in die Vergangenheit. Zudem ist der Lichtweg nicht identisch mit der Distanz.

Kannst Du mir erklären, wieso das nicht so sein sollte?

pascar-schuette schrieb: Es muss also auch mit der Quantenfeldtheorie zusammenhängen-.

Bitte keine wilden Phantasien posten und zusammenhanglose Fachbegriffe.

pascar-schuette schrieb: Die unterschiedliche Messung der HubbleKonstante macht es schwer die wahre Große des Universums zu messen

Die wahre Größe des Universums könnte man nur messen, wenn es klein genug wäre. Offensichtlich ist es jedoch viel viel größer.
Die Messung der Hubble Konstante ist auf unterschiedlichen Wegen möglich. Die heutigen Messmethoden sind den früheren überlegen und daher die neuen Ergebnisse vorzuziehen.

pascar-schuette schrieb: noch keine klareren Fotos der Galaxien haben, die 13,5 Mrd, Lichtjahre weit entfernt sind. Denn was dann kommt, liegt hinter dem Horizont,

Kein Wunder, denn solche Galaxien gibt es nicht.
Der Horizont, den wir in Form der CMBR sehen, ist vor ca 13,797 Mrd Jahren entstanden. Die ersten Galaxien jedoch erst vor ca 13,5 Mrd Jahren.

pascar-schuette schrieb: Manche meine, das Universum sei 45 Mrd, Lichtjahre im Radius.

Das ergibt sich als Mindestgröße aus der sichtbaren Vergangenheit. Es ist so gut wie sicher, dass das Universum jedoch viel größer ist.

pascar-schuette schrieb: Das würde bedeuten, dass dort andere Gestze sind

Das ergibt sich weder daraus noch ist daran irgend etwas logisch oder richtig. Du solltest Dich mit diesen merkwürdigen Schlussfolgerungen mehr zurückhalten.

pascar-schuette schrieb: und wir weiter sehen wie 13,8 Mrd, Lichtjahre,

Es wird sehr schwierig werden, weiter in die Vergangenheit zu blicken, derzeit wäre das reine fiction.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 21 04. 2020 20:23 #67799

pascar-schuette schrieb: Bislang kann mir kein Astrophysiker erklären, warum wir alle Parsec die doppelte Geschwindigkeit messen.


Kein Wunder, denn dem ist nicht so.

70 km/(s*MPc) bedeutet einen linearen Geschwindigkeitszuwachs mit zunehmender Entfernung. In einem Koordinatensystem Entfernung-Geschwindigkeit wäre das eine Gerade durch den Nullpunkt (0|0). Die Steigung dieser Gerade wird nicht definiert, sie wird rein durch Messergebnisse bestimmt.

In 1 MPc Entfernung messen wir 70 km/s.
In 2 MPc Entfernung messen wir 140 km/s.
In 3 MPc Entfernung messen wir 210 km/s.
In 4 MPc Entfernung messen wir 280 km/s.

Die MPc sind hierbei in keinerlei Weise ausgezeichnet. Man hätte jede andere Entfernung dafür einsetzen können.



Licht können wir nicht weiter zurück beobachten als bis zur der Zeit, in der sich die Hintergrundstrahlung entkoppelt. Daran wird sich auch zukünftig nichts ändern können.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 21 04. 2020 23:43 #67807

pascar-schuette schrieb: Bislang kann mir kein Astrophysiker erklären, warum wir alle Parsec die doppelte Geschwindigkeit messen.

Das muss auch keiner erklären denn das ist banal bzw. so wie du das formulierst sogar falsch. Sie verdoppelt sich nicht alle Parsec (was eine quadratische Zunahme bedeuten würde) sondern steigt linear.

Tatsächlich ist es aber völlig egal welche Einheit du wählst, Die Geschwindigkeit beträgt auch alle Milimeter, alle Meter oder alle Kilometer das doppelte, dreifache, vierfache... und so weiter wie bei nur einem Milimeter, Meter oder Kilometer.

assume good faith

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assume good faith

Artikel Prof.Dr. Wetterich 25 04. 2020 09:35 #67921

Das würde bedeuten, dass dort andere Gestze sind
Wir wissen es nicht. Es ist anzunehmen, zumal nach der Hubblekonstante dann in einer Entfernung von 13,8 Mrd, Lichtjahren die Materie fast Lichtgeschwindigkeit erreicht.
Und wie wir wissen, erreichen nur Photonen Lichtgeschwindigkeit aus dem Stand und zudem wird die Masse größer.
Es ist also auszugehen, dass dort in einer anderen Entfernung auch andere Gesetze herrschen. Wissen können wir es nicht.

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;Artikel Prof.Dr. Wetterich 25 04. 2020 09:38 #67922

Sorry. Megaparsec meint eich. Parsec wäre ja 3,26 Lichtjahre, dann 3260 und dann eben Megaparsec.
Trotzdem: Ich wundere mich darüber, warum kein Wissenschaftler und kein Astrrophyikser bislang eine Erklärung dafür hat warum das so ist. Und ich bleibe dabei, auch wenn man sagt, diese Frage sei banal.

Gedanken darüber jkann man sich machen.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 25 04. 2020 09:57 #67924

noch keine klareren Fotos der Galaxien haben, die 13,5 Mrd, Lichtjahre weit entfernt sind. Denn was dann kommt, liegt hinter dem Horizont,
so schrieb ich.

Die ersten Galaxien entstanden jedoch erst vor 13,4 Mrd. Jahren, denn davor entstanden Sonnen aus Helium und Wasserstoff und schwarze Löcher zur Entwicklung dieser Galaxien.Die ersten massereiche Sonnen hatten nur eine Lebensdauer von 10 bis 15 Mio. Jahren.Sie starben und hinterließen Gaswolken, die sich verdichteten.

Wenn wir davon ausgehen, dass 13,8 Mrd. Lichtjahre die Grenze darstellt, müsste dahinter nichts kommen. Der Raum, die Raumzeit dehnt sich nun enmal mit Überlicht aus und somit sehen wir zwar den Anfang des Universums, aber wir sehen in die Vergangenheit. Was vor 13,8 Mrd, Jahren geschah. Aber die Zeit löuft vorwärts. Und somit ist der Horizont- so wie Dr. Lesch auch sagte, - sicherlich nicht die Grenze. Wir können nicht einfach behaupten, hinter dem Horizont ist garnichts. Das wurde auch bereits im Weltbild der flachen Erde so dargestellt und stellte sich als falsch heraus.Wir sprechen und schrieben hier von THEORIEN und ich auch...................

Aber ich gebe Dir recht. Wir wissen es nicht genau und wenn wir darüber diskutieren, dann theoretisch, wie so viele therotetlische Physiken es auch gibt, auch erst recht in der Atomphysik und sicherlich auch in der Astrophysik.

Denn, wenn wir es genau betrachten. Einsteins Relativitätstheorie konnten wir erst nach ihm beweisen. Und das auch anhand von schwarzen Löchern und auch der Winkelnmessung der Sonnen , die durch die Stellung zu unserer Sonne, durch das Licht gebrochen wurden.

Und so wird es auch mit diesem Horizont sein!!

Nach uns werden Astrophysiker kommen, die diese Grenze sprengen und uns ein Universum präsentieren, dass für uns neue Gesetze haben wird, denn die Erkenntnis durch Teleskope, Sonden, Satelliten und Raumschiffe, die Messungen vornehmen werden, wird eine neue sein. Aber sie beruhen sicherlich auf die Erkenntnis, die wir heute haben.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 25 04. 2020 10:55 #67929

pascar-schuette schrieb: Sorry. Megaparsec meint eich. Parsec wäre ja 3,26 Lichtjahre, dann 3260 und dann eben Megaparsec.
Trotzdem: Ich wundere mich darüber, warum kein Wissenschaftler und kein Astrrophyikser bislang eine Erklärung dafür hat warum das so ist. Und ich bleibe dabei, auch wenn man sagt, diese Frage sei banal.

Gedanken darüber jkann man sich machen.


Noch einmal: Die Hubble Konstante gibt die Steigung einer Geraden an. Diese ist völlig unabhängig von der Wahl der Längeneinheit. Es gilt:

H0 = 70 km/(s*MPc) = 0,07 km/(s*kPc) = 21,46 km/(s*MLj) = 0,02146 km/(s*kLj) , MLj = MegaLichtjahr

1 MPc ist hier in keinerlei Weise irgendwie ausgezeichnet.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 25 04. 2020 11:00 #67930

pascar-schuette schrieb: Wir wissen es nicht. Es ist anzunehmen, zumal nach der Hubblekonstante dann in einer Entfernung von 13,8 Mrd, Lichtjahren die Materie fast Lichtgeschwindigkeit erreicht.
Und wie wir wissen, erreichen nur Photonen Lichtgeschwindigkeit aus dem Stand und zudem wird die Masse größer.
Es ist also auszugehen, dass dort in einer anderen Entfernung auch andere Gesetze herrschen. Wissen können wir es nicht.


Die Raumausdehnung erfolgt linear. Man kann aus der Hubblekonstante relativ leicht berechnen, ab welcher räumlichen Entfernung Objekte sich von uns mit Überlichtgeschwindigkeit entfernen.

Die Lichtgeschwindigkeit ist die obere Grenze für Bewegungen relativ zum Raum, nicht aber für den Raum selbst.

Nach allem was wir wissen, gelten in allen Bereichen des Universums die selben physikalischen Gesetze.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 27 04. 2020 10:58 #68036

Unter Verwendung von Daten des Spitzer-Weltraumteleskops, basierend auf Beobachtungen im 3,6-μm-Bereich (mittleres Infrarot) zur Neukalibrierung der Cepheiden-Distanzskala, erhielten die Wissenschaftler des Carnegie Hubble Programs neue, hochgenaue Werte für die Hubble-Konstante. Dadurch konnte dieser nun um einen Faktor 3 genauer bestimmt werden. Damit hat die Hubble-Konstante nur noch eine Unsicherheit von drei Prozent (Stand 16. August 2012):[5]

Das würde bedeuten 74,31 km/sec. einen Mparc und 22,79 km/sec 1 MioLichtjahr.
Ich würde, da sich das Universum linerar ausdehtn, immer 1 MioLichtjahr nehmen und komme dann zu 22,79 km/sec. 1 MLJ: Das wäre eine Grundlage der Berechnung von Hubble.

Also 22,79 km/sec pro MLj. Ist dies der Faktor, mit dem wir in der ASTROPHYSIK besser umgehen und Berechnungen anstellen können?

Aber das erklärt noch nicht das Warum- Und ich glaube, dass wir , wenn wir diese physikalischen Gesetze besser verstehen, ein anderen Bild vom Universum erhalten werden. Denn 1 Megaparsec, Hat musste sich Vater Hubble sich was dabei gedacht haben,.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 27 04. 2020 12:42 #68039

pascar-schuette schrieb: Aber das erklärt noch nicht das Warum-

H = ȧ/a
langt das nicht?

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 09:57 #68239

Mit der Formel kann ich nichts anfangen. Sorry
Immer noch ist die Frage nach dem Warum nicht beantwortet.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 11:22 #68242

Es gibt keinen tieferen Sinn, lies doch mal oben nach. Parsec, Lichtjahre, Meter, Meilen, vollkommen egal. Was ist denn daran nicht klar? Ich verstehe dss nicht.

The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 12:02 #68249

pascar-schuette schrieb: Mit der Formel kann ich nichts anfangen. Sorry
Immer noch ist die Frage nach dem Warum nicht beantwortet.


Warum die Hubble Konstante so ist wie sie ist, kann man nicht sagen. Sie ist genauso wie andere Parameter experimentell gemessen.

Sie besagt einfach, dass sich Objekte im Universum um so schneller von uns entfernen, je weiter sie weg sind.

Ein Objekt im Abstand d0 bewegt sich mit der Geschwindigkeit v0 von uns weg. (v0 = d0 * H0)

Ein Objekt im Abstand 2*d0 bewegt sich mit der Geschwindigkeit 2*v0 von uns weg. Doppelter Abstand, doppelte Geschwindigkeit.

Ein Objekt im Abstand 10*d0 bewegt sich mit der Geschwindigkeit 10*v0 von uns weg. Zehnfacher Abstand, zehnfache Geschwindigkeit.

Das ganze verläuft linear, es ist egal, welchen Wert d0 man oben einsetzt. Der Raum kann sich mit Überlichtgeschwindigkeit von uns entfernen. Ist ein Objekt weit genug von uns entfernt, passiert dies auch.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 12:05 #68251

Claus, ich denke es geht ihm darum, warum ausgerechnet "Parsec" als Einheit für den Abstand benutzt werden. So zumindest verstehe ich seine Frage.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 12:54 #68253

ClausS schrieb: Die Lichtgeschwindigkeit ist die obere Grenze für Bewegungen relativ zum Raum, nicht aber für den Raum selbst.

Das ist schwer zu verstehen. Bedeutet es nicht, dass der Raum eine Art Äther darstellt? Ein "Etwas", innerhalb dessen die Geschwindigkeit begrenzt ist, weil es z.B. dem Licht einen Widerstand entgegen setzt? Wenn man ein Wachstum des Raumes selbst mit höherer Geschwindigkeit für möglich hält, dann muss es doch auch ein "Etwas" außerhalb geben, das diese höhere Geschwindigkeit erlaubt und der Ausdehnung des Raums eben keinen Widerstand entgegen setzt, jedenfalls einen kleineren als der Raum dem Licht.

Wo auch immer man die Ursache für überlichtschnelles Wachstum des Raumes vermuten mag, innerhalb des Raumes kann sie nicht sein, denn dort kann es ja keine Wirkung geben, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit einstellt... oder doch? In Hohlleitern z.B. sollen sich elektromagnetische Wellen auch überlichtschnell ausbreiten können ^^.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 13:05 #68254

@Steinzeit-Astronom

Das mit dem bewegten Raum ist ja auch nur ein Bild. Die ART ist eine lokale Theorie, und lokal wird bei der Expansion kein Beobachter Überlichtgeschwindigkeit sehen. Jede Form der Überlichtgeschwindigkeit kann durch die Wahl eines geeigneten Koordinatatehsystems wegtransformiert werden. Das sind alles nur Koordinateneffekte, wie bspw. auch die (Koordinaten-)Singularität am Ereignishorizont Schwarzer Löcher.

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Folgende Benutzer bedankten sich: Steinzeit-Astronom

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 17:01 #68261

SRT und ART verbieten nur, dass sich zwei Objekte schneller als mit c annähern, ncht aber, dass sie sich mit beliebiger Geschwindigkeit voneinander entfernen. Bei v=c verschwinden sie jeweils hinter dem Ereignishorizont des anderen Objektes.

Es ist zwar nicht verboten aber es ist allerdings nicht möglich, dass ein Objekt eine derartige Relativgeschwindigkeit aus eigener Kraft aufbaut. Selbst wenn es seine eigene Energie vollständig dafür einsetzt (m=0, E=f·h), kann es nur v=c erreichen, aber nicht mehr.

Hieraus folgt auch, dass lokal kein Objekt schneller als v>c sein kann, weil es sich dann lokal ja gegenüber einem anderen Objekt schneller als (-v)>c nähern würde.

Wenn aber das ganze Universum auseinanderstrebt, dann bezeichnet man das zur Unterscheidung gerne als Raumexpansion, oder beim SL als Raumfluss. In beiden Fällen bedingt dies einen Ereignishorizont.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 17:26 #68262

ra-raisch schrieb: SRT und ART verbieten nur, dass sich zwei Objekte schneller als mit c annähern, ncht aber, dass sie sich mit beliebiger Geschwindigkeit voneinander entfernen.

Kannst du das mit Worten präzisieren? (EDIT: Sehe gerade, dass das inzwischen passiert ist). Dachte bis jetzt, dass keine Bewegung schneller als Licht erlaubt ist:
Arrakai schrieb: Die Lichtgeschwindigkeit ist die obere Grenze für Bewegungen relativ zum Raum

Sich voneinander Entfernen ist doch auch Bewegung.

Gut, wenn man annimmt, dass sich der Raum selbst auf magische Weise vergrößern kann... aber warum dann nicht auch verkleinern, was dann einer Annäherung mit beliebiger Geschwindigkeit entspräche? Diese ganze Raumentstehung durch eine "dunkle Energie" riecht mir stark nach alternativem Weltbild. Dunkel ist hier vielleicht nur der Verstand. Anderseits... gemäß SRT verkleinert sich der Raum ja doch gewissermaßen: Man muss sich nur bewegen, und schon sind die Längen kürzer.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 17:28 #68263

Steinzeit-Astronom schrieb: Dachte bis jetzt, dass keine Bewegung schneller als Licht erlaubt ist:

Das Licht ist dort noch schneller, von hier aus betrachtet. Lokal hat dort das Licht die Geschwindigkeit v=c. Wenn das Objekt oder sagen wir Raum(?) sich von uns mit v>c entfernt, dann hat das Licht dort (von hier aus gesehen) die Geschwindigkeit -v<0 oder v>c, je nach Bewegungsrichtung, es entfernt sich von uns also in beiden Fällen. Es erreicht uns nie. Das ist auch die Definition des Ereignishorizontes.

Steinzeit-Astronom schrieb: aber warum dann nicht auch verkleinern, was dann einer Annäherung mit beliebiger Geschwindigkeit entspräche?

Das wäre im Prinzip schon möglich, wird allerdings von der SRT verboten. Aber was schert sich die Natur um die normalen Gesetze? Die SRT beschreibt die Natur wie sie derzeit ist. Nehmen wir nur eine langsame Kontraktion, dann würde die Strahlung hier natürlich auch nur mit v=c ankommen, wäre aber stark blauverschoben. Mit anderen Worten, die SRT würde lokal weiter gelten, aber wir hätten ein Strahlungsproblem. Die Schwarzkörperstrahlung würde schnell auch in der nahen Umgebung entsprechend stark zunehmen und sich exponentiell erhöhen....interessantes Szenario.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 01 05. 2020 17:53 #68265

Übrigens hat das Licht im höheren Potential zB im flachen Raum die Vakuumlichtgeschwindigkeit c°. Im tieferen Potential hat es aber (je nach Richtung) die Vakuumlichtgeschwindigkeit
c' = c°σ
c" = c°σ²
Lokal messen wir zwar in allen Richtungen den selben Wert wie ein Forscher im Weltall messen würde, aber es ist im Weltall schneller als das Licht hier. Darüber wären wir uns und der Forscher im All einig.

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 02 05. 2020 10:38 #68274

ra-raisch schrieb: Übrigens hat das Licht im höheren Potential zB im flachen Raum die Vakuumlichtgeschwindigkeit c°. Im tieferen Potential hat es aber (je nach Richtung) die Vakuumlichtgeschwindigkeit
c' = c°σ
c" = c°σ²
Lokal messen wir zwar in allen Richtungen den selben Wert wie ein Forscher im Weltall messen würde, aber es ist im Weltall schneller als das Licht hier. Darüber wären wir uns und der Forscher im All einig.

Schöne Formeln, aber ohne Erklärung des Sigma bleibt es bei der Schönheit ohne Mehrwert.

Die Vakuumlichtgeschwindigkeit ist also in allen Bezugsystemen konstant (SRT), in verschiedenen Potentialen aber verschieden (ART?). Das passt dazu, dass z.B. ein schwarzes Loch den Raum dehnt, der so gekrümmte Raum also größer ist als er ohne das SL wäre, wie du mir in einem anderen Thread bestätigt hast. Eine Raumkrümmung (Gravitationspotential) bedeutet demnach v.a. größeren Raum, und das Licht braucht entsprechend mehr Zeit ihn zu durchqueren. Stimmt das so?

Zum Pound-Rebka-Experiment heißt es : "Beachte, dass die Quanten im Gravitationsfeld nicht schneller, sondern energiereicher werden, was sich in einer Frequenzerhöhung äußert." Wenn die Quanten real eine Masse hätten, müssten sie durch entsprechende Beschleunigung im Gravitationsfeld schneller werden, aber da hier der Raum gedehnt ist, hebt sich das vielleicht gerade auf? Ich nehme jedenfalls an, dass die Quanten intrinsisch keine reale Masse haben, sondern ihnen nur rechnerisch eine Masse zugeordnet wird gemäß E=m∙c2. Anschaulich wird mir die beobachtete Frequenzänderung jedenfalls nicht, denn die Raumdehnung müsste doch mit abnehmendem Potential ansteigen, so dass die Bewegung der Quanten zu tieferem Potential hin eine Rotverschiebung zeigen müssten, keine Blauverschiebung ^^.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Artikel Prof.Dr. Wetterich 02 05. 2020 12:26 #68279

Steinzeit-Astronom schrieb: Eine Raumkrümmung (Gravitationspotential) bedeutet demnach v.a. größeren Raum, und das Licht braucht entsprechend mehr Zeit ihn zu durchqueren. Stimmt das so?

Exakt, bzw die halbe Medaille.
Die Lapse (Zeitdilatation) macht den ersten Faktor aus, die Raumdehnung ist nur radial wirksam, daher die beiden Werte c' und c" mit
σ = ²(1-rs/r)
(üblich ist eigentlich "α", sehe ich gerade {Wheeler}, und teils "N" {ADM})


Nein die Quanten werden "im Feld" nicht schneller sondern lokal energiereicher, eben weil die Energie global konstant ist, die Geschwindigkeit aber relativ abnimmt.

Nimm ein Elektron-Positron-Paar und verwandle sie zu einem Photon mit Energie E und sende es mit Blauverschiebung ins tiefe Potential. Lokal wird es zB die Energie 2E annehmen und Du kannst dort daraus ein Positron-Elektron-Paar fabrizieren und es bleibt immer noch die lokale Energie E übrig. Genau diese Energie E benötigst Du nun, um das Elektron-Positron-Paar an die ursprüngliche Stelle in das ursprüngliche hohe Potential zu transportieren.

Es verschwindet nichts, es wird nichts produziert, der Messwert und der Effektivwert ist nur unterschiedlich in verschiedenen Niveaus.

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