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Gravitation eines SL 17 06. 2018 14:23 #35644

wl01 schrieb: Wurde nicht die Verschmelzung zweier SL VOR der Detektion der Graviatationswellen in LIGO im optischen Bereich wahrgenommen?

Und vor allen Dingen ist das Lichtsignal zeitgleich mit den Gravitationswellen detektiert worden. Damit sind alle Theorien, die unterschiedliche Laufzeiten postulieren, pulverisiert.

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 14:29 #35646

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ra-raisch schrieb:
wl01 schrieb:

Wenn die Gravitation shapiroverzögert wäre, könnte sie nicht aus dem SL heraus wirken, wie ja auch kein Lichtstrahl herauskommt

Hm, also wenn man eine "Pushing Gravity" hätte, würden solche theoretischen Probleme gar nicht erst entstehen... ;-)

Ich vermute, Du sprichst vom Universum. Ich spreche von einem SL.

Erst jetzt gesehen. NEIN, wir sprechen vom selben Problem!
Natürlich kann man die "Pushing Gravity" als dass die Gravitation "von einem anderen Universum stammend" interpretieren, wie Laura Mersini-Houghton, oder aus einer anderen Dimension, wie im "Randall-Sundrum-Modell", aber das löst lediglich das "Woher" die Gravitation stammt. Meine Definition von "Pushing Gravity" löst jedoch die grundsätzliche Frage, wie Gravitation wirkt. Denn wenn sie von woher kommt, dann wirkt sie auch in diese Richtung. Und sie löst eben das aufgezeigte Problem, weshalb normale EM-Strahlung das SL nicht verlassen kann, Gravitation sehr wohl schon. Weil die Gravitation eben von der anderen Seite wirkt!

MfG
WL01

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 14:53 #35647

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Michael D. schrieb:
wl01 schrieb: Wurde nicht die Verschmelzung zweier SL VOR der Detektion der Graviatationswellen in LIGO im optischen Bereich wahrgenommen?

Und vor allen Dingen ist das Lichtsignal zeitgleich mit den Gravitationswellen detektiert worden. Damit sind alle Theorien, die unterschiedliche Laufzeiten postulieren, pulverisiert.

Nun das Problem ist, dass unterschiedliche Zeitangaben bestehen:

Im aktuellen Fall waren zwei schwarze Löcher mit 31 und 19 Sonnenmassen zu einem einzigen mit 49 Sonnenmassen verschmolzen. Die dadurch entstandene Gravitationswelle mit der Bezeichnung GW170104 erreichte den in den USA befindlichen Hanford-Detektor drei Millisekunden früher als den 3tausend Kilometer entfernten in Livingston – ein durch die Himmelsposition der Quelle bedingter Effekt

Wenn man das nachrechnet, kommt man allerdings auf: "3T/0.003= 1 Mill km/s"

MfG
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Gravitation eines SL 17 06. 2018 14:54 #35648

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Michael D. schrieb:
wl01 schrieb: Wurde nicht die Verschmelzung zweier SL VOR der Detektion der Graviatationswellen in LIGO im optischen Bereich wahrgenommen?

Und vor allen Dingen ist das Lichtsignal zeitgleich mit den Gravitationswellen detektiert worden. Damit sind alle Theorien, die unterschiedliche Laufzeiten postulieren, pulverisiert.


Tatsächlich hat es sich bei dem Gravitationswellenereignis, auf das hier wohl angespielt wird, nicht um die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher sondern um die Fusion von Neutronensternen gehandelt, und es gab auch kein optisches Signal sondern einen Gammastrahlungsausbruch.
Ansonsten bewegt sich eure Diskussion natürlich auf dem in diesem Forum gewohnten wissenschaftlichen Niveau.

Gruß,
Lulu

Wer mit hinreichendem Denkvermögen analysieren könnte, unter welchen Bedingungen die Erfahrung überhaupt möglich ist, der müsste zeigen können, dass aus den Bedingungen bereits alle allgemeinen Gesetze der Physik folgen. Die so herleitbare Physik wäre gerade die vermutete einheitliche Physik. (Carl Friedrich von Weizsäcker, 1967)

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 14:55 #35649

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PS:

Lulu schrieb:
Tatsächlich hat es sich bei dem Gravitationswellenereignis, auf das hier wohl angespielt wird, nicht um die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher sondern um die Fusion von Neutronensternen gehandelt, und es gab auch kein optisches Signal sondern einen Gammastrahlungsausbruch.

Zum Unterschied zu den beiden vorherigen Ereignissen, richtig, Neutronensterne. Nur sprechen die Quellen da von einem Gammastrahlungsblitz, der sehr wohl auch im optischen Bereich seine Auswirkung hat.

Lulu schrieb:
Ansonsten bewegt sich eure Diskussion natürlich auf dem in diesem Forum gewohnten wissenschaftlichen Niveau.

Sarkasmus?

MfG
WL01

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WL01

Gravitation eines SL 17 06. 2018 14:57 #35650

Michael D. schrieb: Und vor allen Dingen ist das Lichtsignal zeitgleich mit den Gravitationswellen detektiert worden. Damit sind alle Theorien, die unterschiedliche Laufzeiten postulieren, pulverisiert.

Naja, man kann ja die beiden Beobachtungen nicht unmittelbar korrelieren, soweit ich das verstanden habe, konnte man nur das Nachglühen optisch beobachten.

Aber bei der großen Entfernung und der großen Masse des Universums gebe ich zu, dass die Vakuumdichte gar keinen Einfluss auf das Licht haben kann, sonst käme es ja nie an. Die lineare Dichte des Universums wäre weit höher als Tk = c²/G bzw das Potential weit niedriger als Φ = -c² .... es sei denn, die Masse des Universums ist tatsächlich 0, dann hätten wir eben auch keine gravitativen Effekte der ART im All bzw im Vakuum.

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 15:09 #35653

wl01 schrieb:

Im aktuellen Fall waren zwei schwarze Löcher mit 31 und 19 Sonnenmassen zu einem einzigen mit 49 Sonnenmassen verschmolzen. Die dadurch entstandene Gravitationswelle mit der Bezeichnung GW170104 erreichte den in den USA befindlichen Hanford-Detektor drei Millisekunden früher als den 3tausend Kilometer entfernten in Livingston – ein durch die Himmelsposition der Quelle bedingter Effekt

Wenn man das nachrechnet, kommt man allerdings auf: "3T/0.003= 1 Mill km/s"

Da man die Lichtgeschwindigkeit kennt, kann man aus den Laufzeitunterschieden den Winkel berechnen, aus dem die Gravitationswelle relativ zu den LIGO-Detektoren gekommen war.

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 15:11 #35654

Lulu schrieb: nicht um die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher sondern um die Fusion von Neutronensternen gehandelt, und es gab auch kein optisches Signal sondern einen Gammastrahlungsausbruch.

1. es gab bereits mehrere Beobachtungen, das erste Mal waren es Neutronensterne.
16.11.2017: www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gravit...iesen-a-1178274.html
2. Gammastrahlen sind auch Licht

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 15:12 #35655

Michael D. schrieb: Und vor allen Dingen ist das Lichtsignal zeitgleich mit den Gravitationswellen detektiert worden. Damit sind alle Theorien, die unterschiedliche Laufzeiten postulieren, pulverisiert.


Ist die Messung so eindeutig, dass die Gravitationswelle genau Lichtgeschwindigkeit haben muss? Oder sagt sie nicht eher ungefähr Lichtgeschwindigkeit?

Ich denke dabei an die Supernova von 1987, bei der die Neutrinos vor dem Licht ankamen, obwohl sie sich mit v < c bewegen.

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 15:19 #35656

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ClausS schrieb: Da man die Lichtgeschwindigkeit kennt, kann man aus den Laufzeitunterschieden den Winkel berechnen, aus dem die Gravitationswelle relativ zu den LIGO-Detektoren gekommen war.

Hast recht, wird im Originaltext auch so gesehen.... ;-)

MfG
WL01

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 15:38 #35658

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ra-raisch schrieb:

Lulu schrieb: nicht um die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher sondern um die Fusion von Neutronensternen gehandelt, und es gab auch kein optisches Signal sondern einen Gammastrahlungsausbruch.

1. es gab bereits mehrere Beobachtungen, das erste Mal waren es Neutronensterne.
16.11.2017: www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gravit...iesen-a-1178274.html
2. Gammastrahlen sind auch Licht


Hallo ra-raisch,

Das erste Mal waren es nicht Neutronensterne, sondern Schwarze Löcher.
Aber das Ereignis von der Fusion zweier Neutronensterne markiert den Beginn der "multi-messenger-astronomy" (unter Einschluss von Gravitationswellen).
Das kannst Du auch Deinem link entnehmen.
Und ja, man macht durchaus einen Unterschied zwischen dem optischen Teil des elektromagnetischen Spektrums und Gammastrahlung.
Bei Gammastrahlung wird man korrekterweise dann auch nicht von einem optischen Signal sprechen.

Zu weiteren Infos: en.wikipedia.org/wiki/GW170817

Gruß,
Lulu

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 17:34 #35660

Lulu schrieb: Und ja, man macht durchaus einen Unterschied zwischen dem optischen Teil des elektromagnetischen Spektrums und Gammastrahlung.
Bei Gammastrahlung wird man korrekterweise dann auch nicht von einem optischen Signal sprechen.

Ich dachte es ging gerade um die Lichtgeschwindigkeit. Beobachtet werden ja sowieso beide Frequenzbereiche und nicht nur diese. Bei Bildern bin ich mir nie sicher, ob es wirklich Licht war oder Falschfarben.

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Gravitation eines SL 17 06. 2018 21:21 #35677

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ra-raisch schrieb:

Lulu schrieb: Und ja, man macht durchaus einen Unterschied zwischen dem optischen Teil des elektromagnetischen Spektrums und Gammastrahlung.
Bei Gammastrahlung wird man korrekterweise dann auch nicht von einem optischen Signal sprechen.

Ich dachte es ging gerade um die Lichtgeschwindigkeit. Beobachtet werden ja sowieso beide Frequenzbereiche und nicht nur diese. Bei Bildern bin ich mir nie sicher, ob es wirklich Licht war oder Falschfarben.

Nun es gab voraussichtliche beide Nachweisungen:

Es wird angenommen, dass das Neutronenstern-Fusionsereignis zu einer Kilonova führt , die durch einen kurzen Gammastrahlungsstoß gekennzeichnet ist, gefolgt von einem längeren optischen "Nachleuchten", das durch den radioaktiven Zerfall von schweren r-Prozesskernen angetrieben wird .


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Gravitation eines SL 18 06. 2018 09:37 #35685

Also die Profis (Gaßner, Müller) sagen meines Wissens, dass das GW-Signal und das EM-Signal zeitgleich gemessen wurde. Alles Andere wäre auch eine Sensation gewesen, die um die Welt gegangen wäre. Hab nirgendwo von einem Laufzeitunterschied gehört oder gelesen.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 11:37 #35688

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Michael D. schrieb: Also die Profis (Gaßner, Müller) sagen meines Wissens, dass das GW-Signal und das EM-Signal zeitgleich gemessen wurde. Alles Andere wäre auch eine Sensation gewesen, die um die Welt gegangen wäre. Hab nirgendwo von einem Laufzeitunterschied gehört oder gelesen.

"Zeitgleich" bedeutet lediglich, dass sie eindeutig zum selben Ereignis gehörten.

Das Signal der Gravitationswellen konnte um 12:41:04 Weltzeit detektiert werden.
Der Fermi-Satellit zeichnete den Gammablitz um 12:41:06 UTC auf. Die Gammastrahlung erreichte die Erde also ca. 2 Sekunden nach den Gravitationswellen.
Nach zwei Wochen wurden aus dem Bereich auch Röntgenstrahlung und Radiowellen gemessen.


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Gravitation eines SL 18 06. 2018 12:05 #35689

Ich zitiere mal aus derselben Quelle :

"...Außerdem wurde mit hoher Genauigkeit festgestellt, dass sich Gravitationswellen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten[15], was bestimmte alternative Gravitationstheorien ausschließt, und es ergab sich ein neuer Test des Äquivalenzprinzips. Nach einer Vorhersage von 2015[16][17][18], werden dadurch insbesondere Theorien widerlegt, welche die beschleunigte Expansion des Universums mittels Modifikation der Allgemeinen Relativitätstheorie zu erklären versuchen."

Ich denke, damit ist alles gesagt.

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 12:48 #35693

Nachdem ich hier der Auslöser der Diskussion bin, möchte ich mich wiederholen, dass eine Zeitdilatation durch die Vakuumdichte wohl
auszuschließen ist, sonst wäre der fragliche Faktor k_g = √(1-Td/Ts) ~ √(1-13,4) = 3,52 i
ρ°=2,8231e-27 kg/m³
R°=3,68979e+26 m
M°=3,4e+54 kg
Td=M°/R° ~ 9e+27 kg/m, -2Φ/c²=Td/Ts=13,4
((Tdρ=ρ°R°²4π/3 ~ 1e+27kg/m))

...das bringt mich aber auf eine Idee ...

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 13:06 #35695

Schreib doch mal eine vernünftige Gleichung hin und setz dann Werte ein. Mit diesen hingerotzten Werten will sich doch kein Mensch beschäftigen.

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 14:10 #35703

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Michael D. schrieb: Ich zitiere mal aus derselben Quelle :

"...Außerdem wurde mit hoher Genauigkeit festgestellt, dass sich Gravitationswellen mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten[15], was bestimmte alternative Gravitationstheorien ausschließt, und es ergab sich ein neuer Test des Äquivalenzprinzips. Nach einer Vorhersage von 2015[16][17][18], werden dadurch insbesondere Theorien widerlegt, welche die beschleunigte Expansion des Universums mittels Modifikation der Allgemeinen Relativitätstheorie zu erklären versuchen."

Ich denke, damit ist alles gesagt.

Das stellt nur fest, dass die Gravitation nur im gleichen Verhältnis wie die LG modifiert werden kann.

MfG
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WL01

Gravitation eines SL 18 06. 2018 16:14 #35712

Michael D. schrieb: Schreib doch mal eine vernünftige Gleichung hin und setz dann Werte ein. Mit diesen hingerotzten Werten will sich doch kein Mensch beschäftigen.

Von welcher Gleichung sprichst Du? Von der Zeitdilatation? Die steht da und das Ergebnis ist 3,52 i, was nicht gerade sinnvoll ist, außer wenn man begründen will, dass die Zeit eine imaginäre Raumdimension ist.... Ich wollte aber nicht die zugrunde liegenden Zahlen verschweigen, da diese ja schließlich keine gesicherten Werte haben.

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 17:06 #35714

ra-raisch schrieb: Nachdem ich hier der Auslöser der Diskussion bin, möchte ich mich wiederholen,
 dass eine Zeitdilatation durch die Vakuumdichte wohl auszuschließen ist


Das verstehe ich nicht, wo hat denn jemals wer behauptet dass die Vakuumdichte zu einer Zeitdilatation führen würde, und vor allem, relativ zu wem?

ra-raisch schrieb: sonst wäre der fragliche Faktor k_g = √(1-Td/Ts) ~ √(1-13,4) = 3,52 i
 ρ°=2,8231e-27 kg/m³, R°=3,68979e+26 m, M°=3,4e+54 kg, Td=M°/R° ~ 9e+27 kg/m, -2Φ/c²=Td/Ts=13,4
 ((Tdρ=ρ°R°²4π/3 ~ 1e+27kg/m))


Bei der komischen Variablenbelegung kenne ja noch nicht mal ich mich aus, da wird wohl auch kein anderer mehr nachvollziehen können was genau das werden soll.

,

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 17:27 #35715

 ClausS schrieb: Ist die Messung so eindeutig, dass die Gravitationswelle genau Lichtgeschwindigkeit haben muss?
 Oder sagt sie nicht eher ungefähr Lichtgeschwindigkeit?


Wenn die Messmethode ein Plusminus von ±X% hat ist es bis jetzt immer weniger als |X|% gewesen, was schon sehr stark darauf hinweist dass es in Wahrheit exakt der selbe Wert ist. Da alle Messungen ein mehr oder weniger großes ± haben wird man es sowieso immer nur ungefähr messen können, aber da die Erwartungshaltung nur ein infinitesimales Stückchen unter c liegt geht man auch davon aus dass die Messungen so zu interpretieren sind.

 Ich denke dabei an die Supernova von 1987, bei der die Neutrinos vor dem Licht ankamen, obwohl sie sich mit v < c bewegen.

Sogar das Licht das aus der Sonne zu uns kommt wird bevor es die Sonne verlässt innerhalb der Sonne öfters hin- und herreflektiert bevor es seinen Weg an die Oberfläche schafft, während die Neutrinos ohne reflektiert zu werden einfach durchgehen. So ähnlich wird es auch bei einer Supernova sein, dass die Neutrinos ein bisschen früher ankommen ist deshalb nur natürlich.

Mir mehr Sorgen machen würdend wenn das Licht vor den Neutrinos angekommen wäre,

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 17:59 #35720

Yukterez schrieb: Das verstehe ich nicht, wo hat denn jemals wer behauptet dass die Vakuumdichte zu einer Zeitdilatation führen würde, und vor allem, relativ zu wem?

Das ist doch die Aussage des Shapirofaktors. Relativ zu unendlich flach. Auch wenn es in Realität nicht existiert, wie der absolute Nullpunkt.
Wenn man für die Differenz von Potentialen diese einfach subtrahieren dürfte, wäre die Formel (1-rs/r1)/(1-rs/r2) falsch, es müßte dann lauten (1-rs/Δr), was ganz sicher nicht dasselbe ist.

Yukterez schrieb: Bei der komischen Variablenbelegung kenne ja noch nicht mal ich mich aus, da wird wohl auch kein anderer mehr nachvollziehen können was genau das werden soll.

Das glaube ich Dir nicht.
Was soll denn hier anderes als die Maße des Universums auftauchen? Die Einheiten sind ohnehin eindeutig, die Zahlen von der Dimension her ebenso. Dass Td die lineare Dichte ist und Ts=c²/2G habe ich schon oft genug angegeben.

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 18:15 #35722

 Yukterez schrieb: Wo hat denn jemals wer behauptet dass die Vakuumdichte zu einer Zeitdilatation führen würde
 Ra-Raisch schrieb: Das ist doch die Aussage des Shapirofaktors.


Der Shapiroeffekt hat nicht das Geringste mit der Vakuumdichte zu tun, der beschreibt die Verzögerung in der Nähe von Massen. Wie du damit auf eine imaginäre Zahl kommst ist mir ein Rätsel.

 Ra-Raisch schrieb: Wenn man für die Differenz von Potentialen diese einfach subtrahieren dürfte, wäre die Formel (1-rs/r1)/(1-rs/r2) falsch

Jetzt noch eine Wurzel drauf, dann haben wir die korrekte Zeitdilatation zwischen zwei stationären Beobachtern.

 Ra-Raisch schrieb: Das glaube ich Dir nicht.

Naja, so lang die anderen daraus schlau werden lass dich von mir nicht aufhalten.

Gespannt wo das noch hinführt,

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Gravitation eines SL 18 06. 2018 19:18 #35734

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Y. schrieb:
"Gespannt wo das noch hinführt"



????

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"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein

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Das von hinten aufgezäumte Pferd 18 06. 2018 23:28 #35751

Ich glaube ich verstehe jetzt was das werden sollte: ein Versuch die Schwarzschildmetrik in einer Situation in der man eigentlich eine Kombination aus Schwarzschild- und FLRW-Metrik anwenden müsste anzuwenden, und darauf aufbauend irgendwelche Schlussfolgerungen über die Natur der Dinge zu ziehen.

Bezweifelnd dass das der richtige Weg ist,

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Das von hinten aufgezäumte Pferd 19 06. 2018 10:12 #35766

Yukterez schrieb: Ich glaube ich verstehe jetzt was das werden sollte: ein Versuch die Schwarzschildmetrik in einer Situation in der man eigentlich eine Kombination aus Schwarzschild- und FLRW-Metrik anwenden müsste anzuwenden, und darauf aufbauend irgendwelche Schlussfolgerungen über die Natur der Dinge zu ziehen.

Bezweifelnd dass das der richtige Weg ist,

Großen Dank für den Link, die Lösung war mir außer dem Namen nicht bekannt.

Der Weg war gar nicht so falsch, auf die (Geamtmasse 0 bzw) negative Beschleunigung(Abstoßung/Expansion) musste es ja hinauslaufen, das war mir dann schon klar. Und auf die gegenüber g ~ (rs/r)² nochmals quadratisch abfallende Auswirkung einer Abstoßung g' ~ (rs/r)⁴ war ich ja (im anderen Thread) auch gekommen ... reiner Zufall? (sieht für mich so aus, als ob sich die Expansion auch relativistisch erklären ließe...irgendwie).

Wie rechnet man denn die Beschleunigungen 2a/r und b/r² in Faktoren um? Bei Schwarzschild geht das ja mit 2gr/c² und nicht 2g/r, und dann bei b/r² erst? 2a/r→2gr/c² ⇒ b/r²→(aunir/c²)² ???

Was mich allerdings stört/wundert, ist, dass die Zeitkoordinate von der Expansion abhängt, oder ist das etwa nur die unmittelbare Folge der Raumausdehnung? Naja im Gegensatz zur Schwarzschildmetrik haben wir hier ja nicht nur die Beschleunigung sondern auch Bewegung, also quasi ein Effekt der SRT.

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Das von hinten aufgezäumte Pferd 19 06. 2018 14:04 #35776

ra-raisch schrieb: Wie rechnet man denn die Beschleunigungen 2a/r und b/
 [Anmerkung des Yukterez: gemeint ist wohl b×r²]
in Faktoren um?

a=M (Masse) und 3b=Λ (kosmologische Konstante), daher f(r)=1-2M/r-Λr²/3, in natürlichen Einheiten von G=c=1. Das Linienelement ist also von der Struktur her sehr ähnlich aufgebaut wie die Reissner-Nordström-Metrik, nur dass die abstoßende Komponente mit steigendem Radius dort nicht ab-, sondern zunimmt, so wie es in einem expandierenden Universum eben ist.

ra-raisch schrieb: Was mich allerdings stört/wundert, ist, dass die Zeitkoordinate von der Expansion abhängt

Warum stört und wundert? Bei Schwarzschild ist es (1-2M/r)dt, bei Reissner Nordström (1-2M/r+Q²/r²)dt und bei de Sitter Schwarzschild eben (1-2M/r-Λr²/3)dt, das Koordinatenzeitdifferential hängt doch eh in jeder Metrik von den Ingredienzien ab.

Daran gewöhnt,

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Das von hinten aufgezäumte Pferd 20 06. 2018 00:59 #35811

Yukterez schrieb: Warum stört und wundert?

weil die Expansion ja nicht die Zeitachse betrifft sondern nur die Raumdimensionen, aber durch die (Schein)Bewegung ist das schon klar.

Yukterez schrieb: a=M (Masse) und 3b=Λ (kosmologische Konstante), daher f(r)=1-2M/r-Λr²/3,

oh, vielen Dank!

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Gravitation eines SL 20 06. 2018 08:06 #35813

Ich habe da eine Frage zur zeitlichen Korrelation der GW und der EM-Wellen eine weit entfernten Verschmälzigsereignisses.

Wäre es nicht eher nachvollziehbar, wenn die dem Ereignis zuzuordnenden EM-Wellen SPÄTER als die GW bei uns eintreffen würden?
Auf dem recht langen Weg vom Entstehungspunkt des Ereignisses bis zu uns müssten die EM-Wellen durch diverse Gravitationsfelder doch eigentlich einen längeren Weg zurücklegen als die „direkte“ Strecke zwischen uns und dem Ereignis auf welcher sich aber die GW zu uns bewegt haben müsste. Bewegen sich beide Wellen mit LG sollte die GW (da diese nicht den Ablenkungen von sich auf der Strecke befindlichen Gravitationsfeldern unterliegt) zuerst bei uns eintreffen. Oder liege ich hier falsch?

Werd‘ ich geboren wird es wenig kühl.
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