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Die Bedeutung von E = mc² 16 04. 2020 21:16 #67509

Ferragus schrieb: Und wo kommt die Formel her?

Bekenstein und Hawkingtemperatur.

Sie wurde 1973 von Jacob Bekenstein gefunden und von Stephen Hawking bald darauf durch seine Theorie der Hawking-Strahlung gestützt. Durch die Entropie-Gleichung von Bekenstein und Hawking lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Thermodynamik, der Quantenmechanik und der Allgemeinen Relativitätstheorie herstellen.

Ferragus schrieb: Insofern: Eigentor

Außerdem möchte ich Dich nun ausdrücklich auf die Netiquette hinweisen, den Wink mit dem Zaunpfahl ignorierst Du ja.

Ich gehe mit allen Forumsmitgliedern und Moderatoren respektvoll um.


Damit meine ich vor allem Deine Bemerkungen zu Herrn Lesch.

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Die Bedeutung von E = mc² 17 04. 2020 06:12 #67516

Cossy schrieb: 2. Kann es sein, dass ein Außenseiter die Weltformel (was immer das Ding sein soll) finden kann und solch ein Forum wie hier dazu beiträgt?
Klares Ja. Mein "klares" Ja ergibt sich aus 2 Gründen:
a. Ich bin selber auf der Suche nach der Weltformel. Ich will nicht nur konsumieren. Ich mache mir da lieber meine eigenen Gedanken. Bei mir heißt das Ding "Dimensionale Physik" und ist eher ein neuer Denkansatz als eine Formel. Das Forum hat mir schon bei einigen Überlegungen geholfen. Ob ich die Weltoffen finde? Keine Ahnung, aber ich versuche es. Ich habe schon ein logisches Konzept und versuche dies mit einem Physik Prof. zu diskutieren. Das gestaltet sich sehr zäh. Ich habe noch nicht einmal eine Rückantwort erhalten. Aber, ich bleib dran. Irgend einen Prof. bekomme ich schon mal weichgekocht, dass er das Konzept zumindest mal durchliest und ich eine Rückmeldung erhalte.
b. Ich bin der Meinung, dass die derzeitige "Suchrichtung" in der Physik vollkommen falsch ist und alle (Physiker) machen mit. Da ist einer von Außen oft hilfreich. Bestes Beispiel ist die Stringtheorie. Reine mathematische Entwicklung bis zum Exzess. Aber gegenüber dem Standardmodell eigentlich keine neue Idee. Ich will die Mathematik hier nicht schlecht machen. Ich arbeite mich da gerade ein und das macht sogar Spaß. Die Mathematik ist für die Physik absolut zwingend. So wie das in der Stringtheorie läuft halte ich es aber für Unsinn.

Cossy


Entwicklung und Prüfung dürfen nie von der selben Person durchgeführt werden , das ist dein erster Fehler .
Diesen Fehler hast du schon bei deinen eigenen 2 Punkten gemacht .

1 Denkansätze und Konzepte sind ohne Inhalt (Formeln) wertlos .
Auch in der Wissenschaft gilt das SISO („Shit in Shit out“) Prinzip , wen du eine ungenügende Datenlage hast sind deine Ergebnisse ungenügend .
Ich glaube es war Newton der sagte das er nur erfolg hatte weil er „Auf den Schultern von Riesen stand“ , damit will man zum Ausdruck bringen das Erkenntnisgewinn immer auf Erkenntnissen anderer aufbaut . Selbst Einstein war auf Erkenntnisse anderer angewiesen .

2 Du irrst dich schon in der Annahme das alle Forscher nur in eine Richtung schauen , das ist nicht der Fall .

Veröffentliche etwas das eine überprüfbare aussage enthält oder bisherige verbessert .

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Die Bedeutung von E = mc² 17 04. 2020 07:35 #67518

ra-raisch schrieb:
Bekenstein und Hawkingtemperatur.

Sie wurde 1973 von Jacob Bekenstein gefunden und von Stephen Hawking bald darauf durch seine Theorie der Hawking-Strahlung gestützt. Durch die Entropie-Gleichung von Bekenstein und Hawking lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Thermodynamik, der Quantenmechanik und der Allgemeinen Relativitätstheorie herstellen.

Der Punkt ist, dass es mithilfe der Stringtheorie erstmals (und nach meinem Wissen ist es wie gesagt das einzige Framework) möglich war, diese Entropie zu berechnen im Sinne von Herleiten der Formel durch Zählen von Mikrozuständen.
ra-raisch schrieb: Außerdem möchte ich Dich nun ausdrücklich auf die Netiquette hinweisen, den Wink mit dem Zaunpfahl ignorierst Du ja.

Ich gehe mit allen Forumsmitgliedern und Moderatoren respektvoll um.


Damit meine ich vor allem Deine Bemerkungen zu Herrn Lesch.


Hallo ra-raisch, das "Eigentor" war eigentlich freundlich gemeint, wenn das respektlos rüber ankam, möchte ich mich ausdrücklich entschuldigen.
Herr Lesch andererseits (der sich übrigens v.a. in dem Video sehr respektlos gegenüber seinen KollegInnen äußert, die sich in dem Fall mit Stringtheorie beschäftigen, indem er es in die Nähe von Pseudowissenschaft, Alchemie o.ä. rückt) könnte das bestimmt ab, wenn man ihn darauf hinwiese, wenn er mal Unsinn redete. Der Mann ist ja nicht unfehlbar. Insofern finde ich den Hinweis auf die Netiquette etwas irritierend, aber gut, es ist euer Forum -> eure Regeln.

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Die Bedeutung von E = mc² 17 04. 2020 09:09 #67520

Ferragus schrieb: Der Punkt ist, dass es mithilfe der Stringtheorie erstmals (und nach meinem Wissen ist es wie gesagt das einzige Framework) möglich war, diese Entropie zu berechnen im Sinne von Herleiten der Formel durch Zählen von Mikrozuständen.

Auch dies dürfte falsch sein. Bekenstein hat die Information auf Bits der Größe der Wellenlänge eines Photons der Größe des SL zurückgeführt. Die genaue Berechnung müßte ich erst heraussuchen.

Ferragus schrieb: Hallo ra-raisch, das "Eigentor" war eigentlich freundlich gemeint, wenn das respektlos rüber ankam, möchte ich mich ausdrücklich entschuldigen.
...
wenn er mal Unsinn redete

Halb so schlimm, ich benütze das Wort "Unsinn" auch gelegentlich, ohne es persönlich zu meinen. Dann folgt bei mir aber auch eine inhaltliche Erklärung und nicht nur eine Vermutung.

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Die Bedeutung von E = mc² 17 04. 2020 09:41 #67521

ra-raisch schrieb: Auch dies dürfte falsch sein. Bekenstein hat die Information auf Bits der Größe der Wellenlänge eines Photons der Größe des SL zurückgeführt. Die genaue Berechnung müßte ich erst heraussuchen.

Dazu nur kurz ein Wikipediaauszug:
"Although Hawking's calculations gave further thermodynamic evidence for black-hole entropy, until 1995 no one was able to make a controlled calculation of black-hole entropy based on statistical mechanics, which associates entropy with a large number of microstates. In fact, so called "no-hair" theorems[10] appeared to suggest that black holes could have only a single microstate. The situation changed in 1995 when Andrew Strominger and Cumrun Vafa calculated[11] the right Bekenstein–Hawking entropy of a supersymmetric black hole in string theory, using methods based on D-branes and string duality. [...]"

Halb so schlimm, ich benütze das Wort "Unsinn" auch gelegentlich, ohne es persönlich zu meinen. Dann folgt bei mir aber auch eine inhaltliche Erklärung und nicht nur eine Vermutung.

Die Sache ist, dass er zum einen in dem Video halt ganz schön patzt (und freundlich von Gaßner korrigiert wird), zum anderen aber (so wirkt es auf mich) recht überheblich urteilt, ohne das untermauern zu können. Als jemand, der zwar kein "aktiver" Stringtheoretiker ist, aber mal in dem Bereich gearbeitet hat, finde ich das ein bisschen ärgerlich, weil so etwas von jemandem mit Leschs Reichweite (in begrenztem Maße natürlich, wie viele Leute interessiert das schon wirklich) die öffentliche Wahrnehmung beeinflusst. Als Laie kann man ja nicht unbedingt beurteilen, was da vorgetragen wird, und es wirkt so, als würden zwei Forscher auf Augenhöhe diskutieren.
Das Ding ist: Kritisches Hinterfragen einer Theorie, die sich aktuell der experimentellen Überprüfbarkeit entzieht, ist wichtig, da sind sich wahrscheinlich alle einig. Leschs Einwürfe sind aber in erster Linie sehr sehr schwach und haben teilweise nicht mal etwas mit Stringtheorie zu tun ("Heisenberg! Heisenberg!", Divergenzen) oder sind schlicht falsch.

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Die Bedeutung von E = mc² 17 04. 2020 11:02 #67523

Je nach Fragestellung muss man nicht genau in einem Fachgebiet arbeiten, um Ergebnisse daraus beurteilen zu können.

Die Frage beispielsweise, in wie weit die Stringtheorie experimentell untersucht wurde bzw. derzeit überhaupt untersucht werden kann, kann man als interessierter Physikprofessor auch dann beurteilen, wenn man nicht selbst stringtheoretische Berechnungen anstellt.

Aus meiner Sicht gibt es durchaus valide Gründe, der Stringtheorie kritisch gegenüber zu stehen. Da die Stringtheoretiker (vermutlich) sehr überwiegend von ihrem Fachgebiet überzeugt sind, obliegt es Anderen, auch diese Kritikpunkte in die Diskussion einzubringen.

Ähnlich verhält es sich ja derzeit auch in der aktuellen Corona Krise. Das liefern beispielsweise Statistiker sehr wertvolle Beiträge und können unter Umständen auch Aussagen von Virologen korrigieren. Die Statistiker können zwar keine Aussagen zum Virus selbst machen, aber dennoch mit Zahlen, die ihnen andere liefern, Aussagen verifizieren und Vorhersagen treffen. Sie können die Zahlen selbst nicht verifizieren, können aber berechnen, ob getroffene Annahmen und Aussagen statistisch konsistent sind, und darauf aufbauend Prognosen für die Zukunft erstellen.

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Die Bedeutung von E = mc² 17 04. 2020 20:14 #67554

Entwicklung und Prüfung dürfen nie von der selben Person durchgeführt werden , das ist dein erster Fehler .
Diesen Fehler hast du schon bei deinen eigenen 2 Punkten gemacht .

Versuche ich ja. Gestaltet sich eben etwas zäh. Werde ich aber schon noch hinbekommen. Ich habe die Idee das, wie in der Programmierung, eher mit einem agilen Ansatz zu machen. Sehr früh eine Prüfung von Außen.

1 Denkansätze und Konzepte sind ohne Inhalt (Formeln) wertlos .
Auch in der Wissenschaft gilt das SISO („Shit in Shit out“) Prinzip , wen du eine ungenügende Datenlage hast sind deine Ergebnisse ungenügend .
Ich glaube es war Newton der sagte das er nur erfolg hatte weil er „Auf den Schultern von Riesen stand“ , damit will man zum Ausdruck bringen das Erkenntnisgewinn immer auf Erkenntnissen anderer aufbaut . Selbst Einstein war auf Erkenntnisse anderer angewiesen.

Ja das ist so. Jedes Konzept muss letztendlich mathematisch komplett durchgekaut werden. Ich will aber erst mit dem Konzept starten und danach die Mathematik entwickeln. Um bei deinem Beispiel zu bleiben. Ich glaube nicht, dass Einstein erst Mathematik entwickelt hat und danach auf seine Grundkonzepte gekommen ist. Bei der ART stand auch erst das Konzept und danach kommt die Mathematik. Ich werde wohl auch noch 1 - 2 Jahre brauchen, bis ich in der Mathematik so weit bin, dass ich da rangehen kann.
Selbstveständlich verwende ich das bereits vorhandene Wissen. ART und QED sind viel zu gut bestätigt. Die müssen, nach meiner Meinung, bei einem Konzept auch so wieder rauskommen.

2 Du irrst dich schon in der Annahme das alle Forscher nur in eine Richtung schauen , das ist nicht der Fall .

Da kann ich nicht Ja oder Nein sagen. Ich bin im Universitäts- und Wissenschaftsbetrieb nicht eingebunden. Ich kann aber sagen, dass es für einen "Nicht Wissenschaftler" so aussieht. Wenn ich mir die Studiengänge an den Unis für den Master anschauen, dann ist die Stringtheorie fast das einzige, was "nach dem Standardmodell" Angebot wird.

Veröffentliche etwas das eine überprüfbare aussage enthält oder bisherige verbessert .

Genau das will ich nicht. Da sind die ausgebildeten Physiker wohl wesentlich besser wie ich. Meine Idee ist:
=> Alles was da ist in die Luft werfen und komplett neu aufstellen.
Das meinte ich auch mit einer Idee von Außen. Einfach mal frei anders denken. Sollte bitte erlaubt sein. Ob das was wird??? Frag mich in 2- 3 Jahren wieder.

Mit der Stringtheorie habe ich das gleiche Problem wie Harald Lesch. Wann will man zu einer Theorie sagen, dass es genug ist? Die Idee, dass man eine Theorie auf rein mathematischen Gesichtspunkten aufbaut ist klasse. Ich selbst habe einen der wichtigsten Grundgedanken aus dieser Theorie für mein Konzept geklaut. Wenn die Stringtheorie funktioniert, sind alle happy, da diese mathematisch alles gewünschte enthält. Aber nach 40 Jahren Suchen und einen Stand, in dem man genauso viele Probleme hat wie im Standardmodell, glaube ich (meine ganz persönliche Meinung) ist der Ansatz vermutlich doch nicht der richtige gewesen. Wenn der Ansatz nicht passt, dann hilft auch kein "schrauben" mehr.

Falls ich jemanden auf die Füße getreten bin (insbesondere bei der Stringtheorie) bitte ich das zu entschuldigen.

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Die Bedeutung von E = mc² 17 04. 2020 20:28 #67555

Cossy schrieb: Wenn ich mir die Studiengänge an den Unis für den Master anschauen, dann ist die Stringtheorie fast das einzige, was "nach dem Standardmodell" Angebot wird.

Verwechsle nicht Wissensvermittlung mit Wissenschaft, die kommt erst nach dem Studium und bedarf erheblicher Einarbeitung.

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Die Bedeutung von E = mc² 17 04. 2020 20:44 #67557

Cossy schrieb: Wenn die Stringtheorie funktioniert, sind alle happy, da diese mathematisch alles gewünschte enthält. Aber nach 40 Jahren Suchen und einen Stand, in dem man genauso viele Probleme hat wie im Standardmodell, glaube ich (meine ganz persönliche Meinung) ist der Ansatz vermutlich doch nicht der richtige gewesen. Wenn der Ansatz nicht passt, dann hilft auch kein "schrauben" mehr.

Falls ich jemanden auf die Füße getreten bin (insbesondere bei der Stringtheorie) bitte ich das zu entschuldigen.


Es gibt mittlerweile genügend Kritiker (teilweise unterschiedlicher Aspekte). Um es mit Woit zu sagen: Not even wrong. Oder Hossenfelder: Lost in Math. Und sogar einige Nobelpreisträger sind dabei. Man muss deren Einschätzung nicht teilen. Fakt ist trotzdem, dass du nicht alleine dastehst.

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Die Bedeutung von E = mc² 18 04. 2020 10:31 #67573

Cossy schrieb: Meine Idee ist:
=> Alles was da ist in die Luft werfen und komplett neu aufstellen.

Denke nicht, dass das funktioniert. Das Puzzle ist zu groß und zu komplex, als dass es Einzelner komplett neu zusammensetzen könnte. Zum Stand der Wissenschaft heute haben immerhin sehr viele Leute über lange Zeit beitgetragen, und das Puzzle ist inzwischen relativ komplett. Was noch fehlt, liegt möglicherweise sogar grundsätzlich außerhalb der menschlichen Erkenntnisfähigkeit.

Cossy schrieb: Ich habe die Idee das, wie in der Programmierung, eher mit einem agilen Ansatz zu machen. Sehr früh eine Prüfung von Außen.

Um bei der Programmierung zu bleiben: "Alles was da ist in die Luft werfen und komplett neu aufstellen" ist wie einen neuen Prozessor zu entwickeln mit der entsprechenden neuen Assemblersprache, in der man dann programmieren muss, ohne auf höhere Sprachen mit Objektorientierung usw. zurückgreifen zu können. Auch das, denke ich, wäre für einen Einzelnen nicht machbar mangels Lebenserwartung (Zeit).

Aber "Sehr früh eine Prüfung von Außen" ist eine gute Idee. Ich würde (wenn ich sowas denn vor hätte) versuchen, das Ganze wie bei der Programmierung in möglichst kleine Teilaspekte aufzuspalten und diese dann einzeln prüfen zu lassen. Dann braucht man nicht unbedingt einen Professor, der sich die Zeit nimmt alles zu Durchdenken, sondern es reichen w'scheinlich ein paar Studenten, die bereits genügend Wissen haben, um einen solchen Teilaspekt zu beurteilen... oder die Forenteilnehmer hier, wenn man die Teilaspekte so verpackt (z.B. mathematisch), dass einem das verbotene alternative Weltbild nicht gleich ins Gesicht springt cool).

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Die Bedeutung von E = mc² 18 04. 2020 11:01 #67574

Crossy schrieb: Meine Idee ist:
=> Alles was da ist in die Luft werfen und komplett neu aufstellen.


So geht es auch ;)

Steinzeit-Astronom schrieb: Denke nicht, dass das funktioniert. Das Puzzle ist zu groß und zu komplex, als dass es Einzelner komplett neu zusammensetzen könnte. Zum Stand der Wissenschaft heute haben immerhin sehr viele Leute über lange Zeit beitgetragen, und das Puzzle ist inzwischen relativ komplett. Was noch fehlt, liegt möglicherweise sogar grundsätzlich außerhalb der menschlichen Erkenntnisfähigkeit.


Ich finde die Puzzle Anekdote gut aber sehe es eher so das wir alle Teile haben aber die kombination Falsch ist.

Dieses Puzzle Macht es mir anschaulich:


Nullius in verba

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Nullius in verba

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Die Bedeutung von E = mc² 18 04. 2020 11:48 #67575

Steinzeit-Astronom schrieb: Was noch fehlt, liegt möglicherweise sogar grundsätzlich außerhalb der menschlichen Erkenntnisfähigkeit.


Es scheint derzeit zumindest jenseits der experimentellen Erkenntnisfähigkeit zu liegen.

Wir haben zwei experimentell wunderbar bestätigte Theorien, das Standardmodell und die ART. Wir wissen, dass sie so wie sie aktuell beschrieben sind, an Schnittpunkten nicht zusammenpassen (z.B. Urknall, Schwarze Löcher, ...).

Wir haben aber keinerlei experimentelle Evidenz, welche der beiden Theorien an welcher Stelle "falsch" ist.

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Die Bedeutung von E = mc² 18 04. 2020 11:58 #67576

ra-raisch schrieb: Verwechsle nicht Wissensvermittlung mit Wissenschaft, die kommt erst nach dem Studium und bedarf erheblicher Einarbeitung


Da muss ich dir Recht geben. Daran habe ich nicht gedacht.

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Die Bedeutung von E = mc² 19 04. 2020 11:26 #67646

ClausS schrieb: Je nach Fragestellung muss man nicht genau in einem Fachgebiet arbeiten, um Ergebnisse daraus beurteilen zu können.

Je nach Fragestellung. Natürlich kann man kritisch nachfragen, sich das ganze anschauen und eine Meinung bilden. Wie fast überall gilt aber auch hier, dass die eigene Kompetenz im Bezug auf eine Sache und die Fähigkeit, darüber Urteilen zu können, Hand in Hand gehen. Jemand, der gerade mit dem Fotografieren beginnt, ist schneller geneigt, dieses und jenes Bild ganz hervorragend zu finden und erst wenn sich seine eigenen Fähigkeiten entwickelt haben, hat das auch seine Kritikfähigkeit. Deshalb ist es ja so schwierig mit Verschwörungstheoretikern oder z.B. physikalischen Laien, die meinen, eine tolle Idee zu haben, zu reden: Weil sie aufgrund ihres noch sehr bescheidenen Verständnisses sich selbst maßlos über- und die anderen unterschätzen. In die Gleiche Falle tippt (so mein Eindruck) Herr Lesch. Schaut euch mal im Vergleich an, was Leute, die im Bereich Hochenergiephysik arbeiten schreiben, also z.B. Teilchenphysiker die selbst nichts mit Stringtheorie am Hut haben, aber aufgrund ihres Fachgebiets näher dran sind: Da ist es weitgehend Konsens, dass ST aktuell der vielversprechendste Kandidat für QG ist und keiner würde auf die Idee kommen, das in die Nähe von Alchemie zu rücken. Herr Lesch ist Astrophysiker und auch wenn er sich sicher mal mit Quantenfeldtheorie beschäftigt hat - die Kompetenz, die man erwarten würde, wenn jemand so über etwas urteilt, fehlt ihm offensichtlich (ich sage offensichtlich, weil man das ja ganz deutlich in dem Video sehen kann). Das Unterscheiden seine von der (unabhängig davon ob man sie teilt oder nicht) Kritik von etwa Woit oder anderen.

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Die Bedeutung von E = mc² 19 04. 2020 11:30 #67647

Ferragus schrieb: Herr Lesch ist Astrophysiker und auch wenn er sich sicher mal mit Quantenfeldtheorie beschäftigt hat - die Kompetenz, die man erwarten würde, wenn jemand so über etwas urteilt

Und genau das unterscheidet die beiden Fälle:
Einen Vortrag über etwas halten (wovon man wenig versteht) oder eine Diskussion mit jemandem (der etwas davon versteht) führen.

Ich denke, dass die meisten Zuschauer erkennen, dass Herr Lesch den Advocatus Diaboli spielt, und nicht etwa Herrn Gaßner oder den Zuschauer belehren will. Herr Lesch stellt die Fragen, Herr Gaßner antwortet.

Threadtitel korrigiert

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Die Bedeutung von E = mc² 19 04. 2020 11:39 #67648

@Ferragas

Naja, man kann sich als Laie durchaus auf Autoritäten berufen, die wissen, wovon sie reden. Dafür muss man selbst kein Experte sein. Es gibt genügend Kritiker: Woit, ’t Hooft, Laughlin. Auch eine Sabine Hossenfelder ist dem Thema nicht ganz fremd. Und viele andere. Hatte ich ja schonmal gepostet.

Das Problem: Für den Mainstream (Konsens) gibt es Fördergelder. Und damit auch Arbeitsplätze im Forschungsbereich. Und Publikationen in Science und Nature. Wer in Bezug auf seine akademische Laufbahn auf Nummer sicher gehen will, der wählt die Stringtheorie und wird sich hüten, diese zu kritisieren. Um es mit Hoffenfelder zu sagen: Die Vertreter der Stringtheorie sind für die Universitäten billig und für die Kollegen unterhaltsam.

Und naja, eines ist klar: Die Äthertheorie war lange Zeit Konsens unter Physikern. Das ist m.E. kein Argument. Ungleich Konsens ist nicht unbedingt schlechter und manchmal sogar besser. Natürlich nur, wenn es sich um seriöse Wissenschaft handelt (Beispiel SRT/Äther, ART/Newton).

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Die Bedeutung von E = mc² 19 04. 2020 17:18 #67664

Arrakai schrieb: @Ferragas
Es gibt genügend Kritiker: Woit, ’t Hooft, Laughlin. Auch eine Sabine Hossenfelder ist dem Thema nicht ganz fremd. Und viele andere. Hatte ich ja schonmal gepostet.

Das Problem: Für den Mainstream (Konsens) gibt es Fördergelder. Und damit auch Arbeitsplätze im Forschungsbereich. Und Publikationen in Science und Nature. Wer in Bezug auf seine akademische Laufbahn auf Nummer sicher gehen will, der wählt die Stringtheorie und wird sich hüten, diese zu kritisieren. Um es mit Hoffenfelder zu sagen: Die Vertreter der Stringtheorie sind für die Universitäten billig und für die Kollegen unterhaltsam.


t'Hooft ist nur alles andere als ein "Stringtheoriekritiker", im Gegenteil, er hat selbst sehr wichtige Beiträge geleistet. Ich möchte v.a. dem zweiten Punkt widersprechen: Eine akademische Laufbahn im Bereich Stringtheorie soll sicher sein? Es gibt in Deutschland nur eine Handvoll Arbeitsgruppen, irgendwo aufgenommen zu werden ist schwer (Glück und Bestnoten vorausgesetzt), das Feld ist extrem kompetitiv und es ist schwierig, etwas zu reißen, die Konkurrenz ist sehr stark, es gibt immer weniger Stellen....Nummer Sicher ist was anderes, ich kenne einige, die (wie ich selbst übrigens) in ganz andere Physikbereiche gewechselt haben.

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Die Bedeutung von E = mc² 19 04. 2020 17:22 #67665

wiki:
Der Nobelpreisträger Gerard ’t Hooft (2013) kritisiert ..., dass die Stringtheorie zu sehr konventionellen Auffassungen der Rolle der Raumzeit in der Quantenmechanik verhaftet ist.
Ich meine allerdings auch, dass t'Hooft in den Interviews spöttisch geblickt hat, als er über die Stringtheorie sprach.

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Die Bedeutung von E = mc² 20 04. 2020 11:49 #67681

ra-raisch schrieb: wiki:
Der Nobelpreisträger Gerard ’t Hooft (2013) kritisiert ..., dass die Stringtheorie zu sehr konventionellen Auffassungen der Rolle der Raumzeit in der Quantenmechanik verhaftet ist.
Ich meine allerdings auch, dass t'Hooft in den Interviews spöttisch geblickt hat, als er über die Stringtheorie sprach.


Ich weiß jetzt nicht, inwieweit das zielführend ist, einzelne ForscherInnen und ihre persönliche Einstellung zu ST aufzulisten, aber: Auch wenn t'Hooft kein Stringtheoretiker ist, hat er selbst sowohl in dem Bereich veröffentlicht als auch gelehrt. Insofern weiß ich nicht, warum gerade er hier angeführt wird.

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Die Bedeutung von E = mc² 20 04. 2020 12:09 #67683

Ferragus schrieb:

ra-raisch schrieb: wiki:
Der Nobelpreisträger Gerard ’t Hooft (2013) kritisiert ..., dass die Stringtheorie zu sehr konventionellen Auffassungen der Rolle der Raumzeit in der Quantenmechanik verhaftet ist.
Ich meine allerdings auch, dass t'Hooft in den Interviews spöttisch geblickt hat, als er über die Stringtheorie sprach.


Ich weiß jetzt nicht, inwieweit das zielführend ist, einzelne ForscherInnen und ihre persönliche Einstellung zu ST aufzulisten, aber: Auch wenn t'Hooft kein Stringtheoretiker ist, hat er selbst sowohl in dem Bereich veröffentlicht als auch gelehrt. Insofern weiß ich nicht, warum gerade er hier angeführt wird.


Die einzelnen Forscher wurden von mir lediglich exemplarisch aufgeführt, s. oben. Wie ich ganz zu Anfang (erstes Post zu drm Thema) geschrieben hatte, bezieht sich die Kritik der einzelnen Wissenschaftler auf unterschiedliche Aspekte. t‘ Hooft gehört ganz sicher nicht zu den Fundamentalkritikern, die ich ansonsten aufgeführt hatte. Aber selbst er sieht anscheinend auch kritische Punkte bzgl. aktueller Denkansätze in diesem Bereich. Und ist damit gleichzeitig natürlich ein gutes Beispiel für Selbstreflexion, wenn man seine Verdienste im Bereich Stringtheorie sieht. (Ich hatte nicht behauptet, dass es das nicht gibt...;))

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Die Bedeutung von E = mc² 20 04. 2020 13:44 #67690

Arrakai schrieb:
Die einzelnen Forscher wurden von mir lediglich exemplarisch aufgeführt, s. oben. Wie ich ganz zu Anfang (erstes Post zu drm Thema) geschrieben hatte, bezieht sich die Kritik der einzelnen Wissenschaftler auf unterschiedliche Aspekte. t‘ Hooft gehört ganz sicher nicht zu den Fundamentalkritikern, die ich ansonsten aufgeführt hatte. Aber selbst er sieht anscheinend auch kritische Punkte bzgl. aktueller Denkansätze in diesem Bereich. Und ist damit gleichzeitig natürlich ein gutes Beispiel für Selbstreflexion, wenn man seine Verdienste im Bereich Stringtheorie sieht. (Ich hatte nicht behauptet, dass es das nicht gibt...;))


Gar kein Widerspruch :) Mein "Problem" war ja auch gar keines mit Kritik an irgendwelchen physikalischen Modellen (meinem Eindruck nach gibt es übrigens in der String-Community auch einiges an Selbstreflexion und -kritik) sondern ein Sich-Lustig-Machen über und Als-Quatsch-Abtun von etwas, wovon man selbst eigentlich gar keine Ahnung hat und das mit schlechten Argumenten. Das machen Esoteriker und Pseudowissenschaftler gerne und ich finde, wir (als WissenschaftlerInnen oder Wissenschaftsinteressierte) sollten uns das nicht abschauen.

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Die Bedeutung von E = mc² 20 04. 2020 15:03 #67699

@Ferragus

Ok, verstehe. :)

Als Wissenschaftsinteressierter geht bei diesem Thema kaum mehr, als das aufzugreifen, was die verschiedenen Physiker so zu den Stringtheorien schreiben. Die sind ja bekanntlich nicht sonderlich leicht zugänglich. Auf jeden Fall denke ich nicht, dass sich die (wir) Skeptiker hier im Forum damit auf das Niveau des durchschnittlichen Einsteinkritikers begeben, immerhin sind die Quellen ja durchaus seriös. Eine Filterblase kann es ja trotzdem geben... Vom daher finde ich es hochinteressant, was du dazu zu sagen hast.

Ich weiß, dass die Supersymmetrie durch den LHC in Bedrängnis geraten ist, zumindest hatte man ja eine Entdeckung in drr aktuellen Ausbaustufe für wahrscheinlich gehalten. Und die fehlende Evidenz ist natürlich nicht zufriedenstellend, das sieht auch der Laie.

Auf der Habenseite steht trotzdem auch einiges. Für mich besonders interessant: Wenn ich Martin Bäker recht verstanden habe, dann ergibt sich ein Spin 2-Teilchen ganz natürlich aus der Theorie. Und das, obwohl die Suche nach einer solchen Theorie nicht mal die ursprüngliche Motivation war. (Du hattest glaube ich auch geschieben, dass die Gravitation durch die Theprie vorhergesagt wird.)

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