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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 22:23 #70444

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ra-raisch schrieb:

Leo schrieb: das beim Schirm D0 ein Interferenz Muster ensteht

Ja, dazu müßte sich der Detektor nicht bewegen, es genügt ein Schirm.

Leo schrieb: wie sich dann die Werte mit D1 D2 D3 und D4 zum Diagramm zusammen fügen da kann ich nicht folgen

Das ist anders:
Das Dagramm in D0 wird lediglich nach den Signalen von D1 etc selektiert.


und wie entsteht dann das Diagramm also das mit den mm versteh ich gerade noch also bei D0 z. B.: 3mm und (D4) dann 5mm und (D4) ich versteh nicht wie man die Werte für die Vertikale bekommt

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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 22:28 #70447

Leo schrieb: ich versteh nicht wie man die Werte für die Vertikale bekommt

Das ist die Häufigkeit also die Anzahl der dort gemessenen und im fraglichen Trigger angezeigten Photonen.

Horizontal ist die Position in mm angegeben und vertikal die Anzahl in Stück.

R01 ist die Grafik, die NUR von den Photonen in D0 gemalt wurde, deren Partner in D1 gezählt wurden.

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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 22:32 #70448

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ra-raisch schrieb:

Leo schrieb: ich versteh nicht wie man die Werte für die Vertikale bekommt

Das ist die Häufigkeit also die Anzahl der dort gemessenen und im fraglichen Trigger angezeigten Photonen.

Horizontal ist die Position in mm angegeben und vertikal die Anzahl in Stück.


Versteh ich das dann richtig: bei 3mm gibts 10mal D4 bei 5mm gibts 15mal D4 und bei 6mm 20mal D4 usw. so ungefähr?

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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 22:35 #70449

Leo schrieb: Versteh ich das dann richtig: bei 3mm gibts 10mal D4 bei 5mm gibts 15mal D4 und bei 6mm 20mal D4 usw. so ungefähr?

R04 sehe ich grade nicht, aber das klingt korrekt.

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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 22:41 #70452

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Vielen Dank ich glaub ich habs verstanden, jetzt kann ich mal versuchen nachzuvollziehen was da passiert.

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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 22:58 #70460

Ne, verstanden habt ihr das nicht.

Ihr müsst euch die Videos über die Quantenmechanik und die Videos zur Hinführung zur Quantenfeldtheorie aus der Reihe AzS in ihrer Gesamtheit anschauen.

Wenn man das Doppelspaltexperiment verstehen will und auch den Quantenradierer, muss man die Pfadintegrale von Feynman verstanden haben. Sonst wird das nix.

Also bitte die entsprechenden Videos von Josef schauen, falls nötig auch öfter.

Thomas

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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 23:10 #70466

Da hast Du sicher Recht, Thomas, es ging vorerst nur darum, den Versuchsaufbau zu verstehen.

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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 23:10 #70467

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Ich dachte immer die Quantenphysik hat noch niemand so richtig verstanden, dass ich es in der Gesamtheit verstehen kann glaub ich sowieso nicht mir ist nur wichtig das ich Experimente die gemacht wurden verstehe wie sie gemacht wurden damit ich mir ganz unvoreingenommen ein Bild und Gedanken darüber machen kann, aber danke für den Hinweiß ich werd mir das mal anschauen mit meiner bescheidenen Bildung werd ich komplizierte Berechnungen sowieso nicht verstehen können.

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Doppelspaltexperiment 09 06. 2020 23:45 #70484

Den Versuchsaufbau versteht man nur dann, wenn man die Theorie verstanden hat.

Wie denn sonst?

Thomas

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Doppelspaltexperiment 10 06. 2020 01:16 #70493

Wenn man einen Stein aus dem Fenster wirft, dann kann jeder diesen Vorgang verstehen auch ohne den Sinn zu begreifen.

Leo kennt wohl den Sinn des Experimentes, hatte aber den Aufbau nicht ganz verstanden.

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Doppelspaltexperiment 10 06. 2020 22:53 #70588

Ne, das glaube ich nicht. Es ist ein Unterschied, wenn man einen Stein aus dem Fenster wirft, seine Flugbahn beobachtet und dann zu verstehen versucht, warum sie diesen Verlauf hat.

Das hat jedoch mit den Quantenfeldtheorien jetzt gar nichts zu tun.

Nochmal: erst wenn man die theoretische Beschreibung verstanden hat, versteht man, warum das Experiment so aussieht, wie es aussieht.

Thomas

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Doppelspaltexperiment 10 06. 2020 22:57 #70590

Thomas schrieb: Nochmal: erst wenn man die theoretische Beschreibung verstanden hat, versteht man, warum das Experiment so aussieht, wie es aussieht.

Über das Warum denkt er ja gerade nach. Er war sich nur nicht sicher, Wie es aussieht.

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Doppelspaltexperiment 11 06. 2020 22:58 #70771

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ra-raisch schrieb:

Leo schrieb: Meiner Meinung nach ist das falsch weil keiner der beiden das Licht im Raum sehen kann

Es geht auch nicht um ein physikalisches Experiment sondern um ein Gedankenexperiment. Du kannst stattdessen auch Gummibälle benützen, wenn Du Dir das leichter vorstellen kannst.

Leo schrieb: Das Licht ensteht im Zug erst es hat also die Information der Bewegung des Zuges garn nicht in sich. Es müsste also unabhängig vom Beobachter gerade nach unten fallen und nicht auf selber Höhe auftreffen sonder etwas weiter hinten im Zug

Licht ist eine Kugelwelle.

Tatsächlich wird Licht an bewegten Objekten schräg reflektiert.

Leo schrieb: Was ich sagen möchte, das Licht macht in Wirklichkeit keinen längeren Weg weil es gar nicht mit dem Zug mitfährt.

Du meinst also, dass man die Lampe schräg halten muss, wenn Dich jemand aus einem fahrenden Zug beobachtet? Dass Bewegungen relativ sind, hat bereits Galilei erkannt.
de.wikipedia.org/wiki/Relativit%C3%A4tsprinzip#Galileis_Schiff


Hallo,
ich hab jetzt ein Video gesehen mit dem ich vielleicht erklären kann was ich meinte bei: "ob das Licht mit fährt?"
urknall-weltall-leben.de/item/765-krise-...ent-peter-kroll.html

bei Min 42:18 erklärt er denn Lichtweg l2 der im bewegtem System einen Winkel macht,(so die Annahme) was er tatsächlich aber gar nicht macht und das Experiment bestätigt das auch. Es ist für mich auch logisch dass da kein Unterschied zum ruhenden System ist. Wenn man statt Licht Wasser nimmt dann würde es auch ca. 90 Grad nach oben Spritzen also genau das selbe wie beim Licht unabhängig ob das System ruht oder nicht. Der unterschied jetzt zwischen Wasser und Licht ist der, dass das Wasser Masse besitzt und die kinetische Energie der Bewegung "gespeichert" hat. Sprich das Wasser wenn nach oben spritzt dann trifft es beim bewegten System beim Spiegel S2 in der Mitte auf. Beim Licht sehe ich das nicht so weil Licht keine Masse besitzt "fährt es auch nicht mit" wenn jetzt die Abstände groß genug wären und die Bewegung schnell genug dann müsste nach meiner Meinung das Licht (übertrieben gesagt) vor dem Spiegel S2 vorbei gehen. Sprich das Experiment von Michelson und Morley alleine wäre für mich kein Beweiß das sich Licht im bewegten System genau so verhält, weil eine Verschiebung aufn Spiegel wie ich sie vermute würde bei den geringen Abständen gar nicht auffallen bzw. man bräuchte erst mal eine sehr hohe Geschwindigkeitsdifferenz weil die Erde bewegt sich ja schon und somit trifft das Licht immer die selbe stelle. Meine Annahme basiert darauf das sich das Licht unabhängig von Bewegungsenergie ausbreitet und beschleunigt. Wenn es sich in Glas bricht da wird es ja anscheinend langsamer und wenn es austritt beschleunigt es aus sich selbst heraus wieder, wenn das so stimmen sollte wie es mir erzählt wurde.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 00:26 #70781

Leo schrieb: dann müsste nach meiner Meinung das Licht (übertrieben gesagt) vor dem Spiegel S2 vorbei gehen.

Das Licht geht aber nicht vorbei, allein dies ist ja Beweis genug.

Aber Licht geht immer als Kugelwelle (Huygens) und nur die Wellenfront aus der Kugelwelle wird am Schirm sichtbar. Wenn ein Teil des Lichts unterwegs seitlich verloren geht, dann sieht man es eben nicht am Schirm. Die Lampe muss eben stark genug sein, dass genügend am Schirm ankommt.

Der Witz bei dem Experiment ist, und das ist seither Standard bei derartigen Versuchen, dass die Interferenz des Lichtes bereits bei minimalsten Unterschieden deutlich sichtbar wird. Man muss dabei gar nicht genau justieren, da man die Veränderung bei der Drehung sofort sehen müßte. In diesem Fall war dafür dennoch eine Weglänge von 10 m erforderlich, also eigentlich eine Armlänge von 5 m, aber durch die mehrfache Spiegelung konnte das Experiment im Keller aufgebaut werden.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 00:56 #70785

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Das was ich meine kann man mit dem Experiment nicht feststellen, ich kann mich auch nicht so gut ausdrücken um das zu erklären. Ich hab jetzt mal schnell gedacht wie ein Experiment aussehen könnte um das festzustellen weiß noch nicht genau ob das Sinn macht, man bräuchte eine scheibe mit großen Durchmesser und hoher Drehzahl, auf einer Seite einen Laser und auf der anderen Seite eine Skala auf die der Laser trifft und wenn man nun die Geschwindigkeit erhöht dann könnte der Laserpunkt auf der Skala wandern, er hat aber nur die Zeit die das Licht vom Laser zur Skala braucht und die Skala könnte sich dann in der Zeit mit der Umfangeschwindigkeit wegdrehen. Laut Einstein dürfte sowas nicht möglich sein weil ja das selbe Bewegungssystem. Oder?

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 01:04 #70787

Leo schrieb: wenn man nun die Geschwindigkeit erhöht dann könnte der Laserpunkt auf der Skala wandern, er hat aber nur die Zeit die das Licht vom Laser zur Skala braucht und die Skala könnte sich dann in der Zeit mit der Umfangeschwindigkeit wegdrehen. Laut Einstein dürfte sowas nicht möglich sein weil ja das selbe Bewegungssystem. Oder?

Einstein verbietet das nicht. Es kommt halt auf den Lichtweg an. Im Normalfall ergibt die Interferenz jedes einzelnen Photons mit sich selbst, dass man nur im Zentrum einen hellen Lichtpunkt sieht. Wenn man aber den Schlitz klein genug macht, ergibt sich eine Punktreihe. Die Rotation (verbunden mit einem Stroboskop) würde nur bewirken, dass der Punkt oder die Punktreihe wandert, aber bei einem Laser ist die Fokussierung so stark, dass man ein Abweichen vom Zentrum kaum mehr sehen könnte.

Zumindest würde ich mir das so vorstellen.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 01:22 #70791

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Das hatte jetzt nicht direkt mitn Doppelspalt und der Überlagerung was zu tun. Für mich war jetzt die Aussage vom Einstein mit der Abhängigkeit vom Beobachter dazwischen gekommen, in meinem Gedankenexperiment würde der Beobachter auf der Scheibe keine Veränderung feststellen können. Da Einstein anscheinend des Experiment von Michelson und Morley ausschlaggebend für seine Theorie verwendete bin ich der Meinung dass das Experiment alleine nicht beweißt dass Licht sich im bewegten System genau so verhält wie alles andere. Ich kanns jetzt nicht erklären das müsste ich aufzeichnen und erklären damit mich da einer versteht. So wie das Experiment auf gebaut ist kann man es drehen und wenden wie man will es wird nie etwas anderes rauskommen erst wenn man Lichtgeschwindigkeit erreicht würde sich da etwas zeigen

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 01:24 #70792

Na, dann zeichne es, mal sehen was dabei rauskommt.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 01:26 #70793

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wo kann man den da was zeichnen

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 01:31 #70794

Hier leider nicht, ich dachte an ein Blatt Papier, dann läßt es sich nachher einigermaßen beschreiben oder auch einscannen und bei einem Hoster hochladen und hier als Bild einfügen. Attachments funktionieren wohl noch nicht wieder.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 01:34 #70795

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Dann Versuchs ich so zu erklären ich bin halt kein guter Schreiber

Also das Bild vom Video nehm ich mal als Ausgangspunkt

also ein Licht strahlt auf den Spiegel unten und lenkt es 90 Grad nach oben ab oben ist Spiegel S2

jetzt muss man mehrere Varianten in betracht ziehen:

ein Beobachter der das bewegtes System von außen sieht, der "glaubt" das Licht würde schräg nach oben gehen und die Nullstellung des Spiegelstreffen

der der sich im System befindet beobachtet beim Licht eine gerade linie nach oben

so jetzt kommt mein Gedankenspiel ich tausche beim Beobachter außerhalb, das Licht gegen Wasser der sieht das Wasser schräg nach oben Spritzen und es trifft die Nulllinie des Spiegel ( das ist im meinem Gedankenspiel auch so passiert) (der im System sitzt der sieht das Wasser natürlich gerade nach oben spritzen er fährt ja mit) und alle Kräfte gleichen sich ja aus das Wasser hat ja die Bewegungsenergie nach vorne "schon gespeichert" dafür muss es aber auch einen Längeren weg machen also schräg statt gerade)
Ich geh davon aus das Licht andere Eigenschaften hat als das Wasser (und alles eine absolute Geschwindigkeit)

so jetzt wirds kompliziert zum erklären: das Licht trifft ja auf den Spiegel unten und geht nach oben es geschieht während sich die Erde bewegt (die Erde bewegt sich ja permanent)

wenn man davon ausgeht das licht hat eine absolute Geschwindigkeit dann würde ja der Spiegel (S2oben) dem Licht schon ein wenig davon gefahren sein, wenn das licht von unten nach oben unterwegs ist. Jetzt ist die Geschwindigkeit der Erde immer Gleich also der (davongefahrene) Spiegel bewegt sich nicht mehr innerhalb des Bezugssystems jetzt stellt man den Spiegel auf Null und das Experiment bleibt dann so wie es ist. (Wie es in der Realität auch durchgeführt wurde) Wenn jetzt die Erde stehen bleiben würde dann würde der Spiegel dem Licht nicht mehr davon fahren können und das licht würde aus der Nullstellung herauswander. Des wäre dann auf dem Spiegel ein sehr kleiner Unterschied weil des licht ja ziemlich schnell ist von dem unteren zum oberen Spiegel und in der Zeit müsste der Spiegel mit der Geschwindigkeit der Erde aus der Null stellung herausfahren.

Ich weiß nicht ob das jemand verstehen kann

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 01:37 #70797

Zeichnen hift auf jeden Fall. Da wird einem selbst vieles klar dabei.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 02:47 #70798

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Ich hoffe, das oben geschriebene kann ein wenig nachvollzogen werden, zum verstehen ist es ganz einfach nur schwierig zu erklären. Ich möchte hier nochmal betonen das mir das Experiment klar ist mit den zwei Lichtstrahlen die eine Überlagerung sichtbar machen würden.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 10:43 #70811

Leo schrieb: Ich geh davon aus das Licht andere Eigenschaften hat als das Wasser (und alles eine absolute Geschwindigkeit)

Deine Erklärung ist etwas verwirrend. Aber dieser Satz ist sicher richtig.;)

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 10:45 #70812

Leo schrieb: Dann Versuchs ich so zu erklären ich bin halt kein guter Schreiber

Ich bin mir nicht ganz sicher, was Dein Versuchsaufbau bezweckt.

Anscheinend geht es Dir um die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Bezugssystemen. So weit war man damals noch gar nicht.

Bei Michelson-Morley ging es um eine andere Fragestellung und zwar um die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit in unterschiedlichen Richtungen. Es gibt ja bei diesem Versuchsaufbau auch nur ein Bezugssystem, das Labor.

Man ging damals davon aus, dass das Licht sich relativ zu einem absoluten Äther bewegt. Daher müßte es aus dem Labor betrachtet in der Bewegungsrichtung eine andere Geschwindigkeit für uns haben als entgegengesetzt. Der x-förmige Versuchsaufbau sollte dabei einen Vergleich zwischen Bewegungsrichtung und quer dazu ermöglichen. Der Versuchsaufbau konnte dafür in unterschiedliche Stellungen verdreht werden, um einen maximalen Unterschied zu finden. Damit hätte man die Flugrichtung des Labors relativ zum Äther bestimmen können, wie das etwa vom Schiff aus durch Beobachtung von Treibholz oder einer Boje im Wasser erfolgen kann und zusätzlich die absolute Fluggeschwindigkeit wie etwa mittels Handlog (Knotenschnur).

Der Versuch blieb erfolglos, bzw war es ein grandioser Gegenbeweis. Es gibt keine absolute Geschwindigkeit und keinen Äther.

Nun wäre es ja möglich gewesen, dass die Erde im Augenblick der Messung zufällig im Äther genau stillstand. Deshalb wurde der Versuch zu unterschiedlichen Tageszeiten und über das Jahr verteilt wiederholt, als sich also das Labor in Bezug auf den Erdmittelpunkt bzw in Bezug auf die Sonne bzw zu den Fixsternen in unterschiedlichen Richtungen bewegte. Es stellte sich heraus, dass das Ergebnis nicht auf einem kuriosen Zufall beruhte sondern sich immer exakt ergab.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 12:59 #70855

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Alles Super erklärt und hab ich auch so verstanden. Nur beweißt für mich dieser Versuch nicht das es keine absolute Geschwindigkeit gibt.

Wenn man Galileis Schiffsmodel nimmt für ein relatives Bezugssystem dann lässt sich dieses Phänomen ziemlich einfach mit Kräfteberechnungen erklären, also wenn ich von hinten nach vorne einen Ball werfe

dann hat der Ball bevor ich ihn werfe schon die Energie der Bewegung des Schiffes in sich
mit meiner Wurfenergie würde dann der Ball viel weiter fliegen als normal, aber da sich das Schiff nach vorne bewegt also der Ball in Wirklichkeit auch einen längeren Weg machen muss jetzt fällt das im Schiff nicht auf sprich die Kräfte heben sich gegenseitig auf. Umgekehrt wärs das Selbe wirft man den Ball von vorne nach hinten dann hat wieder der Ball die Bewegungsenergie schon in sich also gegengesetz zur Wurfrichtung also diese Energie wird meiner Wurfenergie abgezogen also würde der Ball nicht so weit fliegen wie normal, das Schiff fährt dem Ball entgegen deshalb macht das gar nichts, es sieht so aus als ob er die gleiche Strecke fliegt.

Ich unterstelle jetzt das Licht nicht diese Eigenschaften hat, Sprich wenn ich hinten im Schiff stehe und eine Taschenlampe einschalte dann startet das Licht dort mit Lichtgeschwindigkeit (in absoluter Geschwindigkeit) also ohne die Bewegungsenergie des Schiffes. Also würde das Schiff nahe der Lichtgeschwindigkeit fahren dann würde das Licht der Taschenlampe nicht mehr so schnell beschleunigen weil der unterschied nicht mehr so groß ist.

Bei Michelson Morley ist die Geschwindigkeit des Lichtes unerheblich weil sie die Strecke in x Richtung und in y Richtung immer in beide Richtungen passieren
also das Licht hat absolut eine Strecke von 10 m zu machen jetzt bewegen wir uns mit 1m pro Einheit also das licht startet bei Null macht die 10 Meter und weil sich in der Zwischenzeit das Objekt sich um einen Meter nach vorne bewegt hat muss es diesen auch noch machen also 11m und beim Rückweg des theoretischen 10m weges schaft es das nicht mehr weil im das andere ende schon um einen Meter engegengekommen ist also sinds nur noch 9m die das licht aufn Rückweg machen kann. Sind zusammen 11 + 9 = 20m bei zwei strecken sind das je 10m also wieder beim absolut wert. Es ist also egal wie schnell sich das Bezugssystem bewegt solange es sich nicht schneller wie das licht (oder der ball der hin und her fliegt) bewegt dann wird es immer denn selben weg machen. Und es wird bei dem Experiment nie eine unterschiedliche Geschwindigkeit herauskommen.

Wenn man jetzt das Experiment betrachtet Einfachheitshalber nur Lichtquelle und Spiegel unten und Spiegel oben

Wir gehen jetzt davon aus Licht hätte eine absolute Geschwindigkeit

Wir schalten das Licht ein der Lichtstrahl trifft auf den ersten Spiegel unten. Stopp, jetzt nehmen wir ein Koordinatensystem an x nach rechts und y nach oben

also der Spiegel unten und der Spiegel oben bewegen sich parallel mit der Geschwindigkeit der Erde in der x Achse nach rechts

das licht bewegt sich mit absoluter Geschwindigkeit parallel zur y Achse von dem Spiegel unten zu dem Spiegel oben die Zeit die das Licht dafür braucht hat der Spiegel oben zur Verfügung in der x Achse nach rechts in der Geschwindigkeit der Erde wegzufahren

jetzt trifft das Licht nicht mehr auf die Mitte des Spiegels weil er sich in der zeit bewegt hat. (diese Abweichung wird so gering sein das sie das Experiment nicht beeinflusst)

Jetzt reflektiert der Spiegel das Licht wieder nach unten und da passiert dann das selbe.

Der weg von unten nach oben und von oben nach unten wird dadurch nicht beeinflusst. Dieses Experiment bräuchte aber eine Längendifferenz um eine Beobachtung zu ermöglichen.

Für mich stellt sich jetzt die Frage existiert diese minimale Bewegung am Spiegel. Das kann man aber mit diesem Experiment nicht feststellen weil, das gesamte System permanent in Bewegung ist ( Erdgeschwindigkeit) deshalb wird der Spiegel schon beim Aufbauen so justiert dass das Licht die theoretische Mitte trifft.
Man würde den unterschied erst bemerken wenn die Erde ihre Geschwindigkeit ändert.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 13:07 #70858

Leo schrieb: Alles Super erklärt und hab ich auch so verstanden. Nur beweißt für mich dieser Versuch nicht das es keine absolute Geschwindigkeit gibt.

Das ist korrekt. Alledings war dies bereits Galilei bekannt.

Es ist nicht die Frage, wie man es mit Kräften erklären kann, sondern wichtig ist, dass es so ist.

Wenn ich mit dem Licht nach oben leuchte und mich dabei bewege, dann geht das Licht auch von mir aus betrachtet genau nach oben. Ganz egal wie ich mich bewege.

Sonst könnten wir den Mond ja nicht mit einem Laser anleuchten. Na gut, schlechtes Beispiel, die Differenzen sind wohl zu klein um es zu sehen. Aber wenn Du berücksichtigst, dass sich die Sonne um die Galaxie bewegt und die Galaxie innerhalb des Clusters....

Nun schauen wir noch einmal zu Michelson Morley. Sie haben festgestellt, dass das Licht in allen Richtungen die selbe Geschwindigkeit hat. Allein daraus ergibt sich alles weitere nach Einsteins SRT mathematisch. Und physikalisch hat sich alles als korrekt erwiesen.

Leo schrieb: Bei Michelson Morley ist die Geschwindigkeit des Lichtes unerheblich weil sie die Strecke in x Richtung und in y Richtung immer in beide Richtungen passieren

Der Witz ist die x-förmige Anordnung. Man muss ja spiegeln, um die beiden Strahlen vergleichen zu können. Man könnte zwar ein Dreieck benützen, aber das wird bisschen kompliziert. Daher vergleicht man die eine Richtung mit der quer dazu, das geht nach Pythagoras einfacher zu rechnen.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 14:15 #70867

Nun nochmal zum Lichtstrahl.

Es geht zunächst nicht unbedingt darum, was der andere sieht. Ausgangspunkt ist, dass jemand mit der Lampe an die Decke leuchtet und den Lichtpunkt genau über sich sieht.

Wenn nun jemand mit einer Relativgeschwindigkeit dazu die Lampe mit dem Punkt an der Decke nach der Zeit h/c (grob gerechnet) verbindet, dann ist diese Linie nicht parallel zu den Zimmerwänden sondern auf Grund der Bewegung schräg. Dabei spielt es erst einmal gar keine Rolle, wer von beiden "absolut" bewegt ist.

Nun ist es so, dass sich das Licht bei einer Punktquelle in alle Richtungen verteilt und dort zu beobachten ist, wo man einen Schirm aufstellt. Also wird auch der bewegte Beobachter das Licht an der Zimmerdecke sehen.

Wegen des großen Lichtverlustes wird man aber wohl eine Optik verwenden, die das Licht in eine Richtung bündelt. Diese Optik hat nun die Eigenschaft, dass sie im Falle einer Bewegung dem Licht eine seitliche Ablenkung verleiht. Also die Lichtquelle würde zB ruhen und die Optik darüber hinweggeführt.

Wir hatten hier einen (langwierigen) Thread "Das Scheinwerfer-Paradoxon", bei dem ich dies zuletzt (bezogen auf einen schrägen Spiegel) selber berechnet und als Grafik konstruiert habe und Yukterez hat auf die Literatur verwiesen. Dies hat gar nichts mit Relativitätstheorie zu tun sondern ergibt sich aus Huygens & Co.

Aber wie bereits gesagt, geht es gar nicht darum, ob der andere das Licht schräg fliegen sieht sondern nur darum, wie er den Takt interpretiert.

Aber doch nochmal.....meinst Du man muss das Licht morgens und abends anders hinstellen, damit es in die selbe Richtung strahlt? Denn die Erde dreht sich ja morgens und abends von deinem Zimmer aus betrachtet in entgegengesetzter Richtung um die Sonne. Es gibt diesen Aberrationseffekt allerdings beim Beobachten durch ein Teleskop, das beweist aber das Gegenteil, denn die Sterne bewegen sich eben gerade nicht konform mit uns.

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 15:01 #70879

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ich kann jetzt zu Ihren Antworten nichts genaues sagen, weil ich davon jetzt keine genau Ahnung habe.

Woher weiß denn der wo an die Decke leuchtet das sich das licht immer Exact über ihn befindet es sind ja immer nur Schlußfolgerungen basierend auf annahmen wie sich das Licht verhält. Und die Annahmen basieren ja auf Experimenten und Berechnungen, wie z.B. der Relativitätstheorie.

Und ich seh halt bei dem Experiment eine übersehene Komponente, solange ich aber kein Experiment habe was das beweisen könnte kann ich nur vermuten oder die Annahmen anderer glauben. Quantenphysik lässt sich mit herkömlichen Annahmen auch nicht erklären also ist immer noch alles möglich

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Doppelspaltexperiment 12 06. 2020 15:04 #70880

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nein ich glaube nicht dass ich das Licht anders hinstellen muss hab ich auch nie gesagt, die Geschwindigkeit ist ja nicht von der Ausbreitungsrichtung abhängig

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