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THEMA: Anmerkung zum Buch S. 126

Anmerkung zum Buch S. 126 04 Nov 2019 20:16 #60252

Hallo zusammen,

bezüglich Abb. 2.62:
Ich würde es zwar nicht als Fehler bezeichnen, aber mich hat in dieser Abbildung irritiert, dass der Parallaxenwinkel ohne die Angabe "1 Bogensekunde" genannt wurde. Da das konkrete Beispiel erläutert wird, was 1 Parsec ist, würde ich auch den konkreten Winkel von einer Bogensekundenennen. Oder man schreibt sowohl Parsec als auch Bogensekunden variabel auf.

Was meint ihr dazu?

Außerdem habe ich eine Frage:
Wenn ich nun den Winkel von der scheinbaren Wanderung des Sterns zwischen Sommer und Winter messe, muss ich ihn für die Berechnung noch halbieren, nicht wahr? Und wie messe ich eigentlich den Winkel, wenn ich sagen wir mal zwei Aufnahmen des Sterns vor dem gleichen Hintergrund habe?


Danke und viele Grüße
Tobias

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Anmerkung zum Buch S. 126 04 Nov 2019 22:19 #60265

Ich habe das Buch nicht zur Hand, aber die Einheit des Winkels ist eben 1". Am besten wäre da eine zugeschnittene Größengleichung, statt dimensionslos mit vorgegebenen Anweisungen, in welchen Dimensionen diese dimensionslosen Zahlen einzusetzen sein sollen ....

Der Winkel muss zwar nicht halbiert werden, aber wenn man nur die halbe Basis also den einfachen Abstand der Erde von der Sonne heranzieht, wie üblich, dann muss auch der Winkel halbiert werden, dies ist der übliche Parallaxenwinkel
urknall-weltall-leben.de/images/download...rnungsbestimmung.pdf

Hier mit par in [rad]
D = AE/par = pc*π/(3600*180*par)

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Anmerkung zum Buch S. 126 05 Nov 2019 19:20 #60339

Ja, ich denke wir meinen das gleiche, auch wenn wir es anders beschreiben :)

Mich irritiert an der Darstellung halt einerseits die teils allgemeine, teils spezielle Beschreibung. In dem konkreten Beispiel von einem Parsec sollte also einheitlich entweder ein fester Wert für den Winkel stehen oder aber Winkel und Entfernung als variable Werte.

Andererseits war mir halt aufgefallen, dass man bei der Entfernungsmessung die Werte im Sommer mit denen im Winter vergleicht. Damit ist die Basislinie 2 AE. Und den gemessenen Winkel kann man nun entweder halbieren und auf eine AE beziehen oder so lassen und auf eine Basis von 2 AE beziehen - das nimmt sich am Ende ja nichts. Ist also nicht weiter wichtig, das ergibt sich ja wenn man drüber nachdenkt.

Aber nochmal zu dem anderen Thema:
Wie misst man eigentlich den Winkel der scheinbaren Bewegung? Man sieht auf dem Sommerbild, dass der Stern auf Position A ist und auf dem Winterbild, dass der Stern auf Position B ist. Wie errechnet man aus diesen zwei zur Verfügung stehenden Bildern den Winkel?


Viele Grüße
Tobias

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Anmerkung zum Buch S. 126 05 Nov 2019 22:18 #60358

Tobias Kolkmann schrieb: Aber nochmal zu dem anderen Thema:
Wie misst man eigentlich den Winkel der scheinbaren Bewegung? Man sieht auf dem Sommerbild, dass der Stern auf Position A ist und auf dem Winterbild, dass der Stern auf Position B ist. Wie errechnet man aus diesen zwei zur Verfügung stehenden Bildern den Winkel?

Ich bin da kein Experte und habe gestern auch hin- und herüberlegt.
Aber man orientiert sich dabei am Fixsternhimmel, also man untersucht nur Sterne, die sich relativ zu der überweigenden Menge der anderen verschieben.
Was zu weit weg ist, kann man mit der Methode nicht bestimmen, wobei die Präzision der Weltraumteleskope da noch einiges zugelegt hat.

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