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Warum versetzen sich aneinander vorbeifliegende Sterne in Eigenrotation? 23 04. 2020 15:23 #67874

Hallo!
Den Videos entnehme ich öfters die Aussagen, dass Himmelskörper, die für ihre Masse nahe genug aneinander vorbeifliegen sich natürlich in eine Umlaufbahn umeinander herum begeben werden da ihre gegenseitige Graviationen sie auf Kreisbahnen oder Ellipsen zwingen. Das ist mir verständlich.

Es wurde aber gesagt, dass die Himmelskörper dabei auch in Eigenrotation gelangen. Und das ist mir nicht klar warum das so ist. Die Gravitation wirkt als "Kraftresultierende" immer im Schwerpunkt des Körpers. Somit dreht sich der Kraftvektor naürlich im Raum und zwingt die Körper auf die Kreisbahn bzw. Ellipsen. Jedoch fehlt der Gravitation der Hebelarm um den Körper in Rotation zu versetzen. Die Köroer müssten doch zwar auf Kreisbahnen bzw. Ellipsen umlaufen, sich jedoch dabei nicht selber drehen.

Warum dreht sich der Mond so, dass er uns immer die gleiche Ansicht zeigt?

Wenn jetzt Kollisionen mit außerzentrischen Kraftresultierenden einen Himmelskörper in Roation versetzen, so ist das klar. Durch den Schlagumpuls neben dem Schwerpunkt erhält der Köper einen Drehimpuls den er im Weltall nicht mehr verliert und sich fortan dreht. Aber wie kann die Gravitation das bewirken?

Ist vielleicht einfache Physik, aber mir nicht klar...

Vielen Dank für alle Antworten!

LG,
Matthias

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Warum versetzen sich aneinander vorbeifliegende Sterne in Eigenrotation? 23 04. 2020 17:53 #67879

Pollack schrieb: Warum dreht sich der Mond so, dass er uns immer die gleiche Ansicht zeigt?


Gebundene Rotation tritt immer dann auf, wenn hohe Gezeitenkräfte auf geringe Massen treffen. Da die Gezeitenkraft proportional zu 1/r³ ist, trifft dies vor allem "nahe" Himmelskörper. Im Sonnensystem unterliegt nicht nur der Erdmond der gebundenen Rotation, sondern auch beispielsweise die 4 großen Jupitermonde. Pluto und Charon haben sogar doppelt gebundene Rotation.
Siehe auch: de.wikipedia.org/wiki/Gebundene_Rotation .

Die Ursache für die Abbremsung wird hier beschrieben:
de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraft#Gezeitenreibung_(Roche-Grenze_nicht_unterschritten) .

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