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THEMA: ist , war die Ableitung der Zeit konstant

ist , war die Ableitung der Zeit konstant 11 Okt 2019 22:30 #58867

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Hallo erst mal.
Ich habe an die Zeit nicht den Anspruch dass sie in Miliarden von Jahren vor meiner Zeit immer gleich schnell vergangen ist .
Sie muß nur stetig differenzierbar sein.
Wenn die Raumzeit gekrümmt ist , kann ja auch die Zeit gekrümmt sein d.h. unterschiedlich schnell vergangen sein.

Wir könnten doch die Zeit ( deren Ableitung die Frequenz in der Zeit ) so anpassen dass wir keine Universale Expansion benötigen.
Denn wenn sich nur der Raum zwischen den Körpern ausdehnt ohne dass es sich dabei um eine Explosion handelt dann heisst das doch, dass es sich um einen imaginären Raum handelt also um Zeit.

Oder vieleicht nicht ?

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ist , war die Ableitung der Zeit konstant 12 Okt 2019 11:47 #58877

Hallo heini
Willkommen in der Gruppe.
Ich möchte Dich nicht gleich am Anfang verschrecken, mir ist Dein Beitrag aber etwas unklar.

1. Zeit kann man nicht differenzieren, sondern nur Funktionen der Zeit. Meinst Du vielleicht eine Zeit, die eine Funktion einer anderen Zeit ist?
2. Den letzten Absatz müsstest Du genauer erklären. Warum ist das imaginärer Raum und also Zeit?
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ist , war die Ableitung der Zeit konstant 12 Okt 2019 16:43 #58881

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vielen Dank für deine Antwort.
1: ja natürlich mein ich die Funktion der Zeit von der Zeit.
Wenn ich eine Substitution t' = f( t) mache ist deren Ableitung nicht mehr notwendigerweise eine Konstante.
2: Wenn sich zwei körper scheinbar voneinander entfernen ohne sich wirklich zu entfernen, dann heißt das doch, dass der Entfernungsmesser einen Umweg um den Raum macht. Dieser Umweg in der Raumzeit muss wohl durch die Zeit gehen.
Imaginär: hm : wahrscheinlich mein ich eher: virtueller Raum = Zeit . ( Früher rechnete man ja auch noch mit imaginärer Zeit ict )

Jedenfalls ist mir nichts bekannt , was beweisen würde dass die Zeit linear vergeht.
Lediglich das Verhältniss der Naturkonstanten untereinander muß erhalten bleiben.
Und diesen Freiheitsgrad sollte man nutzen, um Singularitäten --
Multiversen --- Horizont problem -- Dunkle Energie u.s.w zu vermeiden, wo' s geht.

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ist , war die Ableitung der Zeit konstant 12 Okt 2019 20:11 #58886

Hat es irgend einen praktischen Nutzen für die Kosmologie NICHT von einer global linearen Zeit auszugehen?
Ich sehe absolut keinen. Es würde die Formeln nur unnötig verkomplizieren aber am Ende würde sich die Funktion der Zeit (egal wie die aussieht) wieder rauskürzen.
Das ändert nichts daran das lokal in Anwesenheit von Gravitationsfeldern auch die Zeitdimension von der Krümmung betroffen ist.

Ich hatte auch mal die Vorstellung: Ja, vieleicht liegt der Urknall in einer unendlichen Vergangenheit und nur eine Zeitdilatation in der Frühzeit lässt es so aussehen als wäre der genau vor 13,8 Mrd Jahren gewesen.
Jetzt denke ich: jo, vieleicht is das so aber es spielt keine Rolle. Ich kann die Zeit verbiegen wie ich will, wenn alle Prozese die von der Zeit abhängen davon betroffen sind ändert sich an der Physik absolut nichts (was machst du z.B. mit c?). Dann kann man sich auch getrost auf die Konvention eines linearen Zeitverlaufs einlassen.

Ich denke jedenfalls nicht das man echte Singularitäten auf diese Weise wegbekommt.

Nachtrag:
Einstein formulierte sein Relativitätsprinzip 1916 so:
„Die Gesetze der Physik müssen so beschaffen sein, daß sie in Bezug auf beliebig bewegte Bezugssysteme gelten. […] Die allgemeinen Naturgesetze sind durch Gleichungen auszudrücken, die für alle Koordinatensysteme gelten, d. h. die beliebigen Substitutionen gegenüber kovariant (allgemein kovariant) sind.“[8]

Eine Funktion der Zeit wäre auch nichts anderes als ein spezielles Koordinatensystems. Wenn das einen Nutzen bringt bitteschön. Aber danach sieht es nicht aus.

Achja, zu 2.) Ein Entfernungsmesser misst räumliche Abstände. Keine Ahnung was das mit einer Zeit (imaginär oder nicht) zu tun haben soll. Und die Objekte entfernen sich wirklich voneinander, nicht nur scheinbar.

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ist , war die Ableitung der Zeit konstant 13 Okt 2019 15:04 #58901

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ist , war die Ableitung der Zeit konstant a3

1. zu ( zu2 ) bei der frage ob sich 2 Objekte von einander entfernen handelt es sich nicht um die Entfernung im Sinne des Abstandes sondern um ihre relative Geschwindigkeit , die wir aus der Frequenz also der Zeit ableiten.
2. Ich erinnere mich an ein Video ( Gaßner) : man darf sich den Urknall eben nicht wie eine Explosion vorstellen, sonst wären wir das Zentrum, ( und das wollen wir nicht mehr )
3. Ich stelle mir den Urknall auch nicht wie einen einfachen Luftbalon mit aufgeklebten Galaxien vor, der aufgeblasen wird, sondern wie einen Luftballon dessen Galaxien die Knoten eines Netzes sind , so dass sie sich nicht voneinander entfernen können, obwohl sich die Oberflächenstrecke durch die zunehmende Krümmung der Oberfläche beim Aufblasen vergrößert.
Denn , wenn das erste Bild vom einfachen luftballon richtig wäre, könnte ich einfach einen zweiten und dritten drum rum bauen, und erhielte ein dreidimensionales Modell vom Urknall, und das wäre ja wohl zu schön um wahr zu sein.
4. Wenn die Zeit früher langsamer vergangen wäre müßten wir die Rotverschiebung u.s.w. nicht als "entfernen" interpretieren .
5. Dann wären die entfernteren Galaxien in etwa da gewesen wo wir sie heute noch sehen.
6. Unsere nähere Umgebung würden wir aber als demgegenüber kollabiert warnehmen .
7. Die "beschleunigte Ausdehnung" könnten wir als Kollapsstop weil Übergang in die Rotation Interpretieren.
8. Und die Entstehung der Materie wäre leichter möglich kann aber ja auch schon gewesen sein. (steady state)
9. Gibt es nicht auch virtuelle teilchen ( Vakuumpolarisation) welche der Entropiezunahme auf die Sprünge helfen, in dem sie die Zeit abkürzen.
10. Wird heute eigentlich immernoch die Hintergrundstrahlung als Echo des Urknalls interpretiert oder hat sich das durch die Einführung der Inflation erübrigt?
zum Nachtrag: wenn es möglich sein soll daß in 10^-30 sekunden alle erhaltungssätze gebrochen werden können glaub ich eher an eine langsame entwicklung

11. Im Übrigen denke ich dass die Eigenschaft epsilon µ des Vakuums und die Vakuumpolarisation ohne Anwesenheit von ( Energie=Masse) garnicht existieren würde c² = MG/R ( umgeformter Schwarzschildradius).
12. gibt es überhaupt ein Diagramm mit Beschriftung und Maßstab der Koordinaten in dem die "Expansion" seit dem Zeitpunkt Null der derzeitigen Lehrmeinung dargestellt ist.

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ist , war die Ableitung der Zeit konstant 13 Okt 2019 18:14 #58908

Eine einzige Frage die oben vieleicht untergegangen ist:

Wie verhält sich die Vakuumlichtgeschwindigkeit c in deiner veränderlichen Zeit?

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ist , war die Ableitung der Zeit konstant 14 Okt 2019 14:08 #58946

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Vielen Dank, für die richtige Gegenfrage das war mir jetzt noch nicht so bewußt dass die Feinstrukturkonstante alpha jetzt eine Naturkonstante ist.
aus Wicki : Vor der Neudefinition der Basiseinheiten im SI im Jahr 2019 waren c und und ε 0 fest definiert, h und e hingegen experimentell zu bestimmende Größen. Damit ist eine einfache Substitution natürlich nicht zielführend.

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ist , war die Ableitung der Zeit konstant 24 Okt 2019 22:21 #59301

heini schrieb: 3. Ich stelle mir den Urknall auch nicht wie einen einfachen Luftbalon mit aufgeklebten Galaxien vor, der aufgeblasen wird, sondern wie einen Luftballon dessen Galaxien die Knoten eines Netzes sind , so dass sie sich nicht voneinander entfernen können, obwohl sich die Oberflächenstrecke durch die zunehmende Krümmung der Oberfläche beim Aufblasen vergrößert.
Denn , wenn das erste Bild vom einfachen luftballon richtig wäre, könnte ich einfach einen zweiten und dritten drum rum bauen, und erhielte ein dreidimensionales Modell vom Urknall, und das wäre ja wohl zu schön um wahr zu sein.

Nein, das wäre kein 3D-Modell des Urknalls sondern ein Zeit-2D-Modell.
Die äußeren Ballons wären nur gegenüber den inneren Ballons zeitverschoben. Die dritte Raumdimension würde immer noch fehlen.

Was verstehst Du denn darunter, dass sich die Galaxien nicht voneinander entfernen, obwohl sich die Oberflächenstrecken vergrößern?

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