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THEMA: Ende des Universums

Ende des Universums 16 Okt 2019 14:13 #59018

Die Zeit beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also eine eindeutige, unumkehrbare Richtung. Mit Hilfe der physikalischen Prinzipien der Thermodynamik kann diese Richtung als Zunahme der Entropie, d. h. der Unordnung in einem abgeschlossenen System, bestimmt werden. Aus einer philosophischen Perspektive beschreibt die Zeit das Fortschreiten der Gegenwart von der Vergangenheit kommend und zur Zukunft hinführend
Quelle Wikipedia



Zeit ist demnach unumkehrbar. Mit der Thermodynamoik ist sie gebunden an physikalischen Gesetzen und an den Quanten, sowie Masse und Gravitation.

Aber was ist, wenn das Universum eines Tages einen Umkehrvorgang einleitet. Durch Masse, oder keine Masse (Elementarteilchen verschwinden) .? Oder das geschieht durch Gravitation, Masse, dunkle Energie gegen dunkle Materie?

Geht dann die Zeit noch vorwärts? Wir haben ja gelernt, dass die Zeit vorwärts geht, unumkehrbar ist. Und das die Zeit an physikalischen Gesetzen gebunden ist. Werden diese durch eine Implosion des Universums aufgehoben?

Wir klönnen annehmen, dass das Universum eines Tages in sich zusammenfällt und sich eine Singualität bilden wird. Glanbt man Dr. Eiermann, dem Enkel von Dr. Heisenberg, geschieht dies durch die Elementarteilchen, die an Masse verlieren werden. Ob dies die einleuchtenste Erklärung ist, bezweifele ich. Es ist jedoch so, dass diese Elementarteilchen nur exisitieren können, wenn sie unter Lichtgeschwindigkeit sind. Aber wenn wir nach der Hubblekonstante gehen- alle 3,26 Mio. Lichtjahre ca. 70 km/sec- kommen wir automatisch in einer Entfernung von 14 Mrd. Lichtjahren Entfernung auf Überlicht. Dort wird das Universum an Masse verlieren .
Alles was keine Masse hat/Photonen, haben Lichtgeschwindigkeit. Alles was Masse hat, wird sie nicht überschreiten können, u.a. Elementarteilchen,Ruhende Elementarteilchen haben eine Masse von 1836 eines Protons.

Bin gespannt auf die Kommentare.

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Ende des Universums 16 Okt 2019 14:49 #59019

Wenn das Universum aus einer Singularität hervorgekommen ist und wieder in eine Singularität zurückkehrt, dann muss es bereits einmal eine Entropie - Umkehr gegeben haben. Und wenn es diese schon einmal gegeben hat, wieso sollte es diese dann nicht beliebig oft geben können ?

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

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Ende des Universums 16 Okt 2019 15:55 #59022

Man darf nicht alles in einen Topf werfen .

Die Gesetze der Thermodynamik gelten für die die Teilchen die der Elektromagnetischen Wechselwirkung unterliegen . Darüber ob Neutrinos und DM / DE oder die Raumzeit an sich dem zweiten Grundsatz der Thermodynamik unterliegen habe ich keine Kenntnis .

Der Zeitpfeil der Quantenmechanik ist Bestandteil der CPT Theorem .

Die Kausalität die wir als Zeit beschreiben ist an C Konstant gekoppelt .


Stoppen wir im Gedankenexperiment die Expansion der Raumzeit und lassen Milliarden von Jahren im Schnelldurchlauf betrachten wird das Universum zu einem Punkt kommen wo ein thermodynamisches Gleichgewicht eintritt .
Der Thermodynamische Zeitpfeil wird sich weder umkehren noch hin und her pendeln sondern er wird unbestimmt werden .

Kausalität wird es auch beim eintreten eines Thermodynamischen Gleichgewichts geben solange C konstant bleibt

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Ende des Universums 16 Okt 2019 17:51 #59027

Durch die kürzlich festgestellte beschleunigte Expansion des Universums ist eine Umkehrung des Universums zu einer erneuten Kontraktion extrem unwahrscheinlich. Derzeit scheint kein Mechanismus bekannt, der dies bewirken könnte.

Sehr interessant ist in dem Zusammenhang die Fragerunde zur beschleunigten Ausdehnung des Universums (Video aus Cafe&Kosmos). Am Ende sagt Jochen Weller (sinngemäß wiedergegeben):

Eine interessante Überlegung ist, was mit dem Universum in der Zukunft passiert. Wenn die beschleunigte Expansion des Universums von der kosmologischen Konstante herrührt, dann fliegen andere Galaxienhaufen immer schneller von uns weg und wir werden immer weniger von ihnen sehen. Unsere Galaxie und die lokale Galaxiengruppe wird aber nie auseinander gerissen, weil auf die Entfernungen die Gravitationskraft deutlich dominant bleibt.


Aus meiner laienhafter Sicht erscheint mir dieses Szenario das derzeit wahrscheinlichste zu sein.

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Ende des Universums 23 Okt 2019 22:43 #59247

Diese Schlussfolgerung verstehe ich nicht ganz:

ClausS schrieb:

weil auf die Entfernungen die Gravitationskraft deutlich dominant bleibt.

Wenn ich ein stabiles Rotationssystem ein bisschen dehne, verändert es sich doch auch. Der Bahnradius vergrößert sich und die Rotationsgeschwindigkeit wird zu groß, das vorher gebundene Objekt bricht aus dem Orbit und allmählich ganz aus der Bindung aus.

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