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Wir bauen eine Monduhr 05 11. 2019 10:07 #60292

Es gibt Zeitreisen.Wir brauchen nur um uns zu blicken.Wir blicken in eine Vergangenheit.In einer Entfernung von 100 m eine Nanosekunde.Auf dem Berg geht die Zeit schneller Alle 100 Jahre eine Nanosekunde. Auf dem Boden vergeht sie aufgrund der erhöhten Gravitation langsamer und auf dem Jupiter noch langsamer, bei einer Schwerkraft von 318 fache der Erde. Das nennt man Zeitdelitation. Eine Zeitreise ist es dann auch, wenn jemand auf einem Berg fährt und der andere bleibt unten, Nach 24 Stunden geht die Atomuhr um 20 Nanosekunden, also 20 Mrdstel Sekunde schneller auf dem Berg wie da unten. Fragt sich also, die unsere Uhren dort oben gehen und wie auf dem Mond und auch auf anderen Planeten, wenn wir 24 Stunden zugrunde legen würden. Oder wenn wir eine Jupiteruhr basteln würden, wo die Schwerkraft des Jupiters , der die 2,5 fache Masse aller Planeten hat und 9 Stunden 55 Minuten für eine Umdrehung braucht. Er hat die 318 fache Masse der Erde.

Wie also würde eine Jupiteruhr auschauen?Oder auf dem Mond, der mit 27 Tagen 6 Stunden und 43 Minuten sich einmal dreht. Mit einer Schwerkraft von einsechsel der Erde.

Wie würde eine Uhr dort gestaltet werden? 1 Tag auf dem Mond wären 28 Tage auf der Erde.
Die Uhren würden auf anderen Planeten anders gehen und abweichen. Wenn wir unsere Uhren als Unruh, Pendel oder Spirale nehmen würden. Aber wie??
Johannes Schuette

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Wir bauen eine Monduhr 05 11. 2019 11:07 #60296

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pascar-schuette schrieb: Es gibt Zeitreisen

Wenn wir Zeitreisen als eine poetische Beschreibung nehmen, dann gibt es sie tatsächlich. Wenn ich an meine Kindheit denke, begebe ich mich auf eine Zeitreise. Ich will aber nicht ablenken, Du meintest das vermutlich anders.

Ich kann meinen Körper und meine Gegenwart physisch weder in die Vergangenheit noch in die Zukunft portieren und mich dort in das laufende Geschehen aktiv einklinken. Ich lebe und bleibe bis zu meinem finalen Ausscheiden im hier und jetzt.

Auf unserer Netzhaut treffen gleichzeitig Informationen aus den verschiedensten Epochen des Universums ein. Der Baum im Vordergrund ist gerade jetzt, das Licht von Alpha Centauri ist 4 Jahre alt, und das von Andromeda 2,5 Millionen Jahre. Mit ein wenig Schielen habe ich die alle zeitgleich auf meinem Schirm.

Tag und Jahr sind Größen, die die Astronomen der Antike mit ihren bescheidenen technischen Möglichkeiten erstaunlich exakt messen und als Bezugsgrößen festlegen konnten. Stunde, Minute, Sekunde sind willkürliche Teilmengen davon, die man auxch anderes hätte definieren können. Und was ein Monat ist, darüber haben Könige und Päpste befunden.

"Alles hängt mit allem zusammen"
(Alexander von Humboldt 1769 - 1859)

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Wir bauen eine Monduhr 05 11. 2019 11:08 #60297

pascar-schuette schrieb: Die Uhren würden auf anderen Planeten anders gehen und abweichen. Wenn wir unsere Uhren als Unruh, Pendel oder Spirale nehmen würden. Aber wie??
Johannes Schuette

Ich weiß nicht, was Du erreichen willst. Wenn Du auf dem Jupiter eine Uhr haben willst, die die Erdzeit anzeigt, müstest Du das Pendel etwas kürzer machen um die Zeitverlangsamung auszugleichen und auf dem Mond entsprechend länger. Wenn Du die lokale Zeit anzeigen willst, brauchst Du gar nichts zu machen. Wenn Du einen halben Mondtag anzeigen willst, musst Du die Untersetzung im Getriebe zwischen Pendel und Zeiger entsprechend vergrößern.

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Wir bauen eine Monduhr 05 11. 2019 23:23 #60367

pascar-schuette schrieb: Eine Zeitreise ist es dann auch, wenn jemand auf einem Berg fährt und der andere bleibt unten,

Eigentlich nennt man eine Reise, wenn man hin- und zurück fahren kann und nicht wenn man schnell oder langsam fahren kann.

Du kannst dich auf der Erdoberläche oder im Raum in beliebigen Richtungen bewegen, in der Zeit kannst Du nur vorwärts gehen.

Du kannst wohl andere überholen, das schon, oder diese vorbeiziehen lassen, ja das geht. Sieht für mich eher wie ein Rennen aus als wie eine Reise. Die Frage ist nur, wer gewinnt: der Erste oder der Letzte, oder spielt das überhaupt eine Rolle? Die eigene Lebenszeit ändert sich dadurch nicht.

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Wir bauen eine Monduhr 08 11. 2019 10:09 #60579

Ich meinte die Zeit als rein pysikalische Ortnung. Wenn wir von Zeit sprechen, damn meinen wir das aus der Sicht des Menschen. Und damit meine ich auch
Menschen und nicht Tiere, oder einer Eintagsfliege, die Zeit anderes empfindet wie wir Menschen.
Zeit ist relativ, wie Einstein sagte. Überall im Universum herrscht eine andere Zeit. Und diese geht von der Gravitation, Quanten, Elementarteilchen , der Masse und den Strings aus. Wenn es die überhaupt gibt.

Wenn wir uns in dem Spiegel erkennen, dann sehen wir uns in der Vergangenheit, wenn wir - auch nur 1 mm weit blicken, dann sehen wir in eine Vergangenheit. Insofern kann man Zeit in kleine Scheiben einteilen, die aber ein Ganzes ergeben. Dies hat bereits Nasa-Chefwissenschaftler Jim Green in einem Video gut erklärt. Selbst wenn wir 1 cm weit blicken, sehen wir die Vergangenheit.

Zeit hat keine Rückwärtsbewegung, sondern eine Dehnung. Und da erhalten wir die Effekte der Zeitreisen. Ob es der Mensch je kann, weis ich nicht. Seit dem Urknall geht die Zeit vorwärts . Ob- falls das Universum schrumpft und den Rückwärtsgang einlegt, weis keiner. Wenn nach Dr. Eiermann, Enkel von Dr. Heisenberg- die Elementarteilchen ihre Masse verlieren, dann schrumpft das Universum, so wie ein Kuchen einfällt. Elementarteilchen vergehen schnell,können aber auch sehr lange exisitieren. Das kann man in Cern gut nachvollziehen.

Auf der Quantenebene läuft die Zeit chaotisch ab. Quanten haben ohne unsere Beobachtung ein Sprungverhalten, Man weis nie wo sie sich befinden, bis man sie sieht und mißt.

Auf der Gravitationebene dehnt sich die Zeit. Das kennt man vom Berg und vom Tal. Auf dem Berg vergeht sie schneller und im Tal langsamer. Das haben schon Einstein und Hawking gesagt.

Masse und Graviation auch.

Strings bringen die Schwingungen... wenns die gibt.

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Wir bauen eine Monduhr 08 11. 2019 17:04 #60598

pascar-schuette schrieb: Strings bringen die Schwingungen... wenns die gibt.

Klingt nach der Weltformel TOE. :woohoo:

pascar-schuette schrieb: Ich meinte die Zeit als rein pysikalische Ortnung. Wenn wir von Zeit sprechen, damn meinen wir das aus der Sicht des Menschen.

Entweder oder, Du solltest Dich entscheiden, allerdings sprechen wir hier Physik ohne private, psychologische, philosophische oder psychische Definitionen.

Aber eine Frage oder Aussage kann ich aus Deinem restlichen Statement nicht herauslesen.

Vor allem ist mir nicht klar, welche Zeit Du mit der Jupiteruhr wo messen willst. Naja der Messort wird wohl der Jupiter sein und dort gibt es nur Jupiterzeit. Ich würde ja wie bereits anderenorts gesagt eine Atomuhr vorschlagen, aber eine Digitaluhr wird auch gehen, denn solange Dich die kosm.Strahlung, Atmosphäre, Gravitation nicht umbringt, wird sie auch ihren Dienst verrichten.

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Wir bauen eine Monduhr 09 11. 2019 09:41 #60622

Ich meinte damit, wie die 10 Std. auf dem Jupiter, die einen Tag sind, als Uhr einteilen mag. Wir würden dann 10 Std. nehmen und die nochmals einteilen, undzwar immer der 10 Teil von 24 Std.?
Ich nehme die Zeit kein wissenschaftlich. Also Physik an erster Stelle.

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Wir bauen eine Monduhr 09 11. 2019 13:20 #60633

pascar-schuette schrieb: Ich meinte damit, wie die 10 Std. auf dem Jupiter, die einen Tag sind, als Uhr einteilen mag. Wir würden dann 10 Std. nehmen und die nochmals einteilen, undzwar immer der 10 Teil von 24 Std.?
Ich nehme die Zeit kein wissenschaftlich. Also Physik an erster Stelle.

Die Einteilung (Skalierung) der Zeit ist freigestellt und keine Frage an die Physik. Ich würde ja UTC wählen. so fernab, aber ein gebürtiger Mondianer hätte vielleicht einen anderen Biorhythmus.

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Wir bauen eine Monduhr 09 11. 2019 16:00 #60647

pascar-schuette schrieb: Zeit ist relativ, wie Einstein sagte. Überall im Universum herrscht eine andere Zeit. Und diese geht von der Gravitation, Quanten, Elementarteilchen , der Masse

darum ist es auch nicht nötig für andere Himmelskörper eine anderes Uhrensystem zu entwickeln . Bei Signallaufzeiten von über 10 Minuten ist ein Sekundengenauer Uhrabgleich so was von irrelevant . Und wen Abläufe koordiniert werden müssen übernimmt das eh ein Computersystem .

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Wir bauen eine Monduhr 18 03. 2020 19:31 #66640

Eine Zeitreise ist es aber eben nicht. Die Zeit vergeht zwar relativ zu anderen Sytsemen anderes die Eigenzeit vergeht aber gleich. Durch den unterschiedlichen Zeit Vertrieb reist Du auch nicht in die Zukunft.

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Wir bauen eine Monduhr 19 03. 2020 10:39 #66646

SpaceNils schrieb: Eine Zeitreise ist es aber eben nicht. Die Zeit vergeht zwar relativ zu anderen Sytsemen anderes die Eigenzeit vergeht aber gleich. Durch den unterschiedlichen Zeit Vertrieb reist Du auch nicht in die Zukunft.

Naja die Unterschiede könnte man schon "Reise" nennen. Nur ist es eben immer ein Onewaytrip und keine Rundreise, und vor allem ist es immer nur eine Verlangsamung und nie eine Richtungsänderung.

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Wir bauen eine Monduhr 21 03. 2020 14:51 #66700

ra-raisch schrieb:

SpaceNils schrieb: Eine Zeitreise ist es aber eben nicht. Die Zeit vergeht zwar relativ zu anderen Sytsemen anderes die Eigenzeit vergeht aber gleich. Durch den unterschiedlichen Zeit Vertrieb reist Du auch nicht in die Zukunft.

Naja die Unterschiede könnte man schon "Reise" nennen. Nur ist es eben immer ein Onewaytrip und keine Rundreise, und vor allem ist es immer nur eine Verlangsamung und nie eine Richtungsänderung.


Also laut ART könnte eine Richtungsänderung schon stattfinden. Solltest du zufällig auf ein Wurmloch stoßen, könntest du rein theoretisch entlang einer geschlossenen zeitartigen Kurve in die eigene Vergangenheit reisen. Gut, es gäbe einige kleinere praktische Probleme. Aber dennoch...

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Wir bauen eine Monduhr 21 03. 2020 15:57 #66703

Arrakai schrieb: Solltest du zufällig auf ein Wurmloch stoßen

Ja schon, nur widerspricht dies einem isotropen, homogenen Universum. Das Wurmloch müßte schon kosmische Ausdehungen besitzen, um brauchbar zu sein.

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Wir bauen eine Monduhr 21 03. 2020 17:36 #66705

pascar-schuette schrieb: Ich meinte damit, wie die 10 Std. auf dem Jupiter, die einen Tag sind, als Uhr einteilen mag. Wir würden dann 10 Std. nehmen und die nochmals einteilen, und zwar immer der 10 Teil von 24 Std.?
Ich nehme die Zeit kein wissenschaftlich. Also Physik an erster Stelle.


Auf dem Jupiter mit ca. 10 Erdenstunden pro Umdrehung würde sich z.B. eine Jupiteruhr mit 12 Jupiterstunden pro Jupitertag (Umdrehung) anbieten, wenn man z.B. dort als Mensch Urlaub machen könnte ohne allzu große Umstellung.

EDIT: Eine Pendeluhr von der Erde müsste sich entsprechend umbauen lassen, indem man nur die Pendellänge ändert.

Wie oben schon geschrieben wurde, ist die Stundenteilung willkürlich, eher nicht physikalisch motiviert. Dass wir auf der Erde 24 Stunden pro Tag zählen, hat v.a. historische Gründe und mathematische, w'scheinlich auch zahlenmystische, aber keine physikalischen. Mathematisch hat die Zahl 24 recht viele ganzzahlige Teiler und passt auch biorhythmisch ganz gut zum Menschen.

Auch der Kreis mit 360° an der Zahl ist so eine willkürliche Sache. Die Zahl wurde m.E. ursprünglich gewählt, weil a) das Erden-Jahr in etwa so viele Tage hat und b) die Zahl auch viele ganzzahlige Teiler hat. Die Alten Ägypter zählten im Jahr 12 Monate à 30 Tage (Rundjahr) und noch 5 Zusatztage, die außerhalb des Kalenderjahres standen.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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Wir bauen eine Monduhr 21 03. 2020 20:11 #66711

ra-raisch schrieb:
Arrakai schrieb: Solltest du zufällig auf ein Wurmloch stoßen

Ja schon, nur widerspricht dies einem isotropen, homogenen Universum. Das Wurmloch müßte schon kosmische Ausdehungen besitzen, um brauchbar zu sein.


Nö, wie kommst du denn darauf? Es ist vollkommen egal, wie groß das Wurmloch ist, solange du durch passt. Was sollte das Wurmloch daran ändern, dass die Masse im Universum gleich verteilt und keine Richtung ausgezeichnet ist?

Unabhängig davon wird man sehr sicher kein Wurmloch finden. Falls doch, den Durchgang nicht überleben. Und ein Ende auf annähernd Lichtgeschwindigkeit zu beschleunigen, könnte sich auch als schwierig erweisen... ;)

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Wir bauen eine Monduhr 21 03. 2020 21:00 #66713

Arrakai schrieb: egal, wie groß das Wurmloch ist, solange du durch passt. Was sollte das Wurmloch daran ändern,

Das Wurmloch ist noch stärker gekrümmt als ein SL. Es ist von außen gar nicht von einem SL zu unterscheiden. Das hintere Ende des Wurmlochs müßte ja in einem Weißen Loch enden. Aber das Problem ist eher die nötige Energie, die die Raumverzerrung verursacht. Wo soll die denn sitzen. Bei einem massereichen SL entsteht ja auch nicht automatisch ein Wurmloch. Ein Wurmloch läßt die Masse ja passieren. Was soll dann noch die Krümmung aufrechterhalten. Daher kann ich mir kein lokales Wurmloch vorstellen sondern allenfalls eine großräumige Verwerfung der Raumzeit.

Aber wir sind offtopic.

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Wir bauen eine Monduhr 21 03. 2020 23:14 #66714

Wenn das Wurmloch diesen Faden in sich hinein spagettifiziert, dann bekommt es Bauchkrämpfe und krümmt sich so sehr, dass es schwarz und weiß nicht mehr unterscheiden kann.
Es löst sich auf und liefert dadurch einen wesentlichen Beitrag zur Flachheit der Raumzeit.

Thomas

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Wir bauen eine Monduhr 22 03. 2020 10:56 #66720

ra-raisch schrieb:
Arrakai schrieb: egal, wie groß das Wurmloch ist, solange du durch passt. Was sollte das Wurmloch daran ändern,

Das Wurmloch ist noch stärker gekrümmt als ein SL. Es ist von außen gar nicht von einem SL zu unterscheiden. Das hintere Ende des Wurmlochs müßte ja in einem Weißen Loch enden. Aber das Problem ist eher die nötige Energie, die die Raumverzerrung verursacht. Wo soll die denn sitzen. Bei einem massereichen SL entsteht ja auch nicht automatisch ein Wurmloch. Ein Wurmloch läßt die Masse ja passieren. Was soll dann noch die Krümmung aufrechterhalten. Daher kann ich mir kein lokales Wurmloch vorstellen sondern allenfalls eine großräumige Verwerfung der Raumzeit.

Aber wir sind offtopic.


Naja, offtopic... Es ging doch schon um Zeitreisen und was die ART dazu sagt. Da fällt einem doch sofort das Wurmloch ein. (Naja, evtl. noch der Tipler-Zylinder.)

Zumindest sollten falsche Aussagen meines Erachtens nicht unkommentiert stehen bleiben. Verschiebe die Beiträge doch in einen neuen Thread, falls du weiter diskutieren willst.

Also mein Stand ist folgender:

Das Wurmloch ist nicht stärker gekrümmt als ein SL und du kannst beides problemlos voneinander unterscheiden. Die Raumzeit auf beiden Seiten des Wurmlochs erinnert zwar an die Schwarzschild-Metrik. Allerdings öffnet sich der Trichter zu beiden Seiten ja wieder, d.h. im Zentrum liegt ein Bereich gekrümmten Raumes, der trichterförmig zwei Bereiche der Raumzeit miteinander verbindet. Das Wurmloch besitzt also keine zentrale Singularität, und im Übrigen auch keinen Ereignishorizont. Im Gegenteil, du kannst sogar durchschauen und die andere Seite sehen. Kein Ende eines Wurmlochs ist ausgezeichnet (oder was meinst du mit "hinteres Ende"?), und auf keiner Seite endet das Wurmloch in einem Weißen Loch.

Um das Wurmloch zu stabilisieren, benötigst du eine spezielle Art von exotischer Materie, die einen negativen Druck ausübt. Sie steht permanent unter Spannung, auch ohne Energiezufuhr.Im Gegenteil, die Energiedichte ist negativ - du müsstest also Energie zuführen, um ein Vakuum zu erzeugen, was gleichzeitig das Wurmloch zerstören würde. Im Gegensatz zu einem SL muss das Wurmloch schon immer dagewesen sein (außer es gibt eine Art "Hyperraum") und wird (sofern keine Energiezufuhr erfolgt) auch immer weiter existieren. Du kannst es nicht erzeugen, und du musst es nicht aktiv aufrecht erhalten, die Frage nach der nötigen Energie stellt sich also gar nicht. Dementsprechend entsteht bei einem massereichen SL sicher auch kein Wurmloch (man kann es ja gar nicht erzeugen).

The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.

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Wir bauen eine Monduhr 22 03. 2020 11:14 #66721

Arrakai schrieb: Naja, offtopic... Es ging doch schon um Zeitreisen und was die ART dazu sagt. Da fällt einem doch sofort das Wurmloch ein. (Naja, evtl. noch der Tipler-Zylinder.)

Sorry, aber mir fällt beides nicht ein... von Wurmlöchern hab' zwar schon gehört, aber nicht im Zusammenhang mit Zeitreisen oder Monduhren, und von einem Tipler-Zylinder hab' ich noch gar nie gehört, aber das will ja nicht viel heißen. Um Zeitreisen geht es im Eröffnungsbeitrag nur ganz am Rande, wenn überhaupt. Wir haben noch nicht einmal ganz verstanden, was genau im Eröffnungsbeitrag die Frage ist... irgendwie geht es wohl darum, wie eine Mond- oder Jupiteruhr konkret gebaut werden müsste, damit sie die korrekte Zeit anzeigt, wobei eben unklar ist, was dann als korrekt angesehen werden soll. Erdenstunden bzw. Erdensekunden oder Mondstunden/-Sekunden oder Jupiterstunden/-Sekunden.... Der Eröffner hat die Frage leider nicht beantwortet und vllt. auch gar kein Interesse mehr daran. Schade eigentlich.

Also sprach das Photon: Wo wir sind ist vorne! Und sollten wir mal hinten sein, dann ist hinten vorne!

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