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THEMA: Kann man den Urknall sehen?

Kann man den Urknall sehen? 06 Sep 2019 09:57 #56921

Meine Frage ist, ob man den Urknall sehen kann. Bislang ist es eine Hypothese.
Ich meine, wir sind nur 380000 Jahre davon entfernt.
Es ist noch nicht möglich mehr als 380000 Jahre nach dem Urknall zu schauen und zu messen, weil es davor kein Licht gab. Ganz einfach. Erst dann gab es durch elektromagnetische Wechselwirkung Wasserstoff, der mit Helium fusionierte. Wasserstoff und Helium gab es aber auch schon als Einzelatome, Eine Nanosekunde nach dem Urknall. Auch Gravitation gab es..Gravitationswellen dehnen den Raum mal so mal so. Und der Durchmesser der Erde wurde dabei um ein tausendstel eines mm gedehnt, als 2015 Lago es entdeckte. Man müsste die Wellen des Urknalls auffangen und messen, dann hätte man den ersten Schritt getan. Aber das war vor 13,81 Mrd, Jahre und da war nur Plasma, keine Materie. Oder man müsste diesen Urknall so sehen, als wenn dunkle Materie, die ein WIMP oder Axions hat, mit der sichtbaren bayronische Materie kolliegierte. Das ist derzeit nicht möglich, da wir diese dunkle Materie nicht sehen. Jedenfalls müssen die Wellen des Urknalls aufgefangen und gemessen werden. Teilchen des Gravitons entstanden aber erst später mit der Masse des Universums. Vorher war es Urmasse, die aus einer Singualität resultierte. Da ist nichts zu machen und ich weis derzeit auch keine Lösung.Eine Lösung könnte das Teleskop eRosita geben, das orbital um die Erde kreist und Röntgenaugen hat wie sonst kein Satellit.

Axions ist ein Elementarteilchen, dass hypothetisch ist. Mit 10−25 e·cm wären sie zehnmillarden x leichter wie ein Elekton, die Elementarteilchen, die auch die Masse liefern. Damit wäre die dunkle Materie erkannt???

.Aber in diesem Bereich hat man diese Axions bislang umsonst gesucht Nach dem Urknall kam das Plasma und das Universum dehnte sich in einer Inflation in Überlicht aus . Es herrschte auch Gravitation, also Wellen, die man sicherlich- wenn es klappen sollte;, später messen kann. Die Kernfusionen entstanden erst nach 380000 Jahren mit der Bildung einer Atome durch elektromagnetischer Energie. Man kann also nicht weiter vordringen, denn hier herrschte Plasma mit Millarden Grad Hitze. Sonnen und Neutronensterne entstanden und vergingen in Millionen Jahre. Sie bildeten nach dem Tod schwarze Löcher in der geographischen Gravitation und somit auch die Unterlage und Lebenslage für Galaxien, die klumpenweise der Gravitation gehorchten. Erst dann kühlte sich das Universum bis 2,7 Grad Kelvin langsam ab, als Beginn der Materie durch Atome wie Wasserstoff, Helium und Lithium.Schwarze Löcher, die früher entstanden, könnten aber als Vorlage für weitere Forschungen geben, wie es zum Urknall kam, denn sie bildeten sich eben nach 380000 Jahren.Auch hier würde die Gravitation eine große Rolle spielen.

Zuerst noch als Einzelatome nach dem Urknall, nämlich eine Nanosekunde danach, dann bilden sich Wasserstoff, Helium, LITHIUM, um dann 380000 Jahre später durch eine Kernfusion zusammenzufinden. Materie entstand nun.

Es ist so, dass die Singualität , die zum Urknall führte, wahrscheinlich Quantenschaum war. Ein Nichts, das durch die Quantenflugtation und den Strings zur lautlosen Explosion wurde. Es war keine Explosion, sondern der Raum, der Planckraum, dehnte sich laulos und plötzlich mit Überlicht aus. Es reicht dabei eine einzige Bewegung im Bereich von 10−35 m , um das auszulösen. Das Licht hätte, wenn es dann existent wäre- 10−43 s gebraucht. Aber es gab keine Explosion, sondern der Raum weitete sich in diesem Moment, als die Strings in Bewegung gerieten mit Überlicht aus und erreichte in den ersten Sekunden die Größe des Sonnensystems. In den ersten Nanosekunden kühlte es ab.
Bis hin zu 2,7 Grad Kelvin..heute. Erst nach 10-35 m kann man vom Universum sprechen, denn vorher war es eine Planckeinheit. Nach 10 minus 43 sec. kann man auch von Raumzeit sprechen, da vorher es auch hier eine Planckeinheit war, die hin zur Heisenbergs Unschärfegesetzt führte. Die Temeratur war 10 minus 32 Kelvin. Das Universum breitete sich in 10 hoch minus 35 sec um den Faktor 10 hoch 50 m aus..

Die Beobachtung und Messung des Urknalls kann noch nicht erfolgen, da vor 380000 Jahren danach alles Plasma war und Strahlung und Wellen, gleich welcher Art, aufgrund der Dichte und Art nicht existieren konnten. Erst bei Beginn der Bildung der ersten Atome war dies möglich.

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Kann man den Urknall sehen? 07 Sep 2019 12:24 #56947

Axions, WIMPS und Strings, das alles sind unbestätigte Theorien oder vieleicht besser Hypothesen.

Harald Lesch sprach in einer Alpha Centauri Folge von Neutrinos als eine prinzipielle Möglichkeit näher an den Urknall heranzukommen. Nämlich bis zu etwa 1 s als die Primordiale Nukleosynthese noch im Gange war. Neutrinos gehen ungehindert durch das Plasma der ersten 380000 Jahre hindurch.

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Kann man den Urknall sehen? 07 Sep 2019 13:42 #56948

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Herzlichen Dank Merilix bzgl. deines Hinweises zu Neutrinos als eine prinzipielle Möglichkeit näher an den Urknall heranzukommen.

P.S.: Deine Signatur/Fußnote „assume good faith” (anderen Menschen immer möglichst viel Wohlwollen entgegen zu bringen) gefällt mir sehr, ist aber nicht immer leicht.

P.P.S: Hat mich inspiriert ebenfalls eine Signatur/Fußnote aufzunehmen “…and isn't faith believing all power can't be seen” (passt sogar zum Thema dieses Threads)

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Kann man den Urknall sehen? 08 Sep 2019 10:45 #56976

immateriellen Ursuppe, die vornehmlich aus Elektronen, Positronen, Neutrinos und Photonen bestand, zur Materie kondensierte und zunächst Atome hervorbrachte.
Das war also 380000 Jahre nach dem Urknall, als es Plasma gab und das Universum war 10 hoch 25 Kelvin heiss. Es bildeten sich auch Quarks und Antiquarks.
Erst nach 380000 Jahren kam es zu Kernfusionen.

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Kann man den Urknall sehen? 08 Sep 2019 17:57 #56983

pascar-schuette schrieb: immateriellen Ursuppe, die vornehmlich aus Elektronen, Positronen, Neutrinos und Photonen bestand, zur Materie kondensierte und zunächst Atome hervorbrachte.
Das war also 380000 Jahre nach dem Urknall, als es Plasma gab und das Universum war 10 hoch 25 Kelvin heiss. Es bildeten sich auch Quarks und Antiquarks.
Erst nach 380000 Jahren kam es zu Kernfusionen.


Nach 380.000 Jahren war das Universum soweit abgekühlt, dass Wasserstoff- und Helium-Atome nicht mehr ionisiert waren und es somit kein Plasma mehr gab.
Kernfusion Wasserstoff zu Helium gab es deutlich früher und deutlich später, als die ersten Sterne entstanden sind.

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Kann man den Urknall sehen? 09 Sep 2019 01:31 #57006

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Merilix schrieb: Harald Lesch sprach in einer Alpha Centauri Folge von Neutrinos als eine prinzipielle Möglichkeit näher an den Urknall heranzukommen. Nämlich bis zu etwa 1 s als die Primordiale Nukleosynthese noch im Gange war. Neutrinos gehen ungehindert durch das Plasma der ersten 380000 Jahre hindurch.

Ich gehe davon aus, dass in den ersten 380.000 Jahren nach der Stunde Null eine zwar große, dennoch endliche Anzahl Neutrinos produziert wurde. Ich gehe weiterhin davon aus, dass diese Entwicklungsphase (Jahr 1 bis 380.000) abgeschlossen ist und aus diesen Ur-Prozessen heraus keine neuen Neutrinos mehr entstehen.
Seitdem sind 13,8 Mrd. Jahre ins Land gegangen. Was lässt uns hoffen, dass auch heute noch Neutrinos, die vor so langer Zeit produziert wurden, in unsere unterirdischen Neutrinofallen tappen ? Die sind doch alle auf der Reise. Sind die nicht bereits komplett an unserem irdischen Beobachterstandort vorbeigezogen und längst über alle Berge ? Wohlgemerkt, ich gehe von einem endlichen Schwarm aus, der keinen Zuwachs mehr bekommt.

Spontaneität will gut überlegt sein

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Kann man den Urknall sehen? 09 Sep 2019 11:34 #57022

Cim Borazzo schrieb: Seitdem sind 13,8 Mrd. Jahre ins Land gegangen. Was lässt uns hoffen, dass auch heute noch Neutrinos, die vor so langer Zeit produziert wurden, in unsere unterirdischen Neutrinofallen tappen ? Die sind doch alle auf der Reise. Sind die nicht bereits komplett an unserem irdischen Beobachterstandort vorbeigezogen und längst über alle Berge ? Wohlgemerkt, ich gehe von einem endlichen Schwarm aus, der keinen Zuwachs mehr bekommt.

Du gehst weiter (und allerdings ;) ) davon aus, dass der 'Ort' des Urknalls irgendwo im Universum lokalisierbar wäre.

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Kann man den Urknall sehen? 09 Sep 2019 11:36 #57023

Cim Borazzo schrieb: Ich gehe davon aus, dass in den ersten 380.000 Jahren nach der Stunde Null eine zwar große, dennoch endliche Anzahl Neutrinos produziert wurde.

Genauer in den ersten Sekunden. Wiki schreib die entkoppeln 1 s nach dem Urknall... ich kann jetzt auf die schnelle keine bessere Quelle finden.
Bei 25 sek liegenn wir bei einer Rotverschiebung von z>1 Billion.

Cim Borazzo schrieb: Sind die nicht bereits komplett an unserem irdischen Beobachterstandort vorbeigezogen und längst über alle Berge ? Wohlgemerkt, ich gehe von einem endlichen Schwarm aus, der keinen Zuwachs mehr bekommt.


Welche meinst du mit "Alle"? Das ist wie mit der Hintergrundstrahlung, Die die unserer späteren Position im Universum zu nah waren sind vorbei, die die weit genug entfernt entstanden sind erreichen uns gerade jetzt oder später oder niemals.
Bei der Hintergrundstrahlung war der Horizont bei ca. 42 Mio Lichtjahre, bei den Neutrinos liegt der vieleicht in der Größenordnung von wenigen Metern... (ganz grob geschätzt!)

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