Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:

THEMA: Urknall Hypothese Stand2015 und Tausend Fragen

Urknall Hypothese Stand2015 und Tausend Fragen 02 Mär 2016 18:02 #3437

Vielen Dank,
ja, Masseerhaltung kommt sicher aus der Chemie. :)

Doch wenn ich mir E=mc² ansehe, bin ich dann doch unsicher wie es gemeint ist, denn wenn "m" variabel ist, ist es dann noch ne Gleichung? (Transitive Relation?)
Und was passiert mit den Elementarteilchen, wenn man genau "hinschaut"?
Der Beitrag bei Wikipedia zum Thema Gammastrahlung trägt da nicht zu meinem Erkenntnisgewinn bei. :unsure:
Gibt es dazu woanders noch Infobeiträge?

Vielen Dank
Torsten

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Urknall Hypothese Stand2015 und Tausend Fragen 02 Mär 2016 18:18 #3439

  • ck.Pinhead
  • ck.Pinheads Avatar
  • Besucher
  • Besucher
Hallo, Gammastrahlung ist ja Teil des elektromagnetischen Spektrums, besteht also aus Photonen, für die E=h*f gilt. Mit E=m*c² könnte man auf m=(h*f)/c² kommen und so ist es ja auch zu beobachten: Führt man einem Photon Energie zu, erhöht sich die Frequenz, äquivalent auch die Masse und irgendwann verwandelt es sich in Gammastrahlung.

Wenn man genau hinschaut, sollte auch eine Unschärfe auftreten. Da Gammastrahlung mehr Teilcheneigenschaften (wegen der höheren Masse verschiebt sich quasi der Welle-Teilchen-Dualismus von E=m*c²) als Licht aufweist, weiß ich nicht, ob das bspw. auch beim Doppelspaltversuch zutage tritt.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von ck.Pinhead. (Notfallmeldung) an den Administrator

Urknall Hypothese Stand2015 und Tausend Fragen 02 Mär 2016 18:20 #3440

Es gilt nicht nur E = m x c², sondern auch E = h x c / Lamda., wobei Lambda für die Wellenlänge steht. Jetzt kann man beide Energieformen gleichsetzen. Dann steht da: m x c² = h x c / Lambda. c hebt sich einmal weg und übrig bleibt : m = h / c x Lambda. Jetzt sieht man vielleicht etwas deutlicher, wie Masse in Energie übergeht. Die einzigen Variablen in der Gleichung sind m und Lambda. Die Teilchen verschwinden und es erscheint stattdessen eine elektromagnetische Welle und umgekehrt.
Die Frage ist trotzdem sehr interessant, denn keiner weiß wirklich genau, wie diese Umwandlung von statten geht. Denn man muß sich ja mal vorstellen, was da eigentlich geschieht, wenn sich die zwei Ladungen, + und - gegenseitig auflösen und quasi in der Welle nicht mehr als Ladungen auftauchen, sondern als Schwingung eines elektromagnetischen Feldes daher kommen. Ladungen und elektromagnetische Felder sind sich wesensverwandt. Deshalb können sie ja so gut miteinander. Aber wie es genau geht, dass das eine in das andere mutiert, ist eine Frage, die vielleicht am ehesten in der Stringtheorie beantwortet wird. Dort fasst man die Elementarteilchen als sehr kleine Fäden auf, den Strings. Demnach wäre das Elektron kein strukturloses Teilchen, sondern ein unglaublich klein aufgerollter Faden.

viele Grüße
Thomas
Folgende Benutzer bedankten sich: Torsten Hähnel, ck.Pinhead

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Urknall Hypothese Stand2015 und Tausend Fragen 02 Mär 2016 18:21 #3441

  • ck.Pinhead
  • ck.Pinheads Avatar
  • Besucher
  • Besucher
Genau, f lässt sich auch noch mit f=c/λ beschreiben.

Könnte bei extrem hohen Frequenzen(1/Planck-Zeit), also extrem kurzen Wellenlängen (Planck-Länge) vielleicht sogar ein "echter Übergang" stattfinden, dass bspw. sogar ein Elektron ensteht? In diesem Punkt empfinde ich als Laie die Stringtheorie als recht plausibel.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Letzte Änderung: von ck.Pinhead. (Notfallmeldung) an den Administrator
Powered by Kunena Forum