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Gibt es DE doch nicht? 07 03. 2020 10:13 #66301



Demnach können durch Cerphiden und Quarsare nur bedingt korrekte Messungen garantiert werden. Von daher wird vermutet, es gibt keine dunkle Energie.
Meines Erachtens müsste dann auch die Hubble Konstante überdacht werden.
Denn die liegt zwischen 69 und 74 km/sec mpars.

Hier der Prof, Liebundgut zu diesem Thema, was noch nachgeprüft werden müßte.

Jedenfalls wird die DE sehr diskutiert, denn wenn es sie nicht gibt, würde das Universum sich nicht beschleunigt ausdehnen, sondern konstant nach Hubble Parametern.

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Gibt es DE doch nicht? 07 03. 2020 10:25 #66302

Interessantes Video.

Ich sehe es als sehr positiv an, dass Forschergruppen Dinge in Frage stellen wie in diesem Fall die Dunkle Energie. Deren Ergebnisse werden nun von anderen Gruppen betrachtet und bewertet, weitere Messungen werden folgen.

Aber woher hast du etwa die Aussage: "Demnach können durch Cerphiden und Quarsare nur bedingt korrekte Messungen garantiert werden."?

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Gibt es DE doch nicht? 07 03. 2020 10:55 #66310

Josef Gaßner hat in seinen Videos auf die begrenzte Aussagekraft der mit Hilfe von Cepheiden durchgeführten Entfernungsmessungen hingewiesen. Auch bei Messungen mit Supernovae 1A äußert er Bedenken.

Liebundgut bringt mehrere Argumente, weshalb die Beobachtungen der Koreaner am Las Campanas Observatorium und deren daraus gezogene Schlussfolgerungen die Theorie bezüglich der beschleunigten Ausdehnung des Universums bislang nicht aufweichen können. Das wirft das bisherige Modell nicht um.

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Gibt es DE doch nicht? 07 03. 2020 12:24 #66312

Threadtitel geändert.

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Gibt es DE doch nicht? 07 03. 2020 13:59 #66317

gaston schrieb: Josef Gaßner hat in seinen Videos auf die begrenzte Aussagekraft der mit Hilfe von Cepheiden durchgeführten Entfernungsmessungen hingewiesen. Auch bei Messungen mit Supernovae 1A äußert er Bedenken.


Die Stelle mit den Supernovae 1A habe ich gesehen und kann sie auch sehr gut nachvollziehen. Aber wo zieht Josef Gaßner die Aussagekraft von Cepheiden in Zweifel?

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Gibt es DE doch nicht? 07 03. 2020 16:35 #66327

Was hat es denn mit diesem Video auf sich? Das ist ja alles vollkommen nichtssagend und altbekannt.

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Gibt es DE doch nicht? 07 03. 2020 18:54 #66338

ClausS schrieb:

gaston schrieb: Josef Gaßner hat in seinen Videos auf die begrenzte Aussagekraft der mit Hilfe von Cepheiden durchgeführten Entfernungsmessungen hingewiesen. Auch bei Messungen mit Supernovae 1A äußert er Bedenken.


Die Stelle mit den Supernovae 1A habe ich gesehen und kann sie auch sehr gut nachvollziehen. Aber wo zieht Josef Gaßner die Aussagekraft von Cepheiden in Zweifel?


Cepheiden sind extrem wichtig, da sie den nahen und mittleren Entfernungsbereich abdecken. Sollten hier schon größere Unsicherheiten auftreten, würden die sich bei den Messungen langer Entfernungen besonders stark auftreten.

Bislang habe ich noch nicht gehört, dass die Entfernungsmessung mittels Cepheiden in Zweifel gezogen wird. Wenn doch, fände ich das extrem interessant.

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Gibt es DE doch nicht? 07 03. 2020 22:54 #66346

Es gibt bei Cepheiden eine strenge Korrelation zwischen der Pulsationsfrequenz und der Helligkeit.
Henrietta Leavitt hat diesen Zusammenhang aus den Beobachtungen, die Edwin Hubble in den 20 iger Jahren des letzten Jahrhunderts machte, zweifelsfrei erkannt.

Die Entfernungsmessung mit Cepheiden trägt natürlich nur soweit, soweit sie überhaupt sichtbar sind.
Da ihre Helligkeit begrenzt ist, verliert die Zuverlässigkeit der Entfernungsmessung mit der Entfernung.
Oder anders gesagt, der Fehlerbalken wird größer.

Supernova 1A Ereignisse sind ihrer Natur nach deutlich heller und dienen deshalb für Entfernungsmessungen in viel größere Distanzen.

An den Beobachtungen würde ich nicht zweifeln, nur an der Größe der Fehlerbalken.

Soweit ich weiß, sieht Josef das auch so.

Thomas
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Gibt es DE doch nicht? 08 03. 2020 00:20 #66356

Nicht zu vergessen das Entfernungsbestimmung mit Supernova 1A an Entfernungsbestimmung mit Cepheiden geeicht sind die ihrerseits mit der Parallaxenmethode geeicht werden.
Die Methoden bauen aufeinander auf. Ergeben sich kleine Korrekturen (durch besserer/genauerer Meßmethoden) an der Cepheidenmethode wirkt sich das natürlich auch auf die Supernova 1A Methode aus.

Wer weis ob die Gaia Mission uns vieleicht die ein oder andere Überraschung beschert...

assume good faith
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assume good faith

Gibt es DE doch nicht? 08 03. 2020 10:53 #66365

Genau deshalb habe ich sofort nachgehakt, als jemand geschrieben hat, dass Josef Zweifel an der Cepheiden Messung geäußert hat.

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Gibt es DE doch nicht? 08 03. 2020 10:55 #66366

Merilix schrieb: ...Ergeben sich kleine Korrekturen...


Wenn ich mich recht entsinne, dann war es ein Lehrer von Max Planck, der diesem vom Studium der Physik abriet, weil ja eigentlich alles erforscht, altbekannt und vollkommen klar sei.

Das Bessere ist der Feind des Guten. Neue Erkenntnisse modifizieren oder ersetzen gar das Wissen von heute. Man, genauer gesagt ich, möchte Mäuschen sein im nächsten Jahrhundert. Vielleicht schmunzelt man dann über so etwas wie Dunkle Energie. Oder über ein beschleunigt expandierendes Universum, wer weiß. Wie Harald Lesch gerne und richtigerweise sagt, wir irren uns empor.

Gut, dass es eine in weiten Teilen liberale und offene Wissenschaft gibt.
Folgende Benutzer bedankten sich: Marvin

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Gibt es DE doch nicht? 09 03. 2020 10:05 #66401

Herr Liebundgut hatte dies bereits anhand zweiter Kerzen veranschaulicht, die jeweils auf einen anderen Tisch standen

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Gibt es DE doch nicht? 09 03. 2020 10:07 #66402

Trotzdem. Welche Bedenken sind dies? Alter der Ceriphieden?

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Gibt es DE doch nicht? 09 03. 2020 10:16 #66403

Da geht wieder was an dem Theme vorbei, liebe Astrophysiker.
Es geht darum ob es die dunkle Materie überhaupt gibt und nicht ob Messungen an Ceriphieden oder Quasare richtig sind.
Da ist ja noch die Hubblekonstante, die eigentlich auch nicht stimmt, da das Universum sich durch die dunkle Energie anscheinend beschleunigen würde.
Da kommen wir leicht auf 73 bis 74 km/sec psec. Und nicht wie früher auf 68 km/sec.

Während wir eigentlich starkt annehmen dürfern, das es die dunkle Materie gibt und der Ursprung kurz nach dem Urknall zu suchen ist, sowie Hexaquarks, stehen wir bei der dunklem Energie vor dem Problem, dass wir die Entropie nicht finden.Wir sehen die Auswirkungen, aber nicht die Energie selbst. Zu vergleichen mit dem heißen Herd, wo wir nur die Wärme spüren. Nur wenn wir Wasser drüber gießen, dann sehen wir den Effekt. Mir fehlt dieses Wasser, dass uns überzeugt, dass dort Entropie stattfindet. Vergleichbar mit dem Gravitationslinseneffekt vor oder hinter einer oder mehrerer Galaxien.


Das ist das Problem!!

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Gibt es DE doch nicht? 09 03. 2020 10:40 #66405

Lieber pascar-schuette,

in Deinem Eingangs-Statement sagst Du

Demnach können durch Cerphiden und Quarsare nur bedingt korrekte Messungen garantiert werden. Von daher wird vermutet, es gibt keine dunkle Energie.


Naja, es ging darum, dass koreanische Forscher beobachtet haben wollen, dass es keine beschleunigte Ausdehnung des Universums gibt. Sollten Sie am Ende recht behalten, was die Wissenschaft, vertreten durch Herrn Liebundgut, stark anzweifelt, dann gäbe es auch keinen Bedarf, an der Theorie der Dunklen Energie festzuhalten.

Trotzdem. Welche Bedenken sind dies? Alter der Ceriphieden?


Die Bedenken bezüglich der Zuverlässigkeit der Cepheiden liegt in der Entfernung, in der beschleunigte Ausdehnung gemessen wird. Sie liegt jenseits des Bereiches, in dem man sich auf Cepheiden stützen kann.

Da geht wieder was an dem Theme vorbei, liebe Astrophysiker.
Es geht darum ob es die dunkle Materie überhaupt gibt und nicht ob Messungen an Ceriphieden oder Quasare richtig sind.


Es geht darum, ob eine Dunkle Energie im Modell Sinn macht oder nicht, mit Deinem Hinweis auf Dunkle Materie hast Du Dich vermutlich vertippt. UIm das entscheiden zu können, sind ausreichend exakte und sichere Messergebnisse unabdingbar

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Gibt es DE doch nicht? 09 03. 2020 20:49 #66434

Nein, die Verlässlichkeit der Helligkeit der Cepheiden wird wohl nicht angezweifelt, und auch nicht die der Supernovae, wenngleich die Frage der Verdunkelung infolge von Gaswolken diskutiert wurde. Es geht eher um eine Altersbestimmung....ganz verstehe ich das zwar nicht....mir würde Entfernung und Rotverschiebung genügen.

The Yonsei team performed high-quality spectroscopic observations of nearby host galaxies of type Ia supernovae. They found a significant correlation between the luminosity of these supernovae and stellar population age, at a 99.5 percent confidence level. What this means is that previous research did not account properly for the fact that the supernovae in host galaxies are getting younger with redshift (which is also a look back in time).
www.mnn.com/earth-matters/space/stories/...nergy-might-be-wrong

The team found what they reported as a significant correlation between the luminosity of these supernovas and the ages of the stars in these galaxies. They found that supernovas in younger galaxies are fainter than in older galaxies, which would upend the assumption that supernova luminosity doesn't evolve over cosmic time.
www.space.com/dark-energy-not-debunked.html

The team has performed very high-quality (signal-to-noise ratio ~175) spectroscopic observations to cover most of the reported nearby early-type host galaxies of SN Ia, from which they obtained the most direct and reliable measurements of population ages for these host galaxies. They find a significant correlation between SN luminosity and stellar population age at a 99.5 percent confidence level. As such, this is the most direct and stringent test ever made for the luminosity evolution of SN Ia. Since SN progenitors in host galaxies are getting younger with redshift (look-back time), this result inevitably indicates a serious systematic bias with redshift in SN cosmology.
phys.org/news/2020-01-evidence-key-assum...-discovery-dark.html




Ich habe das Original gefunden:
Prof.Young-Wook Lee at Yonsei University (Seoul, South Korea) Draft version January 22, 2020
arxiv.org/pdf/1912.04903.pdf

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Gibt es DE doch nicht? 10 03. 2020 09:56 #66449

Dunkle Energie. Der Zweifel daran ist berechtigt. Fehlen doch wichtige Indizien der Sichtbarkeit bzw. der Wirkung Wirkung nur durch die Hubblekonstante, die immer wieder zu anderen Messergebnissen führt. Bislang bei 74 km/Sec pro Megaparsec Davor 68 km/Sec.Mir fehlt die Entropie und dadurch messbare Ergebnisse der Massenverteilung in Galaxienclustern.Die Entropie,die den Raum beschleunigt und damit auch zur Verteilung der Massen beiträgt.Und mir fehlt das Wasser,/bildlich- dass aufzeigt, ob Energie vorhanden ist. Wie z.bs. eine Herdplatte,die uns warm erscheint und wir nur anhand Wasser,das wir übergiessen, als warme Energie der Entropie,sichtbar machen können.Die Tropfen verdampfen. Schießen wir aufgrund der 5% baryonischen Materie darauf, dass durch Massenverteilung der Galaxien es dunkle Energie geben muss?


Ich meine damit. Dunkle Materie wird nun mit Hexaquarks postiliert. Aber Dunkle Energie wird angezweifelt.Sehen wir uns die Massenverteilung an wie diese DE darauf reagiert. In Galaxienclustern z.Bs.

Wie kann man DE sichtbar machen? DM durch Gravitationslinseneffelte.

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Gibt es DE doch nicht? 10 03. 2020 11:00 #66450

pascar-schuette schrieb: Wie kann man DE sichtbar machen?

ρ° = p°/c² = Λ/κ = 5,83e-27 kg/m³

Wie wär's mit dem Casimireffekt?
r⁴pC = CC = π²ℏc/240 = 1,3e-27 m²N

⁴(CC/p°) = 25195 m
was auch immer das bedeuten könnte.

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Gibt es DE doch nicht? 12 03. 2020 20:09 #66548

pascar-schuette schrieb:
Wie kann man DE sichtbar machen?


oder

en.wikipedia.org/wiki/Sachs%E2%80%93Wolf...E2%80%93Wolfe_effect

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