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THEMA: Die Welt in 100 Jahren

Die Welt in 100 Jahren 12 Feb 2016 13:15 #2713

Ich fände es gut, wenn mir nicht direkt oder indirekt Aussagen untergeschoben werden, die ich so weder gesagt noch gemeint habe. Wo habe ich etwa von "25 Mio. kriminelle Ausländer plündern die BRD" gesprochen? Bei den gigantischen Zahlen würden aber beispielsweise schon 10% genügen, um unseren Staat zum Erliegen zu bringen.

Mir ist ebenso klar, dass es auch hoch- und normal-qualifizierte Flüchtlinge gibt, die wir hier gut integrieren können. Diese sind nach allen Berichten aber leider deutlich in der Minderheit.

Gibt es in der Geschichte irgend ein Beispiel, dass eine Integration einer prozentual derartig hohen Zahl aus verschiedenen Kulturkreisen und Religionen geklappt hat (wir sprechen hier ja von 30 Millionen)? Mir ist bislang jedenfalls kein Beispiel bekannt. Daher wüsste ich nicht, woher man gerade in unserem Fall den Optimismus nehmen kann.

Die Vorstellung, dass wir dann nur einfach keine 50 Zoll Fernsehen mehr kaufen müssten, halte ich für zu einfach. Das Problem hierbei ist, dass damit ein guter Teil unserer Arbeitsplätze wegfallen würde. Was sollen die Leute stattdessen machen? Soll die Anpassung so aussehen, dass wir uns von High-Tech verabschieden und alle wieder Spargel stechen? Sollen wir das Lohnniveau halbieren oder noch weiter senken, um wieder mehr weniger anspruchsvolle Produkte auf dem Weltmarkt plazieren zu können? Bei allem darf man nicht außer acht lassen, dass wir unsere bestehenden Arbeitsplätze nur erhalten können, wenn wir im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig sind.


ck.Pinhead schrieb: Ich sehe schwarz, da ich sehe wie wir in der Vergangenheit und aktuell als Spezies versagt haben und noch versagen. Eine Spezies, die virtuelle Probleme wie religiöse Kriege, politische Unterdrückung, wirtschaftliche Versklavung und allgemeine Fremdenfeindlichkeit nicht meistern kann, wird an realen Bedrohungen durch die Natur zugrunde gehen...


Die Menschheit wird Probleme wie Religionskriege und andere nach meiner Überzeugung nicht überwinden können, da die Menschen einfach so sind, wie sie sind. Aus diesem Grund wird die Menschheit aber nicht global aussterben.

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Die Welt in 100 Jahren 12 Feb 2016 13:16 #2714

doppelt

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Die Welt in 100 Jahren 12 Feb 2016 14:00 #2717

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Hallo, sorry für das Missverständnis. "25 Mio. kriminelle Ausländer plündern die BRD" war ein Gedanke von mir, dein Zitat befindet sich darüber, als solches gekennzeichnet.

ClausS schrieb: Mir ist ebenso klar, dass es auch hoch- und normal-qualifizierte Flüchtlinge gibt, die wir hier gut integrieren können. Diese sind nach allen Berichten aber leider deutlich in der Minderheit.

Man könnte schon, mit unseren Systemen ist es nur schwierig. Das Problem bleibt das System. Es gäbe genug zu tun, da wir uns eh von der Wegwerf- und Einweggesellschaft verabschieden müssten.

ClausS schrieb: Gibt es in der Geschichte irgend ein Beispiel, dass eine Integration einer prozentual derartig hohen Zahl aus verschiedenen Kulturkreisen und Religionen geklappt hat (wir sprchen hier ja von 30 Millionen)?

Genau, ohne Entwicklung besteht auch kein Grund zu Optimismus. Die Geschichte zeigt uns, dass unsere abstrakten Systeme nicht funktionieren. Religionen müssen überwunden werden. Wir hätten auch jetzt grad die Chance mit 1,2 Mio Menschen Projekte zu starten und schon zu gucken was funktioniert und was nicht. Diese könnten später bei der Integration eventuell nachkommender Landsleute aktiv und sehr sinnvoll helfen.

ClausS schrieb: Die Vorstellung, dass wir dann nur einfach keine 50 Zoll Fernsehen mehr kaufen müssten, halte ich für zu einfach. Das Problem hierbei ist, dass damit ein guter Teil unserer Arbeitsplätze wegfallen würde. Was sollen die Leute stattdessen machen? Soll die Anpassung so aussehen, dass wir uns von High-Tech verabschieden und alle wieder Spargel stechen? Sollen wir das Lohnniveau halbieren oder noch weiter senken, um wieder mehr weniger anspruchsvolle Produkte auf dem Weltmarkt plazieren zu können? Bei allem darf man nicht außer acht lassen, dass wir unsere bestehenden Arbeitsplätze nur erhalten können, wenn wir im globalen Wettbewerb konkurrenzfähig sind.

Wie ich bereits mehrfach sagte, können unsere bestehenden Systeme und Strukturen das nicht leisten, die können nur Kriege führen. Von daher ist es sinnlos die Unterhaltung weiterhin in derartigen Kategorien zu führen. Aber ich versuche es exemplarisch noch einmal: Ganz so einfach ist das natürlich nicht. Was ich meine ist eine Umstellung der Wirtschaft und aller mehrfach benannten Systeme und Strukturen. Unsere Arbeitsplätze würden wegfallen, weil sie keine wirkliche Arbeit leisten und nur in virtuellen Welten wirken. Wir brauchen keine Juristen, Finanzdienstleister, Verkäufer und Makler wir brauchen Handwerker. Wir reparieren nicht mehr und verwerten nichts wieder. Warum kaufen wir Möbel von den Skandinaviern, die nichts taugen, wenn wir schon 1890 Schränke ohne Nagel oder Schraube oder Leim bauen konnten, die 120 Jahre halten und auch noch besser aussehen? Wir brauchen auch dringend eine Recycling-Industrie in Deutschland. Wie gesagt, Arbeit ist genug da. Der Weltmarkt ist natürlich Teil, wenn nicht sogar Ursache des Problems. Wie gesagt müssen sich die Systeme ändern, auch und vor allem unserer monetäres. Zunächst bräuchte man ein einfaches und transparentes Steuersystem, dann müssten die Steuern massiv angehoben werden, 50% meinetwegen. Lohn wird nahezu überflüssig. Wichtig sind allein Unterkunft und Verpflegung, wo man aber keinerlei Abstriche machen müsste, es böte sich sogar Raum für soziale Verbesserungen. Natürlich darf dann, wie ich ebenfalls mehrfach ausführte, kein Wettbewerb und keine Konkurrenz existieren. Ich fasse noch einmal zusammen: Alle abstrakten Systeme und virtuellen Strukturen müssten sich verändern.
Unser Grundgesetz stammt im Prinzip noch von den Siegermächten, wir haben nicht einmal eine ordentliche Verfassung in Deutschland, seit 67 Jahren ist unsere rechtsstaatliche Grundlage ein Provisorium.

ck.Pinhead schrieb: Über kurz oder lang müssen also Wirtschaft, Finanzsystem, Steuern, Kapitalismus generell, Schulsystem, Sozialwesen und Energiewirtschaft überarbeitet werden, sich weiter entwickeln oder abgeschafft werden, sonst knallt es.


ClausS schrieb: Die Menschheit wird Probleme wie Religionskriege und andere nach meiner Überzeugung nicht überwinden können, da die Menschen einfach so sind, wie sie sind. Aus diesem Grund wird die Menschheit aber nicht global aussterben.

Nein, wir werden diese Dinge wohl nicht überwinden, aber auch nicht global aussterben. Vielleicht kommen wir aber nie wieder so weit, oder waren sogar schon einmal weiter. So oder so, es ist Verschwendung.

ck.Pinhead schrieb: Wie viele Apokalypsen braucht eigentlich eine Zivilisation wie die unsere? Wie viele hatten wir womöglich schon? Wie viele Apokalypsen können umgesetzt werden, bevor die Möglichkeiten für eine neue Zivilisation erschöpft sind?



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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 20:40 #3093

Der reichste Mensch auf Erden
ist uns nicht bekannt
weil er hinter Berge voller Leichen
aus unserm Blicke verschwand
Quelle: Mein Kopf

Mensch kann Deutschland zum Tollsten Land der Welt machen
in Deutschland kann es die tollsten Menschen geben
- doch stehen draußen Andere - diese werden kommen und machen was sie wollen dabei ist es ihnen vollkommen egal was wir davon halten.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 21:01 #3095

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Krimitambo schrieb: Der reichste Mensch auf Erden
ist uns nicht bekannt
weil er hinter Berge voller Leichen
aus unserm Blicke verschwand
Quelle: Mein Kopf

;)

Krimitambo schrieb: Mensch kann Deutschland zum Tollsten Land der Welt machen
in Deutschland kann es die tollsten Menschen geben
- doch stehen draußen Andere - diese werden kommen und machen was sie wollen dabei ist es ihnen vollkommen egal was wir davon halten.

Das sagt im Prinzip aus, dass die Deutschen bessere Menschen wären (was immer das heißt), als andere. Das glaube ich eher nicht.

Man muss dann größer denken. Dann halten wir (Deutschen) gar nichts mehr davon, da sich das Wir verändern muss. Die Germanen mussten sich anpassen oder wurden gebrochen, um zu Römern zu werden. Unsere "deutsche" Kultur ist mehr römisch als germanisch geprägt. Jetzt müssen die Römer zu Menschen werden. Die Römer haben alles brauchbare integriert und alles unsinnige verbannt, so sind sie auch stark durch die Griechen oder Ägypter geprägt wesen. Das müsste der Mensch, als Spezies, im übertragenen Sinne auch tun.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 21:21 #3099

Das zum Thema persönliche Filter :) ich hab unbewußt vorausgesetzt andere haben die gleichen wie ich.
Mein Gedanke war eher in Richtung wir können Deutschland und seine Bewohner zum Besten des Bestem im guten Sinne machen. Es wird negative Einflüsse geben denen wir uns stellen oder ertragen müßen. Sinn macht nur auf der ganzen Erde zu wirken.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 21:28 #3101

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Krimitambo schrieb: Das zum Thema persönliche Filter :) ich hab unbewußt vorausgesetzt andere haben die gleichen wie ich.

Sorry, aber die Rede war von "tollsten Menschen und Anderen", oder? Tun wir als Missverständnis ab.

Krimitambo schrieb: Mein Gedanke war eher in Richtung wir können Deutschland und seine Bewohner zum Besten des Bestem im guten Sinne machen. Es wird negative Einflüsse geben denen wir uns stellen oder ertragen müßen. Sinn macht nur auf der ganzen Erde zu wirken.

Natürlich, davon Rede ich doch:

ck.Pinhead schrieb: Wir müssten weg von der Ellenbogengesellschaft, meinte Herr Lesch, und auch von der Luxus- bzw. Konsumgesellschaft und hin zu einer Ressourcen schonenden Gesellschaft, die als Spezies und über Generationen denkt und handelt.

Alle Bezüge auf Deutschland sind nur exemplarisch, aber als (erste) Einzelschritte notwendig. Das Konzept ist aber immer das gleiche, ob national oder global: Die Entwicklung von Bildung und Infrastruktur (jeglicher Art, bspw. auch staatlicher).

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 21:52 #3105

Das zum Thema persönliche Filter :) ich hab unbewußt vorausgesetzt andere haben die gleichen persönlichen Filter wie ich.

persönlicher Filter - durch Dein Leben angesammelte Erfahrungen, Schubladen, Wissen, ... und deren Verbindungen beeinflussen die Aufnahme von Informationen, deren Wichtigkeit und natürlich entsprechene Reationen (mehr und besser erklärt von z.B. Vera Birkenbihl

Lass mal Herr Lesch Herr Lesch sein. Du kannst und solltest Deine Meinung präsentieren.
Bildung - so ist mir das zu banal. Bildung mit dem Mensch und sein Umfeld auch was anfangen kann, sonst schlägt die Unschärfetheorie zu und unsere Schüler lernen 10 Jahre etwas über Schnatterenten und die Farbe der Eierschale.
Infrastruktur - auch zu banal. Infrastruktur so das jeder Mensch jeden Mensch / Ort erreichen kann, sofern dieser Mensch das möchte. ohne unnötive Eingriffe in die Landschaft.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 22:03 #3107

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Krimitambo schrieb: Das zum Thema persönliche Filter :) ich hab unbewußt vorausgesetzt andere haben die gleichen persönlichen Filter wie ich.

persönlicher Filter - durch Dein Leben angesammelte Erfahrungen, Schubladen, Wissen, ... und deren Verbindungen beeinflussen die Aufnahme von Informationen, deren Wichtigkeit und natürlich entsprechene Reationen (mehr und besser erklärt von z.B. Vera Birkenbihl

Sorry, war ein Missverständnis meinerseits. Vergiss das bitte.

Lass mal Herr Lesch Herr Lesch sein. Du kannst und solltest Deine Meinung präsentieren.
Bildung - so ist mir das zu banal. Bildung mit dem Mensch und sein Umfeld auch was anfangen kann, sonst schlägt die Unschärfetheorie zu und unsere Schüler lernen 10 Jahre etwas über Schnatterenten und die Farbe der Eierschale.
Infrastruktur - auch zu banal. Infrastruktur so das jeder Mensch jeden Mensch / Ort erreichen kann, sofern dieser Mensch das möchte. ohne unnötive Eingriffe in die Landschaft.

Genau das mit der Bildung und der Infrastruktur bringt Herr Lesch in diesem und anderen Interviews super auf den Punkt. Ich habe das mit der Bildung und Infrastruktur bereits ausgeführt und Herr Lesch auch: Integration von "Fremden" bspw. durch Patenschaften, "Energiewende", transparente Politik, transparente Steuern und Finanzen, weniger neu produzieren und mehr wiederverwerten, Refokussierung der Wirtschaft, weg vom Wettbewerb, "grünes Bauen", etc., etc., etc. (Kannst du alles oben nachlesen)

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 22:23 #3109

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ck.Pinhead schrieb: (Kannst du alles oben nachlesen)

Sorry, dummerweise auch hier: www.urknall-weltall-leben.de/kunena/weit...e-welt-in-100-jahren

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 22:29 #3110

ok - ich muß mich outen
ich mag Herr Lesch nicht. Ich gönne ihm seine akademischen Titel nicht und will ihn weder hören noch sehen. Warum? ich war mal Fan von ihm habe alles von H. Lesch gelesen, geschaut usw. und festgestellt je mehr Vorträge (Alpha Centauri) er mache je weniger Infos waren darin. Er hat in knapp 220 Folgen Alpha Centauri die Rotverschiebung mindestens 50 mal mit fast ein und den selben Satzlaut erklärt. Er hat die Fachbegriffe aus SEINEM Fachgebiet nicht drauf. usw. Da sackte er in meiner Gunst allmählich ab. Der Knall war dann in einer Sendung namens "Leschs Kosmos" zu hören, in der er in etwa sagt "elektrische Energie ist sowas von universal das sie viel zu billig ist bei den jetzigen Strompreisen." Die Folgen einer drastischen Strompreiserhöhung hat er nicht berücksicht weil es ihm gut ging.
Vielleicht hat das jemand von den Stromanbietern gesehen denn es dauert nicht lange und die Strompreise stiegen stark.
Seit einiger Zeit hält er auch Vorträge in anderen Themenbereichen und haut viele Fremdwörter raus, was den Eindruck vermittelt er hätte ein Fremdwörterlexikon gefuttert. Auch sein Lieblingsspruch "..., Überlegenheit der eigenen Gruppe" sollte er viel sparsamer anbringen. Ich sehe da immer ein Bild vom verdurstenden und verhungerden völlig müden Wissenschaftler der emsig seiner Forschung nachgeht, aber nicht in der Lage ist seine Grundbedürfnisse zu befriedigen. Übertragen auf heutige Verhältnisse in der Astronomie ohne die vielen helfenden Menschen könnten Wissenschaftler ihre Forschung betreiben, vor allem in Bereichen die für das Überleben und auch Leben des Menschen nicht nötig sind. Wenn Herr Lesch sagt wir müssen mit unseren Resourcen sparsam und vernünftig umgehen, ist er bereit sein Lebensunterhalt anderweitig zu verdienen - Kohle schippen. Er sägt eigentlich am Ast auf dem er sitzt.

Herr Josef M. Gaßner gefällt mir bis dato ausgezeichnet.

Ende des Outings
nun kennst bischen meine Meinung zu Herr Lesch und kannst eventuell verstehen das ich immer sowas von nicht begeistert bin wenn Herr Lesch schon wieder zitiert oder gar als Universalgenie dargestellt wird.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 22:39 #3112

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Okay, ich finde es zwar gut, dass Herr Lesch solche Grundlagen wie die Rotverschiebung immer festigt und da es auch fürs Fernsehen ist, muss er Zusammenhänge auch für Zuschauer erklären, die nicht jede Folge kennen, aber ich verstehe was du meinst ;) Ich kann auch so manchen Joke nicht mehr hören, es stört mich aber nicht. Ich finde das viel besser, als wenn die Leute sich, auch wenn es nur scheinbar durch andere Wortwahl geschieht, "widersprechen".

Bspw. sind Strom- und Benzinspreise ein elementarer Punkt. Das Öl und die fossilen Reserven schrumpfen und die Preise fallen mit, wir feiern unseren Untergang mit Feuerwerk. Genau so müssen die Steuern drastisch angezogen werden, wenn sich etwas ändern soll, zuvor müssten aber deren Grundlagen geändert und transparent gestaltet werden. Etc., etc., etc.

Leider gibt es ja kaum populäre, deutschsprachige Alternativen zu Herrn Lesch & Co (heute ist Peter Lustig gestorben), oder guckst du gerne "Galileo" oder hörst Spinnern wie Todoroff, Meyl und anderen zu? (Frau Merkel passt als Pseudophysikerin eigentlich auch gut in die Liste ;) ) Ich habe nicht den Eindruck. Herr Lesch wiederholt im Prinzip auch, was mein Vater schon vor einigen Jahren zu mir sagte und ich überall beobachten kann. Verstehst du deine Steuererklärung? Da ist die Quantenmechanik simpler.

Sorry, ich habe auch keine Lust wirklich alles zu wiederholen. Das Video bildet nunmal die Grundlage für diese Threads. Sonst kannst du auch erstmal beide Threads komplett lesen :P

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 22:52 #3115

ich habe diesen Thread versucht, an manchen Stellen macht es keine Spaß den Thread zu lesen. Warum - es wird der Eindruck erweckt jeder will es besser wissen als der andere. Die meisten meinen dasselbe drücken es "aber" anders aus und deshalb ....
mein Fazit: Meine Gedanken so in Text zu fassen, das Deine Auffassung fast identisch mit meiner ist ist eine große Kunst, die auch Meister dieser Kunst nicht immer schaffen.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 22:58 #3118

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Krimitambo schrieb: ich habe diesen Thread versucht, an manchen Stellen macht es keine Spaß den Thread zu lesen. Warum - es wird der Eindruck erweckt jeder will es besser wissen als der andere. Die meisten meinen dasselbe drücken es "aber" anders aus und deshalb ....
mein Fazit: Meine Gedanken so in Text zu fassen, das Deine Auffassung fast identisch mit meiner ist ist eine große Kunst, die auch Meister dieser Kunst nicht immer schaffen.

Das Video ist da wohl die einfachere Gesprächsgrundlage. Sonst würde ich jetzt meine ursprünglichen Texte kopieren und einfügen ;)

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:11 #3121

Beim Video springt aber mein persönlicher Filter "Harald Lesch" an. Aber das ist mein Problem.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:14 #3122

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Krimitambo schrieb: Beim Video springt aber mein persönlicher Filter "Harald Lesch" an. Aber das ist mein Problem.


Na gut:

ck.Pinhead schrieb: Herr Lesch beschreibt in puncto Energie, demographische Entwicklung, Bildungssystem und der sogenannten Flüchtlingsproblematik exakt meine Heimatstadt in Brandenburg. So gesehen leben wir dort schon in der Zukunft :-( Da gibt es nur alte Leute und Windräder. Ich würde mir gerne einmal so ein Gespräch zwischen Herrn Lesch samt ausgewählter Unterstützung und Frau Merkel, Herrn Lammert und, am besten, allen Ministern anhören! Frau Merkel ist ja außerdem auch noch selbst Physikerin. Aber die würden auch nie zugeben was wirklich läuft und die Karten auf Tisch packen... Harry for President!

Ich sehe bspw. wie in meiner Heimat immer mehr Eigenheime außerhalb in sogenannten Wohngebieten entstehen, dort leben überwiegend jüngere Familien. Der historische Stadtkern verfällt, dort kann man sich nichts leisten, weil man denkmalgerecht sanieren müsste. Außerdem wird das Altersheim stetig vergrößert. Im Umland stehen Hunderte von Windrädern.

Mein Ansatz: Die Stadt, das Land oder der Bund sollten die Sanierung des Stadtkerns fördern, durch günstige Grundstücke und niedrige Steuern. Dort sollten durchdachte Wohnhäuser enstehen. Mit kleinen, altersgerechten Wohnungen für Senioren im Erdgeschoss, vielleicht noch eine Single-Wohnung und 2 für junge Familien. Das ganze sollte für Familie mit Oma zum Bsp. interessant gemacht werden. Sonst, könnte man die anderen Wohnungen gefördert an Altenpfleger vermieten, dass diese vor Ort (mit ihren Familien) leben und arbeiten können. Auf dem Dächern sollte es überall "hängende Gärten" geben. In den Wohngebieten sollte der Bau von "Generationenhäuser" gefördert werden. Wir müssen generell enger bauen und damit höher. Grünflächen sollten für Nutzpflanzen dienen. Das ist natürlich ein Problem der Umweltverschmutzung, hauptsächlich durch die Autos. Sonst könnte man bspw. Karotten in den Grünstreifen anbauen, wo sich jeder nach der Arbeit ein Bund mit nach Hause nehmen kann. Vielleicht könnten sich einige Rentner gemeinnützig um die Pflege kümmern. Es sollen auch an jeder Hauswand Trauben wachsen, etc. Die Konkurrenz der Geschäfte sollte aufhören, es sollte eine "Genossenschaft" gebildet werden und die Preise vereinheitlicht werden. Das spart vor allem Zeit, den man muss nicht mehr Wettbewerb machen und die Kunden müssen nicht mehr vergleichen und können einfach einkaufen, egal wo. Es sollte mehr Spielplätze geben. Die Rentner sollten in die Kindergärten und die Bildung einbezogen werden. Es muss einfach mehr Kontakt zwischen den Generationen geben. Staatliche Regulierung muss an entsprechenden Stellen zurückgefahren werden, man muss in der Lage sein auf individuelle Gegebenheiten ein zu gehen (Geographie z.B.). Bildung darf nicht Ländersache sein, genau wie Energie. Und und und... Man muss auch einfach mal etwas anderes probieren. Man kann doch 2 Projekt in einer Stadt bauen und gucken welches besser funktioniert, ich meine bei uns ist das Altenheim schon da und Wohnhäuser werden auch gebaut und saniert. Aber stattdessen wird das Rathaus, das Dienstags und Donnerstags von 8-12 geöffnet ist, wo einem wie im Wilden Westen Stroh den Weg kreuzt, wenn man über die Flure geht, für 1,4 Mio. saniert. Da sollten sie lieber ein neues Windrad für kaufen! Apropos, kann man die Dinger nicht auch ins Stadtbild integrieren? Solaranlagen auf jeden Fall.

Wir brauchen bessere Infrastruktur, besonders in sozialer Hinsicht! Vor allem darf die nicht durch die Interessen weniger, sondern muss durch die Interessen aller bestimmt werden...

Kurz gesagt, ich bin für den NIEMALS PRAKTIZIERTEN Kommunismus (gerne in modernisierter Form) und Anhänger von Karl Marx und Rosa Luxemburg. Hätten wir auf diese Leute mal damals schon gehört! Ich meine wirklich... Die DDR hat diese Chance komplett in den Sand gesetzt.

Und Kapitalismus ist Idiotie: Ich bin Informationselektroniker für Bürosystemtechnik. Lötstellen halten prinzipiell "ewig". Das soll aber schlecht für das Geschäft sein, also hat Grundig in den 60er Jahren korrodierendes Lötzinn erfunden, damit sich Kontakte auflösen und Fernseher kaputt gehen. Wir löten zwar mittlerweile auch bleifrei aber extra nicht haltbar. Das haben sich bestimmt keine Techniker wie ich ausgedacht, das waren im Prinzip Politiker. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie Wissenschaft benutzt wird.

Die Produktvielfalt muss zurück geschraubt werden. Kauft man sich einen LCD-Fernseher, bieten 100 Hersteller je 100 Modelle an und das jedes Jahr wieder, erst in HD-ready, dann in Full-HD und 4K und nun 8K und höher. Dann das Ganze nochmal in 3D und mit VR... Das ist alles Betrug. Die sollten lieber zusammenarbeiten und einmal den perfekten Fernseher bauen. Aber so ist man schön abgelenkt... Die Größe des Fernsehers ist wichtiger als die Probleme der Welt.

Der Kapitalismus ist der Krebs der Wirtschaft, wobei ich liebe ja den Film "Der Omega-Mann" :P

[...]

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:16 #3123

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ck.Pinhead schrieb: @udogigahertz

[...]

Die Erdoberfläche wäre nach seinen Berechnungen in 236 Jahren mit Solarzellen und Windrädern zu gepflastert. Biogas erwähnt er ebenfalls. Ja wir haben scheinbar genug Fläche, aber selbst wenn wir Afrika mit Windkraftanlagen zubauen oder sonstwas machen, es bleibt eine endliche Zahl während unser Energiebedarf eine exponential steigende Kurve ist. Er hat nur mit 4% Wachstum pro Jahr gerechnet, wie hoch ist das globale Bevölkerungswachstum pro Jahr?

Die USA hatte und hat mit ersten Blackouts zu kämpfen. Die Stadt aller Städte, New York, war ohne Strom. Das mächtigste Land der Welt war tagelang machtlos. Die Kanadier mussten helfen. In Russland und anderen Teilen der Welt sind Strom- bzw. Netzausfälle an der Tagesordnung.

Ich finde es außerdem ganz schön imperialistisch zu sagen, dass WIR Afrika zur Energiegewinnung durch Wind nutzen sollten. Vielleicht wollen und sollten die Afrikaner das mal selbst für sich machen. Würden die mal klar kommen und sich zusammen tun... aber auch das ist unsere Schuld. Die Europäer haben den Kontinent am Reißbrett geteilt und dann versklavt und tun es noch. Wer kauft den die Blutdiamanten, das Gold und das Öl um das dort und im vorderen Orient Kriege geführt werden?

Wir führen schon seit beinahe 100 Jahren Kriege um Öl, nur werden sie anders genannt. Spätesten jedoch seit dem ersten Afghanistan- und dem Irak-Krieg. Was denkst du, warum es in der Ukraine los geht? Es geht um Uran (und Öl)!

Nach meiner pessimistischen Ansicht müssen wir uns nur eine Frage stellen: Wollen wir noch Krieg führen und Massenvernichtungswaffen einsetzen bevor wir untergehen oder gehen wir alle gemeinsam, Hand in Hand, in den Sonnenuntergang?

[...]

Und Kapitalismus ist Idiotie: Ich bin Informationselektroniker für Bürosystemtechnik. Lötstellen halten prinzipiell "ewig". Das soll aber schlecht für das Geschäft sein, also hat Grundig in den 60er Jahren korrodierendes Lötzinn erfunden, damit sich Kontakte auflösen und Fernseher kaputt gehen. Wir löten zwar mittlerweile auch bleifrei aber extra nicht haltbar. Das haben sich bestimmt keine Techniker wie ich ausgedacht, das waren im Prinzip Politiker. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie Wissenschaft benutzt wird.

Was wir an Ressourcen in Gold und vor allem Giften wie Blei und Quecksilber wegwerfen ist sagenhaft. Aber das ist ja alles kein Problem solange die Kinder der "Dritten Welt" diese Stoffe chemisch für uns wieder "heraus kochen" und die Japaner damit Landgewinnung betreiben. Apropos, Landgewinnung durch das Anlegen von Mangrovenwäldern ist eine natürlich verträgliche Methode, die auch noch positive Nebeneffekte hat.

Die Produktvielfalt muss zurück geschraubt werden. Kauft man sich einen LCD-Fernseher, bieten 100 Hersteller je 100 Modelle an. Die sollten lieber zusammenarbeiten und einmal den perfekten Fernseher bauen.

[...]

Herr Lesch hat selbst angedeutet wo wir ansetzen könnten:

Hauptsächlich müssten Bildung und Infrastruktur massiv und sinnvoll ausgebaut werden, um solch ein Szenario zu meistern. Ich denke dabei primär an die sogenannten Flüchtlinge, denn hier in Deutschland werden wir, abgesehen von gelegentlichen Stürmen und Überschwemmung, kaum ein anderes Problem haben. Aktuell haben wir hier 1,2 Mio. und weitere 11 Mio. sind noch unterwegs nach Europa. Selbst wenn der IS abgeschafft würde, gibt es min. 100 potentielle Nachfolgegruppierungen mit ähnlicher Gesinnung in der Region. Die Problematik bleibt bestehen, wenn man es nicht bewältigt diese Region dauerhaft zu stabilisieren und dazu braucht es Wohlstand, Bildung und Infrastruktur. Wie gut so etwas klappt zeigt leider die Vergangenheit: Israel, Afghanistan, Irak, Syrien, und ganz Afrika. Einige Experten gehen von min. 100 Mio. flüchtenden Menschen in den nächsten 10 Jahren aus. Kommen da noch, wie prophezeit, klimatische Veränderungen hinzu wird es sehr eng in den nächsten 100 Jahren. Hinzu kommt außerdem noch, dass "unsere eigene Bevölkerung" in Deutschland immer älter wird. Wir müssen also unbedingt soziale Infrastruktur schaffen, Senioren besser und nützlicher in die Gesellschaft integrieren und uns gegenüber fremden Kulturen öffnen. Bildung und Infrastruktur sind dafür abermals die Pfeiler. Viele radikale Stimmen behaupten wir würden unsere deutschen Wurzeln verlieren oder so etwas in der Art. Das stimmt auch, muss aber kein Nachteil sein. Viel mehr ist es Teil einer natürlichen Entwicklung, die wir, wenn wir als Spezies überleben wollen, entweder machen oder nicht. Wir müssten weg von der Ellenbogengesellschaft, meinte Herr Lesch, und auch von der Luxus- bzw. Konsumgesellschaft und hin zu einer Ressourcen schonenden Gesellschaft, die als Spezies und über Generationen denkt und handelt. Die Alternative wäre zunächst unsere Grenzen mit Waffengewalt zu verteidigen, wie es die AfD bereits lautstark fordert. Damit würden wir aber gegen unsere eigene Verfassung und, da wir ein Binnenland sind, gegen die Gesetze der EU verstoßen. Hier fordern übrigens rechte Stimmen eine Gesetzesänderung bzw. den Erlass von Notstandsverordnungen, aber egal. Weiter gedacht, würde es unweigerlich auf Krieg(e) und Terror hinauslaufen.


Reflexion der Vergangenheit auf die Zukunft:

Das 20. Jahrhundert war schon durch permanente Konflikte geprägt. Dabei ging es, nach meiner Meinung, bereits vornehmlich um Ressourcen. Nach den beiden Weltkriegen sind 1947 die Franzosen schon in Vietnam einmarschiert. Das hat sich dann 30 Jahre hingezogen und die Amis, die schon zuvor in Korea versagt hatten, erfuhren ihre größte Niederlage. Das Land leidet noch immer, ebenso wie Europa unter den Folgen der Weltkriege und des Kalten Krieges. Parallel dazu kocht seit 100 Jahren der Konflikt in Israel mal auf niedriger, mal auf etwas höherer Flamme. Frischen Mutes führt man nun also Stellvertreterkriege und bildet erstmal Taliban in Afghanistan aus um Sowjets zu töten. Ceaușescu und al-Gaddafi treiben ihr Unwesen. Dann denken sich die Amis (zusammen mit den Kuwaitern) eine Gleiwitz-reife Story aus um Saddam anzugreifen. Zwischendurch gibt es noch in Europa einige kleine Kriege und Putschversuche, aber das war normal. Im neuen Jahrtausend ging es dann so weiter. Signifikant ist noch die knapp verpasste, atomare Vernichtung, min. 5 Mal in 100 Jahren. Wäre die Entschlüsselung der Enigma nicht gelungen, was die Landung in der Normandie ermöglichte, wäre Deutschland Ziel von alliierten Atombombern geworden. In den 50ern gab es Pläne die Bombe in Korea einzusetzen. Dann kam die Kubakrise und 1983 standen wir sogar 2 Mal vor der Apokalypse. Einmal durch technisches und einmal durch menschliches Versagen. Es werden noch immer min. 11 Atombomben, sogenannte Broken Arrows, aus der Zeit des Kalten Krieges vermisst und eigentlich will keiner wissen, was da in Murmansk noch alles verrottet bzw. radioaktiv zerfällt. Vor etwa einem Jahr gab es offiziell 15850 Nuklearwaffen auf der ganzen Welt (Quelle: www.sipri.org/research/armaments/nuclear-forces ).

Das soll jetzt mal bitte ein Mathematiker nehmen und auf die nächsten 100 Jahre hochrechnen! Wie wahrscheinlich ist dann das Überleben der Menschheit gegenüber ihrer Auslöschung, rein statistisch?


Mein Fazit:

Das alles hat mein Vater mir schon als Kind gesagt und kann eigentlich auch nicht so schwer zu glauben sein. Wenn es nicht in 100 Jahren so weit ist, dann eben in 150. Je länger wir es schaffen diese Entwicklung hinauszuzögern, desto härter wird uns der Schlag der Natur treffen. Die Frage ist nur noch "Wann und wie?", schon lange nicht mehr "Ob?". Es sei denn, wir holen einiges an verpasster Entwicklung auf.

[...]

Ich kritisiere das Schulsystem ebenfalls und das schon seit meiner Schulzeit :P Mein Vater war ebenfalls Mathematiker und Physiker, er hat mir dieses Szenario "Die Welt in 100 Jahren" schon in den frühen 90er Jahren ausgerechnet. Er war auch Lehrer und kritisierte die exakt gleichen Punkten wie Herr Lesch an unseren Schulsystem(en). Ohne zu übertreiben kann ich sagen, dass er ein sehr guter Lehrer war. Seine Schüler berichteten von regelmäßigen Exkursen, anschaulichen Experimenten und anwendungsnahen Aufgaben mit Kontollergebnissen. Er war kein Freund von "Rechenknechterei", "der Weg war das Ziel", also eine korrekte Herleitung und Einheitenbetrachtung hauptsächlich. Mein kleiner Neffe ist jetzt in Hessen zur Schule gekommen, dort wird Natur unterrichtet, was ein Quantensprung zu dem ist, was ich in der ersten Klasse unterrichtet bekam. Ich empfinde es als Schwachsinn, dass Kinder in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich unterrichtet werden. Aber das ist auch Teil eines perfiden Wirtschaftsplanes, der Wettbewerb fördern will. Wettbewerb = Kannibalismus

[...]

Ich denke, die Bevölkerung sollte in den nächsten Jahren erst einmal aufgeklärt werden. Dann könnten nämlich zusammen mit der Wissenschaft Lösungsansätze diskutiert werden. Aber guck doch mal in den Bundestag, die schieben sich dort noch immer den Schwarzen Peter über Vergangenes zu. Die aktuelle und zukünftige Entwicklung ist dort doch gar kein Thema. Die diskutieren über virtuelle Probleme, wie "links" oder "rechts". Im Prinzip ist die Aufgabe der Politik, dafür zu sorgen, dass der Konsum anhält und die Wirtschaft läuft. Bevor man über Lösungen reden kann, muss es erst einmal ein akzeptiertes Problem geben.

Sollte jedoch das Problem der Übervölkerung uns irgendwann überrennen (im wahrsten Sinne), ruft das wieder die Eugenik, mit Pocken verseuchte Steppdecken, Tuskegee-Experimente und Konzentrationslager auf den Plan. Es wird eine Form des Krieges geben, den diese Welt noch nicht erlebt hat. Meiner Meinung nach hatte Hitler das alles schon kommen sehen. Es muss jetzt, besser gestern, etwas passieren, sonst wird es so kommen und die ersten Schritte sind Aufklärung = Bildung und Infrastruktur. Sie sind das Alpha und das Omega. Um "Gewalt und Chaos" zu vermeiden oder zumindest als Spezies überleben zu können, bedarf es physikalischer, sozialer, politischer und ökonomischer Infrastruktur.

Übrigens finde ich nicht gut, dass die Wehrpflicht abgeschafft wurde. Ich war immer für die Wehrpflicht, für den Bürger in Uniform. Nun kocht das Militär in seiner eigenen ideologischen Suppe, ohne das jemand von außen mal drin herumrührt oder etwas davon mitbekommt. Sowas hat schon in der Vergangenheit nichts Gutes bewirkt (Freikorps).

Aber zurück zum Thema: Ich sehe zwei Handlungsmöglichkeiten. Wie gesagt und ich kann es nicht oft genug sagen, müssen wir entweder Bildung und Infrastruktur schaffen... oder massiv aufrüsten und die Grenzen sichern, was die ganze Geschichte nur verzögern würde. In der Zwischenzeit holt der sprichwörtliche Hammer zu mehr Schwung aus und trifft uns dann eben um so härter.

Ich sehe schwarz, da ich sehe wie wir in der Vergangenheit und aktuell als Spezies versagt haben und noch versagen. Eine Spezies, die virtuelle Probleme wie religiöse Kriege, politische Unterdrückung, wirtschaftliche Versklavung und allgemeine Fremdenfeindlichkeit nicht meistern kann, wird an realen Bedrohungen durch die Natur zugrunde gehen. Vor allem aber sehe ich schwarz, wenn ich aus dem Fenster gucke bzw. noch schwärzer wenn ich durch das Internet schaue. Überall herrscht Idiotie und Konsum. Dieses Forum ist da noch ein Leuchtfeuer in der Dunkelheit! Wenn bspw. das Fernsehen und das Internet, damit auch Youtube als Spiegelbild der Gesellschaft (sicherlich nicht der gesamten) verstanden werden können, hat die Gesellschaft ganz andere Probleme. Die Menschheit ist unmündig und wird dies auf eine sehr Harte Weise erkennen oder zugrunde gehen, vielleicht sogar beides.

Bei den meisten Menschen kommt deutlich Besorgnis, wenn nicht sogar Angst auf, wenn man von derartigen Themen spricht: ANGST UM SICH SELBST... nicht um seine Kindeskinder oder seine Nachbarn oder gar um den Fortbestand der Spezies. Das merkt man bei uns in Deutschland besonders sobald es um Immigration oder Asyl geht. Sofort melden sich die "Volksdeutschen" oder die bibelfesten Christen oder sonstige fundamentalistische Spinner. Es hat sofort jeder Angst um "seins", um "unser" kümmert sich keine Sau. Wozu bräuchte ich denn noch persönlichen Besitz, wenn uns die Welt gehören würde? Doch bei den meisten Leuten reicht der Gedanke bei dem Wörtchen "uns" nicht über "volksdeutsche" oder/und biblische Interessen hinaus, die als Vorwand für die ureigenen vorgeschoben werden, und das ist traurig und nach meiner Meinung ein maßgeblicher Indikator. Die dummen Nazis in unserem Land sind ein Indikator für die Rückständigkeit unserer Gesellschaft. So gesehen leben wir noch im aller finstersten Mittelalter. Aber das haben schon viel klügere Köpfe, als der meine, vor langer Zeit erkannt. Es ist alles dokumentiert, die Geschichte liegt vor uns und wir ignorieren sie. Guck dir an, wie viel Zeit wir mit den oben genannten virtuellen Problemen vergeudet haben, es füllt unsere Geschichtsbücher, wir haben Jahrtausende verschenkt. Wollte man wirklich etwas ändern, müsste man diese Misswirtschaft aufgeben. Täte man dies mit einem Schlag, käme dies der Apokalypse gleich. Deshalb (wieder): Bildung und Infrastruktur muss die Grundlage für Reformen bilden, wir müssten also in deutlich weniger als 100 Jahren unsere virtuellen Probleme auflösen, um uns den realen überhaupt stellen zu können. Wir müssen aus unserer eingelullten virtuellen Welt ausbrechen und zurück in die reale, zurück in die Natur.

Andererseits wäre eine Apokalypse eventuell ganz heilsam. Wie viele Apokalypsen braucht eigentlich eine Zivilisation wie die unsere? Wie viele hatten wir womöglich schon? Wie viele Apokalypsen können umgesetzt werden, bevor die Möglichkeiten für eine neue Zivilisation erschöpft sind?

Eine Verschwörungstheorie könnte lauten, dass Politik und Wirtschaft das alles ganz genau wissen und darauf hinarbeiten. Die wissen ganz genau, dass nicht genug für alle da ist, jedenfalls nicht wenn jeder alles haben will :ohmy: Also müssen ein paar Schafe geschlachtet werden.

Vielleicht hatte Agent Smith Recht als er sagte, die Menschheit sei ein Virus, dass seinen Wirt und damit sich selbst tötet. (Matrix)


Indigene Völker, die ohne Wissenschaft, Medizin und Technik existieren, scheinen dies in einem Gleichgewicht mit der Natur zu tun und haben bekanntermaßen keine Probleme mit Überpopulation. Erst wenn wir uns in Zivilisationen, wesentlich größer als Stammesgemeinschaften, sogenannten Hochkulturen organisieren, tritt dieses Phänomen auf. Ergo wollen wir dann zu viel auf einmal von der Natur und sind uns dessen auch nicht bewusst, um regulierend oder gar ausgleichend (z. B. technologisch) zu wirken. Wir befinden uns mehr oder weniger am Ende einer solchen Hochkultur, wie es schon vor uns recht ähnliche gab. Wir haben es nur geschafft dieses Ungleichgewicht länger aufrecht zu erhalten als andere vor uns. Teilweise sind wir uns dem auch bewusst und wirken regulierend, weniger wirken wir ausgleichend. Eher nutzen wir Wissenschaft und Technologie um kurzfristig noch mehr herauszuholen, während der Neid und der Hass direkt proportional zu dem Schwinden der Ressourcen zu nimmt und somit allen möglichen wirtschaftlichen, politischen und religiösen Ideologien Vorschub gibt. Damit meine ich vorbehaltlos alle: den Souverän "von Gottes Gnaden", rechtsstaatliche Gemeinschaften, wirtschaftliche Gemeinschaften, Diktaturen wie Demokratien, Kommunismus und Kapitalismus, die katholische Kirsche genau so wie den Islamischen Staat. Das alles sind Fantasiegebilde, die zwar in unseren Köpfen und virtuellen Welten irgendwie wirken (von funktionieren will ich nicht sprechen), aber eben keine Bedeutung in der Natur haben.

Ich habe es bereits erwähnt, ich persönlich sehe den, bisher nie wirklich realisierten, Kommunismus zusammen mit den oben ausgeführten Punkten, in modernisierter Form, als notwendigen Zwischenschritt zu einer zukünftigen Entwicklung der Menschheit. Im Gegenbeispiel, dem aktuell praktizierten Kapitalismus, würden wir uns alle gegenseitig zerfleischen und tun es ja bereits. Eventuell hat ja ein kluger Kopf bessere Ideen, solange berufe ich mich auf Karl Marx und Rosa Luxemburg und natürlich auch gerne Herrn Gysi... abseits von meinen persönlichen, politischen Ansichten besonders gerne aber auf Herrn Lesch, Herrn Gaßner und Co.

[...]

Das Problem sind unsere Systeme, die nicht mit der Realität arbeiten können. Wir haben hier knapp 1000 Flüchtlinge in der Gegend. Viele von diesen Menschen hatten einen Job, haben eine Ausbildung und sind begabt oder talentiert - Es wird nur nicht anerkannt. Das ist Schwachsinn. Ein typisches Feindbild vom schmutzigen, ungebildeten Juden wird so manifestiert!

Wir pferchen hier im Ort 100 oder mehr Menschen auf einem abseitigen Grundstück zusammen wie in einem KZ! Sie dürfen nicht arbeiten, werden nicht integriert und bekommen keine Bildung. Aktuell überlegt jeder, wie er schnell mit diesen Menschen Geld verdienen kann. Jeder will schäbige Unterkünfte bereitstellen und die 30€ pro Tag abgreifen! Ekelhaft! Der Besitzer des hiesigen Grundstücks hat schon Millionen von Euro umgesetzt und plant sein "Geschäft" zu expandieren.

Viele könnten hier sofort arbeiten, es gibt genug zu tun. Viele Einheimische hätten hier kleine bis größere Aufträge. Natürlich wäre es erst einmal relativ viel Garten-, Lager- und Zuarbeiten. Wenn es nicht illegal wäre, würde die hiesige Champignonzucht und Stärkefabrik sofort Leute nehmen. Auch die Landwirtschaft braucht Nachwuchs. Hart-IV-Empfänger sind sich schon lange für einfache Arbeiten zu fein, so dass landwirtschaftliche Betriebe eh von Saisonkräften aus Polen oder Tschechien leben. Herr Lesch sagte wir brauchen Handwerker, viele Leute die hier her flüchten sind Handwerker. Das einzige Problem ist die Sprachbarriere, wobei viele der jüngeren sich auf Englisch verständlich machen können. Da scheitert es hier vor Ort an der Bildung der Einheimischen, die ältere Generation spricht kein Englisch. Wir haben aber in Deutschland ein Problem der Überqualifikation: "Ich bin Ingenieur, du bist Professor, aber wer schiebt die Karre?"

Und ja, wir müssen auch kürzer treten, die sogenannten Industrienationen! Aber allein von dem, was wir Deutschen wegwerfen, könnten wir 30 Mio. versorgen. Dann werden eben keine Neuwagen oder 50-Zoll-Fernseher mehr gekauft und fertig! Wir haben nämlich ganz andere Probleme.


...das meinte ich zu der Entwicklung von Bildung und Infrastruktur (jeglicher Art, auch staatlicher).

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:22 #3125

den Post hab ich gelesen. aber den Poster also Dich ck.Pinhead aus den Augen verloren (Textlänge ->Textanzeigegröße)
Da stand das Wort Kommunismus drin. Da ich ein Kind der DDR war (mit 16 Jahren durfte ich die Wende "genießen" !Sarkasmus) habe ich mich ohne Bücher zu lesen (Fachbücher) mit dem Thema auseinander gesetzt. Die Menschen bis zum Zeitpunkt Ab jetzt ist Kommunismus zu führen ist schwer aber leichter als den Kommunismus über mehrere Jahre zu erhalten und vorwärtz zu kommen.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:25 #3126

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Krimitambo schrieb: den Post hab ich gelesen. aber den Poster also Dich ck.Pinhead aus den Augen verloren (Textlänge ->Textanzeigegröße)
Da stand das Wort Kommunismus drin. Da ich ein Kind der DDR war (mit 16 Jahren durfte ich die Wende "genießen" !Sarkasmus) habe ich mich ohne Bücher zu lesen (Fachbücher) mit dem Thema auseinander gesetzt. Die Menschen bis zum Zeitpunkt Ab jetzt ist Kommunismus zu führen ist schwer aber leichter als den Kommunismus über mehrere Jahre zu erhalten und vorwärtz zu kommen.

Der Kommunismus, der ja nie praktiziert wurde, müsste natürlich weiterentwickelt und angepasst werden, ich halte ihn als grobe Richtung jedoch für wegweisend. Es würde natürlich massive Veränderungen hervorrufen, da wir uns, wie ich denke, seit Jahrhunderten verrannt haben. Diese gefallen nicht jedem, es wäre aber ein Prozess über Generationen. Herr Lesch schätzt wir haben noch 100 Jahre, selbst wenn es 200 oder 1000 wären...

Das war eigentlich eine der Kernfragen: Wozu bräuchte ICH denn noch persönlichen Besitz, wenn UNS die Welt gehören würde?

Ich durfte die Wende mit 7 erleben, habe also von der DDR, vor allem von den "schlechten" Seiten, nichts persönlich mitbekommen. Dennoch war die DDR soweit vom Kommunismus entfernt, wie die Amis von den Sowjets.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:36 #3128

Meine persönliche Meinung
KEIN GELD
persönlicher Besitz: Zahnbürste, Waschlappen, Unterwäsche,...

UNS WELT -> da muß man was teilen, es gehört ein aber auch nicht

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:42 #3129

ck.Pinhead schrieb: Dennoch war die DDR soweit vom Kommunismus entfernt, wie die Amis von den Sowjets.


oder die Wessis vom Wirtschaftswunder.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:44 #3130

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Krimitambo schrieb: Meine persönliche Meinung
KEIN GELD
persönlicher Besitz: Zahnbürste, Waschlappen, Unterwäsche,...

UNS WELT -> da muß man was teilen, es gehört ein aber auch nicht

So in etwa, aber über Details kann man sich dann noch streiten :P Ich stimme dir zu. Ich weiß nicht ob "KEIN GELD" die Lösung ist, man sollte es aber zumindest mal probieren...

Dazu müssen aber Staat und Wirtschaft laufen und transparent sein, das ist eigentlich das wichtigste aus meiner Sicht, womit ich wieder bei Bildung und Infrastruktur bin.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:47 #3131

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Krimitambo schrieb:

ck.Pinhead schrieb: Dennoch war die DDR soweit vom Kommunismus entfernt, wie die Amis von den Sowjets.


oder die Wessis vom Wirtschaftswunder.

:P

Auch ein gutes Beispiel, wir konnten ja noch nicht einmal die Gastarbeiter und deren nachfolgende Generationen bzw. auch uns integrieren. Wie soll das denn in Zukunft, bei steigenden Zahlen klappen? (Meine Meinung kennst du: Bildung und Infrastruktur, was damals schon versäumt wurde.)

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:50 #3132

Geld ist die schriftliche Bestätigung das du Vermögen hast und auch Macht.
Macht -> biete einem Menschen 100 € an und frag ihn was er alles dafür machen wird.
Vermögen -> mindestens die eigene Schaffenskraft

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:51 #3134

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Warum nutzt man nicht einfach die Physik, also die Natur als Vorbild? Kräfte die sich gegeneinander richten löschen aus, vielleicht gewinnt die stärkere. Je mehr man diese Kräfte in die gleiche Richtung lenkt, um so mehr wirken sie zusammen und verstärken sich.

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:59 #3136

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Krimitambo schrieb: Geld ist die schriftliche Bestätigung das du Vermögen hast und auch Macht.
Macht -> biete einem Menschen 100 € an und frag ihn was er alles dafür machen wird.
Vermögen -> mindestens die eigene Schaffenskraft


Unser Grundgedanke ist, denke ich der gleiche. Aber wie erreicht man eine Umsetzung? Ich denke durch Aufklärung, Integration, vernünftige Bildung über Generationen und durch der Anpassung zugrunde liegenden Infrastrukturen.

Finde grad nichts besseres ohne Lesch:

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Die Welt in 100 Jahren 24 Feb 2016 23:59 #3137

Der Mensch will Stabilität, Veränderungen gehen mit einem Verlust her.
Meine Mutter z.B. hat in ihrem Leben 1937-2016 4 oder 5 Währungsreformen mitgemacht. ich 1972 hab 2 Währungsreformen mitgemacht.

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Die Welt in 100 Jahren 25 Feb 2016 00:11 #3139

Ich möchte mich hier mal einschalten, will vorher aber anmerken, dass ich keine Zeit hatte, dass Video zu schauen, mich also nur auf vorher geschrieben Kommentare beziehe.
Fast alle, die hier schreiben, sind die "alte" Generation. Mit Sicherheit werden Sie das Ende der Welt nicht mehr erleben. Ich und andere (Geburtsjahr 2000) werden die Folgen aber tragen müssen. Deswegen fordere ich Sie alle auf, mit ein bisschen mehr Gedanken an mich zu leben. Ein bisschen mehr die Natur zu respektieren.
Egal ob es den Klimawandel gibt oder nicht, Energie sparen ist immer ökonomische und kann (falls es ihn gibt) den Klimawandel stoppen.
Wenn sie sterben, ist das Schicksal der Erde schon vorbestimmt. Dann haben wir keine Chance mehr, etwas zu verändern.
Ich hoffe, diese Worte können manche erreichen.
Nirusu

@Alle, die für Kommunismus sind: Das wäre schwer durchführbar, dafür müssten wir einen Unstirz in der Gesellschaft haben, was wiederum nicht rechtsmäßig und noch zielführend wäre.
@Harald Lesch Unfans (gibt es sowas?): Schade! Ich mag ihn, aber das ist jedermanns persönliche Meinung

PS: Ich "glaube" an den Klimawandel, habe das aber nur so formuliert, um da nicht noch eine Debatte auszulösen

"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan

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"Wir stehen selbst enttäuscht und sehn betroffen
Den Vorhang zu und alle Fragen offen"
- Berthold Brecht, Der Gute Mensch von Sezuan

Die Welt in 100 Jahren 25 Feb 2016 00:15 #3141

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Krimitambo schrieb: Der Mensch will Stabilität, Veränderungen gehen mit einem Verlust her.
Meine Mutter z.B. hat in ihrem Leben 1937-2016 4 oder 5 Währungsreformen mitgemacht. ich 1972 hab 2 Währungsreformen mitgemacht.


Ja gut, bei uns ging und geht es immer Berg auf. Meine Oma hätte sich 1937 nicht erträumt so zu leben wie heute. Der Krieg war natürlich eine Ausnahme.

Aber was braucht der Mensch an Stabilität? Wohnraum, Nahrung, Arbeit. Man muss auch auf nichts großartig verzichten, wenn alles sinnvoll in einander greift (das Beispiel mit den Fernsehern und dem korrodierendem Lötzinn bemühend)

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Die Welt in 100 Jahren 25 Feb 2016 00:17 #3142

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Nirusu schrieb: Ich möchte mich hier mal einschalten, will vorher aber anmerken, dass ich keine Zeit hatte, dass Video zu schauen, mich also nur auf vorher geschrieben Kommentare beziehe.
Fast alle, die hier schreiben, sind die "alte" Generation. Mit Sicherheit werden Sie das Ende der Welt nicht mehr erleben. Ich und andere (Geburtsjahr 2000) werden die Folgen aber tragen müssen. Deswegen fordere ich Sie alle auf, mit ein bisschen mehr Gedanken an mich zu leben. Ein bisschen mehr die Natur zu respektieren.
Egal ob es den Klimawandel gibt oder nicht, Energie sparen ist immer ökonomische und kann (falls es ihn gibt) den Klimawandel stoppen.
Wenn sie sterben, ist das Schicksal der Erde schon vorbestimmt. Dann haben wir keine Chance mehr, etwas zu verändern.
Ich hoffe, diese Worte können manche erreichen.
Nirusu

@Alle, die für Kommunismus sind: Das wäre schwer durchführbar, dafür müssten wir einen Unstirz in der Gesellschaft haben, was wiederum nicht rechtsmäßig und noch zielführend wäre.
@Harald Lesch Unfans (gibt es sowas?): Schade! Ich mag ihn, aber das ist jedermanns persönliche Meinung

PS: Ich "glaube" an den Klimawandel, habe das aber nur so formuliert, um da nicht noch eine Debatte auszulösen


Es geht nicht um die "alte Generation" sondern um unsere/deren Kinder und Kindeskinder bzw. die Spezies Mensch.

Und ja wir brauchen Veränderungen, aber keinen Umsturz, sondern Reformen.

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