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THEMA: Gravitationswellen und Fabry-Perot Resonator

Gravitationswellen und Fabry-Perot Resonator 19 04. 2017 19:41 #13526

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Hallo liebes Forum Team und user,
da meine Anfragen vom Nov 16 bezüglich der Gravitationswellen bis heute nicht beantwortet sind, möchte ich jetzt nochmal nachhaken, obwohl ich meinen kleinen Vortrag im Astrozentrum bereits gehalten habe. Da ich mich zum ersten Mal in einem Forum befinde, habe ich vielleicht auch einen Formfehler begangen? Ich bitte mir dies dann doch mitzuteilen. Frage 1 zur Länge LIGO Arm hat sich erledigt – z.B. Einstein Teleskop
Nun zu den anderen Fragen etwas präzisiert:
1. Fabry-Perot Funktionsweise: Die Erklärungen und Animationen in Youtube und den Fachzeitschriften sind m.E nicht vollständig. Es fehlt für mein Verständnis prinzipiell die Erklärung zum Sinn des eigentlichen Resonators. Wo gibt es im Netz eine vollständige Zeichnung und Beschreibung ( Habe Skizze VIRGO gefunden, die war schon etwas besser)?
2. Δl/L = 10-21 für das GW Ereignis? Ich schließe daraus, man kann das prinzipiell berechnen. Wie sehe diese Rechnung z.B. für den Krebsnebel aus? Hier müssten immer GWellen zu erwarten sein! Sind diese aber bereits nachweisbar? Also: l = Wurzel ɸGW /ω2 c³ oder ähnlich?
MfG
Andreas

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Gravitationswellen und Fabry-Perot Resonator 20 04. 2017 00:09 #13528

Hey Andreas! Willkommen im Forum.

Ich habe deinen ersten Beitrag gelesen und auch diesen hier, und ich würde dir gerne antworten, kann es aber nicht. Dennoch gibt es hier Experten die das können sollten.

S = k log W

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S = k log W

Gravitationswellen und Fabry-Perot Resonator 20 04. 2017 07:48 #13529

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Herzliches Hallo, Andreas!


Ich bin damit auch überfragt. Vielleicht kannst du jemanden bei GEO600 anschreiben ( www.aei.mpg.de/150189/Group_Members ).
Die freuen sich bestimmt über Interesse an ihrer Arbeit.

Beste Grüße

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Gravitationswellen und Fabry-Perot Resonator 20 04. 2017 09:02 #13530

Hallo Epan,

warum sollte der Krebsnebel Gravitationswellen aussenden. Der Neutronenstern dort steht alleine, befindet sich also in keinem Doppelsystem, das umeinander kreist, sich annähert und dabei Energie verliert. Ein alleinstehender, schnell rotierender Neutronenstern ist ein Rotatitiosellipsoid. Wenn er perfekt gestaltet ist, emittiert er keine GW. Leidet er dagegen unter einer kleinen Unwucht, dann sind Massen in beschleunigter Bewegung, dann kann ein wenig abgestrahlt werden, bis die Unwucht behoben ist. Sonst strahlt der aber keine GW ab.
Wenn du dich für weiter gehende Fragen nach Hannover wenden willst, dann an Prof. Dr. Karsten Danzmann. Er ist leitender Wissenschaftler dort und hat mit seinen Vorarbeiten entscheidend zum Erfolg bei der Entdeckung der ersten GW beigetragen.
Adresse: Albert Einstein-Institut, AEI Hannover, oder
Institut für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover
Viel Erfolg
Thomas

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Gravitationswellen und Fabry-Perot Resonator 20 04. 2017 21:41 #13536

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Hallo epan,

zu Deiner ersten Frage:
Hauptzweck der Fabry-Perot Resonatoren ist die Verlängerung der effektiven Armlänge durch die Vielfachreflexion zwischen den Spiegeln.
Der Faktor, um den die Armlänge so verlängert wird, wird als Finesse bezeichnet und beträgt bei den advLIGO-Detektoren rund 450.

zu Deiner zweiten Frage schaust Du Dir am besten die aktuelle Publikation der LIGO Scientific Collaboration an:

www.ligo.org/science/Publication-O1KnownPulsar/index.php

Bisher ist der Nachweis von Gravitationswellen beim Krebsnebel oder anderen Pulsaren noch nicht gelungen.

Gruß,
Lulu

Wer mit hinreichendem Denkvermögen analysieren könnte, unter welchen Bedingungen die Erfahrung überhaupt möglich ist, der müsste zeigen können, dass aus den Bedingungen bereits alle allgemeinen Gesetze der Physik folgen. Die so herleitbare Physik wäre gerade die vermutete einheitliche Physik. (Carl Friedrich von Weizsäcker, 1967)

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Wer mit hinreichendem Denkvermögen analysieren könnte, unter welchen Bedingungen die Erfahrung überhaupt möglich ist, der müsste zeigen können, dass aus den Bedingungen bereits alle allgemeinen Gesetze der Physik folgen. Die so herleitbare Physik wäre gerade die vermutete einheitliche Physik. (Carl Friedrich von Weizsäcker, 1967)
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