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THEMA: Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion?

Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 13 Jul 2017 08:14 #17058

Naja ich meine die Welt ist eigentlich wellenartig in Mikrokosmos. Wir sehen aber das nicht weil jede Beobachtung die Welle zum Zusammenbruch zwingt. also werden wir als Beobachter von der Natur irgendwie getäuscht. Die Wellen können aber nicht irgendwie ganz verschwunden sein weil sonst alles würde aufhören zu existieren auch wir. irgendwie beißt sich hier die Katze in den Schwanz

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 13 Jul 2017 20:27 #17087

Die Wellenfunktion wird nicht nur durch Beobachtungen zum Zusammenbruch gebracht. Sie wird allein schon deswegen permantent zum Zusammenbruch gebracht, weil makroskopische Objekte aneinanderstossen, weil Luftmoleküle an andere stossen usw. Jede Art von makroskopischer Wechselwirkung bringt die Wellenfunktion zum Zusammenbruch. Überall laufen ständig "Messvorgänge" ab.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 13 Jul 2017 20:54 #17094

  • Ralf
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Ich glaube nicht, dass alles was wir beobachten eine Illusion ist. Aber: wohl gibt es Ursachen für die Existenz von unserem Teilchenzoo. Sie entstehen wie aus dem Nichts und vergehen wieder. Sie sind auch die Grundlage für das was wir Materie nennen (welche eigentlich wiederum eine Illusion ist).
Aber wir existieren und haben in unserem Hirn 3 Dimensionen und Energieformen und die Zeit und Materie konstruiert. Bitte nicht falsch verstehen, für uns denkende Materie ist es auch so. Wir haben schon viel erforscht und uns gibt die Wissenschaft in vielen Dingen Recht.
Wir können uns auf die Welt verlassen- bis auf die QW, da wird es eben mitunter komisch- doch das ist eine andere Geschichte.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 06:53 #17122

Was wir wahrnehmen, ist nur eine Abbildung der Wirklichkeit, die in unserem Gehirn passiert. Beispielsweise treffen Photonen verschiedener Wellenlänge auf unser Auge und wir interpretieren dies dann als Farben.

Nichtsdestoweniger haben sich diese Bilder sehr bewährt. Sie sind optimal für unser Überleben und haben ermöglicht, dass wir eine technische Zivilisation aufbauen konnten.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 09:24 #17131

Nun ja ich verstehe unter Beobachtung nicht nur unsere Optische Wahrnehmung, sonder auch die Messergebnisse die wir entsprechend interpretieren.

Verzeiht mir bitte die Autokorrektur des Handys.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 16:13 #17151

Das eine kann man vom anderen nicht trennen, da wir unsere Messgeräte ja auch mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen.

Spätestens die Quantenmechanik hat uns gelehrt, dass wir bei der Interpretation der Messergebnisse die Messgeräte und den ganzen Messvorgang mit berücksichtigen müssen. Tun wir das sauber, sind unsere Ergebnisse (in den meisten Fällen) reproduzierbar und unsere theoretischen Vorhersagen bestätigen sich in der Regel. Daher ist das sicher keine Ilusion, sondern eher eine Interpretation der Wirklichkeit.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 16:54 #17154

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Michael D schrieb:

Die Wellenfunktion wird nicht nur durch Beobachtungen zum Zusammenbruch gebracht. Sie wird allein schon deswegen permantent zum Zusammenbruch gebracht, weil makroskopische Objekte aneinanderstossen, weil Luftmoleküle an andere stossen usw. Jede Art von makroskopischer Wechselwirkung bringt die Wellenfunktion zum Zusammenbruch. Überall laufen ständig "Messvorgänge" ab.

Hier ließe sich spitzfindig einwenden, dass du rein spekulative Aussagen machst.
Dass die Wellenfunktion kollabiert, ist nicht unbedingt gesagt. Gemäß der Deutung der QM nach der Everettschen Viele-Welten-Theorie realisiert sich jeder mögliche Zustand, d.h. es entstehen ständig Myriaden von Parallelwelten. In den 1950er Jahren noch verlacht, gewann diese Deutung der QM in jüngerer Zeit mehr Gewicht.
Aber du argumentierst im Sinne der Kopenhager Deutung. Aber auch da ist Vorsicht geboten. Im Grunde können wir - so banal es klingt - nur Aussagen machen über unsere Messungen und Beobachtungen - noch grausamer: Im Grunde kannst du nur Aussagen machen über DEINE Beobachtungen. Du kannst nicht ausschließen, dass nur du im Sinne eines Konstruktivismus die Wirklichkeit konstruierst (Bolzmann-Gehirn lässt mal wieder grüßen). Auf die Spitze getrieben kannst du dich auch fragen: "Existiert der Mond, wenn du nicht hinschaust?"
Ja, ja, ich ahne schon, was jetzt kommt: Aber davon müssen wir doch ausgehen, dass eine objektive Welt um uns herum existiert und ich nicht in der Welt alleine bin und blablabla.....und ist doch viel schöner so und außerdem sagt mir das doch der Hausverstand.....und das fühlt sich doch alles so echt an. Dass du ein Bolzmann-Gehirn bist, ist schier unendliche Male wahrscheinlicher aus thermodynamischer Sicht, als dass du von einem so komplizierten Kosmos wie dem vermeintlichen umgeben bist. Aber auch hier gilt, dass wir die Vorstellung des Bolzmann-Gehirns als Spinnerei abtun (obwohl verrückterweise wissenschaftlich gesehen viel, viel wahrscheinlicher) und wieder zur vertrauten Alltagsvorstellung zurückkehren, weil die aus psychologischer Sicht eben sich schier unendlich wohliger anfühlt. Wer will schon die Möglichkeit ernsthaft ins Auge fassen und glauben, dass nur er einzig allein im Sinne einer solipsistischen Deutung existiert? Es wäre ja die radikalste denkbare Form der Einsamkeit.
Noch ein Auszug aus Wiki zur Kopenhagener Deutung , die verdeutlicht, dass man letztlich sehr bescheiden sein muss, wenn man versucht wirklich ontologische Aussagen über die Natur der quantenmechanischen Objekte zu machen (so sie es denn gibt):

Gemäß der Kopenhagener Interpretation ist der Wahrscheinlichkeitscharakter quantentheoretischer Vorhersagen nicht Ausdruck der Unvollkommenheit der Theorie, sondern des prinzipiell indeterministischen Charakters von quantenphysikalischen Naturvorgängen. Es ist allerdings nicht unproblematisch, Nicht-Vorhersagbarkeit mit Indeterminismus zu verbinden. Es ist möglich, dass wir bestimmte Ereignisse nicht vorhersagen können, ohne annehmen zu müssen, dass diese Ereignisse indeterministisch erfolgen. Ferner wird in dieser Interpretation darauf verzichtet, den Objekten des quantentheoretischen Formalismus, also vor allem der Wellenfunktion, eine Realität in unmittelbarem Sinne zuzusprechen. Stattdessen werden die Objekte des Formalismus lediglich als Mittel zur Vorhersage der relativen Häufigkeit von Messergebnissen interpretiert, die als die einzigen Elemente der Realität angesehen werden.
Die Quantentheorie und diese Deutungen sind damit von erheblicher Relevanz für das naturwissenschaftliche Weltbild und dessen Naturbegriff.


Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 17:09 #17155

also ich kenne mich da nicht so gut aus aber so weit ich weiss ist die KD ist die bevorzugste Interpretation von den Wissenschaftlern ist z.B. A. Zeilinger sonst müsste man annehmen dass es vielle Welten gibt und das ist auch rein spekulativ.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 17:18 #17156

Cyborg schrieb: Im Grunde kannst du nur Aussagen machen über DEINE Beobachtungen. Du kannst nicht ausschließen, dass nur du im Sinne eines Konstruktivismus die Wirklichkeit konstruierst (Bolzmann-Gehirn lässt mal wieder grüßen). Auf die Spitze getrieben kannst du dich auch fragen: "Existiert der Mond, wenn du nicht hinschaust?"

Na ja, dem könnte ich entgegnen, dass die anderen Boltzmann-Gehirne offensichtlich dieselbe Wirklichkeit konstruieren. Also existiert der Mond auch, wenn ich nicht hinschaue. Denn irgendeiner schaut immer hin. Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass der Zusammenbruch der Wellenfunktion nur für spezielle Versuchsaufbauten von einem Beobacher abhängig ist. Die Natur sorgt bei makroskopischen Objekten in der Regel ständig selbst dafür. Und deswegen ist meiner Meinung nach der Mond auch da, wenn gerade keiner hinschaut. Dafür sorgen die vielen Photonen von der Sonne und der Aufprall seltener Gasatome in der dünnen Atomosphäre des Mondes. Alles "Messvorgänge", um zu schauen, ob der Mond noch da ist.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 17:33 #17158

Michael D. schrieb:

Cyborg schrieb: Im Grunde kannst du nur Aussagen machen über DEINE Beobachtungen. Du kannst nicht ausschließen, dass nur du im Sinne eines Konstruktivismus die Wirklichkeit konstruierst (Bolzmann-Gehirn lässt mal wieder grüßen). Auf die Spitze getrieben kannst du dich auch fragen: "Existiert der Mond, wenn du nicht hinschaust?"

Na ja, dem könnte ich entgegnen, dass die anderen Boltzmann-Gehirne offensichtlich dieselbe Wirklichkeit konstruieren. Also existiert der Mond auch, wenn ich nicht hinschaue. Denn irgendeiner schaut immer hin. Und ich bleibe bei meiner Meinung, dass der Zusammenbruch der Wellenfunktion nur für spezielle Versuchsaufbauten von einem Beobacher abhängig ist. Die Natur sorgt bei makroskopischen Objekten in der Regel ständig selbst dafür. Und deswegen ist meiner Meinung nach der Mond auch da, wenn gerade keiner hinschaut. Dafür sorgen die vielen Photonen von der Sonne und der Aufprall seltener Gasatome in der dünnen Atomosphäre des Mondes. Alles "Messvorgänge", um zu schauen, ob der Mond noch da ist.


soweit ich weiß nennt man dies Dekohärenz.
und zu Thema Viel-Weltentheorie. Verstößt das nicht gegen den Energieerhaltungssatz?

Verzeiht mir bitte die Autokorrektur des Handys.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 18:09 #17162

Natürlich ist der Mond auch da wenn keine hinseht. Er steht nicht völlig isoliert da. OM gilt nur in geschlossenen Systemen.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 20:51 #17167

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Ich fürchte, ihr habt nicht verstanden, auf was ich hinaus will. Wenn du ein Bolzmann-Gehirn bist, dann kommunizierst du nicht mit anderen Bolzmann-Gehirnen, die deine Erfahrungen bestätigen. Dann gibt es nur DICH und nur DU bzw. dein Bewusstsein konstruiert DEINE Wirklichkeit. Nehmen wir einfach mal an, dass die Idee stimmt und das All aus dem fluktuierendem Quantenvakuum hervorging, sich in Raum und Zeit entwickelte und in der Folge auch mich und euch. Das ist möglich und vll ist es so, wie es uns der Hausverstand sagt. Aber statt einem solchen komplizierten ganzen Universum können auch alle anderen Dinge daraus hervorgehen, kurz oder auch länger zur Existenz kommen und wieder verschwinden. Wenn dies unendliche Male passiert, dann entstehen halt neben allen anderen denkbaren Erscheinungen auch immer wieder sog. Bolzmann-Gehirne, in denen sich Bewusstsein abspielt. Dann bist du vll vor wenigen Sekunden oder Minuten entstanden und imaginierst all das, was du um dich rum für die objektive Realität hältst...samt deinen Erinnerungen, die dir vorgaukeln, dass du schon Jahrzehnte exisitierst. Dann gibt es den Mond eben auch nur in deiner Vorstellung .... und auch ich bin nur dein "Hirngespinst". Und wie schon gesagt, ein Bolzmann-Gehirn ist lt. den Ausführungen in dem Artikel von Rüdiger Vaas wesentlich wahrscheinlicher aus thermodynamischen Gründen als so ein scheinbar schier ungemein fein abgestimmter riesiger und komplizierter Kosmos.
Klar, das will man nur ungern wahrhaben, aber bei nüchterner Überlegung müssen wir einräumen, dass keiner von uns wirklich wissen kann, ob die Welt um ihn rum real oder nur imaginiert ist.
Wie will man diese Überlegung widerlegen? Ich sehe keine Möglichkeit. Für das praktische Leben ist es auch völlig egal. Deshalb am besten weiter brav dem Hausverstand Glauben schenken, der sagt, dass es uns alle wirklich gibt, weil das die Psyche schont. Es ist kein Witz: Ich hatte mal eine Kollegin, deren Mann Physiker war und der erzählte, dass ein früherer Kommilitone von ihm beim Nachdenken über diese Dinge in der Psychiatrie landete.

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 14 Jul 2017 21:00 #17170

Cyborg schrieb: Klar, das will man nur ungern wahrhaben, aber bei nüchterner Überlegung müssen wir einräumen, dass keiner von uns wirklich wissen kann, ob die Welt um ihn rum real oder nur imaginiert ist.

Spielt eigentlich keine Rolle, ob die Welt real oder imaginiert ist. Wir müssen mit ihr umgehen und versuchen, sie über Berechnungen zu verstehen, denn offensichtlich gelten physikalische Gesetze.

Cyborg schrieb: Wie will man diese Überlegung widerlegen? Ich sehe keine Möglichkeit.

Braucht man nicht zu widerlegen. Derjenige, der mich überzeugen will, muss es mir beweisen. Sonst glaub ich das nicht. Ganz einfach.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 10:27 #17204

Entsprechen die Naturgesetze die wir finden der tatsächlichen Realität oder basieren die auf Konventionen also Annahmen die anscheinend unbestreitbar sind?

Vergleiche Konventionalismus . Dort wird ein recht interessantes Gedankenexperiment beschrieben.

assume good faith

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 10:30 #17205

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Michael D schrieb:

Spielt eigentlich keine Rolle, ob die Welt real oder imaginiert ist. Wir müssen mit ihr umgehen und versuchen, sie über Berechnungen zu verstehen, denn offensichtlich gelten physikalische Gesetze.

Sehe ich auch so. Nur wenn man diese physikalischen Gesetze und jene der Wahrscheinlichkeit und Logik mal ganz bierernst nimmt, dann kommt man zu folgenden Aussagen wie sie im verlinkten Artikel weiter oben stehen:

Man kann diese Schlussfolgerung auch quantifizieren. So hat Roger Penrose von der University of Oxford abgeschätzt, dass die Wahrscheinlichkeit für unser Universum, so wie es ist, nur 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 beträgt. Wollte man diese doppelte Hochzahl ausschreiben, wären dafür weitaus mehr Hefte von bild der wissenschaft nötig, als im gesamten beobachtbaren Universum Platz hätten. Im Vergleich dazu ist die Wahrscheinlichkeit für eine kurzlebige kosmische Einbildung ziemlich groß: Zwischen vielleicht 1 zu 10 hoch 10 hoch 21 für einen bewussten, kleinstmöglichen Computer und 1 zu 10 hoch 10 hoch 51 bis 1 zu 10 hoch 10 hoch 70 für ein Boltzmann-Gehirn. Auch diese Zahlen sind astronomisch groß – aber verglichen mit 1 zu 10 hoch 10 hoch 123 geradezu mickrig. (Wollte man 10 hoch 10 hoch 51 ausschreiben, würden die bdw-Heftstapel dafür bequem in der Milchstraße Platz finden.) Die kosmische Ordnung, wie wir sie beobachten, sollte also pure Fantasie sein und mit dem sofortigen Ableben des Boltzmann-Hirns augenblicklich wieder verschwinden. Das ist die bizarrste und verstörendste Schlussfolgerung oder Vorhersage in der Geschichte der Kosmologie. Zwar glaubt kein Forscher ernsthaft daran – doch es weiß auch keiner, wo der Fehler steckt. Insofern sind Boltzmann-Gehirne keine weltfremde Spinnerei abgehobener Wissenschaftler, sondern eine Art Reality Check

Und warum glaubt kein Forscher das ernsthaft, was eigentlich so evident zu sein scheint? Eben weil auch er wie weiter oben ausgeführt nur ein Mensch ist und die ihm vertraute und lieb gewonnene Vorstellung, die sich in seinem Hirnchen abmalt, wonach er ein Subjekt ist, das apperzeptiv der objektiven Welt um ihn herum gegenübersteht, aus psychologischen Gründen festhält wie der Ertrinkende den Rettungsanker, denn was man schwarz auf weiß zu besitzen glaubt (Goethe lässt grüßen), glaubt man getrost nach Hause tragen zu können.

Die kosmische Ordnung, wie wir sie beobachten, sollte also pure Fantasie sein und mit dem sofortigen Ableben des Boltzmann-Hirns augenblicklich wieder verschwinden.

Das hieße, jeder Augenblick kann im Grunde dein einziger sein. Deine Erinnerungen, deine Vorstellungen in Bezug auf einen kontinuierlichen Zeitlauf und die Zukunft sowie dein vermeintliches Wissen um Naturgesetze wären nur Teil der Illusion und Imagination dieses Augenblicks. Das ist der Grund, warum kaum jemand wirklich versteht, was hier gemeint ist und wie tief und massiv es in letzter Konsequenz unsere Vorstellung von Realität in frage stellt. Jeder argumentiert dann sofort: "Aber ich bin doch ständig da, erlebe eine Abfolge von unzähligen Augenblicken. Wahrscheinlichkeit hin oder her, ich bin kein Bolzmann-Gehirn, das würde ich doch merken." Dann ist es besser, man schweigt und lächelt milde und denkt an Buddha, der den Rat gab: "Sei dir selber ein Witz."

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 11:15 #17207

Ist mir egal, ich versuche das zu bereichnen, was sich mir präsentiert. Ob das real, ein Computerprogramm oder sonst was ist, ist mir eigentlich völlig wurscht. Damit ist für mich persönlich der Fall erledigt.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 12:32 #17211

  • Chris
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@neugierig:
Geschlossenes System oder nicht..... ich beschreibe es eher mit einem Interaktionsfreiem System wobei dieses Mono sich auch zeigt, da mit sich selbst dieses doch eine Überlagerung zu lässt.
@Michael D.:
nicht für jedem haben Potenzen etwas mit klarer Darstellung zu tun, also nach dem Motto da ist was Zuviel oder eher fehlt was, jedoch ohne rechnen geht nix, was heute so geht. also um das nun mal auf Punkt zu bringen Effektiv berechenbar scheint das Universum nicht zu sein.

//: noch heute... denn auch Mathematik ist ein Gebilde wo sich weiter entwickelt.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 14:05 #17220

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Michael- Deine Antwort ist für mich der Beweis, dass wir real existieren. Denn nur ein wirkliches Wesen wird so eine Aussage treffen.

Danke Ralf

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 15:26 #17227

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Ralf,
ich fürchte, du versteht die Idee noch nicht. Wenn du ein Bolzmann-Gehirn bist, dann ist die Antwort von Michael eben auch nur Teil der Illusion. Ist das so schwer zu verstehen?
Ich glaube aber, dass es hier gar nicht um verstehen geht, sondern um - ich meine das jetzt ganz generell - verstehen wollen. Der Grund liegt darin, dass sich für die meisten ein ungeheurer existenzieller Abrund auftut, wenn man die Möglichkeit, ein B-Gehirn zu sein ernsthaft in Betracht zieht. Nur die wenigsten wagen in ihn zu blicken.
Objektiv muss man sagen, dass es nicht entscheidbar ist, ob die Welt um mich herum real ist oder nur imaginiert (dieser Standpunkt gilt für jedes Bewusstsein). Ein B-Gehirn zu sein, ist aber extrem wahrscheinlicher als von einem realen Kosmos umgeben zu sein, wenn man die Thermodynamik und Quantenmechanik ernst nimmt. Das B-Gehirn auszuschließen, ist zwar nicht Realitätsverweigerung, aber doch eine Verweigerung einer Möglichkeit, der eine hohe Wahrscheinlichkeit zukommt. Für die praktische Lebensführung ist es egal (quasi ein Fall von high probability - zero impact, wenn man so will)

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 17:54 #17247

Bis gestern habe ich nicht gewusst was Bolzmannn- Gehirn ist jetzt weiss ich dass es ein Gehirn ist der aus den Vakum entsrungen ist und wir sind seine Gedanken sozusagen wenn ich richtig verstanden habe. naja was soll man dazu sagen. Das kann man weder beweisen noch wiederlegen. . Ich weiss nur dass der Zufall uns erschaffen hat und es immer noch tut QM beschäftigt sich mit Mögligheiten aber mehr Möglikheiten erzeugen mehr Mögligheiten wie kommt es dann zu unsere eindeutige Welt mit Materie das muss mir eine noch eklären.. Ich kann das nicht so gut formulieren aber statt möglikheiten könnte man schreiben warheinlichkheiten.
Entschuldige bitte meine Rechtschreibfehler!!

neugierig

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 18:05 #17248

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Vorsicht!!! Das Ausgleichbestreben nach dem niedrigstem Energie Niveau ist kein Zufall. Für die Entstehung von uns braucht es nur die gegebenen Umstände und dann passiert es immer und immer wieder.

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 15 Jul 2017 20:32 #17254

hab mir jest fast alles durchgelesen zu den thema hier, ich sag dann immer ist ein teil der warheit.es ist ja total bescheuert ist aber so.

Max Planck: "...denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht."

da hilft nur eins forschen,wenn das alles so bescheuert, ohne tabus

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Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 16 Jul 2017 09:39 #17290

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neugierig schrieb:

Bis gestern habe ich nicht gewusst was Bolzmannn- Gehirn ist jetzt weiss ich dass es ein Gehirn ist der aus den Vakum entsrungen ist und wir sind seine Gedanken sozusagen wenn ich richtig verstanden habe.

Das trifft es nicht wirklich. Du musst von dir ausgehen. Wenn du ein B-Gehirn bist, dann existierst nur du. Allem, dem du eine Realität zuschreibst, also du selber und die ganze Welt um dich herum gibt es nur in der Vorstellung dieses einen Bewusstseins, des B-Gehirns.
Oder vielleicht wird es so klarer: Im klassischen Sinne nimmst du an, dass die Vorstellung in deinem Gehirn von einem Baum auf seine wirkliche Existenz in der dich umgebenden Welt zurückzuführen ist und den du mit Hilfe deiner Sinne erfahren kannst. Aufgrund deiner Sinneseindrücke formt dann dein Gehirn ein Bild des Baumes. Alleine schon die Vorstellung des Baumes in deinem Gehirn ist etwas ganz anderes als der Baum selber. Aber das ist ja wohl doch vielen, wenn auch längst nicht allen klar. Ganz klassisch und wieder ganz scheinbar selbstverständlich deutest du deinen Schmerz, den dein Gehirn empfindet, weil außerhalb deines Gehirns noch dein Körper ist, auf dessen Fuß gerade ein Stein der äußeren und von dir abgegrenzten Welt fiel und nun die Nervenbahnen Signale in dein Gerhirn leiteten, die du als Schmerz interpretierst.
Diese Deutung - die uns so ungeheuer plausibel erscheint und deshalb von kaum jemand in Zweifel gezogen wird - setzt aber eine ungeheuer komplexe und feinabgestimmte Welt voraus, die durch Quantenfluktuation (wir bekennen uns ja zu Urknall, Thermodynamik und Quantenmechanik) aus dem zeit- und raumlos fluktuierendem Quantenvakuum hervorgegangen ist.
Ich habe ja weiter oben den Auszug mit den Abschätzungen von Roger Penrose reinkopiert aus dem BdW Artikel. Die Entstehung eines B-Gehirns und damit die Wahrscheinlichkeit, dass derjenige, der diese Zeilen liest, selber eines ist, ist ungeheuer größer im Vergleich zu seiner Wahrscheinlichkeit als Subjekt in einem riesigen und ihn umgebenen Kosmos zu leben, wie uns dies der Hausverstand sagt.
Denkt man es ganz konsequent zu Ende, dann kann man wohl sagen:
Aus dem fluktuierendem Quantenvakuum muss gemäß unseren Annahmen und Überlegungen im Grunde alles Erdenkliche hervorgehen. Je einfacher es strukturiert ist und je geringer seine Stabilität, sprich zu erwartende Existenzdauer, um so größer die Wahrscheinlichkeit seiner Entstehung.
Extrem einfache Entstehung von virtuellen Teilchen, die sich sofort wieder auslöschen passiert ständig. Die Entstehung eines Minikosmos bestehend aus nur ein paar Atomen ist im Vergleich dazu schon extrem unwahrscheinlich. Noch um viele Größenordnungen unwahrscheinlicher ist die spontane Entstehung einer einsamen Teetasse (als triviales Beispiel für alles sonst mögliche). Und im Vergleich dazu ist die Entstehung eines Bolzmann-Gehirns, das im Glauben existiert, von einem äußeren Kosmos umgeben zu sein, in dem es zeitliche und räumliche Entwicklung gäbe, geradezu hahnebüchend unwahrscheinlich, aber eben nicht unmöglich. Und die Entstehung eines Universums nach unserer klassischen Vorstellung mit Myriaden von Sternen und Galaxien, die TATSÄCHLICH und WIRKLICH existieren ist im Vergleich zur Entstehung eines B-Gehirns noch mal um x-Größenordnungen unwahrscheinlicher.
Da nun aber du, lieber Leser dieser Zeilen für dich selber die Gewissheit hast, wirklich zu existieren, über ein Bewusstsein zu verfügen, musst du mit x-fach höherer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, ein B-Gehirn zu sein statt in einem Universum zu leben, in dem es außer dir noch andere Objekte und Lebensformen bzw. Bewusstheiten gibt.
Eine Konsequenz dieser Logik ist nun natürlich auch, dass es tatsächlich außer dir noch andere B-Gehirne und im Vergleich dazu wesentlich unwahrscheinlicher vorkommende komplexe Universen gibt, aber die sind von dir getrennt wie in der klassischen Vorstellung ein Paralleluniversum.
Noch mal, weil es der entscheidende Punkt ist: Es ist für dich nicht auszuschließen, dass du tatsächlich als Subjekt in einem Kosmos existierst, in dem es außer dir noch andere real existierende Objekte gibt, aber die Wahrscheinlichkeit, dass du eine Form eines B-Gehirns bist, ist im Vergleich dazu x-Größenordnungen größer.
Und um es auf die Spitze zu treiben: Alles, was aus dem fluktierendem Quantenvakuum hervorgehen kann, geht daraus unendliche Male hervor. Alles wiederholt sich demnach unendliche Male.
Das ist natürlich alles Spekulation, aber eine, die sich m.E. aus den Prämissen des modernen physikalischen Weltbildes fast schon zwingend aufdrängt.
Na ja, lasst euch den Sonntag nicht versauen. Wenn gilt, dass Begriffe, Gedanken und Formeln der Wirklichkeit nie ganz gerecht werden können, dann gilt das auch für meine Überlegungen, aber auch für die der Wissenschaflter und Nobelpreisträger. Und die Frage des Threads wird offen bleiben, egal was an weiteren Beträgen dazu noch kommt. Am besten wir tun einfach weiter so, als würde alles schön brav so sein, wie es uns der Hausverstand im Hirnchen abmalt....dann ist alles gut und die liebe Seele hat Ruh' ;)

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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

Ist nicht alles was wir beobachten eine Ilusion? 16 Jul 2017 10:41 #17295

Dein Text finde ganz gut.Manchmal denke auch wir werden alle verascht, aber das ja nicht schlimm können froh sein, das es überhaupt was gibt. Soll man jest rum meckern weil vieles nicht kapierbar. Falls es einen Geist im unendlichen Raum gibt, irgendwie muste er ja aus nichts was basteln. O da haben wir was Strom, was kann daraus basteln :-)

verbesserung: habe es gegoogelt, aha boltzmann gehirn theorie, ok die ist nicht schlecht, ansatzweise ganz gut, gehört mit in den sack der umgerührt werden mus, ein teil der wahrheit.erst hatte es auch gelesen boltzmann hirn,dann aber bei den ganzen b-hirn abkürzungen an bio gedacht. Boltzmann Hirn Theorie hört sich nur bescheuert an. Man solte aber nicht den fehler machen, alles einfach zu wollen. Zack so ist es Boltzmann Theorie, weil es nämlich auf mehreren ebenen gleichzeitig laufen wird. Weil das ist zu einfach alles ilusion,wir werden erdacht. Man muss sich das anders vorstellen, sehr kompliziert. Falls es das Boltzmann Hirn gibt wehre die materie, gleichzeitig mehrere sachen, spielzeug, bewustseinserweiterung, b-hirn könnte es im kleinen und grossen steuern und gleichzeitig noch eigenständig sein und alles im ganzen betrachten.

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