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THEMA: STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar?

STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 19:22 #33768

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Hallo zusammen,

ich habe mich gerade gefragt, ob die aus "STAR-TREK" bekannte Replikator-Technologie nicht auch irgendwann in Echt zu realisieren wäre?

Zu kurzen Auffrischung, um was es sich dabei handelt: ein Replikator speichert die molekulare Zusammensetzung verschiedener, materieller Gegenstände und kann diese beliebig oft (solange genügend Atome verfügbar sind) replizieren.

Im Grunde funktioniert die Technik also ganz ähnlich wie bei einem 3D-Drucker.

Davon abgesehen werden 3D-Drucker schon heute im Bereich der Medizin eingesetzt, z. B. für pass genaue Implantate und darüber hinaus gab es schon erste Zukunftsvisionen davon, man könne bald auch Organe in medizinischen 3D-Druckern nachstellen, also organische Materie.

In STAR TREK werden Replikatoren in erster Linie dafür verwendet, um Nahrung aus dem "Nichts" zu erzeugen, was auch zu einer utopischen Gesellschaftsform geführt hat, in der weltweit kein Mensch mehr Hunger leiden muss oder wegen Rohstoff-Knappheit Kriege geführt werden, weil jeder alles hat, was er braucht. Daher wird Arbeit in STAR TREK auch nicht mehr entlohnt, sondern die Menschheit tut Dinge nur noch aus Forscher- und Tatendrang ;)

Wäre so eine Technologie rein theoretisch nicht denkbar oder werden hier irgendwelche physikalischen Gesetze missachtet?

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 19:29 #33769

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RAW schrieb: oder wegen Rohstoff-Knappheit Kriege geführt werden, weil jeder alles hat, was er braucht.

Wir haben schon hundertmal mehr als wir brauchen und trotzdem führen wir Kriege. An was liegt das?
.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 19:34 #33771

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Star Trek ist mehr Phantasie als Wissenschaft, ich kann es mir nicht vorstellen.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 19:47 #33772

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sebp schrieb: Star Trek ist mehr Phantasie als Wissenschaft, ich kann es mir nicht vorstellen.


Natürlich ist Star Trek nur "Science-Fiction", aber im Vergleich zu vielen anderen Beispielen aus diesem Genre mit erheblichen Anteilen von "Science" gegenüber "Fiction". Nicht umsonst war Star Trek eine große Inspirationsquelle für viele Wissenschaftler weltweit und es gab und gibt auch echte Forschungen, die überprüfen ob gewisse Ideen aus Star-Trek realisierbar sind.

www.focus.de/digital/technologien-aus-st...htig_id_3442668.html

Daher halte ich Star Trek eigentlich immer für eine reliable Diskussionsgrundlage wenn es um solche Themen geht ;)

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 19:53 #33773

Ein Replikator müsste in einem ersten Schritt die Lage jedes einzelnen Atoms speichern. 1 Gramm Materie entspricht etwa 1023 Atome. Eine derartige Speicher-Kapazität gibt es auf absehbare Zeit nicht.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 20:02 #33774

Hallo RAW,
erst einmal willkommen.
Du schriebst:

Daher halte ich Star Trek eigentlich immer für eine reliable Diskussionsgrundlage wenn es um solche Themen geht

Du hältst wirklich Star Trek für reliabel? Hier mal ein Definition aus Wikipedia zur Reliabilität:

Die Reliabilität (dt.: Zuverlässigkeit) ist ein Maß für die formale Genauigkeit bzw. Verlässlichkeit wissenschaftlicher Messungen. Sie ist derjenige Anteil an der Varianz, der durch tatsächliche Unterschiede im zu messenden Merkmal und nicht durch Messfehler erklärt werden kann. Hochreliable Ergebnisse müssen weitgehend frei von Zufallsfehlern sein, d. h. bei Wiederholung der Messung unter gleichen Rahmenbedingungen würde das gleiche Messergebnis erzielt werden (Reproduzierbarkeit von Ergebnissen unter gleichen Bedingungen).

Das ist schon ziemlich abgefahren in diesem Sinne Star Trek als reliabel zu benennen. Das Ganze platzierst du unter Naturwissenschaftliche Themen? Das Forum hier ist sehr geduldig, aber ich denke du solltest deine Frage an unter eine andere Überschrift stellen und dann darauf hoffen oder auch bauen, dass sich andere zum Dialog aufgerufen sehen.


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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 20:24 #33775

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Ein Replikator müsste in einem ersten Schritt die Lage jedes einzelnen Atoms speichern. 1 Gramm Materie entspricht etwa 1023 Atome. Eine derartige Speicher-Kapazität gibt es auf absehbare Zeit nicht.

Eine Tasse mit Kaffee kann man ja wohl vektorisieren. Und die Materie ist ja sehr homogen.
Tasse=Vektordaten + Materialdaten
Kaffee=Vektordaten des Inhalts + Materialdaten für ein kleines Volumenelement für das Wasser-Bohnenasche-gemisch.
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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 20:56 #33777

Den Replikator wird es geben , aber nicht so wie in Star Treck da es dort auf der Beam Technologie aufbaut und keiner weiß wie man überhaupt einen Materiestrom erstellen soll .
Sondern eben auf dem 3D druck beruhen wie du schon erwähnt hast .

Wir können ja schon Erdbeerjogurt ohne eine einzige Erdbeere herstellen , und die zukünftigen Essgewohnheiten werden sich der Technik anpassen .

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 21:30 #33781

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Ich bin selbst da langfristig eher optimistisch. KI ist erst an ihrem Beginn. In den letzten Jahren wurden große Fortschritte auf dem Weg zum Quantencomputer erzielt. Wenn der in der Welt sein wird, dann wird ohnehin nichts mehr sein wie zuvor.
Von daher passt die Frage hier schon unter naturwissenschaftliche Themen, zumindest m.E.

badhofer schrieb:

Wir haben schon hundertmal mehr als wir brauchen und trotzdem führen wir Kriege. An was liegt das?
.

Ich will eine kurze Antwort versuchen mit möglichem Zukunftsszenario, weil es hier gerade passt. Eigentlich würde es auch in den Cyborg-Thread passen.

Die Zukunft wird um folgende Fakten nicht rumkommen:
Der Durchschnittsmensch, und zwar sogar weltweit, wird durch Einsatz instrumenteller Vernunft immer weiter versuchen, instrumentelle Werte zu schaffen. Anders gesagt: Er jagt materiellem Konsum und Dienstleistungen hinterher. Zur Verfügung stehende Ressourcen plündert er aus, solange sie zur Verfügung stehen ungeachtet mittel- und langfristiger Kolateralschäden.
Die Population wird weiter gnadenlos anwachsen, weite Teile der Erdbevölkerung werden sich noch lange einen Deut um Geburtenkontrolle scheren. Das ist das Kernproblem schlechthin, die Ursünde der Menschheit. In Afrika haben Frauen umso mehr Kinder, je niedriger ihre Bildung und ihr sozialer Status. Punkt, ist so und bleibt lange noch so. Alle weiteren globalen Probleme sind im Grunde nur eine Folge dieser Ursünde.
Was tun?
Um die Übernutzung der Welt durch menschliche Gier nach Konsum und einseitigen Gebrauch instrumenteller Vernunft zum Zwecke der Schaffung instrumenteller Werte (meist dämliche Konsumgüter und überflüssige Dienstleistungen) einzudämmen und die Überbevölkerung in den Griff zu kriegen, müsste man den Kapitalismus, die Demokratie und Freiheit des Indiviuums einschränken oder gar abschaffen und eine wohlwollende Diktatur der Vernunft installieren, um die Menschen vor ihrer eigenen kollektiven Dummheit zu schützen. Das wird wohl kaum durchführbar sein und dürfte wohl nur zu anderen Greueln und Grausamkeiten führen.
Also noch mal, was tun?
Soll dieses Jahrhundert angesichts der m.E. kaum änderbaren obigen Prämissen ohne große Katastrophen verlaufen, dann liegt die Lösung wohl darin, weltweit die Menschen quantitativ und qualitativ mit Gütern und Dienstleistungen zu versorgen, die kostengünstig produziert werden müssen, da weltweit künftig immer mehr Menschen auf ein bedingungsloses Grundeinkommen angewiesen sein werden (Erklärung folgt aus Text unten). So wird man die globalen Schieflagen abfedern können. Erschwerend kommt aber da hinzu, dass dies zugleich unter sparsamem Ressourcenverbrauch (Recyclingsaspekte) und Schonung der Umwelt geschehen muss. Dazu werden hochkomplexe Abläufe zu planen und nachhaltig zu realisieren sein. Dazu wird nur eine KI in der Lage sein, ob nun eine weiche oder bereits harte, sei mal dahin gestellt.
Das wird aber auch dazu führen, dass die Menschheit sich auf unterschiedlichen Ebenen fragmentieren wird.
1. Ebene der Fragmentierung, ganz grobe Einteilung:
Eine Gruppe, die eher verkümmert, weil sie für den Wirtschafts- und Produktionsprozess nicht mehr gebraucht wird. Eine weitere Gruppe, die sich heimelig in diesem neuen Schlaraffenland ohne Erwerbstätigkeit einrichtet (Stichwort: Post scarcity economy ) und eine Gruppe, die unternehmerisch bzw. noch produktiv tätig ist und mit KI kooperiert.
2. Ebene der Fragmentierung:
Im Zuge des exponenziell wachsenden technologischen Fortschritts werden durch transhumanistische Möglichkeiten (Gentechnik, Nanotechnologie, Bio- und Neuroenhancemant) viele Menschen weltweit die Entwicklung zum Cyborg mitmachen. Parallel dazu werden nicht-biologische bzw. postbiologische Entitäten entstehen (Androiden bzw. im weitesten Sinne alle möglichen Formen einer KI).
Ein gewisser Teil der heutigen Bevölkerung wird sich aber diesem Trend verschliessen, zumindest für eine Übergangsdauer. Diese Gruppe wird bis zu ihrer vollständigen Assimilation in der künftigen Welt - wenn sie Glück hat - geduldet und alimentiert werden (siehe oben, bedingungsloses Grundeinkommen).
Dass sich im Zuge all dieser künftigen Entwicklungen langfristig auch die Replikator-Technologie aus Star-Trek realisieren lassen wird, halte ich angesichts der sich abzeichnenden Entwicklung für durchaus plausibel. Welches Naturgesetz sollte sie konkret verhindern? Alles, was die Naturgesetze nicht verbieten, wird über kurz oder lang realisiert werden. Und wenn schon nicht hier auf diesem Planeten (denn klar, solche Entwicklungen sind kein Selbstläufer, können scheitern und in einer Sackgasse enden oder zumindest stark verzögert werden, wenn z.B. morgen ein globaler nuklearer Schlagabtausch zwischen Großmächten stattfindet), aber dann zumindest sicher doch unzählige Male draußen in den weiten des Alls, denn es schaut so aus, als wäre es nicht unbedingt klein....und womöglich gibt es ja sogar Multiversen, wo sich alles unzählige Male wiederholt. :)

Meine Argumente, warum es zu harter KI kommen wird, also künftig postbiologische Entitäten entstehen werden, habe ich im Cyborg-Thread hinlänglich beschrieben. Eine Quintessenz findet sich in den Beiträgen #30693, 30867, 30909, 31125.

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)
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Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 23 Mai 2018 22:36 #33786

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D.Rajic schrieb: Du hältst wirklich Star Trek für reliabel?

In dem Zusammenhang muss ich nochmal auf das "Zwinker-Smile" hinweisen, welches ich angehängt hatte ;)
Ich wollte damit aussagen, dass ich "Star Trek" als solches immer für eine zuverlässige Grundlage halte, um eine halbwegs wissenschaftliche/philosophische Diskussion zu beginnen :)

D.Rajic schrieb: Das Ganze platzierst du unter Naturwissenschaftliche Themen?

Ich habe gehofft bei dem Thema etwas mehr ins Eingemachte zu kommen und die naturwissenschaftlichen Hintergründe zu beleuchten: physikalische Gesetze, technologische Realisierbarkeit, etc. und dazu ja auch schon ein paar schöne Antworten erhalten.

Ich wollte nicht provozieren, sondern hatte nur in Verbindung mit 3D-Druckern über das Thema nachgedacht und gehofft das sich in diesem Forum vielleicht am ehesten jemand finden wird, der den einen oder anderen Gedanken dazu haben könnte.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 00:15 #33790

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ein Replikator speichert die molekulare Zusammensetzung verschiedener, materieller Gegenstände und kann diese beliebig oft (solange genügend Atome verfügbar sind) replizieren.

nicht genügend atome, sondernd genügend energie. denn ein replikator funktioniert nach mc² und wandelt energie in materie um.
an einen replikator brauchen wir nicht zu denken.

an dieser stelle frage ich mich aber ob es schon mal ein experiment gab wo aus energie ein teilchen erzeugt wurde.
ich meine keine elementarteilchen in einem beschleuiniger die sofort wieder zerfallen.
ich meine ein echtes handfestes atom. oder sogar ein molekül?

@RAW
der titel hätte lauten müssen "Energie in Materie umwandeln"
star trek ist zu weit weg, aber man kann sich vielleicht langsam annähern

mit dem urknall ist materie ja auch aus energie entstanden.
also funktionieren tut es irgendwie :unsure:
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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 08:44 #33801

Cyborg schrieb:

Von daher passt die Frage hier schon unter naturwissenschaftliche Themen, zumindest m.E.

Cyborg@ Ich hoffe, du weißt, dass ich deine Beiträge sehr schätze. Hier hat dich aber aus meiner Sicht die Assoziation, Emotion und Affinität fortgerissen. So ein Replikator ist für mich essentiell näher an einem Kaffee-Automaten als an KI. So hast du dich ja auch nicht lange aufgehalten und bist zur KI übergegangen. Wenn es mich noch eine Zeit umtreibt, dann würde ich unter Anregungen und Wünsche die Aussagen unter #33774 stellen. Für hier jetzt genug, ist ja nicht das eigentliche Thema.
badhofer schrieb:

Wir haben schon hundertmal mehr als wir brauchen und trotzdem führen wir Kriege. An was liegt das?

Jetzt hätte ich mit dem Multiplikator ein Problem, aber die Grundassage stimmt. Wenn wir uns die großen Kriege des vergangenen Jahrhunderts anschauen (1. und 2. Weltkrieg, Korea- und Vietnam-Krieg, das Schlachten zwischen Hutu und Tuzi usw.) dann darf man wohl sagen, dass wohl keiner davon von Hunger getrieben war.
Auf der anderen Seite hat Brecht schon festgestellt, dass der Mensch nicht nur vom Brot allein lebt. Manche sind der Meinung, dass Unzufriedenheit mit der allgemeinen Situation, Neid usw. erst so richtig entstehen, wenn die Grundbedürfnisse befriedigt sind. Das hat eine gewisse Überzeugungskraft.
Ich bin mir auch sicher, dass gerade dann nicht Gerechtigkeit und Gleichverteilung eintritt, wenn die Versorgung über solche Technik eintritt. Was für ein Riesengeschäft, wenn an jeder Ecke so ein Automat stehen wird! Das wird ein Ding für die Technologie-Nationen. Die auch heute schon hauptsächlich expropriierten Menschen, die noch eine gewisse Grundlage im wirtschaftlichen Primärsektor finden, werden dann endgültig expropriiert.
Zu den technischen Möglichkeiten: Die Schwierigkeiten der Rekombination von Materie wurden hier schon dargestellt. Wenn es dann aber - so wie 3d schreibt - um Wandlung von Energie in Materie geht (mal angenommen, es gelingt uns grds.), dann würde eben entsprechend ein einziges Brötchen die Energieversorgung der Welt lahmlegen.


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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 10:26 #33805

badhofer schrieb: .

RAW schrieb: oder wegen Rohstoff-Knappheit Kriege geführt werden, weil jeder alles hat, was er braucht.

Wir haben schon hundertmal mehr als wir brauchen und trotzdem führen wir Kriege. An was liegt das?

Die Menschen denen es an nichts mangelt und die ein erfülltes Leben führen können, neigen nicht dazu Kriege anzuzetteln. Menschen die eine gute Bildung genießen durften, die in Wissenschaft, Philosophie und Kunst fundiert ausgebildet wurden neigen nicht dazu Kriege anzuzetteln, sie neigen auch nicht dazu sich zu radikalisieren und von fundamentalistischen Ideologien vereinnahmt zu werden. Menschen denen es nicht gut geht, die nicht in den Genuss guter Bildung kommen durften sind anfällig dafür, sich zu radikalisieren und Kriege anzuzetteln.

Eine Ausnahme dazu bildet die zügellose Gier von reichen Eliten, die bewusst trotz guter Bildung unethisch handeln.

So gesehen könnte die Replikatortechnik tatsächlich dazu führen, dass der "Weltfrieden" einkehrt. Bedenkt: Es wäre ebenfalls nicht mehr nötig den Planeten auszubeuten, man kann damit auch eine Tonne Erdöl replizieren, ein Kilo seltene Erden, das teuerste Medikament gegen Krebs, einfach alles.

So nun zur Physik: Der Replikator beruht auf dem E=mc² Prinzip (Äquivalenzprinzip), er erstellt aus E aufgrund gespeicherter Muster m. Da liegt dann aber auch glaube ich der entscheidende Haken, ein solches Gerät hat vermutlich einen verdammt hohen Energieverbrauch und wird für uns - mangels Energiequelle - dadurch unrentabel.

Unsere 3D-Drucker machen aus Materie Materie, sie funktionieren wie Baukästen oder Lego. Eine Tolle Technik mit vielen Anwendungsgebieten, aber nicht mit dem "Füllhorn" Replikator aus Star Trek zu vergleichen.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 10:57 #33807

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Madouc99 schrieb: Die Menschen denen es an nichts mangelt und die ein erfülltes Leben führen können, neigen nicht dazu Kriege anzuzetteln. Menschen die eine gute Bildung genießen durften, die in Wissenschaft, Philosophie und Kunst fundiert ausgebildet wurden neigen nicht dazu Kriege anzuzetteln, sie neigen auch nicht dazu sich zu radikalisieren und von fundamentalistischen Ideologien vereinnahmt zu werden. Menschen denen es nicht gut geht, die nicht in den Genuss guter Bildung kommen durften sind anfällig dafür, sich zu radikalisieren und Kriege anzuzetteln.

Eine Ausnahme dazu bildet die zügellose Gier von reichen Eliten, die bewusst trotz guter Bildung unethisch handeln.

Das sehe ich genau so. Der Hund liegt jedoch nicht im physischen sondern im psychischen begraben bei dem Begriff "Mangel".
Meine Urgroßeltern waren Bergbauern. Die hatten nichts außer 7 Tage in der Woche von früh bis spät Arbeit. Trotzdem hatten sie kein Gefühl von Mangel. Nie habe ich später nochmals jemanden gesehen, der sowenig Mangel fühlte. Meine Großeltern waren nur mehr Teilzeit-Bergbauern. Mein Großvater war unter Tags Maurer. Er hatte wesentlich weniger physischen Mangel als sein Vater, jedoch psychischer Mangel machte sich bei ihm schon bemerkbar. Mangel ist wesentlich mehr ein psychisches Problem als ein physisches. Werbung ist z. B. (unter anderem) ein wesentlicher Motor von psychischen Mangel. Ein Replikator würde den psychischen Mangel ins unendliche treiben, glaube ich zumindest. Je mehr man haben kann, desto mehr will man dann auch.
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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 11:42 #33810

Madouc schrieb:

Die Menschen denen es an nichts mangelt und die ein erfülltes Leben führen können, neigen nicht dazu Kriege anzuzetteln. Menschen die eine gute Bildung genießen durften, die in Wissenschaft, Philosophie und Kunst fundiert ausgebildet wurden neigen nicht dazu Kriege anzuzetteln, sie neigen auch nicht dazu sich zu radikalisieren und von fundamentalistischen Ideologien vereinnahmt zu werden. Menschen denen es nicht gut geht, die nicht in den Genuss guter Bildung kommen durften sind anfällig dafür, sich zu radikalisieren und Kriege anzuzetteln.

Lieber Madouc, ich wünschte die Beziehung zwischen Kriegsbereitschaft und Lebensstandard wäre so einfach, wie du es dargestellt hast. Ich hatte ja in meinem Post schon versucht darzustellen, dass es eine solche einfache und lineare Beziehung offensichtlich so nicht gibt. Badhofer hat für mich schon durchaus eine erlebte Beziehung dargestellt. Grds. bin ich der Meinung, dass die allermeisten Menschen am liebsten in Ruhe gelassen werden. Das stärkt durchaus deine Aussagen zu den Eliten. Wer in Ruhe gelassen werden will, will auch eher nicht führen oder irgendetwas anzetteln. Einige wenige vielleicht auch psychopathisch Strukturierte können sich das zunutze machen.
Ich erinnere an meine Aufzählung der schlimmsten Kriege. Oder an die momentane Bedrohungslage. Oder im Kleinen an die politische Situation in der BRD. Es gibt so viel wie nie zuvor (bei weitem nicht gerecht verteilt), aber scheinbar driften immer mehr "Normalbürger" in politische Lager, denen höchstens tumbe Gröhler angehören sollten.
Du schreibst weiter:

So gesehen könnte die Replikatortechnik tatsächlich dazu führen, dass der "Weltfrieden" einkehrt. Bedenkt: Es wäre ebenfalls nicht mehr nötig den Planeten auszubeuten, man kann damit auch eine Tonne Erdöl replizieren, ein Kilo seltene Erden, das teuerste Medikament gegen Krebs, einfach alles.

Auch da wird es aus meiner Einschätzung dazu führen, dass die Armen noch ärmer werden (siehe auch meinen Post mit der Darstellung der Expropriation). Marx stellt im Kapital dar, dass der Preis einer Ware sich durch die in ihr geronnene Arbeit herstellt. Dabei ist Arbeit auch durchaus qualitativ strukturiert. Das würden kapitalorientierte Wirtschaftswissenschaftler sicher nicht akzeptieren wollen, weil sie deutlich mehr Ressourcen kennen (wollen). Die neue Wirtschaftswissenschaft kennt auch die Ressource technischer Fortschritt. Damit können die allermeisten heute bestehenden ärmeren Gesellschaften nun schon gar nicht dienen. Im Gegenteil wird ihnen noch durch die sich rasant entwickelte Technik die Lebensgrundlage entzogen. Diese Technik würde - Bedingungen jetzt - unglaublich teuer. Letztlich bin ich der Meinung, dass Cyborg recht hat: Es bedürfte eines radikalen gesellschaftlichen Wertewandels. Der würde durch die Technik nicht hervorgerufen, sondern das Substrat für die von dir ausgemalten Wirkungen - und damit eben auch der Technik - wäre die gesellschaftliche Änderung.
Im Übrigen: Aus dem, was ich aus den Informationen aus dem Forum ableiten kann, nehme ich an, dass dein Wille zu so einer Wirkung keine billigen Sonntagsreden sind. Aber dennoch, wenn du dir die Reihe deiner Visionen vergegenwärtigst, sind diese welche, die sich auch ein gutes Stück aus der Position einer elaborierten, technischen Gesellschaft ableiten.


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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 12:04 #33811

Ich neige nicht dazu den meiner Meinung nach utopischen Wertewandel herauf beschwören zu wollen. Meiner Meinung nach brauchen wir ein Wertesystem, das dem Menschen und seiner Veranlagung gerecht wird.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 12:15 #33815

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Verstehe ich nicht. Einerseits brauchen wir

ein Wertesystem, das dem Menschen und seiner Veranlagung gerecht wird.

Das wird ja wohl ein neues Wertesystem sein. Ist also eine Utopie. Andererseits neigst du

nicht dazu den meiner Meinung nach utopischen Wertewandel herauf beschwören zu wollen.

Ich würde sagen, der Wandel kommt sowieso. Entweder apokalyptisch oder vorausschauend. Wobei im Moment die Apokalypse wahrscheinlicher ist als die Utopie. In einer Hinsich hat Badhofer vollkommen Recht. Neue technische Möglichkeiten, ob Kernfusion oder Replikator oder Cyborgisierung oder sonstwas, werden nichts zum Besseren wenden.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 12:36 #33817

.

stm schrieb: Das wird ja wohl ein neues Wertesystem sein. Ist also eine Utopie.

Ein neues Wertesystem ist keine Utopie und auch nicht neu. Es wurde jedem von uns in die Wiege gelegt und vom ersten Tag an aberzogen. Heute schneller und exzessiver als jemals zuvor. Tendenz steigend.
.

Madouc99 schrieb: Meiner Meinung nach brauchen wir ein Wertesystem, das dem Menschen und seiner Veranlagung gerecht wird.

Genau. Ein Wertesystem, das den Mensch Mensch sein lässt. Dem Menschen die Möglichkeit lässt, sich selbst artgerecht zu erhalten.
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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 12:48 #33820

stm schrieb: Verstehe ich nicht. Einerseits brauchen wir

ein Wertesystem, das dem Menschen und seiner Veranlagung gerecht wird.

Das wird ja wohl ein neues Wertesystem sein. Ist also eine Utopie. Andererseits neigst du

nicht dazu den meiner Meinung nach utopischen Wertewandel herauf beschwören zu wollen.

Ich würde sagen, der Wandel kommt sowieso. Entweder apokalyptisch oder vorausschauend. Wobei im Moment die Apokalypse wahrscheinlicher ist als die Utopie. In einer Hinsich hat Badhofer vollkommen Recht. Neue technische Möglichkeiten, ob Kernfusion oder Replikator oder Cyborgisierung oder sonstwas, werden nichts zum Besseren wenden.


Ich meinte mit utopisch Systeme die gegen die menschliche Natur sind, wie z.B. Kommunismus oder christliche Sexualmoral. Ansonsten hat es Badhofer auf den Punkt gebracht.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 15:25 #33848

Madouc schrieb:

Ich meinte mit utopisch Systeme die gegen die menschliche Natur sind, wie z.B. Kommunismus...

Ich fürchte, da ist eben für mich unter der Nennung Marx und Expropriation die Schublade "Kommunismus" aufgegangen.:ohmy:
Ich glaube, dass ich nicht behauptet habe, dass es der Kommunismus sein soll. Ich empfinde aber, dass Marx` "Kaptial" heute noch interessante Analysen des Kapitalismus an die Hand liefert. Es ist schon ein paar Tage her, seitdem ich es gelesen habe. Das Kapital hat aber meiner Erinnerung nach keine Ausflüge in Richtung nachkapitalistische Gesellschaft. Besonders Marx (Engels weniger) hat eine solche Darstellung eher gescheut wie der Teufel das Weihwasser. Dennoch sind seine Analysen inspirierend.
badhofer schrieb:

Ein neues Wertesystem ist keine Utopie und auch nicht neu. Es wurde jedem von uns in die Wiege gelegt und vom ersten Tag an aberzogen. Heute schneller und exzessiver als jemals zuvor. Tendenz steigend.
.
Madouc99 schrieb: Meiner Meinung nach brauchen wir ein Wertesystem, das dem Menschen und seiner Veranlagung gerecht wird.
Genau. Ein Wertesystem, das den Mensch Mensch sein lässt. Dem Menschen die Möglichkeit lässt, sich selbst artgerecht zu erhalten.

Das hat einen hohen affirmativen Druck, weil man ja zu den Guten gehören will und ich die Autoren mag. So habe ich dann auch genickt. Wenn ich es jetzt noch einmal nüchtern betrachte, dann fürchte ich, dass die Aussagen leer sind. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mit welchen Werten ich geboren wurde. Welche Wert sind es denn, die mich artgerecht erhalten? Was, wenn jemand der Meinung ist, dass die Ellbogengesellschaft genau das ist, was artgerecht ist? Wer damit nicht umgehen kann, wird eben aussterben.
Ähnlich wie stm kann ich nicht nachvollziehen, wie ich die besseren Werte gegen den - dieses Mal - bösen Affimationsdruck der Gesellschaft retten kann, wenn die Gesellschaft genau gegenteilig handelt. Mir leuchtet noch nicht ein, wie diese Werte ohne Analogon in der Gesellschaft wirksam werden können.


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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 15:50 #33854

D.Rajic schrieb: Madouc schrieb:

Ich meinte mit utopisch Systeme die gegen die menschliche Natur sind, wie z.B. Kommunismus...

Ich fürchte, da ist eben für mich unter der Nennung Marx und Expropriation die Schublade "Kommunismus" aufgegangen.:ohmy:

Keinesfalls, ich halte Marx für einen klugen Kopf und seine Philosophie für durchaus brauchbar. Er selbst war stets gegen einen starken autoritären Staatsapparat er plädierte für kurzfristige Amtszeiten und absetzbare Machthaber.

Ich glaube, dass ich nicht behauptet habe, dass es der Kommunismus sein soll. Ich empfinde aber, dass Marx` "Kaptial" heute noch interessante Analysen des Kapitalismus an die Hand liefert. Es ist schon ein paar Tage her, seitdem ich es gelesen habe. Das Kapital hat aber meiner Erinnerung nach keine Ausflüge in Richtung nachkapitalistische Gesellschaft. Besonders Marx (Engels weniger) hat eine solche Darstellung eher gescheut wie der Teufel das Weihwasser. Dennoch sind seine Analysen inspirierend.

Sehe ich ganz genau so, wollte auch nie was anderes sagen.

Das hat einen hohen affirmativen Druck, weil man ja zu den Guten gehören will und ich die Autoren mag. So habe ich dann auch genickt. Wenn ich es jetzt noch einmal nüchtern betrachte, dann fürchte ich, dass die Aussagen leer sind. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mit welchen Werten ich geboren wurde. Welche Wert sind es denn, die mich artgerecht erhalten? Was, wenn jemand der Meinung ist, dass die Ellbogengesellschaft genau das ist, was artgerecht ist? Wer damit nicht umgehen kann, wird eben aussterben.
Ähnlich wie stm kann ich nicht nachvollziehen, wie ich die besseren Werte gegen den - dieses Mal - bösen Affimationsdruck der Gesellschaft retten kann, wenn die Gesellschaft genau gegenteilig handelt. Mir leuchtet noch nicht ein, wie diese Werte ohne Analogon in der Gesellschaft wirksam werden können.


Dann lass mich diese angeblich leere Aussage mit Leben füllen: Ich spreche hier vom menschlichen "Eigennutz", ein Wert der meist unser Handeln bestimmt. All unser Tun ist darauf ausgerichtet, es liegt in unserer Natur so zu sein. Die Ellbogengesellschaft ist das was geschieht wenn wir den Eigennutz ungezügelt und unkanalisiert zulassen. Die Lösung des Problems liegt in der Moderation. Einerseits muss der Eigennutz gezügelt werden, keinesfalls unterdrückt, das führt nur zu zuviel Dampf auf dem Kessel der dann irgendwann explosionsartig entlädt, aber in die richtigen Bahnen gelenkt, und vor allem innerhalb eines korrekten ethischen Rahmens, lässt sich damit sicherlich einiges bewerkstelligen.

Ich habe das an anderer Stelle bereits einmal ausgeführt, unsere Fähigkeit zur Empathie, unser Mitleid, lässt und mit anderen mitleiden, und damit ist der Akt den schwächsten in der Gesellschaft zu helfen ein gutes Beispiel dafür wie Eigennutz - denn ich muss weniger mitleiden - tatsächlich auch zu Verbesserungen führt.

Dem entgegen steht natürlich die maßlose Gier einiger weniger Soziopathen, die dummerweise aufgrund ihrer Veranlagung auch noch meistens in wichtigen Machtpositionen stehen. Wie man dieses Problem lösen kann weiß ich auch nicht, da ich gewalttätige Lösungen auf Kosten des Wohlbefindens anderer ausschließe.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 15:53 #33855

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3d schrieb: nicht genügend atome, sondernd genügend energie. denn ein replikator funktioniert nach mc² und wandelt energie in materie um.


Ok, dann habe ich die Funktionsweise eines Replikators selber missverstanden :)

Da alles materielle im Grunde ja nur eine bestimmte Anordnung von Atomen ist, dachte ich ein Replikator wäre einfach nur ein Gerät, welches diese atomare Anordnung beliebig kopieren kann. Wie ein Puzzle das automatisch zusammengesetzt wird.

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 17:01 #33864

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Hallo RAW.
JA es ist realisierbar jedoch steht man bei diesem vergleich vor einem sehr großen Material, Konstruktion und Energie zufuhr Problem, Beschleuniger der wohl nicht größer sein soll wie ein Zimmer das ist so seine Sache, die passt mit unser Technik nicht zusammen.
Aufgrund der heute bekannten Komprimierung Vorgängen bin ich langsam sicher ein Kapazität Problem ist bald nicht mehr, dieses verringert sich jede 2 Jahr spürbar.
Bei so etwas spielt noch viel entwickungs forschung eine rolle.

Wertesystem? auf einer Kugel wo bei jedem Grenzübergang die Werte sich anders Positionieren, wird ein System daraus entstehen welches nur so von Differenzen durchsiebt ist, in so einem fall ist sicher Gemeinsam oder überhaupt nicht, erfolgt ein Aufstieg oder Untergang der Gesellschaft. ich empfinde hier nur eine Problematik am Wertesystem: es ist diese steigende Mehrheit die keine Möglichkeit mehr hat zu entscheiden Aufstieg oder Untergang. So ein Replikator ist hilfreich, in so einem fall würde ich mit 10€ scheinen anfangen.....palettenweise :D und erst dann mit replizieren aufhören wenn alles auf der Welt nur noch 10€ Kostet, ende mit Utopie.
Kommunismus ist so fehlpaziert hier wie diese 10€. Was man bräuchte ist eine weitere entswckung und umsetzung des Globalismus wo weiter streng auf dem Kulturerhalt eingegangen wird, die wirtschaftlichen konzepte reformiert werden, ausnahmsweise zu gunsten der Bevölkerung, in diesem fall... hat der Mensch wirklich vor noch über abrüstung irgendwann nach zu denken?... jaja, so ein Replikator der bring Themen zu Stande, unglaublich.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 24 Mai 2018 17:44 #33870

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D.Rajic schrieb:

Hier hat dich aber aus meiner Sicht die Assoziation, Emotion und Affinität fortgerissen. So ein Replikator ist für mich essentiell näher an einem Kaffee-Automaten als an KI.

Ja, danke für den Hinweis. Ich habe mich nie wirklich für Star-Trek interessiert und mich auch hier eingangs gar nicht genau damit befasst, was ein Replikator im Kontext der Serie ist, sondern stellte mir da eher so einen futuristischen 3D-Drucker vor, der Materie in Materie umwandelt.
Direkt natürlich Energie in Materie umzuwandeln dürfte in der Tat wohl auch künftig unwirtschaftlich sein und wohl auch technisch in größerem Maßstab nicht ganz trivial (da wäre ein Becher Kaffee wohl schon eine Herkulesaufgabe :cheer: )

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 25 Mai 2018 00:21 #33898

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können wir nochmal auf die umwandlung zurück kommen.
das interessiert mich sehr.
(nur einen proton)

wir können sehr viel energie freisetzen für einen kurzen zeitraum.
wie lange müsste eine gewisse energiemenge aufrecht erhalten bleiben um ein proton zu erzeugen?

wie könnte so ein experiment aussehen?
es muss doch möglich sein 3 quarks aus dem nichts zu zaubern und zusammen fügen :unsure:

man kann doch sogar antimaterie herstellen für einen kurzen zeitraum.

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Letzte Änderung: von 3d. (Notfallmeldung) an den Administrator

STAR TREK Replikator-Technologie realisierbar? 29 Mai 2018 12:40 #34205

RAW schrieb: Hallo zusammen,

ich habe mich gerade gefragt, ob die aus "STAR-TREK" bekannte Replikator-Technologie nicht auch irgendwann in Echt zu realisieren wäre?


Ja, irgendwann schon, vielleicht, wenn es die Menschheit schafft, bis dahin zu überleben, so in einigen Zigtausend Jahren.

Prinzipiell sollte die Umwandlung von Energie in beliebige Materie möglich sein, es ging ja auch beim Urknall und umgekehrt, Materie in Energie umwandeln, geht ja schon sehr lange.

Aber gegenwärtig und auch in absehbarer Zeit wird das leider nicht möglich sein, es sei denn, fremde Intelligenzen besuchen uns, sind freundlich uns gegenüber eingestellt und schenken uns diese Technologie. Aber wie realistisch ist das?


Grüße
Udo

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