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THEMA: Urknall als Quantenfluktuation?

Urknall als Quantenfluktuation? 03 Jan 2019 22:40 #46628

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Hallo ihr Beiden, Sonni , D. Rajic,

ist echt gut euch mal wieder diskutieren zu sehen.. :)

Bitte bedenkt... Die Einsteichen Feldgleichungen sind nicht mehr genau das "was sie zu Ensteins Zeiten mal waren". ;) (Umgangssprachlich)

Aussagen wie "Raum ohne Materie ist sinnlos", oder auch all die folgenden Interpretationen die stets Materie einbeziehen, wenn es um Gravitation, gekrümmte Metriken geht... werden mittlerweile von modernen Lösungen der Feldgleichungen "aufgeweicht". Bereits von der ART vorhergesagte G-Wellen, Störungen die durch den Raum propagieren, waren ein früher Hinweis... auf den hier gesuchten G-Äther....

Spätestens als sich dann herausstellte dass diese Störungen interaktiv, ohne vor Ort irgendeine Materie zu bedürfen, gekrümmte Metriken abbilden können, welche über unglaubliche Zeiträume stabiler Natur... (zB. SL, sprich intrinsische Singularitäten, an deren Zustande kommen somit nicht mal ein einziges Photon direkt beteiligt ist.) …. und dieses Materiefreie Feld im Umkehrschluss auch noch Materie produzieren, und abstrahlen kann... (Dank DE) sollte klar sein dass die Frage “ob Henne oder Ei” zuerst, noch nicht wirklich geklärt...

LG Z.

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Urknall als Quantenfluktuation? 03 Jan 2019 22:55 #46629

Z.,
die Einsteinschen Feldgleichungen sind immer noch genau das, was sie einst waren und was sie heute immer noch beschreiben.

Sie kennen keine Zeitabhängigkeit!

Irdische, sprich juristische Gesetze sind dem Zeitgeist unterworfen, physikalische Gesetze nicht.

Deutlich widersprechend.

Thomas

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Urknall als Quantenfluktuation? 03 Jan 2019 23:03 #46630

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Hallo Thomas,

natürlich sind sie das "was sie waren" .... nur derer korrekten modernen Interpretationen/Lösungen zeigen, das Raum, spezifisch die Zeitunabhängige Variante intrinsischer Krümmungs Singularitäten, sehr wohl ohne zur Bildung Materie zu bedürfen... dauerhaft bestehen kann!
Wir haben ein dauerhaft stabiles Potential/Metrik, ohne jegliche Materie zu bedürfen.
NG Z.

Ps:

Bei sehr hoher Intensität handelt es sich um einen Kollaps ohne Materie von reinen Gravitationswellen zu einem Schwarzen Loch.

Andreas Müller

In so fern haben sich die "alten Ansichten" auf die Feldgleichungen verändert...

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Urknall als Quantenfluktuation? 03 Jan 2019 23:14 #46632

Ne, da hast du etwas falsch verstanden!
Gravitationswellen gehorchen exakt den Einsteinschen Vorhersagen. Bis auf 8 Stellen hinter dem Komma.
Thomas

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Urknall als Quantenfluktuation? 03 Jan 2019 23:27 #46633

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Thomas
Nein habe ich nicht. Ich habe im Kontext zu den Posts von Sonni und Rajic, bzgl deren Überlegungen argumentiert.
Du hast falsch verstanden, inso fern du interpretierst ... ich würde die Feldgleichungen anzweifeln oder für deren Ungültigkeit argumentieren.
Das ist definitiv nicht der Fall! Somit passt dein Argument in keinster Weise. Ich zweifle die 8.. hinterm Komma nicht an..
Z.

Ps: Ich schrieb:

Aussagen wie "Raum ohne Materie ist sinnlos", oder auch all die folgenden Interpretationen die stets Materie einbeziehen, wenn es um Gravitation, gekrümmte Metriken geht... werden mittlerweile von modernen Lösungen der Feldgleichungen "aufgeweicht"


Dh nicht das die Feldgleichungen aufgeweicht werden, sondern die beschriebenen Aussagen/Ansichten....

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Urknall als Quantenfluktuation? 03 Jan 2019 23:50 #46634

Folglich werden nicht die Gleichungen aufgeweicht, sondern die Gehirne sind aufgeweicht.

Na, wenn das so ist, dann nur so weiter.....

Thomas

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Urknall als Quantenfluktuation? 04 Jan 2019 00:07 #46635

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Folglich werden nicht die Gleichungen aufgeweicht, sondern die Gehirne sind aufgeweicht.
Na, wenn das so ist, dann nur so weiter.....


Thomas,
so würde ich das nicht sehen.

Ich analysiere themenspezifisch argumentiertes lieber im wissenschaftlich historischen Kontext, als auf Basis eines rein psychologischen.....
vermeintlich abwertigen....

Einstein starb 1955, die Lösungen der Einsteinschen Feldgleichungen mit dennen ich argumentiere wurden erst 1959 von Brill gefunden.
Einstein hätte sich sicher gefreut was man mit seinen Gleichungen alles noch so anfangen kann...

In so fern hast du aber vlt.. nicht ganz unrecht. Bis dahin dürfte von Einsteins Gehirn nicht mehr viel konsistentes vorhanden gewesen sein.
Gute Nacht und NGse z.

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Urknall als Quantenfluktuation? 04 Jan 2019 21:13 #46668

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Zurück zum Thema…

Teil 1: Wie es eine Quantenfluktuation geschafft hat, nicht gleich wieder zu verschwinden, sondern ein Universum zu erschaffen.
Eine zufällige Zusammenballung/ Gruppierung/ Überschneidung der Aufenthaltswahrscheinlichkeiten von nahezu unendlich vielen masselosen Quantenfluktuationen mit derselben Eigenschaft (extrem wenig Energie geborgt für sehr lange Zeit) könnte möglicherweise auch eine Schwarm-Quantenfluktuations-Gruppe mit der Eigenschaft extrem viel Energie für sehr lange Zeit bilden.

Teil 2 (Fortsetzung)
…aber das Universum war zum Zeitpunkt t=0 bei Planckdichte noch sehr klein, so groß wie ein Proton und nun da „etwas“ entstanden war, rief die zufällig entstandene Lichtenergie-Quantenfluktuations-Gruppe „Weg da von meinem Sitzplatz“ zur Raumzeit und verdrängte die Raumzeit (Dunkle Energie) zu allen Seiten.
Um unsere Lichtenergie-Quantenfluktuations-Gruppe hatte sich also ringsum ein Mantel aus Dunkler Energie (Raumzeit) gelegt und dieser Mantel aus gekrümmter Raumzeit begann nun weiter zu expandieren und wurde somit zum Tunnel (schwarzes Loch), der die gerade zufällig entstandene Lichtschwarm-Quantenfluktuations-Gruppe immer weiter in die Länge zog („sphagettifizierte“), bis es „Big Bang“ machte und die zusammengeballte Lichtschwarm-Quantenfluktuations-Gruppe wieder in ihre Einzelbestandteile aus masselosen Quantenfluktuationen mit extrem wenig Energie geborgt für sehr lange Zeit (Photonen) zerrissen wurde.

Ich merke schon wie die Geier über mir kreisen, aber wie sonst als durch phantasievolle Spekulation kann man hier im wahrsten Sinne des Wortes Licht ins Dunkle bringen (wo doch das Wissen zum Zeitpunkt t=0 begrenzt ist)?

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Urknall als Quantenfluktuation? 04 Jan 2019 21:48 #46669

Hallo UN,
du verwendest eine Terminologie, die zumindest der theoretischen Physik entlehnt ist. Aber für mich ist das doch eher ein sehr bildhafter Mythos. Was genau unterscheidet dein Bild von der Urschildkröte, die alles trägt oder die Emanation eines Haares des träumenden Vishnus oder auch dessen Arbeitsteilung mit Brahma?

Vielleicht habe ich aber auch nicht verstanden, wo sie den alten Bildern weniger Staunen der Menschen abverlangt als eine Schöpfungsgeschichte mit nachvollziehbaren und überprüfbaren Grundsätzen der physikalischen Denkweise.


Folgende Benutzer bedankten sich: Brooder

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Urknall als Quantenfluktuation? 04 Jan 2019 22:59 #46672

Moderatorenhinweis:

Dieses Thema würde eigentlich eine physikalische Beschreibungsweise verdienen, keine mythologische, die sich lediglich mit Begriffen aus dem Fachbereich Physik schmückt.

Wenn ihr diese Kurve hinbekommt, ist gut, wenn nicht, wird der Faden geschlossen.
Thomas

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Urknall als Quantenfluktuation? 04 Jan 2019 23:44 #46675

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Ja stimmt, eine physikalische Beschreibungsweise ist in Bearbeitung und wird nachgeliefert, please hold the line…

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Urknall als Quantenfluktuation? 05 Jan 2019 10:50 #46682

Thomas schrieb: Moderatorenhinweis:
Dieses Thema würde eigentlich eine physikalische Beschreibungsweise verdienen, keine mythologische, die sich lediglich mit Begriffen aus dem Fachbereich Physik schmückt.
Thomas


Das Problem mit mythologischen / "esoterischen" Betrachtungsweisen ist, dass deren Adjektiv extrem zeitkontext-sensitiv / von aktueller gesellschaftlicher Konditionierung abhängig ist.
Denn eigentlich klingt doch auch "Dunkle Materie" / "Dunkle Energie" etc. trotz aller Erklärungs- und Findungsprozesse irgendwie ziemlich esoterisch, oder?

So, how about this?
www.quantamagazine.org/how-space-and-tim...cting-code-20190103/

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Urknall als Quantenfluktuation? 05 Jan 2019 11:18 #46684

MrQbit schrieb

Denn eigentlich klingt doch auch "Dunkle Materie" / "Dunkle Energie" etc. trotz aller Erklärungs- und Findungsprozesse irgendwie ziemlich esoterisch,
oder?


Hallo Qbit, ich denke, dass wir hier meinungsmäßig nicht so weit auseinanderliegen. DE und DM "leiden" sicher auch daran, dass ihnen eigentlich die empirische oder experimentelle Falsifikationsfähigkeit fehlt. Wobei das so klingt, als wäre das etwas, was einfach noch nicht gemacht ist. Ich hatte wohl auch schon in diesem Faden meine Position hierzu geäußert. Ich halte es weiter für möglich, dass wir hierzu unser Bild noch komplett ändern können. Zu Ihren Gunsten können DE und DM aber anführen, dass sie durchaus recht gut gefittet werden und mathematisch sieht das dann ziemlich überzeugend aus. Aber wir wissen ja, dass man mit bloß mathematischen Nachweisen ein wenig vorsichtig sein muss.
Gaßner hatte bereits in einem etwas älteren Video kurz angerissen, dass es Zweifel gibt, dass die Chandrasekhar-Grenze für weiße Zwerge gilt. Nun sind diese wohl für sehr weit entfernte kosmische Bereiche inzwischen wohl so etwas wie Standardkerzen. Sind diese in den Dimensionen auch nur wenig größer, dann haben wir möglicherweise ein Problem mit dem Alter des Universums. Kann sein, oder eben nicht.
Allerdings erscheint mir bei DE und DM die Möglichkeit des freien Assoziierens doch um einiges eingeschränkter als bei der Theorie des UN zur Entstehung des Universums.


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Urknall als Quantenfluktuation? 06 Jan 2019 12:08 #46726

D.Rajic schrieb: DE und DM "leiden" sicher auch daran, dass ihnen eigentlich die empirische oder experimentelle Falsifikationsfähigkeit fehlt.


Das sehe ich nicht so. Bei DM sucht man ja mit verschiedenen Methoden nach den in Frage kommenden Teilchen. Auch in den Simulationen muss sich ein stimmiges Bild ergeben. Es müssen ja nicht nur die Rotationskurven der verschiedenen Galaxien erklärt werden, sondern auch das Verhalten heißer Gase, die Bewegungen der Galaxien, die Verteilungen von Galaxien und Zwerggalaxien, usw. Gibt es eine mögliche Verteilung der DM-Teilchen, mit der sich das alles simulieren lässt? Wenn ja, wie müssten die DM-Teilchen beschaffen sein, dass sich genau diese Verteilung ergibt? Wenn man das wiederum weiß, dann wüsste man, wonach man suchen müsste.

Bei DE haben wir noch keine Ahnung über den genauen Mechanismus, daher kommt für mich eine Aussage über eine Falsifizierbarkeit zu früh.

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Urknall als Quantenfluktuation? 06 Jan 2019 13:33 #46730

ClausS schrieb

Das sehe ich nicht so. Bei DM sucht man ja mit verschiedenen Methoden nach den in Frage kommenden Teilchen. Auch in den Simulationen muss sich ein stimmiges Bild ergeben. Es müssen ja nicht nur die Rotationskurven der verschiedenen Galaxien erklärt werden, sondern auch das Verhalten heißer Gase, die Bewegungen der Galaxien, die Verteilungen von Galaxien und Zwerggalaxien, usw. Gibt es eine mögliche Verteilung der DM-Teilchen, mit der sich das alles simulieren lässt? Wenn ja, wie müssten die DM-Teilchen beschaffen sein, dass sich genau diese Verteilung ergibt? Wenn man das wiederum weiß, dann wüsste man, wonach man suchen müsste


Hallo ClausS, für meinen Geschmack eine etwas zu lange Aneinanderreihung von konditionalen Abfolgen. Ich denke, du bleibst hier letztlich immer noch in der nachfittenden Mathematik. Kann ja alles sein, gab ja auch schon Beispiele, wo das gepasst hat, aber hier ist eben bisher hängen im Schacht. Deine Reihenfolge erscheint mir auch so in sich noch nicht schlüssig. Wie kann ich mir Gedanken über die Verteilung von DM-Teilchen machen, wenn ich die Beschaffenheit der DM-Teilchen - meinetwegen Masse - nicht kenne? Müsste das nicht zu einer beliebigen Anzahl von Möglichkeiten führen?
Ich beziehe mich mal auf den Post von Lulu #46450. Im Sinne von sunk cost aversion hat die DM natürlich gute Aussichten noch lange zu bestehen. Wenn ich ein Teilchen bisher nicht gefunden habe, dann hat das ja zwei mögliche Gründe:

Ich habe es bisher nicht gefunden, aber ich könnte es noch finden. Wie lange das dauert? - Man wird sehen und was es kostet, ist dann nachrangig. Das hat auf seiner Seite, dass ich "nicht" eben nicht nachweisen kann und der Untersuchungszeitraum ad libitum ausgeweitet werden kann.

Ich habe es nicht gefunden, weil es das nicht gibt und wir auf dem Holzweg durchs Universum (Zitat Unzickers Buch) unterwegs sind. Oder einfach nicht sinnvoll ist weiter danach zu suchen. Da wird sich die Psychologie der Forschenden und Verantwortlichen winden. Es kann doch nicht sein, dass ich zugeben muss einen zweistelligen Milliarden-Betrag versenkt zu haben. Dann bin ich doch lieber der Meinung, dass wir noch mehr Geld in die Hand nehmen sollten. Dann wird dann dieses Teilchen doch noch gefunden.

Das kann sogar das Ergebnis sein. Bis dahin hat aber DM doch die allermeisten Alternativen platt gewalzt. Gibt ja auch keine Forschungsgelder dafür.


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Urknall als Quantenfluktuation? 06 Jan 2019 14:31 #46731

D.Rajic schrieb: Wie kann ich mir Gedanken über die Verteilung von DM-Teilchen machen, wenn ich die Beschaffenheit der DM-Teilchen - meinetwegen Masse - nicht kenne? Müsste das nicht zu einer beliebigen Anzahl von Möglichkeiten führen?


Beispielsweise könnte man jede Galaxie betrachten, bei der man die Verteilung der sichtbaren Materie und die jeweiligen Rotationsgeschwindigkeiten messen kann. Dann könnte man für jede dieser Galaxien die Masse-Verteilung der DM im Verhältnis zum Abstand vom Kern berechnen.

Diese Ergebnisse könnte man wiederum Simulationen zugrunde legen. Für jede Galaxie könnte man verschiedenste DM-Teilchen (Masse, Wechselwirkungen, ...) simulieren und schauen, für welche eine entsprechende Massenverteilung herauskommen kann. Dann könnte man sehen, welche Teilcheneigenschaften möglich sind und ob sich für verschiedene Arten von Galaxien ein konsistentes Bild bietet.

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Urknall als Quantenfluktuation? 06 Jan 2019 17:24 #46735

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Teil 1: Wie es eine Quantenfluktuation geschafft hat, nicht gleich wieder zu verschwinden, sondern ein Universum zu erschaffen.
Eine zufällige Zusammenballung/ Gruppierung/ Überschneidung der Aufenthaltswahrscheinlichkeiten von nahezu unendlich vielen masselosen Quantenfluktuationen mit derselben Eigenschaft (extrem wenig Energie geborgt für sehr lange Zeit) könnte möglicherweise auch eine Schwarm-Quantenfluktuations-Gruppe mit der Eigenschaft extrem viel Energie für sehr lange Zeit bilden.

Teil 2 (Fortsetzung)
…aber das Universum (Mikrokosmos/ Planck-Welt) war zum Zeitpunkt t=0 bei Planckdichte noch sehr klein ca. 10-35 m, ungefähr einen Faktor von etwa 10 hoch 20 kleiner als der Durchmesser eines Protons (der Durchmesser eines freien Protons beträgt etwa 1,7 • 10−15 m) und nun da „etwas“ entstanden war, rief die zufällig entstandene Lichtenergie-Quantenfluktuations-Gruppe „Weg da von meinem Sitzplatz“ zur Raumzeit und verdrängte die Raumzeit (Dunkle Energie) zu allen Seiten.
Um unsere Lichtenergie-Quantenfluktuations-Gruppe hatte sich also ringsum ein Mantel aus Dunkler Energie (Raumzeit) gelegt und dieser Mantel aus gekrümmter Raumzeit begann nun weiter zu expandieren und wurde somit zum Tunnel (schwarzes Loch), der die gerade zufällig entstandene Lichtschwarm-Quantenfluktuations-Gruppe immer weiter in die Länge zog („spaghettifizierte“), bis es „Big Bang“ machte und die zusammengeballte Lichtschwarm-Quantenfluktuations-Gruppe wieder in ihre Einzelbestandteile aus masselosen Quantenfluktuationen mit extrem wenig Energie geborgt für sehr lange Zeit (Photonen) zerrissen wurde. Dabei wurde sehr viel Energie freigesetzt (aus der zuvor stattgefunden räumlich-zeitlichen Quantenfluktuations-Dilatation), die den Übergang vom Mikrokosmos (Planck-Welt) zum Makrokosmos ermöglichte und stabilisierte.

Teil 3: Physikalische Beschreibungsweise
Auf Distanzen der Größenordnung der Planck-Länge (ca. 10-35 m) müsste die Physik mit Hilfe einer Quantentheorie der Gravitation beschrieben werden, die bisher nur in Ansätzen existiert. Tatsächlich ist die Quantengravitation eine derzeit noch in der Entwicklung befindliche Theorie, welche die Quantenphysik und die allgemeine Relativitätstheorie, also die beiden großen physikalischen Theorien des 20. Jahrhunderts, vereinigen soll.

Von 0 sec bis 5,391 • 10−44 sec:
Raum und Zeit schwanken chaotisch und es gibt es keine Möglichkeit zwischen Ursache und Wirkung zu unterscheiden.

Mikrokosmos (Planck-Welt) ab 5,391 • 10−44 sec:
Die Planck-Welt markiert eine Grenze für die Anwendbarkeit der bekannten Gesetze der Physik [ein Urknall wird für die Entstehung der Planck-Welt nicht benötigt].
Die Grenzen, unterhalb der die physikalischen Gesetze ihre Gültigkeit verlieren, sind die die Planck-Einheiten.

Planck-Länge: 1,616 • 10−35 m
Planck-Zeit: 5,391 • 10−44 s
Planck-Masse: 2,176 • 10−8 kg
Planck-Volumen: 4,222 • 10−105 m3
Planck-Energie: 1,956 • 10 hoch 9 J = 1,2209 • 10 hoch 28 eV= 543,4 kWh
Planck-Dichte: 5,155 • 10 hoch 96 kg•m−3
Planck-Temperatur: 1,417 • 10 hoch 32 K

Die Planck-Einheiten werden direkt als Produkte und Quotienten der fundamentalen Naturkonstanten berechnet.

Der „Urknall/ Big Bang“ könnte also erst im Mikrokosmos (Planck-Welt) stattgefunden haben zu dem Zeitpunkt, als eine zufällig entstandene Schwarm-Quantenfluktuations-Gruppe in einem sie ringsum umgebenen expandierenden Raum-Zeit-Tunnel soweit räumlich und zeitlich in die Länge gezogen wurde, bis die zufällig entstandene Schwarm-Quantenfluktuations-Gruppe wieder in ihre Einzelbestandteile aus masselosen Quantenfluktuationen mit extrem wenig Energie geborgt für sehr lange Zeit (Photonen) zerrissen wurde. Dabei wurde sehr viel Energie (aus der zuvor stattgefunden räumlich-zeitlichen Quantenfluktuations-Dilatation) freigesetzt, die den Übergang vom Mikrokosmos (Planck-Welt) zum Makrokosmos ermöglichte und stabilisierte.

Wer möchte darf auf das UN Avatar Bild links schauen.
Schwarz außen dargestellt ist die Dunkler Energie (bitte dreidimensional als ringsum umgebenen expandierenden Raum-Zeit-Tunnel vorstellen).
Weiß in der Mitte ist die in die Länge gezogene, „spaghettifizierte“ Lichtenergie (Schwarm-Quantenfluktuations-Gruppe) dargestellt, die an ihrem Ende in ihre Einzelbestandteile aus masselosen Quantenfluktuationen mit extrem wenig Energie geborgt für sehr lange Zeit (Photonen) zerrissen wird unter Entstehung von rosa, lila-blauen Lichtvektoren.

Und zu guter Letzt mein Vorschlag zur Quantengravitationsgleichung:

E total [E1 (light energy)/ E0 (dark energy)]*=
m total [m1 (mass)/ m0 (negative mass)] X c squared total [c1 (velocity of light energy)/ c0 (velocity of dark energy)]

* E1 (Light Energy) >E0 (Dark Energy)
**Velocity= Speed With A Direction

Light Energy > In Between Transient Unstable Mixed Energy Status (Our Universe: Mass, Space, Time) > Dark Energy

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Urknall als Quantenfluktuation? 06 Jan 2019 18:36 #46738

UN schrieb: Um unsere Lichtenergie-Quantenfluktuations-Gruppe hatte sich also ringsum ein Mantel aus Dunkler Energie (Raumzeit) gelegt und dieser Mantel aus gekrümmter Raumzeit begann nun weiter zu expandieren und wurde somit zum Tunnel (schwarzes Loch), der die gerade zufällig entstandene Lichtschwarm-Quantenfluktuations-Gruppe immer weiter in die Länge zog („spaghettifizierte“), bis es „Big Bang“ machte und die zusammengeballte Lichtschwarm-Quantenfluktuations-Gruppe wieder in ihre Einzelbestandteile aus masselosen Quantenfluktuationen mit extrem wenig Energie geborgt für sehr lange Zeit (Photonen) zerrissen wurde.


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Urknall als Quantenfluktuation? 08 Jan 2019 15:13 #46814

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Hallo ClausS,

dieses Thema beschäftigt mich schon sehr lange und während der Lektüre populärwissenschaftlicher Abhandlungen unzähliger auch namhafter Autoren, wie z.B. R.Feynman und S.Hawking, hat sich inzwischen ein "Bild" ergeben, das sich aus all diesen einzelnen Informationen und Vorstellungen der Autoren ergeben hat. Dieses Bild möchte ich kurz skizieren und gern deine Meinung dazu lesen. Ich möchte betonen, dass es sich dabei Nicht um mein individuelles Weltbild handelt, sondern allenfalls um meine Sicht auf die in den Büchern und, neuerdings, Videos aus UWudL dargestellten Zusammenhänge handelt. Auch die vom Standardmodell abweichenden Vorstellungen gründen sich auf Aussagen von Fachleuten, die ich auch zitieren kann. Es ergibt sich folgendes "Bild":

Raum und Zeit ist das was wir empfinden, wenn sich der Impuls und die Wirkung im Bereich der Planckskala periodisch verändern. Diese periodische
Veränderung erscheint in Form einer Welle mit besonderen geometrischen Eigenschaften. Sie ist eine Welle, die alle möglichen Raumzeiten beinhaltet.
Etwas genauer: Man könnte sich Raum und Zeit in einem zunächst flachen Koordinatensystem vorstellen und eine darin eingezeichnete Welle mit
festgelegtem Radius um die Zeitachse rotieren lassen. Dabei entstehen aneinandergereihte Kugeloberflächen. Man könnte auch sagen, die dabei in
Zeitrichtung entstehende Welle schließt nicht nur alle Wege ein, die in reell empfundener Zeit durchlaufen werden, sondern auch alle Wege in
sogenannter "imaginärer Zeit"(S.Hawking).

Die Proportionalität von Geschwindigkeit, Impuls und Energie zueinander spiegelt sich in der Geometrie der Kugel.

Geschwindigkeit V ist proportional zum Durchmesser d der Kugel
Impuls p ist proportional zum Umfang C der Kugel
Energie E ist proportional zur Oberfläche A der Kugel

Das Verhältnis von Geschwindigkeit, Impuls und Energie zueinander läßt sich auch so ausdrücken:

V=1/ e hoch(ln Pi/2) p=e hoch(ln Pi/2) E=1

Die Geschwindigkeit beinhaltet Raum und Zeit also Raumzeit, die bei der periodischen Veränderung von Impuls und Wirkung (eine einzelne Kugeloberfläche) als flacher Raum und als Zeitpfeil, bei makroskopischer Betrachtung, empfunden werden können, wobei sich der flache Raum bei "genauem Hinsehen", also
im quantenphysikalischen Bereich, als eine Art Pixelfläche offenbart und ein einzelner Pixel die Größe einer Planckfläche nicht überschreitet.
In einem solchen Geometrie-Pixel in Form von Kugeloberflächen mit festgelegtem Durchmesser, entsprechendem
Umfang und entsprechender Oberfläche, wäre die Raumzeit in der Geschwindigkeit (hier mit ihrem Maximalwert,
der Lichtgeschwindigkeit) enthalten. In meiner Betrachtung ergibt sich die Energie aus der Anzahl mehrerer Kugeloberflächen (Wirkung mal Frequenz).
Betrachte ich jedoch eine einzige Kugeloberfläche, so entspricht die Kugeloberfläche einer Wirkung und ergibt sich aus dem Produkt von Planck-Länge
und Planck-Impuls oder aus dem Produkt von Planck-Energie und Planck-Zeit zu dem Wert des reduzierten Planckschen Wirkungsquantums "h quer". Der Durchmesser der Kugel entspricht der Wellenlänge Lambda.
Für die Raumzeit gelten also auch die Gleichungen: E=hf, E=h quer mal Kreisfrequenz, p=h/Wellenlänge, E hoch 2= (pc) hoch 2 plus (Masse mal c hoch 2) hoch 2
Wäre es möglich, von dieser geometrischen Vorstellung abgeleitet, auch die rechte Seite der Einsteinschen Feldgleichungen, also Impuls und Energie geometrisch zu formulieren, da die oben angegebenen Gleichungen in dieser Geometrie enthalten sind?

Eine unglaubliche, aber sehr ästhetische Konsequenz aus diesem rein mathematischen "Bewegungsablauf" wäre, dass das Universum,
und jetzt komme ich zu meiner persönlichen Einschätzung, in jedem Moment, nämlich dort wo Impuls und Wirkung den Nullpunkt durchlaufen,
in unendlich vielen solcher schwarzen Löcher vergeht, um sogleich in unendlich vielen sogenannten Weißen Löchern wieder zu entstehen.
Innerhalb der Planckskala würde so das Universum in einem ständigen Prozess unendlich vieler fortlaufender Kugelwellen (wie Perlenketten in alle möglichen Raumrichtungen) entstehen und wieder vergehen, und wir würden diesen Prozess in unserer makroskopischen Welt und unserer Sicht darauf, mit Hilfe von getrennt räumlichen und zeitlichen Vorstellungen, nicht wahrnehmen, weil wir damit lediglich einen Mittelwert (oder eher die Maximalwerte?) von Impuls
und Wirkung dieser sich unterscheidenden Phasenverläufe als flache Raumzeit registrieren könnten. Während der Expansionsphase und der Kontraktionsphase des Pulses innerhalb einer Planck-Zeit, liegen die Werte für Impuls und Wirkung unterhalb dieser Maximalwerte.

Impuls und Energie sind physikalische Größen, die sich ergeben, wenn ich Kraft unter dem Aspekt dieser empfundenen Zeit (mal Zeit) und Kraft unter dem
Aspekt dieses empfundenen Raumes(mal Weg) oder Wirkung pro Weg und Wirkung pro Zeit betrachte. Die Kraft wird innerhalb der Planckskala nur "geliehen", d.h. sie wird innerhalb eines vollständigen
Phasendurchganges auch vollständig wieder zurückgegeben. Was übrig bleibt, ist die Geometrie eines Prozesses, der in reeller und imaginärer Zeit
abläuft. Die Gesamtenergie des Universums ist also, wie Hawking sagt, exakt gleich Null.

Die Geschwindigkeit, als Träger der Raumzeit, ist in ihrem Maximalwert, der Lichtgeschwindigkeit, vermutlich noch viel grundlegender als wir annehmen,
weil der von uns makroskopisch empfundene Raum mit(!) dieser Geschwindigkeit erst entsteht. Der Raum entsteht erst mit diesem dynamischen
Vorgang. Alles was sich mit Lichtgeschwindigkeit in unseren (mehr oder weniger ruhenden) Inertialsystemen bewegt (also Bosonen), wäre damit für uns auch
"raumbildend". Bosonen und Fermionen bewegen sich also nicht durch den Raum sondern MIT dem Raum der eine Erscheinung unserer makroskopischen
Betrachtungsweise auf die Summe dieser dynamischen Vorgänge im Bereich der Planckskala darstellt. Die Vorstellung eines leeren Raumes ist somit auf der Ebene der Planckskala nur ein Nebenprodukt der Impuls- und Wirkungsfluktuationen das bei makroskopischer Betrachtung in Erscheinung tritt.

Abschließend möchte ich noch darauf hinweisen, dass die Messergebnisse aus den Beobachtungen von Supernovae der Klasse 1a, die einen
Urknall nach den Vorstellungen des Standardmodells bestätigen, hier nicht angezweifelt werden und die oben beschriebenen Zusammenhänge
auch gerade darauf aufbauen.


VG

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Urknall als Quantenfluktuation? 24 Jan 2019 17:56 #47633

Ich entschuldige mich für die Länge meines Ergusses, aber es hat sich seit Jahren aufgestaut mangels fehlendem Austausch mit Wissenschaftsinteressierten, ich gelobe Besserung jetzt wo der Druck weg ist :)

Und ja ich weiß, ich hau hier grade voll dazwischen mit meinem neuen Ansatz.


Ich mag die Vorstellung, dass die Quantenmechanik eine stabile unveränderbare immer da gewesene und ewig bestehende Verbindung zwischen Diesseits und Jenseits sei, grade zu anbetungswürdig. Aber das ist meine religiöse Hirnzelle die hier in Verzückung gerät, die einsam gegen den Strom schwimmt.

Meine Zweifel an der bisherigen Darstellung des Urknalls durch eine Quantenfluktuation sind die folgenden:

Erstmal festhalten:
Quantenfluktuationen unterliegen Wahrscheinlichkeiten und bestehen für Zeitspannen abhängig von ihrer Energie, Quantenfluktuationen können überall im Raum passieren, daher würde gelten um so mehr Raum um so mehr Quantenfluktuationen sind möglich.

Angenommen der Raum in dem es zum Urknall kam war und ist unendlich groß, dann wäre das Potenzial für einen Urknall nach dem momentanen Verständnis größer Null und damit unabdingbar (können ja drüber diskutieren also nehme ich an es ist wahr), aber die Wahrscheinlichkeit für n Urknalls (Urknalle, Urgeknalle) ist bei unendlichem Raum immer noch größer Null und das ganz unabhäng davon wieviel Zeit zur Verfügung steht also ebenfalls unabdingbar zu jederzeit. Es könnte natürlich sein das unser junges Universum soweit entfernt von all den anderen im unendlichen Raum befindlichen Universen ist, dass diese einfach keine Informationen bisher an unseren Standpunkt übermittelten. Aber es wird abstruse ein wenig wie die Schlussszene von MIB.

Angenommen der Raum in dem es zum Urknall kam war ein Punkt, dann wäre ein kleinerer Urknall sehr viel wahrscheinlicher als ein großer, und dieser Miniatururknall würde die Zeitrechnung starten, womit dann keine Unendlichkeit mehr in der Berechnung der Wahrscheinlichkeit vorkommen würde, was den großen Knall doch sehr dich an die Null rücken würde. Natürlich könnte es sein das es mit einem Punkt startete; ein Urknall den nächsten verursachte bis die Energie ausreichte unseren Urknall auszulösen, welcher genügend Energie hatte um diesen Zyklus zu durchbrechen, also ein pulsierendes Universum was den Absprung zum ewig expandierenden geschafft hat. Aber zum Einen müsste man doch annehmen das die Energie Menge bei jedem Puls abnimmt und nicht zunimmt und zum Anderen sollten sich doch inzwischen Belege für ein solches Verhalten aufgetan haben grade im Bezug auf die Hintergrundstrahlung. Ein Rettungsanker wäre die Überlichtgeschwindigkeit im Bezug auf die frühe Ausdehnung, Aber man kann auch mit einer Wasserwaage auf dem Schoß um den Globus fliegen und feststellen die Erde ist Flach... Wenn Mathematiker merken, dass man ihrem Punkt nicht traut, dann überzeugen Dimensionen doch ich denke die Argumentation dieses Gedankenspiels greift auch bei überschüssigen und daher weg gefalteten Raumdimensionen.

Angenommen der Raum in dem es zum Urknall kam war endlos (nicht unendlich) also in sich geschlossen wie ein Möbiusband, die vielleicht interessanteste Variante. Begrenzter Raum also endliches Fluktuationspotenzial bei erstmal unendlicher Zeit. Auch hier würde gelten das kleinere Urknalle wahrscheinlicher wären als ein Großer , aber dank des in sich geschlossenen Raumes würde alles schön bei einander gehalten werden und dieses System könnte warten den die maximale Entropie ist erreichbar, d.h. Auf eine Zeitlosigkeit würde nach einem Miniatururknall Zeit einsetzen aber sobald die maximale Entropie erreicht wurde gäbe es keine messbare Zeit mehr. Dadurch würde wieder Unendlichkeit in die Wahrscheinlichkeitsrechnung eingesetzt werden können. Der größte Vorteil wäre aber, dass dieser Raum durch eine Quantenfluktuation selbst einen Symmetriebruch erzeugt. Woher die Energie aus der Quantenfluktuation kommt? Nehmen wir mal an ein Teilchen Antiteilchen Paar entstehen in einem solchen Gebilde was nicht viel größer ist als das Paar selbst, diese Teile haben normalerweise einen Kontaktpunkt miteinander hier aber „berühren“ sich das Pärchen an zwei Seiten statt nur an einer da fällt die Entscheidung schwer zerstrahlt man mit dem Linken oder dem Rechten. Aber würde dieses dann nicht ewiglich bestehen? Wäre der Raum Größer sodass sich Energie anstauen könnte bis der Raum „übersättigt“ ist und „platzt“ sollte man doch ein Ausbreitungsmuster erwarten das nicht dem uns Erkennbarem entspricht.

Angenommen der Raum in dem es zum Urknall kam war endlich groß und begrenzt, auch hier würde gelten die Entropie eines Miniatururknalls würde enden, also wiederkehrende Unendlichkeit der Zeit für die Wahrscheinlichkeit. Ein Miniatururknall würde den begrenzten Raum mit Energie anreichern, er hätte eine Temperatur welche weitere Symmetriebrüche begünstigen würde, was die Temperatur und Dichte weiter steigen ließe vielleicht so weit, dass die wie auch immer geartete Begrenzung explosionsartig überwunden wurde. Natürlich bleib da die Frage welcher Natur eine solche Begrenzung haben müsste um die Energiemenge die der Urknall freisetzte zusammen zuhalten.

Also die reine Möglichkeit des Urknalls aus einer Quantenfluktuation bringt uns meines bisherigen Wissensstandes nicht weiter, als das eine Möglichkeit nicht ausgeschlossen wurde bis sie widerlegt wird.

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Urknall als Quantenfluktuation? 11 Feb 2019 20:18 #48700

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Können Quantenfluktuationen (Vakuumfluktuationen/ Nullpunktsfluktuationen) experimentell gemessen/ direkt nachgewiesen werden?
Was ist hier der aktuelle Stand der Forschung/ Lehrmeinung?

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Urknall als Quantenfluktuation? 12 Feb 2019 06:39 #48707

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UN schrieb: Können Quantenfluktuationen (Vakuumfluktuationen/ Nullpunktsfluktuationen) experimentell gemessen/ direkt nachgewiesen werden?
Was ist hier der aktuelle Stand der Forschung/ Lehrmeinung?

Quantenfluktuation sind reine Modelle, die sich angeblich aus den Formeln der Quantenfeldtheorie von Werner Heisenberg und Wolfgang Pauli ergeben. Jahrzehntelang hat man auch den Casimireffekt als Beweis der Quantenfluktuation gesehen, doch dies sind tatsächlich Effekte der Van-der-Waals-Wechselwirkung. ...
Allerdings :

Physiker an der Universität Konstanz haben nach eigener Aussage Vakuumfluktuationen direkt nachgewiesen. Mit einem sehr kurzen Laserpuls im Bereich einer Femtosekunde wurden Effekte gemessen, die sich angeblich nur mithilfe von Vakuumfluktuationen erklären lassen. Leitenstorfer und Kollegen kommen zu dem Schluss, dass die beobachteten Effekte von virtuellen Photonen ausgelöst wurden. Mit diesem Artikel setzt sich der Mathematiker Arnold Neumaier in seinem populärwissenschaftlichen Forumsbeitrag kritisch auseinander. Er betont, dass die Verwendung von Vakuumerwartungswerten in der verwendeten quantenmechanischen Formel kein Anhaltspunkt für Vakuumfluktuationen ist, da diese Erwartungswerte in allen Berechnungen auftreten werden, solange sie in einer störungstheoretischen Einstellung durchgeführt werden. In nicht störenden Gitterfeldtheoretischen Studien hat niemand die geringste Spur von Vakuumfluktuationen gesehen.

In der englischen WIKI wird als Schlussfolgerung folgendes Statement abgegeben:

1. Die Fluktuationen sind ein Ausdruck der angeborenen (grundsätzlichen) Unsicherheit auf der Quantenebene
2. Fluktuationen der Felder in jedem Element der Raumzeit unseres Universums könnten durch mesoskopische Quantenverschränkung im gesamten Universum kohärent sein.
3. Ein fundamentales Teilchen, das aus seinem Quantenfeld entsteht, ist immer dieser Realität unausweichlich unterworfen und kann daher durch eine zugehörige Wellenfunktion beschrieben werden.


MfG
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Urknall als Quantenfluktuation? 02 Mär 2019 15:44 #49234

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„In nicht störenden Gitterfeldtheoretischen Studien hat niemand die geringste Spur von Vakuumfluktuationen gesehen.“

Das wundert mich ehrlich gesagt nicht.

Kann man überhaupt Quantenfluktuationen/ Nullpunktsfluktuationen, wie sie zum Zeitpunkt t=0 ohne allgegenwärtiges Higgsfeld stattgefunden haben sollen, heute noch unter den geänderten physikalischen Gegebenheiten zum Zeitpunkt t=13,82 Mrd. Jahre mit einem existierenden allgegenwärtigen Higgsfeld nachweisen oder sind die Ur-Quantenfluktuationen/ Ur-Nullpunktsfluktuationen nur möglich gewesen, da zum Zeitpunkt t=0 (vor dem Urknall) noch kein allgegenwärtiges Higgsfeld existiert hat?

Einen physikalischer Versuchsaufbau mit Elimination des allgegenwärtigen Higgsfeld stelle ich mir schwierig vor oder weiß hier jemand, wie man einen Zustand ohne Higgsfeld präparieren/ simulieren könnte?

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