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THEMA: Quantenmechanik

Quantenmechanik 25 Aug 2019 01:03 #56118

In einer Folge „Von Aristoteles zur Stringtheorie“ erläutert Joseph Gaßner, dass in der mikroskopischen Welt der Quantenphysik, Teilchen nicht der klassichen Physik, wie dem Energieerhaltungssatz folgen müssen. Könnte es demnach nicht in der Quantenphysik Teilchen geben, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen (ohne dass wir das in der makroskopischen Welt merken)?

Lg

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Quantenmechanik 25 Aug 2019 01:15 #56120

Just a simple man schrieb:

Wie viele Threads mit dem Titel "Quantenmechanik" hast du denn insgesamt vor hier aufmachen?

,

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Quantenmechanik 25 Aug 2019 10:13 #56133

Just a simple man schrieb: In einer Folge „Von Aristoteles zur Stringtheorie“ erläutert Joseph Gaßner, dass in der mikroskopischen Welt der Quantenphysik, Teilchen nicht der klassichen Physik, wie dem Energieerhaltungssatz folgen müssen. Könnte es demnach nicht in der Quantenphysik Teilchen geben, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen (ohne dass wir das in der makroskopischen Welt merken)?


Alles, was wir nicht messen können und nicht merken, ist reine Spekulation. Bislang gibt es keinerlei Evidenz für die Existenz von Tachyonen.

PS: Wie Yukterez schon geschrieben hat, kannst Du gerne neue Fragen in einen alten Thread von dir reinstellen.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

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Quantenmechanik 26 Aug 2019 12:42 #56235

Ok danke ich weis noch nicht richtig wie das hier alles funktioniert.

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Quantenmechanik 26 Aug 2019 15:38 #56243

Hi Just a simple Man,

du schriebst:
Könnte es demnach nicht in der Quantenphysik Teilchen geben, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen (ohne dass wir das in der makroskopischen Welt merken)?


Das hatte ich mich auch schon gefragt aber ich glaube das geht net. Bei der Lichtgeschwindigkeit kontrahiert der Raum auf
0 und die Zeit bleibt stehen. Aus Sicht eines Photons vergeht keine Zeit weil zugleich die Länge des Raumes in seiner Bewegungsrichtung
auf 0 geschrumpft ist. Aus seiner Sicht brauch es keine Zeit um räumlich von A nach B zu kommen weil es zugleich (zeitlich/räumlich) schon da ist.
Längenkontraktion und Zeitdilatation (plus relativistischer Massenzunahme) treten ja immer gemeinsam auf da Raum und Zeit eine Einheit sind.
Die Lichtgeschwindigkeit ist die Barriere der Raumzeit.


Würde sich ein Teilchen in unserem Universum mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen dann müsste es sich ja quasi in der Zeit
rückwärts bewegen. Das heißt dann aber auch dass der Zeitpfeil sich umdrehen würde aus seiner Sicht. Auf eine Wirkung käme erst
dann die Ursache, Die zunehmende Entropie in unserem Universum würde aus seiner Sicht abnehmen (genau umgekehrt wie bei uns).
Irgendwie wie "umgestülpt". Sowas wie eine Art von Spiegeluniversum könnte ich mir vorstellen :unsure: .
Hmmm, schwer, guck mal hier:



LG

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Quantenmechanik 27 Aug 2019 16:57 #56326

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Sonni1967 schrieb: Hi Just a simple Man,

du schriebst:
Könnte es demnach nicht in der Quantenphysik Teilchen geben, die sich mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen (ohne dass wir das in der makroskopischen Welt merken)?

Das hatte ich mich auch schon gefragt aber ich glaube das geht net. Bei der Lichtgeschwindigkeit kontrahiert der Raum auf
0 und die Zeit bleibt stehen. Aus Sicht eines Photons vergeht keine Zeit weil zugleich die Länge des Raumes in seiner Bewegungsrichtung
auf 0 geschrumpft ist. Aus seiner Sicht brauch es keine Zeit um räumlich von A nach B zu kommen weil es zugleich (zeitlich/räumlich) schon da ist.
Längenkontraktion und Zeitdilatation (plus relativistischer Massenzunahme) treten ja immer gemeinsam auf da Raum und Zeit eine Einheit sind.
Die Lichtgeschwindigkeit ist die Barriere der Raumzeit.
Würde sich ein Teilchen in unserem Universum mit Überlichtgeschwindigkeit bewegen dann müsste es sich ja quasi in der Zeit
rückwärts bewegen. Das heißt dann aber auch dass der Zeitpfeil sich umdrehen würde aus seiner Sicht. Auf eine Wirkung käme erst
dann die Ursache, Die zunehmende Entropie in unserem Universum würde aus seiner Sicht abnehmen (genau umgekehrt wie bei uns).
Irgendwie wie "umgestülpt". Sowas wie eine Art von Spiegeluniversum könnte ich mir vorstellen :unsure: .
Hmmm, schwer, guck mal hier:
LG


Hi Sonni,
ich bin etwas skeptisch, was deine Antwort angeht:

Zum einen, weil die Konstanz der LG nicht eine Folge der SRT ist, sondern eine Voraussetzung; damit wird zugleich der Gültigkeitsbereich der SRT festgelegt: massebehaftete Objekte mit v < c (nicht < c). Somit wäre die SRT gar nicht zuständig.

Zum anderen weil der Ausdruck "aus Sicht eines Photons" sich auf das eigene System bezieht, also auf die Eigenwerte in seinem BS und die sind invariant. Die SRT-Effekte treten auf, wenn ein zweites BS/Beobachter hinzukommt und messen/beschreiben soll, was aus dessen Sicht im BS des Photons sich abspielt.

Und ik denk, grundsätzlich gilt auch in der QT die Energieerhaltung. An welchen Stellen und unter welchen Bedingungen sie eingeschränkt wird, müsste erstmal geklärt werden, oder?

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Quantenmechanik 27 Aug 2019 18:45 #56329

@Cosma

Wobei es eigentlich mangels Eigenzeit gar keine „Sicht eines Photons“ gibt. Das ist an dieser Stelle m.E. der eigentlich relevante Einwand, ganz unabhängig von weiteren Bezugssystemen. In denen gilt einfach immer die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit, deren Konsequenzen du ja treffend beschrieben hast.

The truth is often what we make of it; you heard what you wanted to hear, believed what you wanted to believe.
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Quantenmechanik 27 Aug 2019 21:39 #56351

Hi Cosma,

ich bin etwas skeptisch, was deine Antwort angeht:

Bin selbst auch immer skeptisch was meine Antworten angeht :lol:

Du schriebst: Zum einen, weil die Konstanz der LG nicht eine Folge der SRT ist, sondern eine Voraussetzung; damit wird zugleich der Gültigkeitsbereich der SRT festgelegt: massebehaftete Objekte mit v < c (nicht < c). Somit wäre die SRT gar nicht zuständig.

Ja, die SRT besagt dass massebehaftete Objekte nie die LG erreichen können. Luxonen (Photon) haben aber keine Ruhemasse
und bewegen sich immer (zumindest lokal) im Vakuum mit dieser Grenzgeschwindigkeit, sie können nicht schneller da die
von Einstein gesetzte Lichtmauer das verhindert.

Bei Tachyonen (falls es die gibt) welche sich mit Über-LG bewegen , wäre das umgekehrt. Sie könnten nur jenseits dieser Mauer
existieren. Sie bewegen sich immer schneller als das Licht, sie können nicht langsamer und deshalb können sie die
Grenze (die Lichtmauer) nicht unterschreiten (genauso wie Photonen sie nicht überschreiten können).
Könnte man nachweisen dass Tachyonen mit Tardyonen unterhalb der Lichtmauer wechselwirken dann hätte das
Zeitparadoxa zur folge ( wie in dem Video "das Antitelefon".).

Du schriebst: Zum anderen weil der Ausdruck "aus Sicht eines Photons" sich auf das eigene System bezieht, also auf die Eigenwerte in seinem BS und die sind invariant. Die SRT-Effekte treten auf, wenn ein zweites BS/Beobachter hinzukommt und messen/beschreiben soll, was aus dessen Sicht im BS des Photons sich abspielt.

Ja, ich schrieb aus "Sicht eines Photons" :silly: . Ich weiß aber dass ein Photon keine Ruhemasse, keine Ruheenergie hat und damit
kann man ihm auch keine Eigenzeit zuweisen oder es über ein Ruhesystem definieren. Ein Ruhesystem ist ja mit Masse verknüpft
die sich relativ zu einer anderen Masse in Ruhe befindet und in dem man dann Raum und Zeit messen kann.
Egal, trotzdem könnte man sich eine imaginäre Uhr denken die ein Photon mit sich führt und diese würde still stehen.

Sinn hingegen macht die Antwort von Robert Seiringer, Juniorprofessor der Physik in Princeton: "Für Lichtteilchen vergeht die Zeit nicht, in dem Sinne, dass eine hypothetische, sich mit einem Lichtteilchen mitbewegende Uhr stehen würde."

Ich hab schon mehrere Links und Video`s gesehen wo der Satz "aus Sicht eines Photons" fiel. Albert Einstein hat sich ja
auch vorgestellt auf einer Lichtwelle zu reiten.

es darf für das Photon überhaupt keine Zeit vergehen, wenn es von Punkt A nach Punkt B fliegt. Das entspricht auch dem Ergebnis der Gleichung der Zeitdillatation der speziellen Relativitätstheorie, wenn man als Geschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit einsetzt (oder sich zumindest im Limit daran annähert).

Wenn für das Photon keine Zeit vergeht, wie soll es sich dann von A nach B bewegen? Ohne Zeit gibt es keine Bewegung. Auch mit Lichtgeschwindigkeit bewegt man sich in 0 Sekunden um exakt 0 Millimeter. Aber Photonen schummeln. Sie brauchen für die Bewegung von A nach B nicht nur keine Zeit, es ist auch keine Entfernung mehr dazwischen. Aus Sicht des Photons, das aus unserer Sicht mit Lichtgeschwindigkeit über Millionen Lichtjahre fliegt, sind beide Orte an der gleichen Stelle. Nur so können sie ohne Zeit zu verlieren von A nach B kommen. Und auch das findet man im Limit als Ergebnis der speziellen Relativitätstheorie, wenn man als Geschwindigkeit die Lichtgeschwindigkeit nimmt.

http://scienceblogs.de/wasgeht/2015/10/06/photonen-schummeln-eine-eselsbruecke-fuer-die-relativitaetstheorie/
Ist ja nur ne Eselsbrücke...

Die Konsequenz der Tatsache, dass sich Photonen mit c bewegen, ist faszinierend: Photonen altern nicht! Der Lorentz-Faktor (siehe dazu Lorentz-Transformation) divergiert im Falle v = c: die Zeitdilatation wird daher unendlich und die Längen- oder Lorentz-Kontraktion geht gegen null! Alle Luxonen unterliegen diesem Effekt 'ewiger Jugend'. Die Kosmetikindustrie hat leider noch keine Möglichkeit gefunden, sich dies zunutze zu machen. Die Photonen leben also in einer zeitlosen Welt.


Tachyonen kommen wohl in der Quantenfeld und Stringtheorie vor (tachyonische Felder). Die werden da mit Instabilität in
Verbindung gebracht. Kapier ich aber net :woohoo:

Liebe Grüße

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Quantenmechanik 27 Aug 2019 22:15 #56355

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Hi Sonni,
das ist ein schöner Hund in dem Bild, schaut aber ein bisschen traurig, oder?

Du schreibst:
"Ja, ich schrieb aus "Sicht eines Photons" :silly: . Ich weiß aber dass ein Photon keine Ruhemasse, keine Ruheenergie hat und damit
kann man ihm auch keine Eigenzeit zuweisen oder es über ein Ruhesystem definieren. Ein Ruhesystem ist ja mit Masse verknüpft
die sich relativ zu einer anderen Masse in Ruhe befindet und in dem man dann Raum und Zeit messen kann.
Egal, trotzdem könnte man sich eine imaginäre Uhr denken die ein Photon mit sich führt und diese würde still stehen
."

Ja, da war ich selbst etwas unsauber, hat Arrakai aber glattgezogen!

Ich muss mich mit dem Thema LG und > LG nochmal intensiver befassen und deinen Link "Eselsbrücke" anschauen.

Mach dir noch einen schönen Abend.
hartelijke groetjes
Cosma

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Quantenmechanik 27 Aug 2019 22:40 #56357

Wenn unser Universum die LG als Barriere hat, bisher gibt es keinen Grund vom Gegenteil auszugehen, dann könnte alles was diese Barriere durchbricht ja vielleicht wo anders landen? Nächste Quantenebene, die das nächsthöhere Universum darstellt?

Spannende Vorstellung...

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