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THEMA: Schleifenquantengravitation

Schleifenquantengravitation 18 10. 2019 17:26 #59125

Lutz-F schrieb: Wenn unser Universum – rein theoretisch – schließlich doch noch kollabieren würde, würden dann die Raumquanten am Ende immer größer werden (falls es dann noch Massen gibt, die sich immer weiter annähern)? Also je kleiner das Universum, desto größer die Raumquanten? Kann das richtig sein? Oder übersehe ich hier etwas?

Kann eigentlich nicht richtig sein. Sollte das ein Widerspruch in der LQG sein? Wir bleiben dran an dem Thema.

Halten wir weiter Folgendes fest:

1. Es gibt einen Zusammenhang zwischen Spin/Rotation und der Grösse einer Dreieckfläche des rotierenden Tetraeders/Polyeders ( Girard's Theorem ).
mehr Spin/Rotation => mehr Dreieckfläche
2. Da der Spin/Rotation gequantelt ist, ist auch die Dreieckfläche gequantelt.
3. Da die Dreieckflächen gequantelt sind, ist auch das Volumen des Tetraeders/Polyeders gequantelt.

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Schleifenquantengravitation 19 10. 2019 21:43 #59169

Hi Lutz-F

Lutz-F schrieb: Mit anderen Worten: die Anzahl (und Dichte?) der Raumquanten innerhalb eines Raumgebietes in der Nähe eines großen Himmelkörpers nimmt zu, was wiederum den Raum stärker krümmt. Mir das Gegenteil vorzustellen, fiele mir schwerer.


Werden Raumquanten quasi angezogen?
(und Dichte?) von Raumquanten, in Bezug auf was? Man bräuchte ein Kontinuum als Hintergrund um eine Dichte zu bestimmen?

Hi Michael

Bin momentan auf dem Trichter dass Quanten und Raumquanten ein und das Selbe sind. Die Raumkrümmung stellt sich bei diesen Gedankengängen als Zone dar , welche sich ständig energetisch ausdünnen will, weil sich eine andere Zone (der eigentliche gravitativ wirksame und geschrumpfte Körper) energetisch verdichtet hat. Agonist <>Antagonist. Das Volumen eines Quants/Raumquants teilt sich auf: als Volumen der verdichteten Zone und als Volumen der gekrümmten Zone. Das Gesamtvolumen bleibt konstant (das entspräche dann wieder dem "konstanten" Quantencharakter).
Ein Aspekt der allerdings wohl nicht Bestandteil der LQG ist, da ja in der LQG: "... die Photonen gewissermaßen die Quantenstruktur der Raumzeit zu spüren bekommen." sollen. Und Photonen nicht die Quantenstruktur der Raumzeit selbst bilden sollen.
de.wikipedia.org/wiki/Schleifenquantengr...%BCfbare_Vorhersagen

vg

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Schleifenquantengravitation 21 10. 2019 00:06 #59223

Hallo seb110!
seb110 schrieb: Werden Raumquanten quasi angezogen?
(und Dichte?) von Raumquanten, in Bezug auf was? Man bräuchte ein Kontinuum als Hintergrund um eine Dichte zu bestimmen?

Basis meiner Überlegungen war folgendes:
  1. "Der Raum entsteht aus dem Wechselwirken einzelner Gravitationsquanten." (Carlo Rovelli, Die Wirklichkeit, die nicht so ist, wie sie scheint, 2016, S. 194)
  2. "Folglich muss ein «Spektrum des Volumens» existieren." (a.a.O., S. 182)
  3. "Jeder Knoten n des Graphen hat sein Volumen vn. Die Knoten sind elementare «Quanten», aus denen der Raum besteht." (a.a.O., S. 183)
  4. "Die Teilbarkeit des Raumes hat eine Untergrenze. ... Dasselbe gilt, wie wir im vorangegangenen Kapitel sahen, für das Zentrum eines Schwarzen Lochs." (a.a.O., S. 254)
Meine darauf aufbauende Vorstellung war ganz einfach – wohl zu einfach:
Je geringer der Abstand zu einer großen Masse, also je stärker die Gravitation, desto kleiner die Raumquanten. Ich fand das Bild einer Sphäre sich mit wachsender Entfernung vergrößernder Raumquanten durchaus vergleichbar mit dem allseits verwendeten Bild der durch eine große Masse verursachten Delle in einer elastischen Ebene. Ich fand auch, dass man sich das sogar gut dreidimensional vorstellen kann.

"(und Dichte?)" können wir vergessen. Ich hatte nur das Bild von kleineren, enger beieinander liegenden Raumquanten vor Augen.

Aber wenn die LQG das genaue Gegenteil aussagt, also dass die Raumquanten desto größer sind, je stärker das Gravitationsfeld ist, dann sind meine Überlegungen zu diesem Thema komplett hinfällig, weil ich von einer falschen Voraussetzung ausgegangen bin.



Danke für die Antworten!

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