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THEMA: Urknall-Hypothese -> Wo ist mein Denkfehler?

Urknall-Hypothese -> Wo ist mein Denkfehler? 24 12. 2019 22:55 #62699

Sehr geehrte Damen und Herren,

auch wenn es eigentlich schlechter Stil ist, so muß ich mich doch zu Anfang entschuldigen. Mit der Mathematik stehe ich auf Kriegsfuß.

Aber ich verstehe Grafiken sehr gut.

Im Video zur Urknall-Hypothese spricht Herr Dr. Gaßner von zwei Punkten bzgl. des Urknalls.

Zunächst ist das die Quantenfluktuation. Diese tritt beim Zeitpunkt t=0 auf, denn mit ihr beginnt die Zeit.
Dann spricht er vom Potentialverlauf und dem „mexican hat“. Ich weiß was unterkühltes Wasser ist und ich kenne den gegenteiligen Effekt, den Siedeverzug.

Wenn ich das Video halbwegs richtig verstanden habe, dann fällt die Quantenfluktuation vom „scheinbaren“ Nullpunkt in den tatsächlichen, tieferen Punkt. Damit wird die kosmische Inflation beschrieben.

Und jetzt kommt meine Frage: Ist das Universum bereits auf dem unteren Niveau angekommen? Oder könnte sich das Potential verändern, so daß der „mexican hat“ immer größer wird? Und könnte der „innere Potentialkegel“ immer steiler werden?

Denn dann könnte ich annehmen, das die innere Spitze die dunkle Materie oder besser die dunkle Gravitation ist (denn ob es sich dabei um Materie oder „reine Gravitation“ handelt, können wir ja noch nicht feststellen) wohingegen der untere, breite „Hutrand“ die dunkle Energie darstellt, auf die sich das Universum hinbewegt.

Es würde also eben nicht um Masse und Energie, sondern nur um Potentiale gehen, welche sich gleichzeitig auf das gesamte Universum auswirken. Gleichzeitig deshalb, weil diese Potentiale nicht wirklich in unserem Universum wären, sondern eine dem Universum zugrundeliegende Eigenschaft.

Ich gehe mal davon aus, daß ich hier einen Denkfehler habe. Ich wüßte nur gerne wo er liegt.

Mit freundlichen Grüßen

M. Ketteler

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Urknall-Hypothese -> Wo ist mein Denkfehler? 25 12. 2019 10:05 #62702

Grüße dich Einauge.
Da merkt man sehr in der Beschreibung deiner Gedanken wie sehr Mathematik, doch schon ein Hilfreiches Werkzeug ist.
Es ist eine schöne Philosophische Leistung die da bringst, jedoch basiert diese auf vielen missverstandenen Effekten.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

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