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Wahrscheinlichkeiten am Doppelspalt 16 01. 2020 17:49 #63960

RaBe schrieb: Kommt aber nicht. Im Zeigerformalismus beträgt die Zeigerlänge bei 50% 0.707. Und ich muss erst die Zeiger addieren und dann Quadrieren. Du quadrierst erst und addiert dann.

Ich quadriere nach der Addition, sonst hätte ich ja nicht 100% am Ende.
Und wenn erst ganz am Ende also nach der Additiion quadriert wird, dann muss spiegelbildlich auch zuallererst die Wurzel gezogen werden, bevor sich der Strahl teilt. Zwei Teilstrahlen haben dann je ²P/2=²(100%)/2=0,5=Ψ½.

Wo steht, dass die beiden Teilstrahlen eine Zeigerlänge von 0,7 hätten? Die Teilwahrscheinlichkeiten wären jedenfalls bei mir je Ψ½² = 0,5² = 25% = P½ und müßten renormiert werden. Aber ich habe noch nie eine derartige Rechnung gesehen.

Mal sehen:
P=(Ψ12
½ = ²P
zuerst die Wurzel, dann die Teilung. Und am Ende erst addieren dann quadrieren...wie ich vermutet hatte.

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Wahrscheinlichkeiten am Doppelspalt 17 01. 2020 09:28 #63982

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ra-raisch schrieb: Wo steht, dass die beiden Teilstrahlen eine Zeigerlänge von 0,7 hätten? Die Teilwahrscheinlichkeiten wären jedenfalls bei mir je Ψ½² = 0,5² = 25% = P½ und müßten renormiert werden.

Weil nicht die Zeigerlänge die Wahrscheinlichkeit angibt, sondern das Quadrat der Zeigerlänge. Der Zeiger (Länge, Phase) ist eine "Umschreibung" für die Psi-Funktion, die Länge zum Quadrat gibt die Wahrscheinlichkeit an. Deine Formel sollte also lauten: Ψ½² = 0,5 , da wir zwei gleichberechtigte Wege (Spalte) haben.

Zum Thema Formeln: Meine Vorlesung in theoretischer Physik ist 30 Jahre her. Ich glaube gerne, das die Formeln das Ergebnis richtig beschreiben. Aber ich kann und will das nicht mehr im Detail nachrechnen. Das ist auch gar nicht das Problem im Thread, sondern die Sache mit den Zeigern erhebt den Anspruch, dass die das Verhalten des Lichts auch ohne Mathe beschreiben kann, einfach nur , indem man viele kleine Pfeile aufs Papier malt. Ungenau das will ich.

Im Übrigen löst deine Lösung, das die Wahrscheinlichkeiten vorher 25% sind, das Problem auch nicht. Dann hast du an jedem Spalt 25 Photonen und am Ende wieder 100 - also auch doppelt so viele.

Gruß
Rainer

P.S. Ich habe die Bilder für meinen Betrag oben in die Dropbox gestellt und direkt im Artikel verlinkt.

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Wahrscheinlichkeiten am Doppelspalt 17 01. 2020 12:35 #63990

Sorry - die Statistische Methodenlehre kenne zwar ich gut, aber eher klassisch.
Habe momentan auch keine Zeit, mich damit zu befassen - das mit 25 % - ist long_2 ago -Habe das irgendwo gelesen und dachte bei Feynman. Das stimmt auch mit der verbalen Formulierung, also semantisch damit überein - eine Formel steht dort aber nicht.

Ich wollte gerade mein 2-d-CAD installieren, geht aber nicht. Die 3-d-Version ging problemlos, ist aber für TZ nicht geeignet.
Ich erwähne das nur, weil ich deshalb noch eine Zeit lang im Forum surfen kann.

Ich könnte zwar 1.000,- € gut gebrauchen, aber ich möchte Eure mangelnde Information nicht ausnutzen.

Meine Berufspraxis war zwar NUR Maschinenbau - aber mein Studium Metallurgie - d. h. 80% Technische und Theoretische Thermodynamik. Mein Physik-Examen habe ich bei Prof. Seemann gemacht (nicht Zeeman). Thema: Einstein - Debye.
Planck wird einfach als bekannt vorausgesetzt. Der hat noch persönlich all die tollen Leute gekannt:
Hahn - Meitner - Pauli - Schrödinger - Sommerfeld - Heisenberg - Bohr - Planck - Born - de Broglie - usw.

Wenn man bis 1972 mit so vielen Arten von Quantelung zu tun hatte, kann man schon mal was vergessen.

Merilex hat mit den ganzen Vielfachen von E-Quanten im Prinzip Recht. Man muss es aber etwas verdeutlichen.

Ein Photon habe ein Quant von 5 h aufgenommen
Dann kann man fo = 5 Hz ==> E_Photon = fo * h
setzen: Dann ist es sozusagen auf dieses Makroquant programmiert, so dass es ab dann immer
weiter mit 5 h aufgeladen wird: Man schreibt dann: E (n, fo, h) = n * Fo * h
Mit N = n * fo ist dann N = 0, 5 10 15 usw. - oder formal E_PHOTON = N * h

Dieser Vorschlag (fo) steht bei Kurt Mendelsohn: "Auf der Suche nach dem abs. Nullpunkt."
Falls man sich dafür interessiert, sollte den erst mal den
"Einstein der Thermodynamik: H. Kamerlingh Onnes, Uni Leiden" googeln!

Der Wikibeitrag zu Planck ist 10 Seiten lang und geht hauptsächlich der Frage nach , warum Planck & Co
noch viel größere Schwierigkeiten damit hatten - als Ihr, ZU KAPIEREN dass die "Natur doch Sprünge macht."
Das ist analog dazu: dass man bis 1930 gedacht hat: Ein Satz ist wahr oder falsch: TERTIUM NON DATUR:
Gödel bewies aber, dass man zwar den Eindruck haben mag, dass ein Satz wahr oder falsch ist, dass man es aber nicht
beweisen kann.
Es wundert mich dass Ihr in Chemie nicht das Periodensystem durch genommen habt. Sonst hättest Du als Argument
angeführt, dass Fermionen ja doch die Spin-Quantenzahlen s = +1/2 / -1/2 haben dürfen.
Sicher wäre das Beispiel: Darf ein Lichtquant die Energie E = 2,71828 x h aufnehmen? NEIN - zielführender gewesen.

Ich wollte ja erst nur über Photonen sprechen, um einige von den Anfängern nicht zu überfordern.
Mit der Wette wollte ich Euch ja nur dazu motivieren, Euch ernsthaft mit dem Thema zu befassen.

Mein Vorschlag wäre deshalb, Euch vor Prüfungen ein bisschen zu coachen; falls Ihr den Stoff nicht voll drauf habt.
Ihr könnt dann ja überlegen, wie viel Euch das gebracht hat. Es sollte aber nicht in Arbeit ausarten!

Es ist vollkommen ok, dass noch niemand auf das DEBYE-Modell reagiert hat. So schnell geht das ja nicht.

Melde mich Mitte nächster Woche wieder,

Ciao Rudy

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Wahrscheinlichkeiten am Doppelspalt 17 01. 2020 15:18 #64003

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Hallo Rudy

Rudy schrieb: Es wundert mich dass Ihr in Chemie nicht das Periodensystem durch genommen habt.

Ich denke, jetzt wirst du unsachlich. Ich muss mich von dir nicht beleidigen lassen. Deine ganzen off-topic Auslässe sind mir auch egal.
Zum fachlichen:

Rudy schrieb: Ein Photon habe ein Quant von 5 h aufgenommen
Dann kann man fo = 5 Hz ==> E_Photon = fo * h
setzen: Dann ist es sozusagen auf dieses Makroquant programmiert, so dass es ab dann immer
weiter mit 5 h aufgeladen wird: Man schreibt dann: E (n, fo, h) = n * Fo * h
Mit N = n * fo ist dann N = 0, 5 10 15 usw. - oder formal E_PHOTON = N * h.

Soso. Die Photenenenergie ist also gequantelt. Dazu noch in der Einheit Js. Da hat dein Professor wohl doch ein paar Augen zugedrückt.
Gruß
Rainer

.

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Wahrscheinlichkeiten am Doppelspalt 17 01. 2020 18:57 #64015

Rudy schrieb: Melde mich Mitte nächster Woche wieder


Mod-Hinweis:

Ich habe Dich bereits darauf hingewiesen, dass Deine Privattheorien hier nicht in den Thread passen.

Ausserdem sollte allseits bekannt sein, dass die alternative Abteilung geschlossen wurde.

Auch Dein Respekt gegenüber anderen Forenteilnehmern lässt zu wünschen übrig.

Bitte halte Dich an die Forenregeln, Rudy.

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Wahrscheinlichkeiten am Doppelspalt 17 01. 2020 18:58 #64016

Hallo Rudy,

1) Deine Antwort steht im falschen Thread.
2) Das die Energieaufname und abgabe eines Quantensystems in diskreten Portionen erfolgt zieht hier niemand in Zweifel.
3) genau lesen und verarbeiten hilft so manche Verständnisschwierigkeiten zu beseitigen.
4) Das Frequenzen mit Kommastellen mit der QM vereinbar sind sollte außer Frage stehen. Die Einheit ist 1/s also der Kehrwert einer Zeit (mit der willkürlichen Skalierung Sekunde). Die Funktion 1/x hat im Allgemeinen die Eigenschaft Kommastellen zu produzieren.
5) Beispiel: Ein System mit einer Periode von 3 Sekunden hat eine Frequenz die im Dezimalsystem unendlich viele Kommastellen hätte (0,33333333...), sich im Ternärsystem jedoch als 0,1 schreiben lässt. Physik hängt auch nicht vom verwendeten Zahlensystem ab.
...
noch mehr?
Ich empfehle mal ein paar Vorlesungen von Weitz auf Yt zu gucken. Das schult u.a. genaues hinhören/sehen was da wirklich geschrieben steht. Ich bin mir mit meinen 55 jedenfalls nicht zu schade dafür. Oder ist das bei älteren, die 72 schon alt genug für ein Studium waren anders?

assume good faith

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