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THEMA:

Die ersten 3 minuten 26 02. 2020 13:50 #65767

Wie kommt man eigentlich auf diese zeitangabe?

wenn in der planck ära die temperaturen so hoch waren, materie noch gar nicht existierte und durch die hohe temperaturen alles innerhalb des kosmos sich mit lichtgeschwindigkeit bewegte dann kann man doch keine zeitangabe machen. oder seh ich hier was falsch? eine zeit konnte im kosmos doch erst dann entstehen, wenn sich die geschwindigkeiten unter der lichtgeschwindigkeit befanden. vorher stand die zeit ja quasi still. ist dieser gedanke falsch?
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Die ersten 3 minuten 26 02. 2020 16:01 #65771

Hallo robosoft,
du schriebst:

eine zeit konnte im kosmos doch erst dann entstehen, wenn sich die geschwindigkeiten unter der lichtgeschwindigkeit befanden. vorher stand die zeit ja quasi still. ist dieser gedanke falsch?


Ich weiß es nicht, irgendwie steht die Zeit ja für alles still was sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegt ( aber nur aus dieser Sicht).

Ich stelle mir das gerade so vor:
Durch irgendeine Instabilität ist es in einem eventuellen "Ur-Vakuum" (in dem Zeit und Raum noch den Wert 0 hatten, also ohne Abstände) zum
Symmetriebruch gekommen. Die Raumzeit Geometrie macht nur dann Sinn wenn sie den Wert > 0 hat. Erst dann ergeben sich Abstände
im Raum (gemessen in Metern) und Abstände in der Zeit ( Ereignisse gemessen in Sekunden).

Ich stelle mir das so vor dass zuerst das metrische Feld beim Urknall freigesetzt wurde (analog zu einer Blase).
Mit der Blase (Raum) entstand Volumen und erst durch das Volumen konnte sich die Urenergie verteilen und damit abkühlen.
Ich meine damit: Am Anfang war das Volumen und dadurch setzte auch zugleich der kosmische Zeitpfeil ein (das metrische Feld
spannte sich auf). Durch die Abstände in Raum und Zeit konnte sich dann diese "Urenergie" durch Phasenübergänge aufspalten
oder aus-kondensieren ( ähnlich wie Wasser seine Zustandsform verändern kann).

Also, ab dem Zeitpunkt wo das Volumen (der Raum) entstand, setzte zugleich der Zeitpfeil ein (die Raumzeit). Die Uhr begann zu
ticken.
LG

Einszweidrei, im Sauseschritt ! Läuft die Zeit; wir laufen mit (Wilhelm Busch)
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Die ersten 3 minuten 26 02. 2020 17:34 #65777

robosoft schrieb: Wie kommt man eigentlich auf diese zeitangabe?

Das ist (in erster Linie) ein rechnerischer Wert. Ob es zusätzliche Randbedingungen gibt, die das Zeitfenster fokussieren, weiß ich allerdings nicht.

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Die ersten 3 minuten 27 02. 2020 20:50 #65849

robosoft schrieb: Wie kommt man eigentlich auf diese zeitangabe?

wenn in der planck ära die temperaturen so hoch waren, materie noch gar nicht existierte und durch die hohe temperaturen alles innerhalb des kosmos sich mit lichtgeschwindigkeit bewegte dann kann man doch keine zeitangabe machen. oder seh ich hier was falsch? eine zeit konnte im kosmos doch erst dann entstehen, wenn sich die geschwindigkeiten unter der lichtgeschwindigkeit befanden. vorher stand die zeit ja quasi still. ist dieser gedanke falsch?


Auf die Zeitangabe kommt man durch die Lösungen der Einsteinschen Gleichungen, die man verwendet. Die haben in der Standardkosmologie eine recht einfache Form, im Fall eines flachen Raums ist dies
\[ ds^2 = d\tau^2 - a^2(\tau)(dx^2+dy^2+dz^2)\]
und bei den verwendeten Lösungen ist halt \(\tau > 0\). Der Zeitparameter ist der, den eine Uhr messen würde, wenn sie relativ zur Materie in Ruhe ist. Passiert bei diesen Lösungen genau dann, wenn x,y,z einfach nur konstant sind. Diese Ruhekoordinaten kann man auch mit Hilfe von reiner Strahlung bestimmen, und das machen wir sogar heute so - wir messen die Geschwindigkeit der Erde relativ zu diesem Ruhesystem indem wir die Geschwindigkeit ausrechnen, bei der die Dopplerverschiebung dazu führt, dass die Hintergrundstrahlung am homogensten ist, aus allen Richtungen faktisch dieselbe Temperatur hat.

Wenn man eine Lösung hat, und die eine Metrik hat, kann man natürlich die Zeit berechnen, die eine Uhr, wenn es denn eine gäbe, messen würde, wenn sie sich entlang einer bestimmten Kurve bewegt. Ob es solche Uhren gibt oder nicht, ist dabei herzlich egal. Wenn es sie nicht gibt, nun, dann kann man halt diese Voraussagen der ART nicht nachprüfen, Pech gehabt.

Lorentz-Äther Interpretation für Gravitation: ilja-schmelzer.de/gravity/ und SM: ilja-schmelzer.de/matter/ .

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Die ersten 3 minuten 29 02. 2020 13:09 #65930

Ich versuch es zu verstehen: meine Frage war ja eigentlich diese: Gibt es diese Uhr? Wenn man eine Uhr in diesem Uruniversum installierte, die nicht von den dort herrschenden Bedingungen beinflusst wäre, dann mag die Formel (die ich als nicht Mathematiker nicht verstehe) vielleicht richtig sein. Da ich aber nicht annehme, dass eine Zeitmessinstanz innerhalb der Planckära von den Bedingungen in dieser losgelöst werden kann war die verstreichende Zeit eben unendlich bzw null. Das einzige, was von den dort herrschenden Bedingungen abgekoppelt war, war die Ausbreitung des Raumes selbst, der zum Abkühlen und zu den Symmetriebrüchen und schließlich zum Beginn der Zeit führte wo auch eine Uhr dort zu ticken begonnen hätte. Dazu hab ich noch den Gedanken, dass wenn die verstreichende Zeit in der Planck Ära Null ist, jede Ausbreitungsgeschwindigkeit in der Inflationsphase überlichtschnell gewesen wäre. Ist vielleicht alles Nonsens, aber als Nichtfachmann scheint mir das irgendwie konsistent :)

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Die ersten 3 minuten 29 02. 2020 14:21 #65934

robosoft schrieb: Dazu hab ich noch den Gedanken, dass wenn die verstreichende Zeit in der Planck Ära Null ist, jede Ausbreitungsgeschwindigkeit in der Inflationsphase überlichtschnell gewesen wäre

Die Inflation (ca 1e-35 s bis 1e-32 s) wird deutlich nach der Planckära (tP = 5,391247e-44 s) angesetzt.

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Die ersten 3 minuten 29 02. 2020 17:31 #65950

robosoft schrieb: Ich versuch es zu verstehen: meine Frage war ja eigentlich diese: Gibt es diese Uhr? Wenn man eine Uhr in diesem Uruniversum installierte, die nicht von den dort herrschenden Bedingungen beinflusst wäre, dann mag die Formel (die ich als nicht Mathematiker nicht verstehe) vielleicht richtig sein. Da ich aber nicht annehme, dass eine Zeitmessinstanz innerhalb der Planckära von den Bedingungen in dieser losgelöst werden kann war die verstreichende Zeit eben unendlich bzw null.

Im Prinzip ist jeder Vorgang, der laut Theorie eine gewisse Zeit braucht, eine Art Uhr. Solche Vorgänge gibt es auch dort. So können beispielsweise Myonen entstehen, und die haben halt eine gewisse Zeit nach der sie zerfallen - und dieser Vorgang ist schon als eine Art Uhr benutzt worden. Nahe am Urknall dürfte diese Zeitskala allerdings viel zu lang sein, weil die gar nicht solange frei rumfliegen könnten bis sie zerfallen. Aber es gibt ja noch genügend andere Teilchen, sogenannte Resonanzen, die sehr viel schneller zerfallen. Im Vergleich zur Planckzeit sind das natürlich trotzdem noch Ewigkeiten. Aber dafür wird es da andere physikalische Vorgänge geben, die eine gewisse Zeit brauchen und damit im Prinzip Uhren sind.

Die Formel stimmt überall wo die ART anwendbar ist, und sogar noch deutlich darüber hinaus, die gilt nämlich auch für alle anderen metrischen Gravitationstheorien, d.h. auch für eine ganze Klasse von Theorien die von der ART abweichen können.

Ansonsten ist klar, dass die ART so wie sie ist für den Urknall selbst gar nichts sagt (sie liefert dort Unendlichkeiten und Unendlichkeiten für physikalische Größen sind immer falsch). In der Planckära werden Quanteneffekte eine Rolle spielen, und eine Theorie darüber haben wir noch gar nicht.

Damit können wir nun allerdings über die Zeit in dieser noch unbekannten Theorie auch überhaupt nichts sagen. Die kann alles mögliche sein, von einer klassischen Newtonschen absoluten Zeit, deren Messung durch einen Lorentzäther verzerrt sind, der relativistische Effekte hervorruft, über diskrete Zeiten bis hin zu gar keiner Zeit. Ähnliches gilt für den Raum.

Jede Region über die wir auch nur irgendwas sagen können hat allerdings den ganz normalen Zeitbegriff den wir aus unseren Theorien kennen. Über irgendwas was zu einem "Beginn der Zeit" führen könnte wissen wir null komma gar nichts. Die Idee, dass es irgendwas fundamentaleres gäbe als die Zeit und die Zeit dann irgendwie als eine Art makroskopischer Effekt irgendwie entsteht ("emergent" wird das genannt) ist zwar nicht unpopulär unter denen, die über sowas gerne spekulieren, aber eben nur Spekulation ohne reale Basis.

robosoft schrieb: ... jede Ausbreitungsgeschwindigkeit in der Inflationsphase überlichtschnell gewesen wäre. Ist vielleicht alles Nonsens, ...

In der Tat. Ist allerdings weit verbreiteter Nonsens. In ilja-schmelzer.de/relativity/inflation.php behandle ich auch einigen populären Nonsens über Inflationstheorie, für diesen konkreten Nonsens gebe ich dort aber nur eine kurze Übersicht mit Verweisen.

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Die ersten 3 minuten 29 02. 2020 23:32 #65963

Moment,
Raum und Zeit und Energie entstanden gemeinsam am Beginn.
Wenn eine Zutat entfernt wird, entsteht gar nichts!
Was Zeit am Anfang bedeutet hat und wie sie verlief, darüber zu diskutieren ist sinnstiftend und fruchtbar.

Alles andere widerspräche der ART und das führt erfahrungsgemäß zu nix Gescheitem.

Thomas

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Die ersten 3 minuten 01 03. 2020 00:59 #65964

Thomas schrieb:
Was Zeit am Anfang bedeutet hat und wie sie verlief, darüber zu diskutieren ist sinnstiftend und fruchtbar.

Alles andere widerspräche der ART und das führt erfahrungsgemäß zu nix Gescheitem.

ART in der Planck-Ära?

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Die ersten 3 minuten 01 03. 2020 11:27 #65981

Thomas schrieb: Raum und Zeit und Energie entstanden gemeinsam am Beginn.

Oder auch nicht, wenn es gar keinen Beginn gibt.

Wie gesagt, die ART hat einfach nur eine Singularität, die physikalisch sinnlos ist. Sie kann uns darüber also überhaupt nichts sagen.

Thomas schrieb: Was Zeit am Anfang bedeutet hat und wie sie verlief, darüber zu diskutieren ist sinnstiftend und fruchtbar.

Ich denke, das Einzige was in der Hinsicht sinnvoll ist, ist klarzustellen, was die Wissenschaft auf dem augenblicklichen Stand wirklich dazu sagt. Nämlich faktisch gar nichts.

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Die ersten 3 minuten 01 03. 2020 22:04 #66005

Schmelzer,

es gab einen Beginn, einen Anfang! 13,82 Mrd Jahre vor heute!

Die Ursache für diesen Beginn ist rätselhaft, Das weiß keiner!
Ob aus der ART geboren oder aus den Vorstellungen aus der Quantenwelt oder gar übernatürlichen Ursprungs, es weiß keiner, warum es diesen Kosmos überhaupt gibt.

Die Wissenschaft sagt über den Beginn nichts Beweisbares, das ist richtig.

Aber nach dem Beginn wird die Geschichte unseres Universums erzählt und zunehmend mit Fakten und Beobachtungen untermauert.

Was nach dem Beginn geschah, weiß man heute recht gut.

Thomas

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 01:00 #66009

Thomas schrieb: es gab einen Beginn, einen Anfang! 13,82 Mrd Jahre vor heute!

Nein. Ob es einen Beginn gab, wissen wir nicht. Wir wissen lediglich, dass die Welt vor ca. 13,82 Mrd Jahren in einem Zustand war, in dem die ART nicht mehr benutzbar ist, nicht einmal mehr als Näherung. Was davor geschah, wissen wir nicht, gar nicht, überhaupt nicht, weil wir keine Theorie haben, die dann anwendbar wäre.

Ok, ein ganz kleines bisschen was können wir sagen, weil wir ja mit dem generellen Schema der Quantentheorie eine Vorstellung haben, was für ein Typ von Theorie wir in der Nähe der ART-Singularität verwenden müssen. Wenn diese Grundidee richtig ist, also die Theorie, die davor anwendbar ist, wirklich eine ganz normale Quantentheorie ist, dann gibt es nämlich keinen Beginn. Denn die Gleichungen der Quantentheorie lassen keine Möglichkeit für solch einen Beginn offen.

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 04:17 #66012

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Moin Schmelzer,
hoffe alles ok...

Denn die Gleichungen der Quantentheorie lassen keine Möglichkeit für solch einen Beginn offen.

Was man mit "ewigem Quantenvakuum" umschreiben könnte.

G Z.


"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert". Albert Einstein

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 05:03 #66014

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 05:08 #66015

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"Mache es einfach, aber nicht zu einfach"
A.E.

~0

G.Z.


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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 05:59 #66016

~0 ?
Das ist ne ebene Welle in der Diagonale.
Aber was das mit den ersten 3 Minuten zu tun haben soll weis ich auch nicht.

assume good faith

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assume good faith

Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 09:28 #66019

Wird kein Vakuum sein. Ein Vakuum bleibt ja Vakuum, während wir heute ja kein Vakuum haben, also wird auch das, was vorher war, kein Vakuum sein.

Was auch immer, die Evolution in der QT ist eine unitäre Transformation, und sowas ist überall und für alle Zeiten definiert.

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 18:13 #66059

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Hi Schmelzer,

jein.. Ich dachte nicht unbedingt an ein "mehrdimensionales" Vakuum, sagen wir wie es heute anliegt, sondern im maximal Fall an eines, das schon ewig existent, zwischen ~ 0 und mehrdimensional schwankt.

Da wir das Quantenvakuum betreffend, im Prinzip von "eindimensionalen Teilchensystemen" sprechen und da ich mich zudem an Theos erinnere, die eine "zeitlich" aufeinander folgende Entwicklung der 3 Raumdimensionen theoretisieren, könnte ich mir einen 1 dimensionalen Grundzustand eines QV theoretisch vorstellen. Das meine ich mit ewiges QV.

Vlt habe ich später Zeit noch mal darauf einzugehen.
Für jede Info und Kritik offen...
G Z.

Ps: Merilix


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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 20:10 #66068

Schmelzer schrieb: Damit können wir nun allerdings über die Zeit in dieser noch unbekannten Theorie auch überhaupt nichts sagen. Die kann alles mögliche sein, von einer klassischen Newtonschen absoluten Zeit, deren Messung durch einen Lorentzäther verzerrt sind, der relativistische Effekte hervorruft, über diskrete Zeiten bis hin zu gar keiner Zeit. Ähnliches gilt für den Raum.


ich hoffe, ich habs irgendwie kapiert. Das heißt für mich also: Ja, es gab eine Zeit, aber wir können nichts darüber sagen. Warum können wir dann aber sagen, dass es drei Minuten waren?

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 21:34 #66070

robosoft schrieb: Warum können wir dann aber sagen, dass es drei Minuten waren?

Drei Minuten minus TPlanck sind immernoch drei Minuten.

PS: @Z.
Das bezog sich auf das schön regelmaßige Muster aus [-1], [0] und [+1] von UN. Ich dachte dein ~0 bezog sich auch darauf.

assume good faith

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 21:51 #66071

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Moin robosoft,

Warum können wir dann aber sagen, dass es drei Minuten waren?


Es geht hier kontextuell (soweit ich dies einordnen kann) des gesagten, um vor und nach einem eventuellen Urknall.
Die 3 Minuten beziehen sich apriori auf ein, "nach" dem UK.
Schmelzer spricht mM. über ein theoretisches "vor"....

Ich darüber, dass weder "vor noch nach" wirklich Sinn machen sollten, wenn (wie auch Albert dachte, jedoch in bereits vollständiger Anzahl ewig existenter 3+1* Dimensionen), ein "ewig" existiert und Urknall nur die Variation/Interpretation, eines multiplen, im Grunde zeitlosen, Geschehens ist.
(Welches zB. anschaulicher, nur seine "Form" ändert.)

G Z.

PS*: Wie ja einige wissen, hielt Albert die vergehende Zeit letztendlich eher für so etwas wie eine "hartnäckige Illusion"


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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 22:02 #66073

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Hi lieber Merilix...
hoffe alles paletti.

PS: @Z.
Das bezog sich auf das schön regelmaßige Muster aus [-1], [0] und [+1] von UN. Ich dachte dein ~0 bezog sich auch darauf.


Nun auf was bezog sich dann UN´s Muster?
Etwa auf vorangehendes... Selbstzitat!?

Was man mit "ewigem Quantenvakuum" umschreiben könnte.


Und "einfach aber nicht zu einfach"...
Genau.... "das schöne regelmäßige Muster", das eben vergleichenden Falles keines wäre, da wir von etwas wie einem "Symmetriebruch" ausgehen "müssten", der sozusagen im "s. reg. Muster", als "kl. Fehler" versteckt wäre. Und dieser ist in ~ 0 mM. eher unterbringbar... dessen kein etc. voranzugehen oder zu nachzufolgen hat..

Liebe Grüße
Z.


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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 22:06 #66074

Ok. Ich gebs auf. Ich kapiers anscheinend nicht. Dass t-Planck +3min sind ist mir klar, meine Frage war ja, wie man diese 3 min errechnet, wenn da alles quasi nur Energie gefüllter Raum war und sich Strahlung mit LG ausbreitet.

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 22:13 #66075

Z. Irgendwie steh ich auf dem Schlauch... Was UN da gemalt hat ist alles andere als ein ewiges zeitloses Quantenvakuum. Man kann ja deutlich sehen das es da räumlch regelmäßige Beziehungen gibt. Die Konstituenten müssen also miteinander kommunizieren und das erfordert soetwas wie Zeit.

Ganz anders wäre es gewesen wenn UN irgend ein Bitmuster aus der binären Repräsentation der Kreiszahl PI als Muster gewählt hätte. Das könnt man für zufällig halten, ohne jede Beziehung zur Nachbarschaft... ganz wie es sich für ein ordentliches Vakuum gehört ;)

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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 22:13 #66076

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OK Robosoft,
aber.. da bist du nicht der einzige.. mal grundsätzliche Literatur.
www.zeuthen.desy.de/~kolanosk/astro0506/skripte/kosmos01.pdf

G Z.

Merilix,

Die Konstituenten müssen also miteinander kommunizieren und das erfordert soetwas wie Zeit.

Das würde ich nicht unbedingt.. so sehen.

Stichwort Quantenverschränkung.

Weiterführend ER=EPR und letzteres ergänzend, Auszug...:

Die durch ER=EPR unterstellte Beziehung zwischen Tunneln durch die Raumzeit und Quantenverschränkung passt dabei zu der in jüngster Zeit populär gewordenen Ansicht, dass der Raum selbst durch Quantenverschränkungen erzeugt wird.

www.spektrum.de/news/wurmloecher-spricht...n-zeitreisen/1526907

G Z.

PPS: Nochmal als Stütze... In UN´s Modell, falls es deiner Interpretation entspricht und somit auch der allg. Vakuum-Aufassung gleicht, die zB. mM. Schmelzer ansprach... Ja, dann würde rein theoretisch Zeit vergehen um die sog. Kausalität modelgerecht zu wahren (selbst wenn die Zeit innerhalb einer solchen Aufassung nur eine Illusion des Betrachters wäre (Albert), apriori aber nicht existierte... <--- siehe auch zB. Claus Kiefer). Das zeitliche Abläufe/Anschauungen grundsätzlich auf der Existenz von mehrdimensionalen Räumen basieren ist im Grunde klar. Es geht eben aber mir nicht um einen Anfang oder ein Ende, oder ewtas Kausal nachvollziehbares, sondern um etwas Ewiges, niederdimensionales, auf dies "schlagartig/zeitlos" und "automatisch", mehrdimensionale Räume und somit auch so etwas wie die Zeit folgt.

und... von vornherein davon auszugehen das Zeit apriori existiert.. passt mM. zu "einfach aber nicht zu einfach". :silly:
Habe fertig..
G Z.


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Die ersten 3 minuten 02 03. 2020 23:45 #66085

robosoft schrieb: Ok. Ich gebs auf. Ich kapiers anscheinend nicht. Dass t-Planck +3min sind ist mir klar, meine Frage war ja, wie man diese 3 min errechnet, wenn da alles quasi nur Energie gefüllter Raum war und sich Strahlung mit LG ausbreitet.

Das ist doch (im Prinzip) ganz einfach, lass Dich nicht von Z verunsichern!

Die Planckära bedeutet, dass eine Temperatur von TP = 1,416784e+32 K herrschte.

Wenn man für diese Zeit (nachher) von einem strahlungsdominierten Universum ausgeht, danach von einem materiedominierten und schließlich von einem vakuumdominierten, dann kann man ausgehend von der heutigen Dichte der drei Ingredientien zurückrechnen bis zu einem Zeitpunkt vor 13,797 Mrd.Jahre, als das heute sichtbare Universum auf diesen Punkt zurückgeht. Die Temperatur ergibt sich dabei aus der Energiedichte der Photonen T = h·f/kB, zB in der Planckära TP = h·fP/kB.

Von dort kann man dann mit dem entsprechenden strahlungsdominierten Faktor wieder für Sekundenbruchteile vorwärts rechnen und einen entsprechenden Temperaturverlauf etc konstruieren, bis hin zu heute, wo dann wieder alles zusammenpassen muss.

So ergeben sich für bestimmte Eckdaten auch bestimmte Altersdaten.
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Die ersten 3 minuten 03 03. 2020 00:12 #66089

Ok. Das kommt meinem Verständisvermögen schon recht nahe und der Fragestellung.... ABER was ist kB? irgenwas mit raum? und fP? Planckfrequenz??? Hab eh rumgesucht, aber für kB kommt "Kilobyte" oder "Bonn Hauptbahnhof", was irgenwie meine Verständiskapazität und meinen Verwirrungsgrad charakterisiert.

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Die ersten 3 minuten 03 03. 2020 00:21 #66090

Die Energie der Photonen war am Anfang sehr hoch, sprich extrem kurzwellig!

Durch die Ausdehnung der Raumzeit hat sich die Wellenlänge entsprechend vergrößert.

Das messen wir heute in Form der Hintergrundstrahlung.

Nobelpreis für Penzias und Wilson für die Entdeckung 1964!

Thomas

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Die ersten 3 minuten 03 03. 2020 00:24 #66091

robosoft schrieb: ABER was ist kB? irgenwas mit raum? und fP? Planckfrequenz???

Ja, das sind teils meine eigenen Symbole, kB schreibt man meist k oder kB für die Boltzmannkonstante (eine der Basen unseres SI Systems) und fP ist die Planckfrequenz üblich als fP abgekürzt oder eher als c/rP umschrieben.

Hier habe ich übrigens gestern erst ganz simpel (!) die Entwicklung des Skalenfaktors (rot) rekonstruiert, die genauere (ohne Strahlung auch sehr vereinfachte) Rechnung (lila) weicht kaum davon ab. Die gelbe Linie a=1 markiert heute, die blaue Linie a=0,611 markiert den Punkt der Schubumkehr und grün mit a=1/1090 ist der Ursprung der CMBR.

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Die ersten 3 minuten 03 03. 2020 00:39 #66092

Ok. Jetzt hab ich´s kapiert wie man auf die 3 min kommt. War eh ganz einfach :D :D. Danke jedenfalls.

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