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Nernst 12 05. 2020 22:47 #68755

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ra-raisch schrieb: Das ist das erste, was in meinen Augen Sinn bekommt, allerdings ist G auf 4 Stellen genau.

3 Nachkommastellen sind exakt 4 Stellen.
ra-raisch schrieb: Das wäre dann genau Deine Formel, aber ohne CD-Faktor. Wo kommt der genau her?


cD ist der sogenannte Drag-Coefficient, (Mitführungsfaktor) 0,47 ist der Wert einer festen Kugel in einem Fluid.

Thomas Schano

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Nernst 12 05. 2020 23:13 #68757

ok das ist der cw-Wert und laut wiki bei einer Kugel und Luft 0,45 das hängt aber von der Reynoldszahl ab. (Re < 1,7 · 10⁵)

Re = ρ*v*d/η
η ist die dynamische Viskosität
Bei Gas gilt ungefähr
η = n*m*vT*λ/3

...hmmm

λ freie Weglänge und
vT thermische Geschwindigkeit

mit vT→0 geht η→0 und Re→∞ und cw→0
wenn ich das richtig im Kopf habe.

aaaber der Sonnenwind hat in Erdnähe eine
T = 800000 K, also ist vT sehr groß....λ dürfte auch groß sein, n*m ist sehr klein
das ist noch sehr viel Rechnerei, wenn man das berechnen will.

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Nernst 12 05. 2020 23:38 #68759

Ich kann mich gerne wiederholen. Das Wesentliche ist nicht, welche Werte genau für den Druck berechnet werden und ob dieser einen Einfluss hat oder nicht. Sondern dass eben dieser Druck in eine exakte Lösung der Feldgleichungen bereits einfließt. Es ist keine neue Form der Feldgleichungen nötig, der Sonnenwind ist nichts Besonderes und nicht separat zu behandeln. Er fließt vollständig in T ein und ist schon alleine deshalb nicht als DE geeignet. Und nein, Schwarzschild irrt nicht. Das Vakuum ist eine rein theoretische Randbedingung, von der jeder weiß, dass sie nicht realisiert ist.

Die Diskussion wird langsam absurd. Bereits die grundlegenden Annahmen snd falsch, und zu den oben nochmals skizzierten Klarstellungen kam bisher kein Gegenargument. Was soll man da noch diskutieren?

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Nernst 12 05. 2020 23:42 #68760

Nunja, das ist ganz klar richtig, allerdings ist immer die Frage, welche Werte tatsächlich einfließen, also wie eben die Masse von Sonne und Erde berechnet werden etc. Im Normalfall sind alle Randbedingungen bereits eingepreist, das ist klar.

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Nernst 12 05. 2020 23:44 #68761

ra-raisch schrieb: Nunja, das ist ganz klar richtig, allerdings ist immer die Frage, welche Werte tatsächlich einfließen, also wie eben die Masse von Sonne und Erde berechnet werden etc. Im Normalfall sind alle Randbedingungen bereits eingepreist, das ist klar.


Für eine Berechnung ja, wir kennen weder exakte Werte noch eine exakte Lösung der Feldgleichungen. Aber ich erinnere an den Kern der Theorie, die neue Form der Feldgleichungen. Die sind unabhängig von konkreten Werten, und diese „neue ART“ ist unsinnig.

Hier der Post mit der „neuen ART“: urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n....html?start=90#68295

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Nernst 12 05. 2020 23:51 #68762

Ja, da stimme ich Dir zu, aber ist das überhaupt anders? Es sind ja nur Striche dran. Ich habe dort allerdings viele Posts nicht gelesen.

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Nernst 13 05. 2020 21:32 #68792

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Arrakai schrieb: Die sind unabhängig von konkreten Werten, und diese „neue ART“ ist unsinnig.


Hallo Arrakai,

was stört Dich eigentlich daran, dass 2 "alte" Männer etwas rechnen? Erst das Rechnen bringt ein Gefühl für die Dinge. Und im Übrigen wurde Schwarzschild bei seiner Annahme eines harten Rands für die Sonne widerlegt. Siehe Post vom 11.05.2020 21:18.
Dann stell ich Dir mal eine Frage: Was haben die Dichten der Planeten mit dem Pioneer-Problem gemeinsam? Vielleicht kannst Du mir ja hier eine Antwort geben? Die thermonukleare Batterie, die über Parabolantennen Abschattungen verursacht kannst Du hier nicht anführen, die haben Planeten nämlich nicht. Ich habe eine Gemeinsamkeit gefunden. Vielleicht kannst Du mir dann auch erklären, warum die Steigung der Kurven, die vom ZARM veröffentlicht wurden und die simulierte mit der gemessenen Bewegung vergleichen bei 1 AU nahezu orthogonale Steigungen haben. www.zarm.uni-bremen.de/uploads/tx_sibibt...merzahl_AdP11_01.pdf
Thomas Schano

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Nernst 14 05. 2020 23:03 #68810

Ich habe mir ein bisschen die cw-Werte angesehen.

Bei der Erde im Sonnenwind müßte man auf jedenfall die Geschwindigkeitsvektoren addieren, man kann ja nicht einfach beide Komponenten getrennt betrachten und dann addieren etc.
v_ter = 29780 m/s
v_sw = 750000 m/s
vs = ²(v_ter²+v_sw²) = 750590 m/s Driftgeschwindigkeit - vermutlich ist diese Komponente zwar bereits in v_sw eingepreist, aber egal.

Allerdings bin ich beim cw-Wert nicht weiter gekommen. Für eine Kugel in einem inkompressiblen Medium wird er zwischen ca 0,06 bis 60 angegeben. Mal sehen:

cw = 2r*ρ*vs/η mit L=2r charakteristische Länge einer Kugel
η ist dabei die Zähigkeit des Mediums, bei Gasen rechnet man
η = n·m·vT·λ/3 = ρ·vT·λ/3
λ = 1/(²2π*n*rN²) die freie Weglänge
rN = rp = 8,751e-16 m Partikelradius von Protonen
→λ = 5.878e+22 m

Bei kompressiblen Medien wird es schwieriger, weil sich ja die Dichte ändert. Aber ansonsten komme ich soweit auf
r = ae = 6.37e+6 m
n = 5000000 ·1/m³
ρ = n·u = 5,8e-21 kg/m³
ergibt
cw = 6.5e-16
interessant ist, dass sich hierbei die Dichte ρ herauskürzt.

Moment, die Teilchengeschwindigkeit vT habe ich mit vs gerechnet, hmm, wie groß ist vT.....aus T = 800000 K
vT = ²(2kB*T/mp) = 114921 m/s
→η = 18690000 Ns/m²
→cw = 4.247e-15
Aber ob die Temperatur so aus wiki übernommen werden darf....

Psw = pdyn·Acw = n·m·vs²cw·A/2 = cw·ρ·vs²r²π/2 = 1.266e-9 W

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Nernst 16 05. 2020 21:33 #68857

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ra-raisch schrieb: Bei der Erde im Sonnenwind müßte man auf jedenfall die Geschwindigkeitsvektoren addieren, man kann ja nicht einfach beide Komponenten getrennt betrachten und dann addieren etc.

Ich habe die Geschwindigkeitsvektoren auch addiert. Allerdings nicht wie du als Geschwindigeit sondern proportional v² was den Leistungen entspricht. Weiterhin habe ich die "Sinkleistung" betrachtet, die leider nicht in Partikeln ausdrückbar ist. Somit ist die Leistung die geeignetere Größe für die Rechnung.
ra-raisch schrieb: Allerdings bin ich beim cw-Wert nicht weiter gekommen. Für eine Kugel in einem inkompressiblen Medium wird er zwischen ca 0,06 bis 60 angegeben.

Wieso setzt Du ein inkompressiebles Medium an? Ein Wasserstoffplasma ist so ziemlich das idealste Gas, dass Du finden kannst. Natürlich ist es den Gasgesetzen entsprechend komprimierbar.

ra-raisch schrieb: Bei kompressiblen Medien wird es schwieriger, weil sich ja die Dichte ändert.

Deswegen habe ich auch mit dem cw-Wert der Kugel für Ideale Gase gerechnet, das ist erst einmal einfacher eine Korrektur wegen der hohen Geschwindigkeiten/Temperatur kann man später immer noch machen. Wir schätzen gerade.
ra-raisch schrieb: interessant ist, dass sich hierbei die Dichte ρ herauskürzt.

Das finde ich auch interessant....
ra-raisch schrieb: vT = ²(2kB*T/mp) = 114921 m/s

oben stehen noch 751 km/s
ra-raisch schrieb: →cw = 4.247e-15

Den Wert kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.... Und damit auch nicht mehr Dein Ergebnis.
(Vielleicht doch mal meine Formeln bezüglich der Leitung nachvollziehen?)

Thomas Schano

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Nernst 16 05. 2020 21:47 #68858

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Arrakai schrieb: der Sonnenwind ist nichts Besonderes und nicht separat zu behandeln. Er fließt vollständig in T

Ah so, der Sonnenwind ist nichts besonderes. Wie hoch ist seine Geschwindigkeit auf der Höhe der Erdumlaufbahn? 450 km/s? Wie hoch ist die 3. kosmische Geschwindigkeit auf Höhe der Erdumlaufbahn 45km/s?
Fällt Dir was auf? Der Sonnenwind hat keine gravitative Bindung an die Sonne mehr. Wie ra-raisch bereits in diesem Thread bemerkt hat wird er nach außen an Geschwindigkeit verlieren. Dies nenn man dann: Er ist Temperatur getrieben und gravitativ beeinflusst. Meines Wissens gibt es lediglich 4 Massen in unserem Sonnensystem, von denen man das selbe behaupten kann. Die Pioneer- und die Voyager-Sonden. Wenn das mal nicht besonderes ist.

Thomas Schano

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Nernst 17 05. 2020 00:37 #68861

Ggra schrieb:

ra-raisch schrieb: Bei der Erde im Sonnenwind müßte man auf jedenfall die Geschwindigkeitsvektoren addieren, man kann ja nicht einfach beide Komponenten getrennt betrachten und dann addieren etc.

Ich habe die Geschwindigkeitsvektoren auch addiert. Allerdings nicht wie du als Geschwindigeit sondern proportional v² was den Leistungen entspricht. Weiterhin habe ich die "Sinkleistung" betrachtet, die leider nicht in Partikeln ausdrückbar ist. Somit ist die Leistung die geeignetere Größe für die Rechnung.

Das ist ein Fehler, denn wir benötigen die Driftgeschwindigkeit und die Leistung berechnen wir dann erst.

Ggra schrieb:

ra-raisch schrieb: Allerdings bin ich beim cw-Wert nicht weiter gekommen. Für eine Kugel in einem inkompressiblen Medium wird er zwischen ca 0,06 bis 60 angegeben.

Wieso setzt Du ein inkompressiebles Medium an? Ein Wasserstoffplasma ist so ziemlich das idealste Gas, dass Du finden kannst. Natürlich ist es den Gasgesetzen entsprechend komprimierbar.

Im Hinblick auf geringe Dichte und hohe Geschwindigkeit wird es sich kaum merklich komprimieren.
Man könnte ja versuchsweise die doppelte Dichte annehmen. Ich denke sogar, dass die Daten für die Dichte auf der Erdumgebung basieren, ohne die Erde also die Dichte etwas geringer wäre.

Ggra schrieb:

ra-raisch schrieb: Bei kompressiblen Medien wird es schwieriger, weil sich ja die Dichte ändert.

Deswegen habe ich auch mit dem cw-Wert der Kugel für Ideale Gase gerechnet, das ist erst einmal einfacher eine Korrektur wegen der hohen Geschwindigkeiten/Temperatur kann man später immer noch machen. Wir schätzen gerade.

Der Wert 0,45 für die Kugel basiert auf Dichten vergleichbar mit der Luft, das ist vollkommen unbrauchbar.

Ggra schrieb:

ra-raisch schrieb: vT = ²(2kB*T/mp) = 114921 m/s

oben stehen noch 751 km/s

Es geht aber nicht um die Aufprallgeschwindigkeit sondern um die freie Weglänge innerhalb des Gases und dafür benötigt man die mittlere Pekuliargeschwindigkeit der Teilchen. Wenn sich alles wie ein Festkörper bewegt, wäre diese Null, bei T=800000 K ist sie wie berechnet. Das ist zB der Unterschied zwischen warmer und kalter Luft bei einem Fön. Die Geschwindigkeit eines einzelnen Teilchens ergibt sich also aus vs ± vT

Ggra schrieb: Fällt Dir was auf? Der Sonnenwind hat keine gravitative Bindung an die Sonne mehr. Wie ra-raisch bereits in diesem Thread bemerkt hat wird er nach außen an Geschwindigkeit verlieren. Dies nenn man dann: Er ist Temperatur getrieben und gravitativ beeinflusst. Meines Wissens gibt es lediglich 4 Massen in unserem Sonnensystem, von denen man das selbe behaupten kann. Die Pioneer- und die Voyager-Sonden. Wenn das mal nicht besonderes ist.

Was soll daran schon Besonderes sein? Das Sonnensystem verliert ein wenig Masse. Na und?

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Nernst 17 05. 2020 01:58 #68864

Ggra schrieb: Ah so, der Sonnenwind ist nichts besonderes. Wie hoch ist seine Geschwindigkeit auf der Höhe der Erdumlaufbahn? 450 km/s? Wie hoch ist die 3. kosmische Geschwindigkeit auf Höhe der Erdumlaufbahn 45km/s?
Fällt Dir was auf? Der Sonnenwind hat keine gravitative Bindung an die Sonne mehr. Wie ra-raisch bereits in diesem Thread bemerkt hat wird er nach außen an Geschwindigkeit verlieren. Dies nenn man dann: Er ist Temperatur getrieben und gravitativ beeinflusst. Meines Wissens gibt es lediglich 4 Massen in unserem Sonnensystem, von denen man das selbe behaupten kann. Die Pioneer- und die Voyager-Sonden. Wenn das mal nicht besonderes ist.


Das ist bezogen auf die Feldgleichungen alles vollkommen egal. Der Energie-Impuls-Tensor verursacht die Krümmung an jedem Punkt der Raumzeit, er ist die Quelle der Gravitation. Der Sonnenwind fließt in ihn ein. Die Energiesichte, der Impuls, der Druck, alles. Da bleibt nichts Besonderes übrig. Im Gegensatz zur Dunklen Energie, die man eben nur als Zusatzterm erfassen kann.

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Nernst 17 05. 2020 19:44 #68880

Arrakai schrieb: Im Gegensatz zur Dunklen Energie, die man eben nur als Zusatzterm erfassen kann.

Die kannst Du genauso reinaddieren. Oder wegen der (relativen) Raumdehnung nicht?

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Nernst 17 05. 2020 20:27 #68881

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ra-raisch schrieb:
Arrakai schrieb: Dunklen Energie

Die kannst Du genauso reinaddieren. Oder wegen der (relativen) Raumdehnung nicht?

Also, schon wieder dies Gespenst der Dunklen.... Lasst uns doch mal in dem Bereich, den wir beproben können, arbeiten und rechnen.
Ob wir von einer Dehnung sprechen können ist höchst umstritten. Prof. Giulini bemerkt in seinen Vorleseungen an der Leibnitz Universität Hannover zu diesem Thema immer: Wir beobachten eine Rotverschiebung des Lichts. Daraus zuschließen, dass hier tatsächlich etwas expandiert ist eine mögliche aber noch nicht bewiesene Hypothese. Studenten erhalten auf weiter Nachfragen immer exakt den sinngemäß gleichen Zusammenhang in entsprechenden Sätzen verpackt, die an die jeweilige Frage angepasst sind.
Wie steht es um die Antwort auf die Frage nachdem Pioneer-Problem urknall-weltall-leben.de/forum/naturwiss...0.html?quote=1#68792
Thomas Schano

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Nernst 17 05. 2020 20:44 #68883

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Arrakai schrieb: Zusatzterm

Kannst Du bitte mal die Formel mit dem Zusatzterm mit uns teilen.

Thomas Schano

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Nernst 17 05. 2020 21:30 #68884

Ggra schrieb: Wie steht es um die Antwort auf die Frage nachdem Pioneer-Problem urknall-weltall-leben.de/forum/naturwiss...0.html?quote=1#68792


Du hast mich leider abgehängt bei der Frage, um was es dir geht. Ich erinnere mich an die "neue ART". Ggf. noch einige Dutzend andere Dinge, ich komme da wie gesagt nicht mehr ganz mit...

Ggra schrieb:

Arrakai schrieb: Zusatzterm

Kannst Du bitte mal die Formel mit dem Zusatzterm mit uns teilen.

Thomas Schano


Jetzt ernsthaft? Das kann eigentlich nur ein Missverständnis sein? Die kosmologische Konstante halt.

\( R_{ \mu \nu} - \frac{1}{2} g_{ \mu \nu} R+ \Lambda g_{ \mu \nu} = \frac{8 \pi G}{c^4} T_{ \mu \nu} \)

mit

\( \Lambda = \frac{8\pi G}{c^2} \rho_\mathrm{vac} \approx { 1{,}9 \cdot 10^{-26} }~\mathrm{ m/kg } \cdot \rho_\mathrm{vac} \)

und bei Annahme konstanter Vakuumenergiedichte

\( \rho_\mathrm{vac} = -\frac{p}{c^2} \)

wobei \( p \) damit der berühmte negative Druck des Vakuums ist. Wobei das natürlich vereinfacht ist, mit zeitlich variabler Energiedichte nennt man es dann eben Dunkle Energie. Bevor ich das jetzt komplett selbst aufarbeite, was hier m.E. nicht unbedingt nötig ist, bei Interesse:

http:// www. physik.uni-regensburg.de/forschung/gebhardt/gebhardt_files/skripten/DunkleEnergie.pdf

(Mangels https habe ich den Link etwas verunstaltet, damit er hier nicht als Link erscheint... Keine Ahnung, ob das besser geht...)

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Nernst 17 05. 2020 23:37 #68890

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Arrakai schrieb: Jetzt ernsthaft? Das kann eigentlich nur ein Missverständnis sein? Die kosmologische Konstante halt.

\( R_{ \mu \nu} - \frac{1}{2} g_{ \mu \nu} R+ \Lambda g_{ \mu \nu} = \frac{8 \pi G}{c^4} T_{ \mu \nu} \)

Gut , dann meinst Du die selbe Form der ART, die ich bereits in meinem Post urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n....html?start=90#68269 verwendet habe. Hier sind wir uns also einig. (Man kann da auch die Hubble-Konstante und andere Parameter als Ersatz für \( \Lambda \) verwenden.)
Arrakai schrieb: \( \Lambda = \frac{8\pi G}{c^2} \rho_\mathrm{vac} \)

hatte ich in meinem Post urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n....html?start=90#68295 auch geschrieben.

Ggra schrieb: \(\Lambda =\frac{8\pi G}{c^2}\cdot \rho _{\Lambda }\)


Arrakai schrieb: und bei Annahme konstanter Vakuumenergiedichte

Hier weiche ich von Deiner Annahme ab. Denn die Verwendung der Vakuumenergiedichte führt zu einem Riesenfehler \(10^{122}\) siehe arxiv.org/abs/1712.09845v3
Arrakai schrieb: wobei \( p \) damit der berühmte negative Druck des Vakuums ist.

.
In meinem Post urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n....html?start=90#68284 hatte ich den negativen Druck bereits beschrieben.

Jetzt sollte man noch Wissen, dass innerhalb des Sonnensystems bisher ohne die kosmologische Konstante gerechnet wird und \( \Lambda \) somit zu Null gesetzt wird. arxiv.org/abs/0810.2712

Betrachtet man sich Λ ≤ 1.6 · 10−56 cm−2. aus arxiv.org/abs/1712.09845v3 bzw. arxiv.org/abs/0810.2712 und vergleicht es mit

Ggra schrieb: \(|\Lambda _{Erde}^{'}|=2.498\cdot 10^{-58}m^{-2}\)

So sind die Werte deutlich näher beieinander als deine Annahme mit der Vakuumenergiedichte!
Deswegen habe ich
\(\rho _{\Lambda }=\)Dichte des Sonnenwinds gesetzt.

Wie ein paar Zeilen oberhalb geschrieben wird im Sonnensytem bisher mit \( \Lambda = 0\) gerechnet. Somit muss die Energiebilanz der ART wieder hergestellt werden, was man erreicht, indem man die Gravitationskonstante anpasst. urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n....html?start=90#68284 .
Die Erhöhung der der Gravitationskonstante wird auch hier bereits gefordert, ohne jedoch einen konkteten Wert zu nennen: arxiv.org/pdf/astro-ph/9502010.pdf

Thomas Schano

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Nernst 18 05. 2020 00:12 #68892

ra-raisch schrieb:
Arrakai schrieb: Im Gegensatz zur Dunklen Energie, die man eben nur als Zusatzterm erfassen kann.

Die kannst Du genauso reinaddieren. Oder wegen der (relativen) Raumdehnung nicht?


Hmmm, ich habe mich wohl falsch ausgedrückt. Natürlich muss die Dunkle Energie in T einfließen. Würde sie aber nur dort einfließen, dann müsste sie ja Auswirkungen auf die lokale Raumzeitkrümmung haben, d.h. die Lorentzinvarianz wäre nicht mehr gegeben. In diesem Sinne handelt es sich bei dem Zusatzterm um eine Korrektur, damit die Beziehung G=T lokal wieder passt. Im Umkehrschluss heißt das natürlich, dass der Zusatzterm eine globale Krümmung der Raumzeit beschreibt, da er auch bei T=0 erhalten bleibt.

Und genau das unterscheidet die Dunkle Energie vom Sonnenwind. Der fließt in T ein, ohne dass eine Korrektur nötig ist. Im Gegenteil, er beeinflusst ja gerade die lokale Raumzeitkrümmung (wenn auch minimal). Daher kann er bspw. auch nicht den negativen Druck erzeugen, der für die Expansion verantwortlich ist. Würde man hierfür einen Korrekturterm einführen, wie von Ggra vorgeschlagen, wäre die Lorentzinvarianz nicht mehr gegeben. Sozusagen eine fehlerhafte Korrektur....

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Nernst 18 05. 2020 00:25 #68893

Ggra schrieb: Hier weiche ich von Deiner Annahme ab. Denn die Verwendung der Vakuumenergiedichte führt zu einem Riesenfehler \(10^{122}\)

Was willst Du denn damit? Was willst Du mit einer falschen Formel beweisen? Wenn ich mit einer falschen Formel die Höhe meines Hauses falsch berechne, dann ist bewiesen, dass es gar nicht hoch ist, oder wie?

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Nernst 18 05. 2020 22:26 #68920

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Arrakai schrieb: Würde man hierfür einen Korrekturterm einführen, wie von Ggra vorgeschlagen, wäre die Lorentzinvarianz nicht mehr gegeben. Sozusagen eine fehlerhafte Korrektur....


Das hätte ich fast überlesen. Erläuter mal etwas mehr was Du genau darunter verstehst. Meine Antwort folgt dann.
Ich gehe mal davon aus, dass jetzt die Rotverschiebung kommt.

Thomas Schano

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Nernst 19 05. 2020 22:27 #68959

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Arrakai schrieb: Daher kann er bspw. auch nicht den negativen Druck erzeugen.


Na ja, ich glaube wir müssen erst einmal klären was das Wort "negativ" ausdrückt. Vielleicht unterliegst Du ja dem selben Problem, dass ich in meiner ersten Oberstufenklausur zum Thema el. Widerstands-Netzwerke hatte. Damals hatte ich verzweifelt eine komplette Aufgabe hingeschmissen, weil eines der Elemente einen "Negativen Widerstand" hatte und ich den Widerspruch in meinem Kopf nicht auflösen konnte. Als die Klausur besprochen wurde, musste ich feststellen, dass ich die Gleichungssysteme nach Maschen- und Knotenregel korrekt gelöst hatte. Leider hatte ich die Ergebnisse verzweifelt durchgestrichen, so dass sie nicht gewertet werden durften. Dies war der Unterschied zwischen 14 und 9 Punkten.
Damals war mir nicht klar, dass es Elemente in Stromkreisen gibt, deren Zählpfeilsystem so angeordnet ist, dass es negativ wird. Diese Elemente heißen Strom- bzw. Spannungsquellen. Oder anders ausgedrückt: ein Widerstand ist positiv, wenn der Spannungs- und der Stromvektor in technischer Stromrichtung am Element in die selbe Richtung zeigen. Zeigen die Vektoren in unterschiedliche Richtungen, nennt man dies eine "Quelle" ( de.wikipedia.org/wiki/Spannungsquelle#Grundlagen ) oder im Oszillator-Bau "Negativer Widerstand". Für die Bewertung der Anschwingsicherheit eines el. Oszillators wird vorzugsweise der negative Gesamt-Widerstand angegeben bzw. abgefragt. Auch beim Finanzamt ist eine negative Zahl auf dem Steuerbescheid gut für Dich. Denn dies bedeutet eine Auszahlung an Dich.

Druck ist primitiv definiert als Kraft pro Fläche. Wo soll da der Vektor sein fragst Du Dich vielleicht? Eine Kraft hat einen Vektor. Eine Fläche kann auch als ein Kreuzprodukt (Vektorprodukt) geschrieben werden. Dann hat auch die Fläche einen Vektor senkrecht auf sich stehen. Dieser Vektor ist die Normale skaliert mit dem was wir landläufig Fläche nennen. Somit ist ein negativer Druck ein Druck, der dadurch entsteht, dass der Kraftvektor entgegen der angenommen Richtung verläuft. Für einem Druck im Sinne der Gravitation zeigt der Kraftvektor in "Richtung" des "Schwerpunkts". Wenn Du Dir die durch den Sonnenwind ausgeübte Kraft beim Auftreffen auf eine reale oder gedachte Fläche anschaust, wirst Du feststellen, das diese Kraft vom Schwere-Zentrum weg weist. Somit erzeugt der Sonnenwind physikalisch einen negativen Druck im Sinne einer Gravitationstheorie wie der ART, denn schließlich rechnen wir hier voll vektoriell.

Thomas Schano

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Nernst 20 05. 2020 00:03 #68961

Thomas Schano, das ist uns bekannt.

Negativer Druck ist anziehend. Er wird postuliert. Als Indiz kann man die Casimirkraft sehen, es gibt wohl noch andere schwache Indizien.

Jeder Druck hat Energie. Negativer Druck hat dann negative Energie. Zumindest hat er dieselbe Wirkung.

Die negative Energie wird genauso postuliert, ergibt sich aber als Folge aus dem negativen Druck.

Negative Energie hat wiederum abstoßende gravitative Wirkung. Auch dies wird postuliert.

Alles zusammen ergibt ein abgerundetes Bild, auch wenn die Postulate noch nicht vollständig belegt sind.

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Nernst 21 05. 2020 01:09 #68987

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Angenommen mein halbrundes Postulat ließe sich unter Verwendung der Bahndaten der Pioneer-Sonden, unter Verwendung der Messdaten der Voyager LA-Kanäle sowie unter Einbeziehung der Dichte der Planeten erhärten ( arxiv.org/pdf/1001.3686.pdf , Kapitel 6.3.1 und 4.3.2 ergeben einen hinreichenden Anfangsverdacht), so findet sich \( \vartheta \) im Nenner. Was ich in meinem Post urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n....html?start=90#68295 ja bereits als mathematischen Beweis für das Nernst-Theorem benannt hatte, da die Mathematik es nicht erlaubt den Betrag diese Tensors zu Null werden zu lassen. Somit fordert die Mathematik unter Maßgabe der von mir verwendeten Formel urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n...99-nernst.html#67940 sowie der äußerst hilfreichen Einwendung von "derwestermann" urknall-weltall-leben.de/forum/aktuell/n....html?start=30#68162 , dass in jedem Raumsegment Masse vorhanden ist. ( vgl. arxiv.org/pdf/1806.08395.pdf (***) )
Diese Forderung hat nun allerdings einen gravierenden Einfluss auf das Licht: Es bewegt sich immer in einem Medium und kann somit die Lichtgeschwindigkeit "c" nur asymptotisch erreichen. (Dieses Medium ist unter Umständen extrem dünn und lässt sich nach Nicastro(***) nur sehr schwer nachweisen. Allerdings sind die Hauptbestandteile die selben wie im Sonnenwind.) Somit gilt für Licht immer das Einsteinsche Additionstheorem für Geschwindigkeiten, das die Lorentztransformation umsetzt. Da diese Transformation in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit extrem nichtlinear ist und die Geschwindigkeiten nicht addiert werden, kann das Licht nicht die Geschwindigkeit erreichen, die es bei einfacher Addition der Geschwindigkeiten haben würde. Somit verändert sich beim Eintritt des Lichts in ein Medium, mit einer anderen Geschwindigkeit, seine Geschwindigkeit nicht so stark, wie es bei der einfachen Addition der Fall wäre. Das Licht ist somit im Grunde zu langsam. Da die Energie proportional \(v^2\) ist, kann man dies so interpretieren, dass Licht bei diesem Übergang Energie verliert. Mit \(E = h f\) ergibt sich bei diesem Übergang eine Änderung der Wellenlänge. Somit tragen die Sternenwinde und die Summen dieser in Galaxien zu einer Rotverschiebung des Lichts, das sie passiert bei.

Thomas Schano

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Nernst 21 05. 2020 10:30 #68989

Ggra schrieb: Somit verändert sich beim Eintritt des Lichts in ein Medium, mit einer anderen Geschwindigkeit, seine Geschwindigkeit

Das ist der Mitführungseffekt mit dem Mitführungskoeffizient k:
kF = 1-1/n² {nach Fizeau, Fresnel 1818} c' = c/n+v·kF
kL = 1-1/n²-λ/n·d.n/d.λ {nach Lorentz 1895} c' = c/n+v·kL
kE = (1-1/n²)/(1+ß/n) = (n²-1)/(n²+ß*n) ≈ kF {nach Einstein} c' = (c/n+v)/(1+v/(n·c))

Wie hoch ist denn Deiner Meinung nach der Brechungsindex des Sonnenwindes?

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Nernst 21 05. 2020 12:47 #69002

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ra-raisch schrieb: Wie hoch ist denn Deiner Meinung nach der Brechungsindex des Sonnenwindes?

Er ist größer als 1. Weiterhin ist er abhängig vom Abstand zur Sonne. Da es sich um ein Plasma handelt, spricht man nicht vom Brechungsindex sondern von der frequenzdispersiven Gruppengeschwindigkeit. Seine Einfluss hat Irwin I. Shapiro in seinem Paper "FOURTH TEST OF GENERAL RELATIVITY" am 13. November 1964 beim Journal "Physical Review Letters" eingereicht. Veröffentlicht wurde der Inhalt am 28 Dezember 1964 im Volume 13 Number 26. Da Herr Shapiro definitiv noch keine 75 Jahre tot ist, darf ich Dir den Inhalt nicht zur Verfügung stellen. (Ich kenne auch keine mir verfügbare Online-Version. Somit kenne ich den konkreten Inhalt nur weil ich Ihn aus der Papierarchivsammlung der TIB in den Lesesaal bestellt hatte. Dies betone ich deswegen so sehr, weil die Papers von Herrn Shapiro zum sogenannten Shapiro-Effekt in den Lehrbüchern meistens nur auf eine Zahl verkürzt werden und man sie deshalb einmal selbst gelesen haben sollte.) Die relevanten von Dir gefragten Daten findest Du in den Formeln 5, 6 und 7, sowie dem begleitenden Text. In den beiden dem Shapiro-Effekt zugeordneten Paper, im selben Journal von 1968 und 1971 sind diese Formeln nicht mehr enthalten. die Rechnung mit den Formeln ergibt allerdings unter Berücksichtigung der geänderten Rahmenbedingungen die selbe Aussage.

Thomas Schano

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Nernst 21 05. 2020 18:44 #69008

Wenn ich mich nicht irre, geht es um ∫ 1/σ dr = π·rs/2

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Nernst 22 05. 2020 10:46 #69020

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ra-raisch schrieb: Wenn ich mich nicht irre, geht es um ∫ 1/σ dr = π·rs/2


Nein, die Leitfähigkeit ist da tendenziell der falsche Ansatz. Es geht da eher um Gruppengeschwindigkeiten und Plasmafrequenz und ähnliche Dinge wie Sie z.B. in Ulrich Stroth, Plasmaphysik Phänomene, Grundlagen und Anwendungen, 2. Auflage, Springer Spektrum, 2018 zu finden sind.
z.B. \(v_g=c\sqrt{1-\frac{\omega _{\mathit{pe}}^2}{\omega ^2}}\)

Thomas Schano

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Nernst 22 05. 2020 12:11 #69022

Formeln unterliegen keinem Urheberrecht oder Copyright, sofern sie sinnvoll und nicht nur ästhetisch sind.
Sonst dürftest Du fast keine Formel anschreiben. Ob sie öffentlich veröffentlich wurde oder nicht, spielt dabei keine Rolle.

Zitieren darf man sowieso.
§ 51 UrhG: Zulässig ist die Vervielfältigung, Verbreitung und öffentliche Wiedergabe eines veröffentlichten Werkes zum Zweck des Zitats,
1) Am weitestgehend ist das Großzitat (§ 51 Nr. 1 UrhG). Danach dürfen ganze Werke in ein neues wissenschaftliche Werk zur Erläuterung aufgenommen werden.
2) Zu anderen als zu wissenschaftlichen Zwecken ist das Kleinzitat (§ 51 Nr. 2 UrhG) zulässig, wenn einzelne Stellen eines fremden Werkes in ein eigenes Werk übernommen werden.
Das Zitat muss also der Unterstützung der eigenen vertretenen Auffassung dienen und Ausdruck der geistigen Auseinandersetzung mit dem zitierten Werk sein.
www.internetrecht-rostock.de/zitatrecht.htm

Die Leitfähigkeit meinte ich nicht, aber egal, meine Formel oben betrifft das Innere eines SL. Ich hatte nur etwas in der Richtung im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von 1964 gefunden.

Der Shapirofaktor σ = ²(1-rs/r)=²(1+2Φ/c²) ergibt sich jedenfalls aus der ART ohne jeden Sonnenwind. Ein Effekt des Sonnenwindes, Erdatmosphäre, Erdbewegung oder was auch immer würde sich also draufaddieren.

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Nernst 22 05. 2020 13:30 #69024

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ra-raisch schrieb: Zu anderen als zu wissenschaftlichen Zwecken ist das Kleinzitat (§ 51 Nr. 2 UrhG) zulässig, wenn einzelne Stellen eines fremden Werkes in ein eigenes Werk übernommen werden.


Die Veröffentlichung erstreckt sich über 3 Seiten. Abzüglich des Kopfes, des Quellennachweises und dem Seitenumbruch bleiben knapp 2 Seiten übrig. Um die Formeln zu verstehen, müsste ich Dir ca. 0,75 Seiten "zitieren" ob dies noch ein Kleinzitat ist weiß ich nicht. Auf dieses juristische Glatteis gehe ich nicht.
ra-raisch schrieb: Die Leitfähigkeit meinte ich nicht, aber egal, meine Formel oben betrifft das Innere eines SL. Ich hatte nur etwas in der Richtung im Zusammenhang mit der Veröffentlichung von 1964 gefunden.
Der Shapirofaktor σ = ²(1-rs/r)=²(1+2Φ/c²) ergibt sich jedenfalls aus der ART ohne jeden Sonnenwind. Ein Effekt des Sonnenwindes, Erdatmosphäre, Erdbewegung oder was auch immer würde sich also draufaddieren.

Wenn ich mich recht erinnere hattest Du mich nach dem Brechungsindex gefragt. Ich hatte Dich auf diese Quelle verwiesen. Was hat ein Schwarzes Loch mit Brechung in einem Plasma zu tun? Auch findet man in dem Artikel nichts über etwas, was auch nur annäherungsweise mit dem Shapirofaktor zu tun hat (dies gilt auch für die beiden anderen, Folgeartikel) . Wie bereits geschrieben: Der Artikel wird in sekundär und tertiär Literatur gerne als Referenz aufgeführt, ohne dass Ihn die Autoren wohl jemals gelesen haben können. Herr Shapiro vergleicht im Artikel seine Radarmessungen mit einer Plasmaverteilung. Ich finde in dem Artikel aus 1964 auch nicht ansatzweise die Gravitationskonstante oder ein Gravitationpotential lediglich dem Term \(r^2\).
Als Kleinzitat kann ich Dir die ersten Sätze abschreiben: Zitat Shapiro 1964 "Recent advances in radar astronomy have made possible a fourth test of Einstein's theory of general relativity. The test involves measuring the time delays between transmission of radar pulses towards either of the inner planets (Venus or Mercury) and detection of the echoes."

Thomas Schano

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Nernst 22 05. 2020 15:42 #69028

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