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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 08:43 #74928

Überraschende Folgerungen aus Prof.Zeilingers e.a. Experimenten zur Quantenverschränkung

Das Konzept beruht darauf,dass die Lauscherin Eve zur Senderin von Informationen umfunktioniert wird.-
So wie ein Störsender,der in eine Musiksendung seine Störsignale hineinfunkt,nicht wissen muss,welche Musik er stört,muss hier der Nachrichtensender NICHT WISSEN ,welchen Qbit-Zustand er stört.-
Das wird vielfach übersehen.-Eve kann keinerlei Information gewinnen,wenn sie misst,welchen Zustand die Photonen haben,die zu Alice und Bob gehen. Das ist richtig -und tausendfach wiederholt.
Nur braucht Eve diese Information gar nicht -es kann ihr gleich sein,was sie stört.Sie wird bemerkt-das reicht ihr.

Alice sitzt neben Bob -
in 2 Lichtjahren Entfernung befindet sich Eve- und von hier aus wird je ein Teilstrahl verschränkter Photonen zu Alice und zu Bob gesandt.
Wenn Eve nun einen Teilstrahl zu Alice abzweigt -und auf eine Umwegleitung von 2 Lichtjahren Länge schickt -und dann an diesem Teilstrahl Messungen vornimmt ,so können Bob und Alice das SOFORT merken.Alle Teilstrahlen kommen ja gleichzeitig bei Alice,Bob und Eve an.-
Dazu steht ausdrücklich in Wikipedia:

Wikipedia : „Der Austausch ist sicher, weil es nicht möglich ist, ihn ohne bemerkbare Störung abzuhören. Die austauschenden Partner können daher ein eventuelles „Mithören“ beim Schlüsselaustausch bemerken.“ -

Und genau das hat Prof.Zeilinger über die Verbindung Graz-Peking per Quantenverschränkung bestätigt in dem video

Meine Hypothese ist also bereits experimentell bestätigt -nur hat das keiner bemerkt.-

Also Alice und Bob brauchen bei meiner Anordnung bloß irgendetwas zu senden über Quantenverschränkung – etwa nur 1 1 1 1 1 1 …1,2,3,4,5...oder eine andere Prüfzahl,die beiden bekannt ist und auch Eve - und merken dann sofort,wenn die Übertragung gestört wird.-Sie können hier ja sogar vorher wissen,was Alice sendet-es geht ja in Wahrheit nur um die Störsignale von Eve.-
Stört Eve-will sie eine 1 senden-stört sie nicht-eine 0.-

Und als weitere Bestätigung bei Wikipedia:
„Wenn auch nichtlokale Wechselwirkung zwischen A und B erlaubt ist, dann ist obiger Beweis nicht gültig.“ Nämlich,der Beweis,dass eine überlichtschnelle Kommunikation nicht möglich ist,ist dann ungültig.

Dieser nichtlokale Austausch-sprich Telefonleitung- ist bei mir möglich-er ist nur sehr kurz gegenüber den 2 Lichtjahren Entfernung,wo Eve sitzt-und „Abhört“ - was aber sofort-SOFORT- instantan bemerkt werden kann.-
Generell wird die Möglichkeit einer überlichtschnellen Communication mit dem non-cloning-Theorem bestritten -und dem No-Communication Theorem.-
Das non -cloning-Theorem greift bei meinem Verfahren nicht,weil erkennbar nirgends geklont wird.-

Die Bedingung des No-Communication-Theorems,daß eine konventionelle Nachrichten-Verbindung zwischen Alice und Bob bestehen muß,wird bei mir erfüllt.-

Einige berufen sich darauf,daß es eine solche überlichtschnelle Communication nicht geben könne,weil dies das Causalitätsprinzip verletze.Das ist aber hier gar nicht der Fall. Nirgends läuft etwas rückwärts in der Zeit.--

Wenn jemand in 2 Lichtjahren Entfernung mitgeteilt wird ,dass eine Schwerkraftwelle auf ihn zurolle ,so dass er das vor ihrem Eintreffen weiß ,so kann er die Causlität nicht ändern.Denn jede Änderung würde Energie erfordern-und die ist nicht überlichtschnell.-

AOM bspw werden aber nun einmal durch Quantenverschränkung
überlichtschnell übertragen -wenn die Relativitätstheorie etwas anderes behauptet,ist sie falsch. Meines Wissens allerdings behauptet sie das gar nicht.-

Weshalb erscheint dies Verfahren so unglaubhaft einfach?
Es ist viel enfacher,auf sich aufmerksam zu machen als unentdeckt zu bleiben-Eve will ja sich durch Störungen bemerkbar machen.-

Und ebenso ist es für Alice und Bob tausendfach einfacher,sich abhören zu lassen,als das zu vermeiden.-

Insgesamt ist dies Verfahren der überlichtschnellen Kommunikation buchstäblich millionenfach einfacher als die verschlüsselte abhörsichere Kommunikation.

Es zeigt sich,dass überlichtschnelle Communication einfacher zu realisieren ist,als das abhörsichere Übersenden von Schlüsseln mittels Quantenverschränkung bei Communication mit Lichtgeschwindigkeit .-

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 09:16 #74929

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bloß irgendetwas zu senden über Quantenverschränkung – etwa nur 1 1 1 1 1 1

Nee, das geht nicht, man kann nur das senden: ? ? ? ? ? ?.
Und wenn man nachgucken will was gesendet wurde (Messung), kommt zufällig 0 oder 1 raus.
Wenn jemand vorher nachgeguckt hat (Störung) passiert das gleiche.
Störung und Messung verhalten sich gleich und kann man nicht unterscheiden.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 09:36 #74930

Leider nein! schlobies

Du kannst zwar die Störung wie eine Verschränkung behandeln. Damit ist diese nicht lokal. Aber es gelingt Dir definitiv nicht, in die Störung eine Information einzubauen. Die einzige erkennbare Information ist "es gab eine Störung". Mehr Inhalt geht nicht. Das ist aber keine Information. Das ist nur die Erkenntnis, dass ein Messvorgang statt gefunden hat. Keine Ahnung wo und wann das war und mit welchen Signal/Information.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 09:59 #74932

Genau - Eve kann in die QV keine Info packen-außer - Ich störe -oder nächste Sekunde bspw ich störe nicht-und genau das ist der Nachrichtenkanal.
Für 1000 bit brauche ich also 1000 Sekunden - mit Licht würde es aber 2 Jahre dauern-
1000 Sekunden sind deutlich schneller als 2 Jahre -Sie bestätigen also meine These

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 10:05 #74933

Ich behandle die Störung wie die Aufhebung einer Verschränkung.-
Wenn man die Störung nicht unterscheiden könnte von der Nichtstörung,könnte Zeilinger auch keinen Störer bemerken.-
Und beim chinesischen Quanten-Radar mittels Laser -nicht das mit Kurzwellen-
wird die Störung durch ein ankommendes Flugzeug instantan bemerkt.-
Hier ist das Flugzeug quasi die Eve -

In der Qantenmechanik ist ja eine Störung hier mit einer Messung völlig gleichzusetzen.Wie ich schon sagte,kann E mit den Messergebnissen sowieso nichts anfangen-es reicht,wenn sie  ein Handtuch in den Strahlengang hält-
das ist mit einer Messung im Ergebnis völlig identisch.-
Sie kann dann wie ein Signalgast bei der Marine senden-die ja übrigens schon lichtschnell waren vor Erfindung des Funks.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 10:49 #74936

Der Titel ist offenbar eher abschreckend-deshalb werde ich versuchen ,die Diskussion unter dem Thema

Überraschende Folgerungen aus Prof.Zeilingers e.a. Experimenten zur Quantenverschränkung

fortzusetzen.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 10:52 #74938

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Wenn man die Störung nicht unterscheiden könnte von der Nichtstörung,könnte Zeilinger auch keinen Störer bemerken.

So wie ich das verstanden habe, geht das "Störer bemerken", aber nur über einen klassischen Kanal.

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Überraschende Folgerungen aus Prof.Zeilingers e.a. Experimenten 23 08. 2020 11:13 #74941

Nein-das ist defintiv nicht so.Dann müsste Zeilinger ja den Störer kennen --und mit dem Daten abgleichen.-
Nein-der unbekannte Lauscher wird sofort entdeckt,weil er die QV stört.-Und darauf beruht mein Konzept.-
Da Eve aber STÖREN SOLL ,ist alles viel einfacher.-Und alles ins All verlegt,gibt es auch keine Luft-Störungen.
Das ist ja der Witz - der Störer ist völlig unbekannt bei Zeilinger.Das Verfahren,das die anwenden ist statistisch und ziemlich aufwändig,weil es ja auch atmosphärische Störungen gibt.-

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Überraschende Folgerungen aus Prof.Zeilingers e.a. Experimenten 23 08. 2020 11:22 #74944

Moderatoren Hinweis

Auf Wunsch des Threaderstellers den Titel geändert.

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Überraschende Folgerungen aus Prof.Zeilingers e.a. Experimenten 23 08. 2020 12:22 #74948

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schlobies,
wenn deine Annahmen richtig wären, dann würde dein Verfahren funktionieren.
Deine Annahmen sind aber falsch.

Ich glaube nicht das die Fachleute diese Idee nicht auch schon hatten,
denn das war auch mal eine Idee von mir und anderen.
Wenn das wirklich möglich wäre, hätten wir von dieser Sensation erfahren.

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Überraschende Folgerungen aus Prof.Zeilingers e.a. Experimenten 23 08. 2020 14:28 #74956

Welche Annahmen sollen denn falsch sein?
Alles beruht auf den bekannten Experimenten.
Ich kann mir denken,weshalb offenbar fast alle Physiker Angst haben,man könnte glauben,sie hielten
überlichtschnelle Kommunikation für möglich.-
Da ist einmal das No-Communication Theorem-das aber bei mir ausgetrickst wird-denn die konventionelle
Leitung zwischen Alice und Bob ist vorhanden.-
Zum andern die Behauptung,dies würde die Causalität verletzen-was mE nicht der Fall ist,solange man nicht in der Zeit rückwärts
geht.-
Dann soll es die Relativitätsheorie verletzen -die redet mE aber nur davon,daß Energie nur mit c übertragen wird.
Wenn die Relativitätstheorie aussagen sollte,dass Drehmomente sich nicht schneller als Licht übertragen lassen,dann ist die Relativitätstheorie falsch.Denn die überlichtschnelle Übertragung von Drehmomenten ist ausreichend in Experimenten bewiesen.-

Sogar 10000 Qbits an Drehmomenten wurden von Dr.Ficker,Zeilinger e.a. Auf verschränkte Photonen übertragen.-
Und das geht nun einmal nur überlichtschnell.

Mit Lichtschrauben ans Quantenlimit
R. Fickler, M. Krenn, A. Zeilinger
Physik in unserer Zeit, 49, 12-20 (2018)

Sie sehen- dies ist erst 2018 bewiesen

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 14:39 #74957

@schlobies

Du stützt wesenliche Elemente Deiner Hypothese auf die Forschungsarbeiten von Anton Zeilinger. Wenn Du eine derart bahnbrechende Entdeckung gemacht zu haben glaubst, dann wäre es doch naheliegend, Dich mit diesen Ideen unmittelbar an den anerkannten Experten mit der Bitte um eine Einschätzung zu wenden.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 14:55 #74958

Ja- das habe ich getan -seit Monaten warte ich auf eine Antwort.-

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 16:11 #74965

Prof. Zeilinger erklärt leider sehr wenig sondern stellt nur etwas dar.

Es ist nicht erischtlich von welchen Kanälen er spricht, von welchen Informationen im klassichen Kanal und wie diese über den Quantenkanal verschlüsselt sein sollen.

Die einzige Möglichkeit, eine Information zu verschlüsseln besteht in einem Schlüssel. Dieser kann also nicht aus Qubits bestehen. Eine nachträgliche Verschlüsselung des klassichen Kanals ist nicht möglich und wäre auch sinnlos, dann wäre die Info ja zunächst unverschlüsselt.

In gleicher Weise ist nicht ersichtlich, wie es erkennbar sein soll, dass die Verbindung abgehört wurde. Durch eine Messung wird das verschränkte Qubit festgelegt. Man kann aber ein festgelegtes Bit nicht von einem Qubit in Überlagerung unterscheiden. Denn dazu muss man messen und legt es ggf selber fest.

Mit Zeilingers Videos geht es mir eigentlich immer so, ich bin nachher nicht schlauer als vorher. Aber das Video richtet sich ja auch nicht an Physiker.

Das Einzige, was ich mir unter einem Qubit-Schlüssel vorstellen kann, ist die Übertragung und Nutzung des zufällig entstehenden Codes, sobald Information übertragen werden soll. Der Empfänger hat dann den Schlüssel bereits vorher in Händen.

Hier bei wiki ist beschrieben, wie es geht: Man benötigt einen sicheren konventionellen Kommunikationskanal.
de.wikipedia.org/wiki/Quantenschl%C3%BCs...ausch#BB84-Protokoll
verständigen sich Alice und Bob nach der Photonenübertragung über eine authentifizierte Leitung darüber,
Der Vorteil, ist, dass ein Lauscher wenig mit dieser Info aus der konventionellen Leitung anfangen kann. Nur Bob und Alice wissen, welche Bits sie zur Verschlüsselung verwenden können. Ein Lauscher hätte statistisch nur 25% davon übereinstimmende Bits.

Hierbei werden also polarisierte Photonen ausgetauscht, deren Polarisierungsmessergebnis nur bei übereinstimmender Messmethode verwendbar ist.

Um dabei einen Lauscher aufzudecken, müßten sich Bob und Alice allerdings neben der Messmethode auch noch über das Messergebnis austauschen, diese Bits wären dann nicht mehr sicher verwendbar, da sie abgehört werden können.

Allerdings kann ich dies nicht teilen:
wiki: Der Vorteil des Quantenschlüsselaustauschs gegenüber klassischen Verfahren zur Schlüsselverteilung besteht darin, dass die damit erreichte Sicherheit auf bekannten physikalischen Gesetzmäßigkeiten beruht und nicht auf Annahmen über die Leistungsfähigkeit von Computern und Algorithmen
Der Verschlüsselungscode ist ein Code wie jeder andere auch, wieso soll er nicht konventionell geknackt werden können? Der Vorteil ist nur die einfache Herstellung und relativ sichere Übertragung des Codes, sowie beliebige Länge mit linearem Aufwand.

wiki:
Ein Angreifer kann diese auf Grund des No-Cloning-Theorems nicht kopieren und deshalb an Änderungen im Messergebnis erkannt werden. Andere Verfahren, wie das Ekert-Protokoll, verwenden verschränkte Zustände. Hört hier ein Angreifer die Schlüsselübermittlung ab, so verliert das System einen Teil seiner Quantenverschränkung. Dieser Verlust kann anschließend festgestellt und damit der Angriff aufgedeckt werden.
Die "Prüfung" muss ja in einem Abgleich der Messergebnisse erfolgen, was zu Lasten der empfangenen Bits geht und auch von einem Lauscher abgefangen werden kann.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 19:33 #74973

Vorab folgendes - ich hatte gerade Familienbesuch mit Alkohol.-
Auch das chinesische Quanten-Radar beweist das gleiche -
eine Störung wird sofort erkannt,wenn man die Teilstrahlen von Alice nach Bob Photon für Photon überprüfen kann.
Dann kann man eine Statistik machen - und diese ist bei Abhören durch E anders als ohne Abhören.-

Im übrigen ergibt sich das gleiche,wenn man Prof.Gaßners video 35 -Experiment einfach maßstäblich vergrößert-für 1 m dann 1 Lichtjahr.-
Man muss darauf achten,daß alle Teilstrahlen von der Quelle zu A,B,E die gleiche Entfernung zurücklegen.-durch Umwegleitungen.
Später mehr - unter user Schlobies kann man auch viedos von mir dazu finden.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 19:41 #74974

schlobies schrieb: Alice sitzt neben Bob -
in 2 Lichtjahren Entfernung befindet sich Eve- und von hier aus wird je ein Teilstrahl verschränkter Photonen zu Alice und zu Bob gesandt.
Wenn Eve nun einen Teilstrahl zu Alice abzweigt -und auf eine Umwegleitung von 2 Lichtjahren Länge schickt -und dann an diesem Teilstrahl Messungen vornimmt ,so können Bob und Alice das SOFORT merken.Alle Teilstrahlen kommen ja gleichzeitig bei Alice,Bob und Eve an.-


Alice und Bob können über die gestörte Verbindung keine Information austauschen. Sie merken das die Photonen nicht mehr verschränkt sind.

Auch Eve kann keine Information (Signal gestört/nicht gestört ist auch eine Information!) mit Überlichtgeschindigkeit senden. Denn die gestörten Teichenstrahlen brauchen nun mal 2 Jahre bis sie bei Alice/Bob ankommen.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 20:31 #74978

Nein- so ist es nicht.-
Die Störung der QV wirkt instantan auch über 2 Lichtjahre hinweg -
dass die verschränkten Photonen 2 Jahre unterwegs sind,hatte ich ausführlich erklärt.-
Die Störung passiert HEUTE und ist SOFORT ebensoschnell da wie die Photonen,die 2 Jahre unterwegs sind.-

Die Störung der QV breitet sich NICHT mit den Photonen aus-sondern völlig unabhängig.Im übrigen könnte diese Störung auch den Umweg über den Pfad der Photonen gehen-da sie -Stand heute- instantan ankommt,spielt die Entfernung DAFÜR keine Rolle.-
Diese Störung wird bemerkt von Alice und Bob ,weil die über eine konventionelle Leitung Photon für Photon abgleichen können-
und so eine Statistik erstellen.Diese konv. Leitung ist aber nicht einmal eine Lichtsekunde lang-spielt also summa summarum keine Rolle.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 20:38 #74980

Ergänzend noch folgendes.Die Störung der QV bedeutet den Zusammenbruch der Wellenfunktion.In diesem Augenblick
ist eines der verschränkten Photonen festgelegt -und damit augenblicklich auch das andere.Dieser Zusammenbruch breitet sich
instantan im gesamten Weltall aus-so Stand der Theorie heute.-
Man muss sich also gar nicht auf Zeilinger berufen-die Theorie sagt das gleiche-
überlichtschnelle Kommunikation ist möglich.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 20:49 #74982

Nein, weder Bob noch Alice können eine Störung einfach so feststellen.
Um dies festzustellen, müssen Sie die Teilchen messen und dann miteinander vergleichen.
Wenn sie feststellen, dass die Messergebnisse voneinander abeichen, und erst dann, wissen sie, dass ein fremder Eingriff vorlag, das kann aber auch eine Störung durch Höhenstrahlng gewesen sein, sie müssen also mehrere Teilchen vergleichen, und selbst mit Störung können die Ergebnisse übereinstimmen. Erst wenn ein Prozentsatz nahe 50% abweicht, können sie von einem Eingriff ausgehen.
Für den Vergleich benötigen sie aber einen Informationsaustausch.

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überlichtschnelle Kommunikation 23 08. 2020 23:22 #74986

schlobies schrieb: Nein- so ist es nicht.-
Die Störung der QV wirkt instantan auch über 2 Lichtjahre hinweg -

Sie wirkt aber NUR auf die Teilchen die auch gestört werden und somit erst zwei Jahre später für Messungen durch Alice und Bob zur Verfügung stehen.
Sie wirkt selbstverständlich nicht auf Teilchen die zwei Jahre vorher schon auf den Weg geschickt wurden!
Egal wo Eve sich auf dem Weg der Teilchen zu Alice und Bob einklinkt, Diese gestörten Teichen müssen erstmal bei Alice und Bob ankommen und gemessen werden.

schlobies schrieb: dass die verschränkten Photonen 2 Jahre unterwegs sind,hatte ich ausführlich erklärt.-
Die Störung passiert HEUTE und ist SOFORT ebensoschnell da wie die Photonen,die 2 Jahre unterwegs sind.-

Nope. Da irrst du dich.

schlobies schrieb: Die Störung der QV breitet sich NICHT mit den Photonen aus-sondern völlig unabhängig.

Falsch, wie sollte sie das? Quantenverschränkung ist an die Quantenobjekte gebinden die verschränkt sind und eine Störung der QV breitet sich mit ihnen aus, nicht schneller.

schlobies schrieb: Im übrigen könnte diese Störung auch den Umweg über den Pfad der Photonen gehen-da sie -Stand heute- instantan ankommt,spielt die Entfernung DAFÜR keine Rolle.-
Diese Störung wird bemerkt von Alice und Bob ,weil die über eine konventionelle Leitung Photon für Photon abgleichen können-

Ja, aber das geht nur mit Photonen die sie schon messen konnten, die die Information "gestört" also zu ihnen transportiert haben...

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 07:00 #74990

Tut mir leid -da sind wir in einem fundamentalen Punkt anderer Meinung.-
Die Störung der QV bedeutet einen sofortigen Zusammenbruch der Wellenfunktion auf null-und zwar überall.-

Und bspw die Drehimpulse ,die Fickler,Zeilinger auf schon verschränkte Photonen übertragen , sind sofort auch bei den
verschränkten Photonen angekommen- OBWOHL KEIN EINZIGES PHOTON DIREKT dorthin gelangt ist.-

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 07:22 #74991

schlobies schrieb: Tut mir leid -da sind wir in einem fundamentalen Punkt anderer Meinung.-
Die Störung der QV bedeutet einen sofortigen Zusammenbruch der Wellenfunktion auf null-und zwar überall.-

Ja aber Erst dann wenn da etwas ist was gestört worden sein könnte.
Dazu musst du das gestörte Teilchen erstmal haben!

Tut mir leid, -da scheinst du einen fundamentalen Punkt zu übersehen.
Auch Zeilinger schafft keine überlichtschnelle Informationsübertragung, weder zwischen Alice und Bob noch zwischen Eve und Alice / Bob.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 07:25 #74992

schlobies schrieb: Die Störung der QV breitet sich NICHT mit den Photonen aus-sondern völlig unabhängig.

Falsch, wie sollte sie das? Quantenverschränkung ist an die Quantenobjekte gebinden die verschränkt sind und eine Störung der QV breitet sich mit ihnen aus, nicht schneller.

Na-wenn das so wäre,warum redet dann Einstein von spukhafter Fernwirkung?
Unser Vorstellungsvermögen wird da ziemlich strapaziert.Deshalb im Einzelnen noch einmal:

Eve stört die QV an einem Teilstrahl,der vor 2 Lichtjahren von der Strahlen-Quelle abgegangen ist-

Das mit diesem Photon verschränkte Photon läuft genau in diesem Augenblick bei Alice oder Bob ein-es war ebenfalls
2 Jahre unterwegs.-


Und da Alice mit Bob ständig die eingehenden Photonen abgleicht,merken die ,dass da eines fehlt.Und da sie eine Statistik führen,merken sie,die Statistik zeigt einen Lauschangriff oder eine Störung. -Und da sie mit Eve Sekundentakt vereinbart haben,erkennen sie an der Statistik,in welcher Sekunde Eve gestört hat-in welcher nicht.Nehmen wir an,es werden 1000 Photonen pro Sekunde geprüft.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 07:49 #74993

Am einfachsten erklären lässt es sich mit dem Modell Quantenradierer video 35 von Prof.Gaßner.-
Dort werden die durch Doppelspalt verschränkten Photonen noch einmal geteilt und verschränkt durch einen nichtlinearen Kristall-
und dann noch einmal .-
Wenn Eve also sich ihren Teilstrahl mit einem solchen Kristall abzweigt,bleibt die Zahl der Photonen,die bei Alice und Bob eingehen konstant.
Und dann kann Eve stören oder nicht stören nach Belieben- und das kann erfasst werden bei Alice und Bob.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 08:01 #74994

schlobies schrieb: Das mit diesem Photon verschränkte Photon läuft genau in diesem Augenblick bei Alice oder Bob ein-es war ebenfalls
2 Jahre unterwegs.-

Wie kann Eve Teilchen stören die just in dem Moment bei Alice und Bob ankommen?
Entweder sind die Teilchen beide bei Alice/Bob oder eines davon ist bei Eve.
Dann ist der Teilchenstrahl jedoch bereits gestört worden in dem Moment wo Eve das Teilchen abzweigte.
Zwischen dieser Störung und der Messung bei Alice/Bob liegt die Entfernung Eve -> Alice/Bob die erst überbrückt werden muss.
Eine instantane Beeinflussung der Messung bei Alice/Bob durch Eve findet nicht statt.

PS:

schlobies schrieb: Am einfachsten erklären lässt es sich mit dem Modell Quantenradierer video 35 von Prof.Gaßner.-

Da hast du etwas gründlich mißverstanden. Auch mit dem "delayed choice" Experiment (genannt Quantenradierer) lassen sich Quantenobjekte weder rückwärts in der Zeit beeinflussen noch klonen.
Im delayed choice Experiment gibt es jeweils nur ein verschränktes Paar das hinter dem Doppelspalt erzeugt wird, nicht mehrere. Durch den Doppelspalt geht nur ein Photon. Die verschränkten Photonen haben auch nur die halbe Energie des Ausgangsphotons. Aus Grün (440nm) wird Rot (880nm)

Eve kann kein drittes mit den anderen beiden verschränkte Teilchen erzeugen und mit einer geziehlten Messung die anderen beiden beeinflussen.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 08:53 #74995

Sie müssen ein anderes Experiment meinen. Im video 35 werden durchaus die bereits verschränkten Photonen
durch einen nichtlinearen Kristall abermals geteilt und verschränkt.Ja sicher-die Energie wird jedesmal reduziert -
Eve kann also durchaus ein verschränktes Photon aufteilen - und beide Teilphotonen bleiben verschränkt mit dem gleichen Photon,mit dem das ungeteilte Photon
verschränkt war-das zum anderen.
Zum anderen beweisen Sie hier,dass weder Graz-Peking funktionieren kann,denn sie beweisen,dass ein Lauscher gar nicht entdeckt werden kann-
und Sie beweisen,dass das chinesische Quantenradar -das mit Laser -nicht funktionieren kann. -Dessen prinzipielle Funktionsfähigkeit ist aber auch von US-Unis bestätigt.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 08:56 #74996

und schon gar nicht läuft bei mir irgendetwas rückwärts in der Zeit -oder wird etwas geklont-
und genau deshalb funktioniert es eben auch.-

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 09:12 #74997

schlobies schrieb: Sie müssen ein anderes Experiment meinen. Im video 35 werden durchaus die bereits verschränkten Photonen
durch einen nichtlinearen Kristall abermals geteilt und verschränkt.

Nein. Da werden keine bereits verschränkten Photonen nochmals geteilt und verschränkt!
Durch den Doppelspalt hintr dem der Kristall ist geht nur ein Photon. Der Kristall dient dazu eine "Welcher Weg" Information zu gewinnen.

schlobies schrieb: Eve kann also durchaus ein verschränktes Photon aufteilen - und beide Teilphotonen bleiben verschränkt mit dem gleichen Photon,mit dem das ungeteilte Photon
verschränkt war-das zum anderen.

Nein, Nein und nochmals Nein. Das kann sie nicht!

schlobies schrieb: Zum anderen beweisen Sie hier,dass weder Graz-Peking funktionieren kann,denn sie beweisen,dass ein Lauscher gar nicht entdeckt werden kann-

Graz-Xinglong ist nicht abhörsicher! Ein Lauscher der auf dem Sateliten sitzt könnte unbemerkt bleiben. Es werden zwei getrennte Verbindungen zwischen Peking - Satelit und Graz - Satelit aufgebaut, die nur jeweils für sich genommen sicher sein können. Ein Man-in-the-middle auf dem Sateliten kann unbemerkt bleiben.

"Im jüngsten Experiment tauschte der Satellit zunächst einen Quantenschlüssel mit der Bodenstation in Graz aus und etwas später einen anderen Schlüssel mit der Bodenstation in Xinglong. Damit Sender und Empfänger verschlüsselt miteinander kommunizieren können, benötigen sie jedoch den gleichen Schlüssel. Dazu generierte der Satellit aus den beiden Schlüsseln einen neuen, der dann per Funk an die beiden Bodenstationen geschickt wurde. "

aus www.nzz.ch/wissenschaft/ein-verschluesse...-und-wien-ld.1350066

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 09:29 #74999

Ganz kurz nur folgendes : EVE will nicht unbemerkt bleiben.Die Frage ist also gar nicht,
kann jeder Lauscher bemerkt werden -die Frage ist kann ein Störer bemerkt werden,der will,daß man seine Störung bemerkt.-

Und beim chinesischen Quantenradar will das Flugzeug sogar unbemerkt bleiben-und wird trotzdem bemerkt -
obwohl niemand mit dem Flugzeug irgendwelche Daten abgleicht.

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überlichtschnelle Kommunikation 24 08. 2020 09:32 #75000

@Merlix video 35
Durch den einen Spalt geht Teil einer Welle -und kein einzelnes Photon.-
Und diese Welle wird noch einmal geteilt,so daß 4 Teilstrahlen entstehen.

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