Willkommen, Gast
Benutzername: Passwort: Angemeldet bleiben:
  • Seite:
  • 1
  • 2

THEMA: Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 10:13 #52901

Minute 03:00 - 03:46
Diese Fehlerhaftigkeit ist der Natur eingewebt.
Ohne Fehler würde es uns gar nicht geben.
(Ohne Fehler) gäbe es keine Schöpfung.



Harald Lesch ist ein Teil von UWudL. Er hat erst einen einzigen Beitrag hier im Forum geschrieben. Vielleicht könnte er diese Worte, die er in diesem Film gebracht hat, hier etwas näher erläutern. Wäre das möglich?
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 11:09 #52911

Ich verstehe in diesem Video Fehler als Abweichung von einer perfekten Ordnung. Und damit wäre klar, dass es beispielsweise Menschen nur in einem nicht perfekt geordneten Universum geben kann.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Nicht extra gekennzeichnete Beiträge sind normale private Beiträge. Sie sollten genauso diskutiert und kritisiert werden wie alle anderen Beiträge auch.

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 11:47 #52916

Ohne Fehler hätte sich ja auch die biologische Evolution nicht entwickeln können. bis hin zu uns.
Spontane Mutationen ( eine spontane, plötzliche und nicht vererbte Veränderung der Gene ohne äußere Einflüsse)
sind zufällige Fehler in der Replikation bei der DNA. Quasi ein Kopierfehler der den Bauplan von einer Generation zur nächsten
verändert. Die meisten Mutationen wirken sich zwar negativ auf einen Organismus aus, diejenigen welche aber positiv
wirkten brachten die ganze Artenvielfalt auf der Erde hervor. Die Natur "lernt" durch Fehler genau wie wir Menschen.
Würden wir keine Fehler im Leben machen könnten wir uns ja auch nicht geistig weiterentwickeln, usw.,usf...

LG

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 11:49 #52917

Hi,
ich glaube Herr Lesch geht mit dem Begriff "Fehler" fehl. Meiner Meinung nach gibt es keine fehlerhaften Naturgesetze. Um etwas als fehlerhaft zu beurteilen, braucht es eine übergeordnete Ideologie, anhand der man den Fehler erkennen könnte. Die Fluktuationen sind keine Fehler, sondern sind Teil des perfekten Universums.

Grüße

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 12:17 #52920

  • Chris
  • Chriss Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1494
  • Dank erhalten: 204
Oja, da Herr Lesch wohl das Wichtigste in den ersten 5 Sekunden Sagte, ist es wohl direkt nach Vorspann in Vergessenheit geraten.
Theologie ist dann aber genau so Fehl am Platz hier wie Politik, ich mach mir da nun sicherlich riesen spaß draus @Forum
"Gott sprach es werde Licht, doch Schall gab es nicht." Ich glaube das ich nun etwas weiß. :D

Entschuldige badhofer, das es auf deinem Misst, gewachsen ist.
Die Natur schöpft sich auf der Grundlage ihre Gesetze die mit ihr Entstanden sind. Das sich etwas darstellen kann, erst wenn es unterschiede gibt, ist doch viel zu trivial wenn man Natur-(Universum) betrachtet, also badhofer jede Differenz entspricht eine Schöpfung am besten noch schön kausal, so Kein Universum und Urknall, eine schönere Differenz finde ich nirgends. :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 13:11 #52924

Chris schrieb:
Das sich etwas darstellen kann, erst wenn es unterschiede gibt, ist doch viel zu trivial wenn man Natur-(Universum) betrachtet

Und gerade deshalb, weil es so trivial ist, wird es nicht beachtet. Und so beheben wir ein halbes Leben lang die Fehler, die wir in der anderen Hälfte gemacht haben, ohne zu erkennen, das aus jedem behobenen Fehler zwei neue Fehler entstehen.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 14:17 #52929

  • Chris
  • Chriss Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1494
  • Dank erhalten: 204

badhofer schrieb: …., weil es so trivial ist, wird es nicht beachtet.....

setze du mir auch noch Scheuklappen auf... jaja versuch dich da weiter. Wenn davon ausgehst das Differenzen in der Natur nun Fehler sind,... mein Beileid.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 14:23 #52930

  • Marvin
  • Marvins Avatar
  • Offline
  • Expert Boarder
  • Expert Boarder
  • Per Analter durch die Galaxis
  • Beiträge: 343
  • Dank erhalten: 89
Bitte umDefinition des Begriffes
FEHLER.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 14:40 #52931

  • Chris
  • Chriss Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1494
  • Dank erhalten: 204
Fehler zeigt sich in der Substanz als Irrtum, Fehlgriff, oder einfach etwas wo vom Richtig abweicht.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 15:10 #52932

Hi,
was ist Richtig?

Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich: Marvin

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 15:15 #52933

Marvin schrieb:
Bitte um Definition des Begriffes
FEHLER.


FEHLER = Eine Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit:
FEHLER bedeutet nicht: Falsch oder unkorrekt.

Stell dir vor, nur mal so zum Spaß, so wie Harald Lesch sagt, es gibt GOTT. Und dann noch mehr Spaß: Du bist Gott. Du schaust so in die Runde und siehst nichts. Nichts, absolut nichts, ein perfektes Nichts. Komplett regelmäßig. Darauf sagt das Nichts zu dir: "Na, da schaust, ich habe zwar nix, aber, das, was ich habe, ist absolut perfekt, nämlich meine absolut perfekte Regelmäßigkeit." "Na ja", sagst du, "so ganz perfekt regelmäßig bist du nicht, du hast einen Fehler, nämlich mich. Meine Anwesenheit zerstört deine Perfektion". "So ein Mist" denkt sich das Nichts, was mach ich da bloß?". Ganz einfach, ich sprenge dich in die Luft. Und dann gibt es einen Knall, den man später als Urknall bezeichnen wird. Und das ganze Klumpert, dass jetzt im Nichts herumfliegt, bist du. Die Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit des Nichts wurde dadurch jedoch nicht behoben. Sie ist nur größer geworden und steckt jetzt auch noch im Detail.

Na ja, wie schon gesagt, einfach nur so zum Spaß :)
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Philzer, Marvin

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 16:28 #52936

Hi,

badhofer schrieb:

Marvin schrieb:
Bitte um Definition des Begriffes
FEHLER.


FEHLER = Eine Unregelmäßigkeit in der Regelmäßigkeit:
FEHLER bedeutet nicht: Falsch oder unkorrekt
........
.........
.

ist die Definition "FEHLER = eine Regelmäßigkeit in der Unregelmäßigkeit" nicht genauso korrekt?
Regelmäßigkeit wird vom Menschen bevorzugt.
Unregelmäßigkeit wird von der Natur bevorzugt.
Wer hat in der Natur das Sagen?

Grüße

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 17:57 #52942

Im Video ging es um Gerechtigkeit, das lässt sich eigentlich nicht mit einer mathematischen Anordnung vergleichen. Ich will es trotzdem versuchen. Gerechtigkeit hat zwei Ausprägungen, die mathematisch völlig entgegengesetzt sind: Einmal der Gleichheits-Grundsatz: Niemand darf bevorzugt werden. Dann aber die Distributive, austeilende Gerechtigkeit, die jedem etwas anderem zuschreibt. So hat jeder Richter einen vom Gesetzgeber gelassenen Spielraum, weil jeder Fall anders liegt. Ein 2-Jähriger bekommt etwas Anderes als ein 5- oder 14 Jähriger. Bei völliger Gleichheit gäbe es diese Gerechtigkeit nicht. Die distributive Gerechtigkeit als solche in Frage zu stellen ist kindisch, da kann mit der Frage, warum es in der Welt nicht gerecht zugeht, nicht gemeint sein. Unterschiede und Schwankungen mit der Frage nach der Gerechtigkeit gleichzusetzen ist sehr platt, da ist bei Lesch der Wunsch, eine Brücke zur Physik zu schlagen, übermächtig geworden, so dass er hier sprachlich - und sachlich - daneben griff.
Aber das ist nur der erste, oberflächliche Blick.
Dahinter steckt nämlich noch etwas Anderes, was mittlerweile in unserer Kultur drin steckt, obwohl es mehr zum Buddhismus (und Hinduismus) passt: Je mehr komplex etwas ist, um so größer ist das Leiden. Das leiden von Einzellern, Farnen, Regenwürmern und Mäusen ist doch sehr unterschiedlich groß. Wir können seelische Qualen erleiden, die Tiere nicht kennen. Wenn man leiden vermeiden will, dann muss man raus aus der Komplexität, möglichst hin zur absoluten gleichen Verteilung aller Materie und Energie im Raum.
Damit kann ich aber absolut nichts anfangen. Diese mathematische Sicht halte ich dem Leben überhaupt nicht angemessen. Denn für mich gehört die Liebe zum Leben dazu. Und zur Liebe das "ich mag Dich leiden". Die Liebe, die das Leiden umfasst ist die Antwort auf die Frage nach der Gerechtigkeit in der Welt.
Ich verstehe Harald Lesch so, dass er bewusst diesen Gedanken zuende denkt, um zu zeigen, dass dies eine Sackgasse ist, denn es führt dazu, dass es letztlich nichts geben darf.
Letztlich liegen Buddhismus und Altes Testament dicht beieinander: Aus dem Chaos schuf Gott die Welt- aus Leiden besteht die Welt. Es wird nur anders aufgefasst und bewertet.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 18:24 #52943

@Martin-O
So wie es im Titel des Threads bereits erkenntlich ist, bezieht sich der Thread nicht auf den Film, sondern lediglich auf eine Aussage im Film, nämlich, dass es ohne einen Fehler keine Schöpfung gäbe. Mit Liebe, Gerechtigkeit oder gar Religion hat diese Aussage nichts zu tun.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 18:40 #52945

  • Marvin
  • Marvins Avatar
  • Offline
  • Expert Boarder
  • Expert Boarder
  • Per Analter durch die Galaxis
  • Beiträge: 343
  • Dank erhalten: 89
Ich bin hier im Forum sehr vorsichtig mit dem Begriff Schöpfung.
Meines Wissens nach gibt es in der Wissenschaft diesen Begriff in diesem Zusammenhang nicht.
Und einen Fehler der eben zu einer Schöpfung führt (Sorry Harry) passt auch nicht so recht zusammen. Natürlich ist mir die Aussage klar.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 19:39 #52952

@ Badhofer
Abgesehen davon, dass "Schöpfung" ein religiöser Begriff ist: Ich habe nur die Aussage von Herrn Lesch im Zusammenhang gesehen, was immer von Vorteil ist, will man etwas verstehen. Du hast eben Deine Lieblings-Aussage herausgeschnitten, aber sie krankt daran, dass "Fehler" als Gummibegriff gebraucht wird. Im Kontext des Videos ist es klar er. Klarheit stört wohl, oder?

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 20:15 #52956

Martin-O schrieb:
Klarheit stört wohl, oder?

Na ja, Klarheit war noch nie meine Stärke. Vergessen wir es einfach.
Es ist nur ein Film unter vielen Filmen mit Harald Lesch. Ende

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 20 Jun 2019 22:40 #52964

Darf ich dazu eine kurze Bemerkung machen:?

Am Anfang gab es Wasserstoff und Helium und ein bisschen Lithium und die Spielregeln der 4 Grundkräfte. Sonst nix.
Im Wesentlichen, aufs All bezogen, ist das heute noch so.
Damals gab es weder Fehler, noch Ungerechtigkeit, noch Leiden oder Sterblichkeit, keine Sterne und auch keine Planeten, kein Leben und schon gar kein sich selbst bewusstes Leben. Nur Energie und ein paar Spielregeln.

Wie konnte aus diesem Urzustand etwas so komplexes wie Leben entstehen und wieso ein Leben, das sich auch noch ungerecht behandelt fühlt, das mit Leiden, Krankheit, Krieg und Tod, aber auch mit Freuden, wie Gesundheit, Sport, gutes Essen, Urlaub, geistiges Erleben beseelt ist, überhaupt entstehen.

Diese Brücke von damals zu heute, kommt der Vertreibung aus dem Paradies gleich.
Die Bewusstseinswerdung!

Sie ist eine Folge der Evolutionsprinzipien und die sind an sich nicht fehlerbehaftet. Die Individuen sind auch nicht fehlerhaft, die Arten auch nicht. Sie sind nur tüchtig oder weniger tüchtig in ihrer Anpassungsfähigkeit.

Ich weiß, nach Humanismus klingt das nicht, aber die Natur kennt auch diesen nicht. Der ist nur uns Menschen vorbehalten.

Der Erde sind unsere Befindlichkeiten wurscht.

Ein Fehler fällt mir aber dazu schon ein:

Die Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie.
Wenn es die nicht gäbe, wäre unser Universum fehlerfrei, aber unbelebt.


Thomas
Folgende Benutzer bedankten sich: badhofer, Marvin

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 21 Jun 2019 08:32 #52972

Es gibt einen Film von Ernst Peter Fischer, in dem er sagt: „Der Tod ist nicht gleichzeitig mit dem Leben in die Welt gekommen. Der Tod ist erst später in die Welt gekommen. Es gibt Leben, dass nie gestorben ist. Bis heute“.

Stell dir vor (nur so zum Spaß), du bist Gott und ich bin ein Mensch in Form eines Baggers. Du sagst zu mir: „Lieber Mensch (lieber Bagger), 6 Tage in der Woche kannst du nach Herzenslust baggern, was auch immer du willst, am 7 Tage jedoch musst du für mich etwas baggern. Dafür versorge ich dich mit allem, was du die ganzen 7 Tage brauchst. Mit Energie, Ersatzteile, ich pflege dich, wasche dich und mache alles für dich, was du willst und brauchst.

Und so geht das Millionen von Jahren. Evolutionsbedingt wächst mein Bewusstsein ständig an bis zum Denken. Jetzt kann ich denken. Eines Tages denke ich mir, ich bin doch kein Trottel und mache doch nicht jeden siebten Tag das, was du von mir willst, nur damit du mich versorgst. Ich versorge mich selber. Dazu brauche ich maximal eine Stunde in der Woche und nicht einen ganzen Tag.

Und so stelle ich meinen Dienst an dir ein und versorge mich selber. Die Fehlerhaftigkeit bewirkt jedoch bei meinem Tun einen Wirkungsgrad. Das bedeutet, ich habe Verluste. Solange du mich versorgt hast, war der Wirkungsgrad 100 %, denn du bist ja perfekt. Ich bin nicht perfekt. In allem, was ich mache, gibt es Verluste (Wirkungsgrad). Die Verluste bewirken, so wie der Zinseszins bei den Zinsen, dass sie im größer werden, denn ich muss mehr und mehr für die Verluste baggern. Ich muss ständig mehr und mehr Zeit und Energie aufbringen, dass ich mich selbst versorgen kann.

Und irgendwann sind die Verluste so groß geworden, dass ich mich selber nicht mehr ausreichend versorgen kann. Ich sterbe. Bevor ich sterbe, setzte ich noch, um meine Art zu erhalten, einige Bagger in die Welt. Diese meine Kinder machen jetzt aus Tradition dasselbe wie ich. Sie haben sich das von mir abgeschaut und werden deshalb genauso wie ich sterben.

Langer Rede, kurzer Sinn:

Thomas schrieb:
Diese Brücke von damals zu heute, kommt der Vertreibung aus dem Paradies gleich.
Die Bewusstseinswendung!

Nicht die Bewusstseinswerdung selbst hat uns aus dem Paradies geworfen, sondern dass, was wir mit unserem Bewusstsein gemacht haben. Das Bewusstsein mit dem an der Spitzt stehendem Denken ist neutral. Es bewirkt nichts eigenständig. Das, was wir daraus gemacht haben, nämlich uns zu denken, wir können selbst Gott sein (perfekt sein), hat uns aus dem Paradies geworfen.

Ok, das ist jetzt sehr schwer zu verstehen, dass das (symbolisch gesehen) wirklich so ist.

Ergänzung:
Irgendwann werde ich anfangen, andere Bagger zu versklaven, damit sie mich versorgen. Aufgrund der Verluste immer mehr und immer mehr. Das Schicksal nimmt seinen Lauf.
.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Folgende Benutzer bedankten sich: Philzer

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 21 Jun 2019 09:15 #52973

  • Chris
  • Chriss Avatar
  • Offline
  • Platinum Boarder
  • Platinum Boarder
  • Beiträge: 1494
  • Dank erhalten: 204
Junge lasse meine Bagger in ruhe,... ich sag das... :D

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**
Folgende Benutzer bedankten sich: Marvin

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
**Der Friedrich**

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 21 Jun 2019 23:05 #52997

@Badhofer
warum schreibst du soviel, um etwas bereits erkanntes in eine Art Gleichnis zu gießen?

Der Tod kam mit der Erfindung der Zweigeschlechtigkeit in die Welt.

Grund: schnellere Anpassung auf sich verändernde Umweltbedingungen.

Mit zunehmendem Komplexitätsgrad der Lebewesen und der schneller sich verändernden Umweltbedingungen war die Zweigeschlechtigkeit der Lebewesen ein Vorteil.

Evolution und Erfindungsgabe der Natur, sonst nix. Die Naturgesetze als Rahmen immer vorausgesetzt!

Thomas
Folgende Benutzer bedankten sich: Philzer

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 22 Jun 2019 10:29 #53009

Thomas schrieb:
@Badhofer
warum schreibst du soviel, um etwas bereits erkanntes in eine Art Gleichnis zu gießen?

Ja eh. Warum tue ich mir das alles an? Eine gute Frage.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ohne etwas wäre nicht einmal nichts

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 22 Jun 2019 19:02 #53020

  • Marvin
  • Marvins Avatar
  • Offline
  • Expert Boarder
  • Expert Boarder
  • Per Analter durch die Galaxis
  • Beiträge: 343
  • Dank erhalten: 89
Darf ich antworten?
Es ist halt ein Bedürfnis für wissenschaftlich, philosophisch interessierte Menschen die eigene Meinung zu äußern.
Übrigens auch interessant, wo die Motivation der meisten User hier liegt, einen Beitrag zu bringen.
Ist es nur ein "sein Senf dazugeben?" oder ist es mehr? Sich zu vergleichen mit anderen und seine eigene Einschätzung mit anderen zu beurteilen?
Für mich ist dieses Forum eine wirkliche Bereicherung, weil ich mein Wissen beträchtlich erweitern kann und ich immer wieder neue Gedankenwege finde.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 22 Jun 2019 19:24 #53022

@ Thomas
Nein, mit zunehmender Komplexität sind zunehmende Nachteile verbunden. Die erfolgreichsten Lebewesen sind Bakterien (und Viren, wenn man sie dazu zählt). Die stört auch so eine Kleinigkeit wie ein Meteor-Einschlag nicht die Bohne, dagegen sind viele Säugetiere ausgestorben. Was ist, wenn die Erde sich innerhalb 300 Jahre um 5 Grad erwärmt? Wer hat dann die größeren Überlebenschancen? Die Höherentwickelten Lebewesen oder die primitiveren?
Evolution bringt so gesehen unterm Strich Nachteile mit sich.
Das ist eine einfache Logik, die ich schon im Kindergarten gelernt habe: Ein komplexes Gebilde aus Bauklötzen ist störanfälliger als ein einfaches.
Wenn unser Zentralstern alles Leben vernichten wird, dann werden die Atome der Erde noch "überleben". Leben ist eben störanfälliger als Atome.
Man könnte doch das Leben sehen wie Gottfried Benn, der in seien Gesängen schreibt:
O dass wir unsere Ururahnen wären.
Ein Klümpchen Schleim in einem warmen Moor.
Leben und Tod, Befruchten und Gebären
glitte aus unseren stummen Säften vor.

Ein Algenblatt oder ein Dünenhügel,
vom Wind Geformtes und nach unten schwer.
Schon ein Libellenkopf, ein Möwenflügel
wäre zu weit und litte schon zu sehr.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 22 Jun 2019 19:35 #53023

  • Marvin
  • Marvins Avatar
  • Offline
  • Expert Boarder
  • Expert Boarder
  • Per Analter durch die Galaxis
  • Beiträge: 343
  • Dank erhalten: 89
Also wenn man das so sieht, dann gute Nacht.
Das widerspricht jeder Logik.
Was sollte dann die Evolution, nur eine Totgeburt?
Es ist erstaunlich, wie so hochentwickelten Lebensformen wie das Säugetier einen solchen Erfolgsweg bislang gehen konnte.
Bakterien und Viren sind immer präsent aber ihre Entwicklung hat eben die Grenze, dass sie rein von ihrer Organisation nicht weiter kommen können,
Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie so ein komplexes Wesen wie wir fast 100 Jahre alt werden können, Wie kann es sein, dass solch ein Wesen wie wir über soviele Jahre mehr oder weniger fehlerfrei abeiten können, Die Möglichkeit des Auftretens von Fehlern ist astronomisch hoch- undt trotzdem funktioniert es- ein eindeutiger Beweis, dass die Evolution der höherentwickelten Lebensformen recht hat.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 22 Jun 2019 20:02 #53025

Was die Evolution soll? Ja, das ist die Frage nach der causa finalis, die in den Naturwissenschaften nicht gestellt werden darf.
Den logischen Fehler habe ich nicht begriffen, wo soll der stecken?
Ich sage ja nicht, dass komplexe Gebilde keine Vorteile haben, sonst gäbe es keine Evolution, aber dass das Saldo insgesamt nicht so günstig aussieht, langfristig gesehen jedenfalls nicht.
Natürlich haben wir den Vorteil, dass wir uns gegen alle Fressfeinde erfolgreich wehren können. Auch gibt es ein gutes Fehlermanagement in unserem Körper, aber auch das hat Grenzen. Mulitresistente Keime könnten bald in der Hierarchie über uns stehen – dann ist es mit unserem Erfolg unserer Spezies vorbei. Nur weil wir Computer bauen und die Welt zerstören können, kommen wir uns als erfolgreich vor, aber das sind unsere Maßstäbe, die die Bakterien nicht teilen. Mehr Komplexität ist eben nicht gleich mehr Erfolg, die Bakterien stehen ganz oben auf der Erfolgsleiter der Evolution.
Ich weiß, dass diese Sichtweise ungewohnt ist und sie blendet sicher einiges aus. Das gleiche kann ich aber auch von der traditionellen Sicht der Evolution sagen, die menschliche Maßstäbe der ganzen Natur überstülpt.
Anmerkung: Ich rede hier gegen meine Grundüberzeugungen, ich sehe sehr wohl einen Sinn im Leben und auch darin, so ein höher entwickeltes Wesen zu sein. Aber mir ist bewusst, dass ich dies gegen die Tatsachen glaube.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
1. Brief des Paulus an die Korinther 8, 2

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 22 Jun 2019 21:46 #53026

Ohne Fehler gäbe es keine Evolution?

Na, dann bauen wir doch mal einen Fehler sozusagen künstlich ein:

Nehmen wir an, die Sonne würde morgen aufhören, Energie abzustrahlen. Der Ofen würde schwarz werden.

Dann würde das auf der Erde ganz schnell zum Verlöschen jeglichen Lebens führen. Es würde so kalt werden, dass auch chemische Vorgänge weitreichend zum Erliegen kämen, zumindest an der Oberfläche.

Was sagt uns das?

Die Evolution als solche käme nicht zum Erliegen, denn die Zeit läuft ja weiter. Aber die Entwicklung hin zu mehr Komplexität wäre an der Oberfläche der Erde sofort unterbrochen.

Ohne permanente Energiezufuhr keine Entwicklung zu mehr Komplexität, auf Dauer sicher auch in inneren Bereichen der Erde.

Das Grundprinzip dazu ist in den Gesetzen der Thermodynamik festgehalten.

Energieerhaltung und Entropiezunahme, das sind so die wesentlichen Spieler .

Die Evolutionsprinzipien setzen unmittelbar darauf auf.

Thomas

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 23 Jun 2019 11:42 #53034

  • Marvin
  • Marvins Avatar
  • Offline
  • Expert Boarder
  • Expert Boarder
  • Per Analter durch die Galaxis
  • Beiträge: 343
  • Dank erhalten: 89
Thomas schrieb.

Die Evolution als solche käme nicht zum Erliegen, denn die Zeit läuft ja weiter. Aber die Entwicklung hin zu mehr Komplexität wäre an der Oberfläche der Erde sofort unterbrochen.

Zunächst schon, aber die Lebensgeschichte auf der Erde hat uns gezeigt, dass sich das Leben (einmal etabliert) sich immer einen Ausweg sucht.
Es gab eine Zeit, in der die Erde über Millionen Jahre unter Eis lag. Das löschte viele LF aus.
Aber danach kam es zu einer komplexen Weiterentwicklung. Und jede Katastrophe hat dazu geführt, dass die Evolution gelernt hat und in Zukunft damit besser umgehen kann (künftige Katastrophen).
Natürlich wenn man jegliche Lebensgrundlage fortan entzieht, dann hat das Leben keine Chance mehr.
Es sei denn aus der kalten Erde lösen sich irgendwann Eisklumpen, welche dann als Kometen durchs All ziehen mit Sporen des Lebens und der Evolutionsinformation der Erde. :)

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Ich habe ein Gehirn von der Größe eines Planeten, aber ich muss Türen öffnen!

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 28 Aug 2019 19:46 #56393

  • Philzer
  • Philzers Avatar
  • Offline
  • Gold Boarder
  • Gold Boarder
  • 4D Kognition versus 3D Kognition
  • Beiträge: 843
  • Dank erhalten: 72
Evolution 'nutzlos'? :)

Da ich dieses Argument von Dir schon mehrfach gelesen habe (glaube ich) versuch ich mal ne Antwort.

Martin-O schrieb: Nein, mit zunehmender Komplexität sind zunehmende Nachteile verbunden. Die erfolgreichsten Lebewesen sind Bakterien (und Viren, wenn man sie dazu zählt). Die stört auch so eine Kleinigkeit wie ein Meteor-Einschlag nicht die Bohne, dagegen sind viele Säugetiere ausgestorben. Was ist, wenn die Erde sich innerhalb 300 Jahre um 5 Grad erwärmt? Wer hat dann die größeren Überlebenschancen? Die Höherentwickelten Lebewesen oder die primitiveren?
Evolution bringt so gesehen unterm Strich Nachteile mit sich.
Das ist eine einfache Logik, die ich schon im Kindergarten gelernt habe: Ein komplexes Gebilde aus Bauklötzen ist störanfälliger als ein einfaches.


Das die Störanfälligkeit steigt, Konsens.
Aber was Du absolut unterschlägst, ist der Nutzen der aus höherer Komplexität resultiert.
Die höhere Leistungsfähigkeit.

Dein einfaches Gebäude mag stabiler sein, aber Küche, Wohn- und Schlafraum etc sind alles eins ... Toilette ist draußen ... :) etc etc

Ganz allgemein:

Evolution (partielle Negentropiestrebung der Energie) und 'Auskühlung' des Alls (allgemeine Entropiestrebung der Energie) sind der Grundwiderspruch im Universum, ohne den es - frei nach Hegel - keinerlei Entwicklung gäbe ...


mvg Philzer

Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Das Unverzichtbare ist nutzlos - F.J.Hinkelammert

Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen

Harald Lesch: Ohne Fehler gäbe es keine Schöpfung 28 Aug 2019 23:12 #56413

  • Cim Borazzo
  • Cim Borazzos Avatar
  • Offline
  • Expert Boarder
  • Expert Boarder
  • too old to rock'n roll, too young to die
  • Beiträge: 284
  • Dank erhalten: 94

Marvin schrieb: Bitte umDefinition des Begriffes
FEHLER.


Fehler sind Abweichungen im Ist gegenüber einem zuvor gefassten Plan (Soll) oder einer Regel. Die Natur hat keinen Plan (welche uns bekannte reale Entität hätte den erstellt ?), ergo macht sie auch keine Fehler.
Wenn ich in der Mathearbeit behaupte, 1+1 sei 11, dann begehe ich einen Irrtum und habe in bezug auf die Regeln einen Fehler gemacht. Wenn ich bei der geplanten Wanderung von A nach B statt in B in C herauskomme, habe ich an mindestens einer Abzweigung einen Irrtum begangen und in bezug auf den Plan einen Fehler gemacht (möglicherweise gerade deshalb die schönere Strecke genossen und das schönere Ziel erreicht, das steht auf einem anderen Blatt).
Wenn beim Kopieren von Erbgut keine exakte 1:1-Kopie entsteht, sondern etwas graduell oder signifikant anderes, dann gibt es dafür immer eine natürliche Ursache, meinetwegen irgendein Sonnenwind, der genau in diesem Moment auf die biochemischen Elemente einwirkt und deren Verhalten so beeinflusst, dass genau diese Veränderung erfolgt.
Weshalb Herr Lesch diesen Vorgang als Fehlleistung einordnet, kann ich nicht nachvollziehen. Kein Naturgesetz wird verletzt. Aber die beiden Herren sind schlauer als ich und werden folglich schon recht haben.

Spontaneität will gut überlegt sein
Folgende Benutzer bedankten sich: Marvin

Bitte Anmelden oder Registrieren um der Konversation beizutreten.

Spontaneität will gut überlegt sein
  • Seite:
  • 1
  • 2
AUF Zug
Powered by Kunena Forum