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THEMA: Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit?

Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 30 10. 2019 20:51 #59714

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@ Moderation:
heinzendres schrieb:

Cosma schrieb: 3 Bisher lese ich nur leere Worte! Worin besteht der Unterschied zwischen Philosophie und Pseudo-Phil.? Beispiele?

...
3 Plato <> Philzer ist eines


Solche argumentfreien emotionalen Kampfstatements haben in einem wissenschaftsorientierten Forum nichts verloren.


mvg Philzer

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 31 10. 2019 05:33 #59761

Philosophie | einfach erklärt für Kinder und Schüler

wörtlich übersetzt "Liebe zur Weisheit"


Bei dir kann ich das leider nicht erkennen ,

Das Kernbewusstsein ist ein 'dreidimensionaler Kognitionsapparat', der also in einer vierdimensionalen Welt erheblich defizitär ist.

Das kognitive Defizit

Dies ignorierend, wird von der Masse, auch der Philosophen, das Fühlen weiter als Primat gegenüber der Vernunft verteidigt.
Am weitesten aus dem Fenster gelehnt für die Dreidimensionalität hat sich da wohl Hume:

Die Vernunft ist nur ein Sklave der Affekte und soll es sein; sie darf niemals eine andere Funktion beanspruchen, als die, denselben zu dienen und zu gehorchen.

Das Kernbewusstsein kann nur gegen unendlich gehende Strebungen generieren. - Philzer (Liebe; Hass etc)

(quasi wie ein Vektor dem der Betragswert fehlt)

Es kann die Welt nicht quantitativ, sondern nur subjektiv-qualitativ erfassen. (siehe auch naturalistischer Fehlschluss)
Es erkennt also nicht die Dimension der Zeit , also auch keine Kausalität (siehe Weltübernutzung durch Bevölkerungs- und Konsumexplosion) etc etc


Wie soll das irgendwer verstehen ?

Philosophen diskutieren mit ihrem Gegenüber um die besseren Argumente zu finden

Du diskutierst Über dein Gegenüber um die Überlegenheit deiner Argumente zu finden , darum Pseudo .

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 31 10. 2019 06:15 #59762

Arrakai schrieb: all meine Vorurteile.

Vorurteile ( ja auch die dürfen Positiv sein ) waren das was du in der Schule gelernt hast , diese wurden von der Wirklichkeit eingeholt .

Es soll ja auch nicht gegen die Weisheit liebenden sein , sondern ein Weckruf .

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 31 10. 2019 11:18 #59780

@heinzendres

Natürlich gibt es auch positive Vorurteile, allerdings sind diese vom Grundsatz her nicht besser, da sie ebenfalls nicht fundiert sind und ebenfalls zur Benachteiligung anderer führen können.

Und nein, man lernt Vorurteile nicht nur in der Schule, Vorurteile (über das andere Geschlecht, andere Narionalitäten, Physiker, Philosophen, ganz allgemein über andere Personen, ...) begleiten uns das ganze Leben. Und bis zu einem gewissen Grad ist das auch berechtigt, da bspw. die schnelle Einschätzung eines Gegenübers wichtig ist. Man kann eben nicht jede Person genauer kennenlernen, man muss eine Vorauswahl treffen. Trotzdem sollten wir bestrebt sein, Vorturteile dadurch abzubauen, dass wir sie zu fundierten Urteilen machen. (Unbenommen der Tatsache, dass Vorurteil und Urteil sich grundsätzlich auch mal decken können...)

Ob dein Post jetzt ein Weckruf sein sollte oder nicht, für mich hat die von dir zitierte Aussage meine Vorurteile zumindest teilweise bestätigt. Aber klar, das war/ist eine überspitzte Formulierung meinerseits, bei einem Urteil bin ich noch lange nicht angelangt...

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 31 10. 2019 15:57 #59795

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heinzendres schrieb:

Die Theorie sagt uns zwar, was wir messen können, aber sie spricht in Rätseln, wenn es um die Frage geht, was eigentlich hinter unseren Beobachtungen steckt. Die Theorie beschreibt das Verhalten von Quarks,
Myonen, Photonen und diversen Quantenfeldern, aber sie sagt nichts darüber aus, was ein Photon oder ein Quantenfeld wirklich ist.

Also so wie ich diesen Satz lese .
Die Physik kann alles genau messen und kann sogar schon im voraus berechnen was man messen wird aber eine wirkliche Erklärung darf es nicht sein da sonst Philosophen nicht mehr die Krone des Intellekts wären .
Vom Vermittler von Weisheit zum Hoftyrannen , ein tiefer Sturz :(

Lieber Heinz,
es kommt darauf an, wer welche Frage stellt: ist jd. nur an der Anwendbarkeit/Vorhersagbarkeit interessiert, dann reichen vllt. die Formeln und Resultate; ist jd. historisch interessiert, will er wissen, wie die Formel entstanden ist; will er aber wissen, ob und wenn ja, wie verlässlich die Theorien etwas über die Wirklichkeit mitteilen, dann ist das auch eine Aufgabe der Philosophie, weil dann erstmal das Verhältnis der Aussagen zur Wirklichkeit, d.h. auch der Mathematik zur Wirklichkeit geklärt werden muss.
Es geht schlicht und ergreifend um Arbeitsteilung & Kooperation: die Physik misst & formalisiert - die Philosophie deutet & synthetisiert!

Und wenn Physiker und Philosophen jeder für sich nach Ausbildungsart ihre privaten Philosophien pflegen, dann passiert oft das, was Fachleuten immer wieder passiert: sie entwickeln einen Blinden Flecken, eine Betriebsblindheit und die Unfähigkeit aus dem eigenen System "herauszudenken": der Philosoph bleibt im Elfenbeinturm und baut Luftschlösser - der Physiker bei seinen Leisten und nicht darüber hinaus!
Aus diesem Grunde halte ich einen konstruktiven Dialog immer noch für die beste Methode. Es geht mir nicht um irgendwelche "intellektuellen Kronen", Bevormundungen, etc. sondern um diesen Dialog!
Wenn du mir nicht sagen kannst, und ich dir nicht sagen kann, was ein Elektron, Myon oder eine Singularität <<an-sich>> ist, na dann finden wir's vllt. gemeinsam raus: die Chancen können wg. Syn-Effekte nur steigen - was meinst du, guy?

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 01 11. 2019 02:09 #59852

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Hi,
heinzendres schrieb: Philosophie | einfach erklärt für Kinder und Schüler

wörtlich übersetzt "Liebe zur Weisheit"


Bei dir kann ich das leider nicht erkennen ,


Glaub ich Dir aufs Wort, dass Du über simple (nichtssagende) Wortübersetzungen nicht hinauskommst.

heinzendres schrieb:

Philzer schrieb: Das Kernbewusstsein ist ein 'dreidimensionaler Kognitionsapparat', der also in einer vierdimensionalen Welt erheblich defizitär ist.

Das kognitive Defizit

Dies ignorierend, wird von der Masse, auch der Philosophen, das Fühlen weiter als Primat gegenüber der Vernunft verteidigt.
Am weitesten aus dem Fenster gelehnt für die 'Dreidimensionalität' hat sich da wohl Hume:

Die Vernunft ist nur ein Sklave der Affekte und soll es sein; sie darf niemals eine andere Funktion beanspruchen, als die, denselben zu dienen und zu gehorchen.

Das Kernbewusstsein kann nur gegen unendlich gehende Strebungen generieren. - Philzer (Liebe; Hass etc)

(quasi wie ein Vektor dem der Betragswert fehlt)

Es kann die Welt nicht quantitativ, sondern nur subjektiv-qualitativ erfassen. (siehe auch naturalistischer Fehlschluss)
Es erkennt also nicht die Dimension der Zeit , also auch keine Kausalität (siehe Weltübernutzung durch Bevölkerungs- und Konsumexplosion) etc etc


Wie soll das irgendwer verstehen ?


Ich wüsste nicht was daran unverständlich sein sollte!

Das zeigt nur dass Du dich mit Bewusstsein überhaupt noch nicht (zielführend) beschäftigt hast.
Sicher weißt Du auch nicht was der naturalistische Fehlschluss ist ... etc etc
Und also kannst Du da auch nichts verstehen, und also übernimmt das Kernbewusstsein (emotionaler Kampf). Ganz einfach.

heinzendres schrieb: Philosophen diskutieren mit ihrem Gegenüber um die besseren Argumente zu finden

Du diskutierst Über dein Gegenüber um die Überlegenheit deiner Argumente zu finden , darum Pseudo .


Ich diskutiere als Philosoph nicht Argumente, das macht die Politik im Seinskampf (Politik ist die Durchsetzung von Interessen - und nichts sonst, weshalb auch jeder Mensch politisch ist - ob er es nun begreift oder nicht), sondern Hypothesen über die Welt. (Das Sein)
Das ist Aufgabe der Philosophie.

(und das interessiert den 'Normalo' lebenslang überhaupt nicht - er kämpft nur im Sein! - instrumentelle Vernunft, subjektives Nutzenkalkül <- nur dafür sucht er Argumente (in der Regel esoterische, nicht über eine Menschheit intersubjektivierbare (Kampf) Bewusstseinsinhalte))
(das erkennt man übrigens im allgemeinen schon daran, dass er selbst nie Hypothesen bildet, also kann er auch die anderer nicht beurteilen o.s.ä.)

Philolex Hypothese:

Eine Hypothese ist eine auf der Grundlage von Beobachtungen und Überlegungen (Empirie und Ratio) gebildete Vermutung. Sie wird auf der Basis von Indizien aufgestellt. Sie ist von Menschen gleicher Bildung und gleichem Wissensstand überprüfbar.


Da Du dich mit Bewusstsein noch gar nicht befasst hast - kann man also mit Dir darüber auch nicht über Stammtischniveau hinaus diskutieren.
(wäre es anders hättest Du konkrete Kritik/Fragen/Verbesserungen etc anzubieten, aber Du kämpfst nur emotional ... )


Das Du die Grundkategorien nicht auseinanderhalten kannst sieht man auch hier:
heinzendres schrieb: Physik ist das Werkzeug Ursache und Wirkung zu ergründen und die Gesetzmäßigkeiten des Universums zu bestimmen .
Philosophie ist das Werkzeug um einen Konsens in fragen von Ethik und Moral zu erzielen .

Wer für eine Problemstellung das falsche Werkzeug benutzt wird scheitern .


Metzinger:

Philosophie ist die Synthese des Wissens der Zeit.

(zu einem Weltbild, um das Sein an sich zu verstehen, abzubilden etc)


Cosma schrieb: Aber der Philosoph bemüht sich wenigstens, so etwas wie eine sinnvolle Synthese der Resultate zusammenzubauen.


Konsens.



mvg Philzer

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 01 11. 2019 08:37 #59855

Arrakai schrieb: Natürlich gibt es auch positive Vorurteile, allerdings sind diese vom Grundsatz her nicht besser, da sie ebenfalls nicht fundiert sind und ebenfalls zur Benachteiligung anderer führen können.

Trotzdem sollten wir bestrebt sein, Vorurteile dadurch abzubauen, dass wir sie zu fundierten Urteilen machen.

bei einem Urteil bin ich noch lange nicht angelangt...


1 Und im Falle der Philosophie führen die Positiven Vorurteile zu einer Benachteiligung der Wissenschaft .
2 Diese fundierten Urteile suche ich zu erlangen und vermitteln
3 Bin ich ebenfalls noch nicht .

Cosma schrieb: will er aber wissen, ob und wenn ja, wie verlässlich die Theorien etwas über die Wirklichkeit mitteilen, dann ist das auch eine Aufgabe der Philosophie, weil dann erstmal das Verhältnis der Aussagen zur Wirklichkeit, d.h. auch der Mathematik zur Wirklichkeit geklärt werden muss.
Es geht schlicht und ergreifend um Arbeitsteilung & Kooperation: die Physik misst & formalisiert - die Philosophie deutet & synthetisiert!

Wenn du mir nicht sagen kannst, und ich dir nicht sagen kann, was ein Elektron, Myon oder eine Singularität <<an-sich>> ist, na dann finden wir's vllt. gemeinsam raus: die Chancen können wg. Syn-Effekte nur steigen - was meinst du, guy?

2 Würde die Philosophie exakt definieren was sie mit dem obskuren <an sich> meint wäre diese frage schon längst beantwortet . Wen du mich diesem näherbringen kannst dann wäre ich dankbar .
Aber ich fürchte das wird wieder so eine „ Schafkopf „ Erfahrung . In meiner Kneipe wurde ich öfter gefragt wenn Mangel an Mitspielern war ob ich Schafkopf (ein Kartenspiel) könne , auf meine Antwort „Nein aber kannst du es mir beibringen“ folgte immer ein „Das würde zu lange dauern“ .

1 Ich hätte nie für möglich gehalten das Platos Höhlengleichnis einmal sehr nützlich und Erkenntnis schaffend sein wird . Der Grund warum die Antwort auf den Ersten teil vor der Ersten steht ist das bei dem nachdenken über das <an sich> die Erkenntnis traf .
Unsere Fessel ist die Raumzeit und die Schatten an der Wand sind die Anregungen der Quantenfelder ( nach unserem Erkenntnisstand ) . Die Wand ist auch keine 2 Dimensionale Fläche sondern unser 3 Dimensionaler Raum .
Dies ist jetzt auch der Irrtum des Philosophen das er denkt er könne sich aus der Raumzeit befreien , aber die Schatten geben ihm nur eine Illusion von Befreiung und all sein Denken sind nur Schatten und Erzeugen weitere Schatten .

Das zeigt aber doch auch auf das es die Physik ist die eine Wahrscheinlichkeit ungleich von Null hat solche frage zu beantworten .

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 01 11. 2019 09:19 #59858

Philzer schrieb:
1 Glaub ich Dir aufs Wort, dass Du über simple (nichtssagende) Wortübersetzungen nicht hinauskommst.

2 Das Kernbewusstsein ist ein 'dreidimensionaler Kognitionsapparat', der also in einer vierdimensionalen Welt erheblich defizitär ist.
Es erkennt also nicht die Dimension der Zeit , also auch keine Kausalität (siehe Weltübernutzung durch Bevölkerungs- und Konsumexplosion) etc etc

3 Ich wüsste nicht was daran unverständlich sein sollte!
Das zeigt nur dass Du dich mit Bewusstsein überhaupt noch nicht (zielführend) beschäftigt hast.
Sicher weißt Du auch nicht was der naturalistische Fehlschluss ist ... etc etc

4 Und also kannst Du da auch nichts verstehen, und also übernimmt das Kernbewusstsein (emotionaler Kampf). Ganz einfach.

5 Ich diskutiere als Philosoph nicht Argumente, sondern Hypothesen über die Welt. (Das Sein)
Das ist Aufgabe der Philosophie.
Eine Hypothese ist eine auf der Grundlage von Beobachtungen und Überlegungen (Empirie und Ratio) gebildete Vermutung. Sie wird auf der Basis von Indizien aufgestellt. Sie ist von Menschen gleicher Bildung und gleichem Wissensstand überprüfbar.

6 Da Du dich mit Bewusstsein noch gar nicht befasst hast - kann man also mit Dir darüber auch nicht über Stammtischniveau hinaus diskutieren.

Ich habe deinen Text gekürzt ohne denn Sinn ihrer Aussagen zu ändern , sollte ich Fehler dabei gemacht haben entschuldige ich mich dafür . Meine Aussagen zu

1 Wen Wortübersetzungen nichtssagend sind dann auch das Wort selbst . Und wen du Philosophie für nichtssagend hältst warum bezeichnest du dich nichtssagend als Philosophen

2 Das ist eine Privatmeinung die ebenso Falsch wie gewagt ist . Bevölkerungs- und Konsumexplosion gibt es nicht weil wir „Zeitblind“ sind sondern weil man für bestimmte Bevölkerungsgruppen Randbedingungen gesetzt hat die keinen anderen Verlauf zulassen , da man eben diesen Bevölkerungsgruppen gleichzeitig die macht genommen hat die Randbedingungen zu verändern können sie aus diesem System nicht ausbrechen .

3 Eben weil ich zielführend in meinem Denken und Handeln bin lade ich mir diesen Ballast nicht auf , du kannst gerne mit mir über den naturalistische Fehlschluss diskutieren wen du mehr als vorgefertigte Worthülsen dazu hast .

4 Wie Schlisst du aus das bei dir das Kernbewusstsein nicht die Kontrolle hat .

5 Welchen Bildungshintergrund besitzt du ? . und ist es dir Möglich deine Hypothesen in nicht nur für dich verständlicher Sprache zu vermitteln .

6 Woran Erkennst du das du Stammtischniveau überhaupt schon erreicht hast .

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 01 11. 2019 09:54 #59860

heinzendres schrieb:
Bevölkerungs- und Konsumexplosion gibt es nicht weil wir „Zeitblind“ sind sondern weil man für bestimmte Bevölkerungsgruppen Randbedingungen gesetzt hat die keinen anderen Verlauf zulassen , da man eben diesen Bevölkerungsgruppen gleichzeitig die macht genommen hat die Randbedingungen zu verändern können sie aus diesem System nicht ausbrechen

Genaus so schauts aus. Den Begriff "Zeitblind" könnte man mit den 3 Affen verbildlichen, nur dass uns die Randbedingungen, in die wir hineingeboren worden sind, zeitblind gemacht haben.

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 01 11. 2019 10:19 #59862

Philzer schrieb: Ich diskutiere als Philosoph nicht Argumente


Dass du keine Argumente diskutierst, da sind wir uns also alle einig. Aber Philosoph? :whistle:

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 01 11. 2019 11:58 #59867

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heinzendres schrieb:

Cosma schrieb: will er aber wissen, ob und wenn ja, wie verlässlich die Theorien etwas über die Wirklichkeit mitteilen, dann ist das auch eine Aufgabe der Philosophie, weil dann erstmal das Verhältnis der Aussagen zur Wirklichkeit, d.h. auch der Mathematik zur Wirklichkeit geklärt werden muss.
Es geht schlicht und ergreifend um Arbeitsteilung & Kooperation: die Physik misst & formalisiert - die Philosophie deutet & synthetisiert!
Wenn du mir nicht sagen kannst, und ich dir nicht sagen kann, was ein Elektron, Myon oder eine Singularität <<an-sich>> ist, na dann finden wir's vllt. gemeinsam raus: die Chancen können wg. Syn-Effekte nur steigen - was meinst du, guy?

2 Würde die Philosophie exakt definieren was sie mit dem obskuren <an sich> meint wäre diese frage schon längst beantwortet . Wen du mich diesem näherbringen kannst dann wäre ich dankbar

.
"Ding an sich" meint immer Objekte mit den primären Eigenschaften, die von der Beobachtung unabhängig sind: "Ausdehnung" im Gegensatz zu "Blau"
Das Kant'sche "Ding an sich" ist schnell geklärt, es geht um verlässliche Aussagen als Grundlage der Erkenntnis:
Kant nimmt an, dass es 2 Quellen der Erkenntnis gibt:
1. die sinnliche Beobachtung (Rohdaten, Messwerte)
2. die geistigen Werkzeuge (Begriffe, Relationen) des Verstandes (zB das Ursache-Wirkungs-Prinzip), die die Rohdaten auswerten und zur Theorie formen.
Das Problem ist: die Sinne können nicht rechnen und der Verstand kann nichts sehen, sodass beide zusammen arbeiten müssen; da der Verstand aber nur seine eigenen Werkzeuge hat, kann er die Rohdaten auch nur damit bearbeiten. Beispiel:
1. externe Sinnesdaten: Sonnenaufgang, dann Erderwärmung
2. interner Verstandesbegriff: "Wenn-dann"
Synthese/Aussage: "Wenn die Sonne aufgeht, erwärmt sie die Erde".
Da die Relation "Wenn-dann" eine menschliche Verstandes-Relation ist (und keine natürliche), können wir niemals etwas über die Natur (in ihren "eigenen" Begriffen) selbst erfahren, sondern immer nur so, wie wir die Theorie zusammenbauen.
Diesen grundsätzlich nicht erkennbare Teil der Natur nennt Kant "Das Ding, die Natur an sich".

Dies ist jetzt auch der Irrtum des Philosophen das er denkt er könne sich aus der Raumzeit befreien , aber die Schatten geben ihm nur eine Illusion von Befreiung und all sein Denken sind nur Schatten und Erzeugen weitere Schatten .
Das zeigt aber doch auch auf das es die Physik ist die eine Wahrscheinlichkeit ungleich von Null hat solche frage zu beantworten .

Der Philosoph, der denkt, er könne sich "aus der Raumzeit befreien", sollte lieber Völkerball spielen, als philosophieren. Kein Philosoph kann Weltbilder ohne den Physiker bauen und wenn er ein aktuelles haben will, braucht er die aktuellen.

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 02 11. 2019 01:31 #59954

In der europäischen Geistesgeschichte zieht sich durch die Jahrtausende eine Auseinandersetzung zwischen einer empirischen und einer rationalen Weltbetrachtung. Dieser Streit hatte verschiedene Aspekte und Namen, so der Universalienstreit oder der Gegensatz von (Neu-)Platonismus zum Aristotelismus.
Dieser Gegensatz bildete auch die Grundlage für eine zweigeteilte Weltsicht bei Descartes (res cogitans – res extensa).
Viele Bemühungen um eine Versöhnung (zB in der „Kritik der reinen Vernunft“) waren erfolglos,
Wobei von radikalen Ausnahmen abgesehen jeder Ansatz beides enthält, aber eben unterschiedlich gewichtet.
Die moderne Naturwissenschaft ist dem empirischen Ansatz verbunden. Zwar braucht es in der Theoriebildung die Ratio, aber Primat hat die Empirie.
Allerdings zwang der Gang der Forschungsgeschichte (Quantenphysik) zu philosophischer Reflexion, vor einem halben Jahrhundert waren unter den philosophierenden Physikern einige Platoniker.
Heute sind die meisten Naturwissenschaftler Empiriker, diese Einstellung kritisch zu hinterfragen kommt bei Vielen gar nicht mehr vor.
So entstehen eklatante Fehlurteile. Prominentes Beispiel: Aus Daten vom Gehirn wird auf die Frage nach der Willensfreiheit geschlossen.
Der Unterschied zwischen Empirie und Theorie in den Aussagen über die Welt wird oft gar nicht mehr wahrgenommen. Prominentes Beispiel: Die mathematische String-Theorie wird von einigen wie eine empiriegestützte Theorie behandelt.
Hier im Forum habe ich öfter Kategorienfehler nachgewiesen, so dass einige dieses Wort nicht mehr hören wollen. Naturwissenschaftler, die die eigene Weltanschauung nicht als solche wahrnehmen, und mit der Wirklichkeit gleichsetzen, brauchen dringend Philosophen als Gesprächspartner. Es geht eben nicht um Wissen allein, sondern um Weisheit. Auch gibt es einige, die reines Wissen (bzw. die Synthese davon) als ausreichend ansehen, um ethische Aussagen zu machen (naturalistischer Fehlschluss). Philosophie ist dagegen viel mehr als nur Synthese des Wissens, sie stellt Dinge in Frage.
Niemand hat die Welt ohne Deutung. Philosophie legt dar, wie voraussetzungsvoll unsere Weltsicht ist. Deswegen lege ich Wert darauf, dass die eigene Selbstwahrnehmung mit bedacht wird.
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Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 02 11. 2019 03:01 #59957

Philzer schrieb:
Ich diskutiere als Philosoph nicht Argumente,

(und das interessiert den 'Normalo' lebenslang überhaupt nicht - er kämpft nur im Sein! - instrumentelle Vernunft, subjektives Nutzenkalkül <- nur dafür sucht er Argumente (in der Regel esoterische, nicht über eine Menschheit intersubjektivierbare (Kampf) Bewusstseinsinhalte))

Hi Philzer,

In welcher Rolle siehst du dein Dasein hier in dieser Welt?
Möchtest du die Dreidimensionalen ( nach deiner Definition) dieser Welt bekehren oder weniigsten aufklären?
Wenn ich deine Beiträge lese, komme ich nun aber zu dem Schluss, dass du ihnen eigentlich gar kein Chancen zur Einsicht zugestehst.
Sie seien blind und gefangen im „ ES „ und unfähig das zu erkennen.
Warum dann so viel Zeit und Mühe damit verschwenden? Ist doch sowieso zwecklos.

Mir kommt manchmal der Gedanke, dass du ohne uns bzw. mich, nämlich den in deine Augen „ Dreidimensionalen „ sehr sehr einsam wärst.
Wem könntest du dich denn sonst mitteilen, als jemand der (als wahrscheinlich Einziger) das Vierdimensionale ( nach deiner Definition) erkannt hat?
Es nützte dir garnichts ohne die Mitmenschen dieser Welt.

Sei doch froh, dass es die Normalos überhaupt gibt. Sie sind es, die dich ernähren und eine warme Bude besorgen.
Sie ermöglichen dir die Zeit, sich mit solchen Gedanken zu beschäftigen und nicht nur ans besorgen von Nahrung und Kleidung denken zu müssen, also vom Kampf ums „ Sein „ befreit zu sein.
Klug reden kann man am besten, wenn man satt ist.
Vielleicht solltest du deine Stellung in dieser Welt auch nochmal überdenken und erkennen, dass alleine gar nichts geht.
Manchmal kann eine zusätzliche Dimension auch eine Dimension zu viel sein für unsere sich gerade aus dem Tierreich emporquälende und Verstand suchende Spezies.

Gruß Brooder

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 16:41 #60134

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Brooder schrieb: Klug reden kann man am besten, wenn man satt ist.


Das ist wohl richtig, weshalb ja auch viele Denker, vorgestern wie heute, aus den Demokratien kommen.
Also bei Lichte betrachtet aus den Reihen die der orthodoxe Marxismus als Ausbeuter bezeichnete oder hätte bezeichnen müssen.

Nur hat der orthodoxe Marxismus Demokratie eben nur halb begriffen, wie wir hier an Engels Darstellung sehen können , obwohl er ja irgendwo an anderer Stelle auch sagte:

Völker die andere Völker ausbeuten (es ging um die englischen Kolonien) können selbst nicht frei sein.

Was bestätigt diese philosophische Betrachtung besser als das aktuelle Absterben der Völker in den Hochkulturen des Kapitals ... :-)

.... dauert halt nur immer etwas ....

wie sagte doch Lesch:


Kausalität hat ihre Zeit.


(Prozesszeit -> Dialektik)


mvg Philzer

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 16:51 #60135

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... Seinsgestaltungen ...

Brooder schrieb: In welcher Rolle siehst du dein Dasein hier in dieser Welt?


Nur noch als Philosoph, nichts sonst.
Neulich hat mich ein Bekannnter seiner Familie als Diogenes vorgestellt.
Ich war etwas überrascht und geschmeichelt sicher auch .... (auch Philzer hat ein 'Es' .... äähhhh .... kann man das ausbauen? ) :-)

Brooder schrieb: Möchtest du die Dreidimensionalen ( nach deiner Definition) dieser Welt bekehren oder wenigsten aufklären?


In keinster Weise, das wäre - wie Möller vom Philolex so schön schreibt, in etwa so aussichtsreich als ob man seiner Katze das Lesen beibringen wöllte ...

Bewusstsein ist nur abwärtskompatibel !

(Du kannst - mit etwas Mühe - alles an der Katze verstehen, umgekehrt wird da wohl nix ... )

Brooder schrieb: Warum dann so viel Zeit und Mühe damit verschwenden? Ist doch sowieso zwecklos.


Warum sollte das Erkennen und Beschreiben der Welt für mich selbst zwecklos sein ? ?

(und irgendetwas um die 1 % der Foristen gibt es ja, die auch mal mitdenken, sich angeregt fühlen ... o.s.ä.)

Klasse statt Masse halt. SCNR


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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 17:22 #60139

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Lieber Philzer

Urteile doch bitte nicht über Menschen, welche Du nicht persönlich kennst.

Liebe Grüsse Marvin.

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 17:59 #60141

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Hi,

Marvin schrieb: Lieber Philzer

Urteile doch bitte nicht über Menschen, welche Du nicht persönlich kennst.

Liebe Grüsse Marvin.


Wieso sollte man nicht über eine Spezies, an Hand der milliardenfach sich wiederholenden Empirie, Modelle zur Erklärung dieses, ihres Verhaltens bilden?

Es gab bisher wohl über 110 Milliarden (ich ergänze: religiöser) Individuen dieser Spezies, wenn man den Forschern glauben darf ... das sollte für eine statistische Quersummenbildung mehr als genug sein ...

PS: bald wird wohl diese lächerliche Zahl schon von der Menge zeitgleich lebender Exemplare abgebildet oder übertroffen ... o.s.ä.


Hegel:

Die Philosophie aber muss sich hüten erbaulich sein zu wollen.


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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 18:13 #60144

Philzer schrieb: Nur noch als Philosoph, nichts sonst.


Traurig... Sagt ein bekennender Vater, Ehemann, Sohn, Freund, Kollege uvm.

Philzer schrieb: Neulich hat mich ein Bekannnter seiner Familie als Diogenes vorgestellt.


Ich wurde schon Einstein, Programmier-Gott und Idiot genannt. Und weiter?

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 18:26 #60146

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Der Opportunist und der Endzeitkrieg

Arrakai schrieb:

Philzer schrieb: Nur noch als Philosoph, nichts sonst.


Traurig... Sagt ein bekennender Vater, Ehemann, Sohn, Kollege uvm.


Es würde mich interessieren wie Du das Leben des enthemmten Opportunismus (irreversible Lebensraumzerstörung) damit in Einklang bringst?

Hast Du für Dich und Deine Nachkommen einen Atombunker gekauft um den Endzeitkrieg zu überleben?

( viele Reiche haben dies übrigens bereits getan )

Auf welches Pferd setzt Du, oder hast Du darüber noch nie nachgedacht ....


mvg Philzer

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Es gibt keine richtige Philosophie in der falschen

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 19:34 #60155

@ Philzer
Willst oder kannst Du nicht die Frage verstehen?
Du hast einen Leib, Du bist Wähler und Verbraucher, Du gehörst zu den geschätzt 110 Milliarden „religiösen“ Menschen, Dein Urteil über die Anderen trifft Dich genauso. Du bringst Deine Meinungen vor, verschanzt Dich dahinter, dass es Hypothesen sind, äußerst Dich aber nur eklektisch zu inhaltlicher Kritik, so dass das mit den Hypothesen nur Ausreden sind: Also: Du agierst hier voll 3D. Irgendwelche klugen Sprüche ändern daran gar nichts.
Ich bin mir dagegen bewusst, dass ich hier als sündiger Mensch auftrete und auch im realen Leben am Wohlstand und an der Weltvernutzung der westlichen Industrieländer teilhabe.
Es geht hier um Weltwahrnehmung, die ist m. E. mit der Selbstwahrnehmung eng verbunden. Deine Wahrnehmung von Dir als leibloser Denker, der über der Menschheitsgeschichte schwebt ist - um es mit Arrakai zu sagen - traurig.

Ich möchte noch mal anknüpfen an Cosmas Ausführungen zum Solipsismus. Die Abweisung einer Sicht, dass es nur das Ich gibt und keine reale Außenwelt ist genauso wichtig wie die Abweisung, dass es nur die Außenwelt gibt und das Ich nur eine Illusion ist, etwas vernachlässigbares, Subjektives, was für die Betrachtung der Welt keine Rolle spielt.
Im Anschluss an Kant kamen dann solche radikalen Fragen auf. Ich kann deshalb verstehen, wie Fichte nach den Trümmern, die Kant hinterließ, das Ich als konstituierenden Faktor der Welt behauptete (und er wollte auch keinen Solipsismus). Die Romantik hat dann seine Gedanken umgesetzt.
Novalis schreibt: „Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.“ (Werke II, S. 691)
Ich vertrete weder Fichte noch Novalis. Aber das Grundanliegen, das Ich nicht zu vergessen bei der Weltwahrnehmung, teile ich.

Wer meint, er habe etwas erkannt, der weiß noch nicht, wie man erkennen soll.
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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 19:52 #60159

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Denker und Demokratie
Martin-O schrieb: @ Philzer
Willst oder kannst Du nicht die Frage verstehen?
Du hast einen Leib, Du bist Wähler und Verbraucher, Du gehörst zu den 110 verschanzt Milliarden „religiösen“ Menschen,


Zu den religiösen, 3D-Behaviour lebenden und dafür wild und rhetorisch kämpfenden, wie die Masse der Unabzählbaren ... bestimmt nicht ! :)


Aber zu den Ausbeutern, wenn auch auf der untersten Stufe, da ich hier lebe, am Wühltisch die abgepresste Arbeit der Billiglohnsklaven aus aller Welt kaufe oder kaufte etc. und vmtl. mir eben auch nur deshalb durch einen günstigen Job vor knapp 20 Jahren sehr viel Zeit für die Philosophie blieb.

Das aber, also ein günstiges Zusammengehen zwischen Philosophie und Demokratie, hatte ich aber weiter oben irgendwo auch schon beschrieben ...
(einerseits also materiell begünstigt durch das Ausbeutermoment, und ebenfalls durch von selbigem ermöglichte Meinungsfreiheit, also den esoterischen Pluralismus, der wissenschaftliches Denken* mit subsumiert ... o.s.ä.)

* aus ihrer Sicht, d.h. für sie ist eine Hypothese auch nur eine Meinung :-) (siehe auch aktuelle Weltlage, Klimacrash<->Klimaleugner etc)


mvg Philzer

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 03 11. 2019 20:16 #60162

@ Philzer
Habe ich es richtig verstanden: Du lebst grundsätzlich auch nicht anders als 3D-Menschen, aber Du gehörst nicht dazu, weil …
Evtl: … Du schöne Graphiken erstellen kannst und in Deine Meinungen verliebt bist bzw. den philosophischen Stein der Weisen gefunden hast?
Komisch, bei den restlichen 110 Mrd. Menschen interessiert Dich auch nicht, was die so denken, sondern nur wie sie leben, um sie als Opportunisten einzustufen.
Aber die haben wohl den Grundfehler, dass sie nicht Deine Philosophie anbeten.
Was daran soll eigentlich verständlich sein?

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Physik & Philosophie – Wie wirklich ist die Wirklichkeit? 04 11. 2019 16:25 #60217

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Hi Martin,
Martin-O schrieb: Ich möchte noch mal anknüpfen an Cosmas Ausführungen zum Solipsismus. Die Abweisung einer Sicht, dass es nur das Ich gibt und keine reale Außenwelt ist genauso wichtig wie die Abweisung, dass es nur die Außenwelt gibt und das Ich nur eine Illusion ist, etwas vernachlässigbares, Subjektives, was für die Betrachtung der Welt keine Rolle spielt.

Da stimme ich dir vom Grundsatz her zu! Aber ich denke, es kommt auf die Perspektive an:

Aus Sicht der analytischen Forschung halte ich eine klare Subjekt-Objekt-Trennung für erforderlich. Hier interessiert einzig und allein das Objekt; subjektive Elemente verstellen den objektiven Blick und man kann an der Geschichte der Naturtheorie sehen, dass der Erfolg einer Theorie u.a. auch darin besteht, die in einer Theorie noch befindlichen subjektiven Elemente (als menschliche Projektionen) zu eliminieren. Kepler fand erst die Ellipsen, als er sich von seiner subjektiven religiösen Bindung befreit hatte und erkannte, dass Planetenbahnen nicht göttlich-kreisförmig sein müssen.

Aus Sicht der synthetischen Naturphilosophie sollte man m.e. für ein naturwissenschaftliches Weltbild ebenfalls die subjektiven Elemente außen vor lassen, da es nur darum geht, darzustellen, wie die Natur, der Kosmos funktioniert.

Aus Sicht der Philosophischen Anthropologie kann man kein Weltbild erstellen, ohne den Menschen und seine Stellung im Kosmos einzubeziehen, wie ja schon die Bezeichnung "Anthropologie" ausdrückt.

Im Anschluss an Kant kamen dann solche radikalen Fragen auf. Ich kann deshalb verstehen, wie Fichte nach den Trümmern, die Kant hinterließ, das Ich als konstituierenden Faktor der Welt behauptete (und er wollte auch keinen Solipsismus). Die Romantik hat dann seine Gedanken umgesetzt.
Novalis schreibt: „Der Poet versteht die Natur besser als der wissenschaftliche Kopf.“ (Werke II, S. 691) Ich vertrete weder Fichte noch Novalis. Aber das Grundanliegen, das Ich nicht zu vergessen bei der Weltwahrnehmung, teile ich.

Ja, die gesamte Deutsche Romantik war der Gegenversuch einer Zähmung der naturwissenschaftlich-materialistischen Sichtweise bzw. der reinen Vernunftssphilosophie. Und ich denke auch, dass Gefühle, Leidenschaft, individuelles Erleben sowie der Seele-Geist-Körper-Komplex ihren Platz haben sollten,
Aus der Sicht einer "empathischen" und enzyklopädischen Philosophie sicher etwas, das uns heute zu sehr abgeht und wieder mehr Aufmerksamkeit verdiente.

„Freiheit ist auch immer die Freiheit der Andersdenkenden“ [Rosa Luxemburg]

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