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THEMA: Frage zum Doppelspalt-Versuch

Frage zum Doppelspalt-Versuch 07 Dez 2016 12:06 #10276

Hallo zusammen,

durch die Gravitation stehen die Dinge permanent miteinander in Wechselwirkung. Es findet entsprechend eine "Messung" statt.

Beim Doppelspalt-Experiment werden beim Detektor ja Interferenzmuster festgestellt, obwohl ja Teilchen duch die beiden Spalte geschossen wurden. Wenn jedoch "beobachtet wird", welches Teilchen durch welchen Spalt fliegt, kommen hinten wiederum Teilchen an.
Müssten aufgrund der allgegenwärtigen Gravitation aber nicht nicht immer Teilchen ankommen? Auch wenn nicht im Rahmen des Versuchsaufbaus noch einmal explizit gemessen wird?

Diese Frage treibt mich seit einiger Zeit um und ich finde keine Lösung darauf. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen?

Viele Grüße von der Küste

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 07 Dez 2016 15:18 #10281

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Die Information,die durch die gravitative Wechselwirkung übermittelt wird, reicht einfach nicht aus, um den Spalt, den das Quant passiert hat, daraus zu brechnen. Wenn aber nicht genügend Information vorliegt, um den Ort zu bestimmen, ist der Ort unbestimmt. Dann sehen wir Interferenz.

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 07 Dez 2016 18:47 #10290

Die Gravitation hat mit dem Ergebnis des Doppelspalt Experiments nichts zu tun. Der gravitative Effekt zwischen zwei Elementarteilchen ist deutlich zu gering, um hier Auswirkungen zu haben. Er liegt etwa ca. 40 Größenordnungen unter der elektromagnetischen Wechselwirkung.

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 07 Dez 2016 18:57 #10291

Wenn Einstein recht hatte gibt es keine gravitative Wechselwirkung zwischen den Teilchen.
Diese folgen einfach der Krümmung in Raum und Zeit.

Gruß
Merilix

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 14 Dez 2016 10:29 #10442

Hi Claus,

Ich habe die Frage von Shango anders verstanden. Es geht anscheinend darum, dass Teilchen sich bei jeder Wechselwirkung - auch wenn nur minimal - wie Partikeln verhalten. Deren Positionierung hört dabei auf eine Wahrscheinlichkeit zu sein und wird zu etwas bestimmtes.

Da die Schwerkraft allgegenwärtig ist, sollten alle Teilchen überall damit wechselwirken und deshalb sich immer wie Partikeln verhalten. Andernfalls könnte geschlussfolgert werden, dass Teilchen ein selektives Verhalten aufweisen. Bei der Wechselwirkung mit einer Messung verhalten sie sich wie Partikeln. Bei der Wechselwirkung mit der Schwerkraft verhalten sie sich wie Wellen.

Ich freue mich schon über ide Aufklärung!

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Letzte Änderung: von Ash Dust. Begründung: Korrektur kleiner Rechtschreibfehler (Notfallmeldung) an den Administrator

Frage zum Doppelspalt-Versuch 14 Dez 2016 18:31 #10459

Soweit ich die Quantenmechanik verstanden habe, ist das Entscheidende die Stärke der Wechselwirkung. Jedes freie Elektron wechselwirkt theoretisch elektromagnetisch mit jedem anderen freien Elektron im Universum. Diese Wechselwirkungen sind bei groß genuger Entfernung aber so minimal klein, dass sie in der Quantenmechnik nicht zu einer Beeinflussung der Wellenfunktion führen.

Gravitative Wechselwirkungen zwischen elementaren Teilchen führen ebenfalls nur zu einer verschwindend geringen Wechselwirkung.

Dazu kommt, dass sich gravitative Wechselwirkungen mit der Allgemeinen Relativitätstheorie und nicht mit der Quantenmechanik beschrieben werden können - und beide Theorien noch nicht wirklich zusammengebracht werden konnten.

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 15 Dez 2016 02:00 #10467

Was sagt ihr zu meinem Einwand das Gravitation als Scheinkraft garkeine Wechselwirkung macht?

ClausS, deinen letzten Abschnitt verstehe ich in die Richtung.

Gruß
Merilix

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 15 Dez 2016 04:03 #10469

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Ja die Wechselwirkung zwischen Tief und Tiefer schmeckt lecker, also stimmt das hat keine Wechselwirkung, wenn wir so Gravitationswellen durch doppelspalt senden würden dann bekommt man da auch keine Sahnetorte, so unrecht haben die Spitzbuben da nicht, jedoch ist es erst bemerkbar wenn sich auch der Gravitation zustand ändert und da so Experimente nur in einem Gravitation System gemacht werden können, gibt es bei verlauf des Experimentes kein Grund für ein Teilchen oder Welle sich anders gravitativ zu verhalten, und aufgrund einer Größe die sich Gleichzeitigkeit nennt, auch nicht von Gravitation beeinflusst werden können so das ein Austausch jeglicher Art statt finden kann. Hoffe jedem ist klar das Gravitation ein Anziehender Monopol ist, es geht immer nur in eine Richtung, somit kommt da nie was bei raus.

Ja ich kann alles, sogar definieren was ich nicht kann.

Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.
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Frage zum Doppelspalt-Versuch 16 Dez 2016 22:37 #10518

Merilix schrieb: Was sagt ihr zu meinem Einwand das Gravitation als Scheinkraft garkeine Wechselwirkung macht?


Zu meiner Studienzeit wurde Gravitation noch als normale Kraft gelehrt. Ebenso wie Pluto nur noch ein Zwergplanet ist, könnte die Gravitation jetzt nur noch eine Scheinkraft sein. :)

Aber im Ernst, wer immer die Frage beantworten kann, was wirklich hinter der Gravitationskraft steckt, der hat seinen Trip nach Stockholm sicher. Kürzlich habe ich wo gelesen, dass diskutiert wird, ob die Allgemeine Relativitätstheorie eine fundamentale oder eine abgeleitete Theorie ist: www.wissenschaft.de/archiv/-/journal_con...e-Atome-der-Raumzeit

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 16 Dez 2016 23:47 #10521

  • Chris
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ClausS schrieb: Aber im Ernst, wer immer die Frage beantworten kann, was wirklich hinter der Gravitationskraft steckt, der hat seinen Trip nach Stockholm sicher.

Im Ernst, wieso ist da noch nichts passiert?.... ich würd mich auch freuen über so weiter führende Raumzeit-Dynamik, hast du da nicht Lust in der Richtung was zu machen? naja also ich frage dann mal, was ist da genau unklar? an einer Trägheitskraft.

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 19 Dez 2016 10:31 #10582

Hallo zusammen,
kennt jemand den Zusammenhang zwischen der "Stärke der Wechselwirkung / Genauigkeit der Ortsbestimmung (= Messenergie)" und dem Versuchsergebnis Interferenz (Welle) oder Teilchen ? D.h. gibt es eine Genauigkeits-Schwelle für den "Umschlag" oder verliert sich die Welleneigenschaft sofort wenn man "hinschaut" ?
s.a.

=> da wird auch erklärt, dass es mit Fulerenen im Vakuum auch funktioniert !!!! Ob es da eine Massen- oder Komplexitätsgrenze gibt ?

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Frage zum Doppelspalt-Versuch 23 Dez 2016 17:58 #10695

Da würde ich mal den Heisenberg fragen.

"`Oh dear,' says God, `I hadn't thought of that,' and promptly vanished in a puff of logic.

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