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THEMA: Ende des Universums

Ende des Universums 13 Jul 2017 17:59 #17066

Hatte mir neulich Gedanken über den Anfang und das Ende des Universums gemacht und bin dabei auf eine Interessante Theorie gekommen, die sich folgender Maßen herleitet: Am Anfang vor dem Urknall war bekanntlich sämtliche Energie des Universums auf einem einzigen, winzigen Punkt verteilt, alles war Eins (Singularität, maximale Ordnung). Laut dem Gesetz der Entropie nimmt die Unordnung in einem abgeschlossenen System mit fortschreitender Zeit stetig zu, sodass sich das Universum ausdehnte und immer weiter differenzierte. Dieser Prozess wird letztendlich zum so genanten Wärmetod des Universums führen, einem Zustand bei dem alle geordneten Strukturen in die Elementarteilchen aufgelöst sind und jegliche Wärmeunterschiede, im nun immer weiter aufgeblähtem, Universum ausgeglichen sind. Man könnte nun diesen Endzustand ( riesiges Universum mit maximal niedriger Energiedichte) als das vermeintlich Gegenteil des Zustands des Universums vor dem Urknall ansehen (kleinstmögliches Universum mit größtmöglicher Energiedichte).
Ich bin jedoch auf den Gedanken gekommen, dass diese beiden Zustände EIN UND DERSELBE ZUSTAND sind und das Universum nicht im Wärmetod endet, sondern dieser einen erneuten Urknall auslöst. Daraus ergibt sich das Modell eines unendlichen, zyklischen Universums bei dem der Ausgangszustand gleichzeitig auch der Endzustand und umgekehrt ist.
Zu diesem Schluss komme ich, da man sich das Universum nach dem Wärmetod wieder als einzelnen, maximal kleinen Punkt mit größt möglicher Energie und Ordnung (Singularität) vorstellen kann, gleich dem Zustand vor dem Urknall. Denn wenn im gesamten Universum jegliche Materie in die gleichen Elementarteilchen zerlegt ist und diese vollkommen gleichmäßig verteilt sind und die selbe Energie haben, so gibt es kein Relationen und Differenzen mehr, alles ist gleich und folglich gibt es kein Geschehen mehr. Alles ist somit wieder Eins und die maximale Ordnung erreicht. Man muss sich dann zum Verständnis meiner Theorie dabei das gesamte AUSGEDEHNTE Universum als EINEN einzigen maximal kleinen Punkt denken und die darin enthaltene Energie als die maximale Energie denken und die Energiedichte als die maximale Energiedichte denken. Man hat somit wieder einen einzigen Punkt mit größter Energiedichte und homogenität, genau wie vor dem Urknall, weshalb sich dieser unendlich wiederholt.( da die Entropie immer weiter zunimmt) Dabei geht das folgende Universum immer wieder aus einen Punkt hervor, der genauso groß ist wie das vorhergehende zum Zeitpunkt des Wärmetods. Diese Ausdehnung des Universums zum Ende hin wird als kleinstmöglicher räumlicher Punkt des neuen Universums definiert. Der Raum wird also völlig neu gequantelt und das neue Universum expandiert aus gehend von diesen als 1 definierten Punkt.
Dabei wird das Universum jedes Mal aus dem absolutem Blickwinkel größer jedoch spielt das in der Praxis überhaupt keine Rolle, da es immer auf die Relationen zwischen den Dingen im Universum ankommt. Für die Wahrnehmung der Lebewesen im Universum ist es irrelevant wie groß oder klein der Ausgangspunkt ihres Universums war. Dieser Vorgang geht endlos weiter ohne dass jemals die die größtmögliche Ausdehnung des kleinsten Punktes erreicht werden kann, man sich immer wieder eine noch größere Zahl denken kann. Es ist also vollkommen gleich ob unser Universum aus 1000000000000000000000000000000 Ausdehnungseinheiten oder 0.0000000000000000000000000000000000000000000000001 Ausdehnungseinheiten hervorgegangen ist, die "gefühlten" Entfernungen etwa zu anderen Sternen währen in jedem dieser Universen die gleichen. Selbiges gilt für die Energiedichte: Die Enegiedichte des alten Universums zum Zeitpunkt des Wärmetodes wird zur maximalen Energiedichte eines einzelnen Punktes im neuen Universum. Man könnte hier meinen, dadurch nimmt die Energiedichte der Universen von Zyklus zu Zyklus ab, jedoch ist dies durch die neue Quantellung der Energie im Endeffekt nicht von Bedeutung, sodass es sich für die etwaigen Menschen in jedem Univesrum gleich anfühlt wenn man zum Beispiel seine Hand in 100 Grad heißen Wasser steckt.( selbes Prinzip wie mit Ausdehnung)

Zusammenfassung:
Das Universum geht im Urknall aus einem einzigen, kleinstmöglichen Punkt mit größtmöglicher Energiedichte hervor und dehnt sich immer weiter aus, wobei Homogenität dabei immer weiter verloren geht, die Entropie also steigt. Ist dann der Wärmetod erreicht kann das als vollendete Entropie, also der unordentlichste Zustand überhaupt angesehen werden, da mit größter Zufälligkeit die Teilchen in einem größtmöglichem Raum vollkommen ungeordnet existieren, wobei die Energie dichte dabei minimal ist und die Teilchen den größtmöglichen Abstand zu einander haben. Die bisherige Theorie besagte, dass das Universum dann für immer in diesem Zustand verweilt und sozusagen "Tod" ist, da alles absolut Gleich ist und es daher keine Kausalität mehr geben kann- nichts geschieht mehr.
Da aber wie gesagt eben alles Gleich ist und es keine Differenzierungen mehr gibt ( alles besteht aus dem gleichen Elementarteilchen, gleichmäßige Energieverteilung, gleicher Abstand zwischen den Teilchen) kann das Universum wieder als Einziger Punkt mit maximaler Energie und homogener Energieverteilung angesehen werden
es ist also im Prinzip die Ausgangssituration des Urknall wieder hergestellt und damit auch die größtmögliche Ordnung, da alles im Universum eben gleich ist und wenn alles ein und das selbe ist, ist alles geordnet. Der Zustand größter Entropie ist also gleichzeitig der der kleinsten Entropie ( wenn im Universum alle Teichen gleicher Art sind und die gleiche Energie und den gleichen Abstand zueinander haben ist nämlich alles maximal geordnet).
Aus diesem Grund ist der Anfangszustand des Universums gleichzeitig auch der Endzustand und ergibt sich ein endloser Zyklus.

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Ende des Universums 13 Jul 2017 18:10 #17068

Problem ist nur der 2.HS der Thermodynamik. Aus dem folgt: adiabatische Prozesse, die Entropie erzeugen (was ja in unserem Universum beobachtet wird) sind irreversibel. Ausserdem: das Universum stirbt den Kältetod, nicht den Wärmetod. Um ein zyklisches Universum zu erzeugen, müsste es sich wieder zusammenziehen um die Ausgangstemperaturen zu erreichen.

Nachvollziehbare Mathematik ist notwendige Grundlage zur Beurteilung von physikalischen Modellen.

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Ende des Universums 13 Jul 2017 18:31 #17069

Vielleicht hast du das Prinzip noch nicht verstanden. das Universum zieht sich bei meiner Theorie nicht wirklich im Raum zusammen, sondern nur IDEELL.
Und die Ausgangstemperatur muss eben nicht wieder hergestellt werden, den sie wird nur neu gequantelt, d.h. die extrem geringe Energiedifferenz zum absoluten Nullpunkt, die die Temperatur des Universums beim Kältetod sein wird, genau die wird dann zur maximalen Energie im neuen Universum.
Aus den Trillionen? Grad bei unseren Urknall, die Ausgangstemperatur für unser Universum war wird am Ende des Kältetods nur noch 0.0000000000000001? Grad Kelvin übrig sein, aber genau dieser Wert wird beim neuen Universum neu in Energiequanten unterteilt. Also stellt 0.0000000000000000000000001? Grad Kelvin die Ausgangstemperatur für das nächste Universum dar, das ist die maximale Temperatur aus der sich dann alle Temperaturunterschiede differenzieren. Da es nur auf die Relationen ankommt spielt dieser Wert aber keine Rolle, denn es ist immer eine noch kleinere Zahl denkbar. Und zwischen zwei zahlen gibt es endlos andere Zahlen.

die Ausdehnung muss nur minimal und die Temperatur maximal sein schon entsteht ein Urknall und das ist auch ohne zusammenziehen gegeben

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Ende des Universums 13 Jul 2017 18:36 #17070

"Ich bin das Alpha und das Omega, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende."
(Offenbarung 22,13)

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Ende des Universums 13 Jul 2017 18:47 #17072

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Salewskie,
mit deiner Idee bist du in bester Gesellschaft. Roger Penrose, ein Schwergewicht in der Kosmologie und Kollege von Hawking, hat diese Idee schon länger und er untermauert sie auch mathematisch, denn wenn die Zunft eines gut kann, dann mit mathematischen Formeln jonglieren. Die Frage ist halt immer, ob die Natur Lust hat, den ganzen mathematischen Hokuspokus mitzumachen. Denn selbst was mathematisch in sich geschlossen, konsistent und widerspruchsfrei ist, muss das nicht heißen, dass die Realität mit macht. Und da die empirischen Belege aus guten Gründen nicht erbracht werden können, muss es offen bleiben.
Den Artikel habe ich neulich erst in einem anderen Thread verlinkt:
Zyklen der Zeit

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Ende des Universums 13 Jul 2017 18:54 #17073

Also mich überzeugt diese Theorie überhaupt nicht. Entscheidend ist doch die nötige Energiedichte für einen neuen Urknall. Und die ist bei einem Universum mit Kältetod nur noch durch ein erneutes Zusammenziehen möglich. An das erneute Zusammenziehen glaube ich aber nicht, weil am Ende die Gravitation und andere zusammenziehende Kräfte keine Rolle mehr spielen, nur noch die kosmologiesche Konstante, die alles ewig auseinandertreibt.

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Ende des Universums 13 Jul 2017 18:56 #17074

du hast es nur einfach nicht verstanden

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Ende des Universums 13 Jul 2017 18:57 #17075

Ich finde die Idee interessant.
Was wäre nun wenn die Interaktion der Teilchen/Wellen der Grund für die Ausdehnung ist.
Also alles stößt sich nach und nach von einander ab solange ein Unterschied besteht.
Bis es vollständig "geglättet" wäre. Kältetot.
Die Energie wäre vollständig homogen verteilt.
Der Raum könnte sich doch nun immer schneller zusammenziehen bis sich das Universum an einem Punkt vereint. Dabei steigt der Energie Gehalt immer weiter an bis es durch eine einzige unsymetire "explodiert"
Urknall

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Ende des Universums 13 Jul 2017 19:01 #17076

Nochmal der Raum zieht sich überhaupt nicht wirklich zusammen, sondern nur ideell

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Ende des Universums 13 Jul 2017 19:01 #17077

Salewskie schrieb: du hast es nur einfach nicht verstanden

Klar hab ich es verstanden, mich überzeugt die Theorie nur nicht. Versuch doch mal, mich mathematisch zu überzeugen. Die Argumente sind aus meiner Sicht nicht schlüssig.

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Ende des Universums 13 Jul 2017 19:05 #17078

Michael D. schrieb: Also mich überzeugt diese Theorie überhaupt nicht. Entscheidend ist doch die nötige Energiedichte für einen neuen Urknall. Und die ist bei einem Universum mit Kältetod nur noch durch ein erneutes Zusammenziehen möglich. An das erneute Zusammenziehen glaube ich aber nicht, weil am Ende die Gravitation und andere zusammenziehende Kräfte keine Rolle mehr spielen, nur noch die kosmologiesche Konstante, die alles ewig auseinandertreibt.


Ich dachte die kosmologische Konstante ist nur ein Wert der eingesetzt wird damit die mathematischen Gleichungen aufgehen.?

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Ende des Universums 13 Jul 2017 19:08 #17079

Ich empfehle hierzu die Lektüre des Dokumentes "Friedmanngleichung und negativer Druck" hier in der Wissensbox.

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Ende des Universums 13 Jul 2017 19:47 #17084

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Hi Salewski,

ein herzliches Hallo im Forum.
Ich meine, gegen die These spricht, dass die Masse im Universum heute 1000 mal strukturierter ist, als zur Zeit der Aussendung der 3-K-Strahlung.
Klar, man mag sagen, dass Gravitationsgeschehen hat über stellare Prozesse (Strahlung) Teil an der Entropie, jedoch, was strahlt ein Stern auf der Hauptreihe schon ab binnen Milliarden Jahren? Im Promille-Bereich...
Nach Stand der Überzeugung werden vorhandene Strukturen auch nicht aufgelöst werden; vielmehr bleibt uns hier Lokal beispielsweise der Virgo-Haufen mit seinen rund 2000 Galaxien erhalten.
Natürlich kann man nun sagen, auch eine große Struktur wie der Virgo-Cluster wird irgendwann irrelevant, wenn das Universum nur groß genug geworden ist.
Aber der Virgo-Haufen wird dadurch nicht verschwinden.

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Ende des Universums 13 Jul 2017 21:00 #17096

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In meinen ganz jungen Jahren hatte ich mal die Idee, dass unser Universum eigentlich nur das Innere eines Protons ist.
Natürlich habe ich dann diesen Gedanken später schnell wieder verworfen, weil er nur unsinnig ist. Man stelle sich vor, dass in jedem Atom unseres Unversums, in jedem Elementarteilchen ein Universum steckt. Und dann geht es weiter: In dem Universum, welches da im Elementarteilchen steckt, gibt es wieder Elementarteilchen usw.
Da finde ich die Idee von Salewski schon viel reeller. Ich glaube, aber noch nicht ganz verstanden zu haben, wie er es meint. Muss wohl nochmal lesen

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Ende des Universums 13 Jul 2017 21:01 #17097

Gibt es in einem expandierenden Universum nicht das kleine Problem das Temperaturdifferenzen global garnicht mehr ausgeglichen werden können? Der idealzustand das sich die Energie vollständig homogen verteilt ist nicht möglich weil Bereiche die sich mit ÜL voneinander entfernen nie wieder in Wechselwirkung treten. Falls es da ein energetisches Ungleichgewicht gibt bleibt das für immer bestehen.

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Ende des Universums 13 Jul 2017 21:06 #17099

Sehe ich auch so.

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Ende des Universums 14 Jul 2017 09:12 #17130

es leuchtet mir schon eine das eine interaktion über so weite strecken un möglich wäre.
Aber was würde mit den lokalitäten nach extrem langer Zeit geschehen?
sämtliche Materie würde innerhalb einer Lokalität nach und nach ineinander stürzen.
überall wären Schwarze Löcher die, nach Hawking, wiederum nach und nach zerstrahlen würden.
auf extrem lange sich wäre also eine Ineraktion der unterschiedlichen Raumzeitbereiche doch gar nicht nötig um eine homogenität herzustellen.

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Ende des Universums 14 Jul 2017 10:28 #17134

1. Gegenargument: Die Energiedichte erreicht beim Kältetod ihr Minimum. Wie will man die wieder erreichen, um einen neuen Urknall zu erzeugen.
2. Gegenargument: Was ist, wenn SL beim Zertrahlen ihre gespeicherte Entropie wieder freisetzten?
Also argumentativ und mathematisch überzeugt mich das Penrose-Modell nicht.

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Ende des Universums 14 Jul 2017 10:56 #17136

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Michael D. schrieb: 1. Gegenargument: Die Energiedichte erreicht beim Kältetod ihr Minimum. Wie will man die wieder erreichen, um einen neuen Urknall zu erzeugen.
2. Gegenargument: Was ist, wenn SL beim Zertrahlen ihre gespeicherte Entropie wieder freisetzten?
Also argumentativ und mathematisch überzeugt mich das Penrose-Modell nicht.

3.: Die Hawking-Strahlung ist ein theoretisches Konstrukt, über das gemutmaßt werden darf, dass es mit der Natur der Dinge nichts zu tun hat.

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Ende des Universums 14 Jul 2017 11:48 #17139

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Auszug aus einem Interview des Spiegels mit Robert Laughlin.


SPIEGEL: Auch Sie selbst haben sich doch auch schon mit der Theorie Schwarzer Löcher befasst.
Laughlin: Oh ja, ich habe die Vermutung aufgestellt, dass es sich bei Schwarzen Löchern in Wirklichkeit um einen Phasenübergang der Raumzeit handelt ...
SPIEGEL: ... eine kühne These. Und wie weit ist die entfernt von einem experimentellen Test?
Laughlin: Sehr weit. Wahrscheinlich wäre das allenfalls möglich mit sehr großen Teleskopen auf dem Mond.
SPIEGEL: Was ist denn dann der Wert einer solchen Spekulation?
Laughlin: Gar keiner. Ich wollte provozieren. Denn ich bin es satt, in Seminaren zu sitzen und mir Spekulationen über Schwarze Löcher und Superstrings anzuhören. Niemand redet da über Experimente. Wer wirklich originelle Dinge hervorgebracht hat, der weiß: Du musst dich zu disziplinieren wissen. Rede nur über Dinge, die auch messbar sind.
SPIEGEL: War der Ärger über die StringForscher ein Anstoß für Ihr Buch?
Laughlin: Den Anstoß hat ein Foto in einer deutschen Zeitschrift gegeben. Zu sehen waren lauter String-Forscher, und es hieß, das seien die klügsten Leute der Welt ...
SPIEGEL: ... kann es sein, dass es sich um dieses Foto aus dem SPIEGEL handelt?

Laughlin: Oh, ja, ganz genau! Das hat mich verrückt gemacht, als ich es gesehen habe. Keine einzige Behauptung von diesen Typen ist durch ein Experiment gedeckt. Nicht ein einziger hat irgendetwas gesagt, das wahr ist! Und der König von allen ist er hier, Stephen Hawking. Ich habe gehört, dass ihm Frauen Babys bringen, damit er sie berührt. Dieser Mann hat einen Weg gefunden, sich zur kulturellen Ikone zu machen. Was für ein Typ! Da kann man nur sagen: Ja, insofern ist der wirklich einer der klügsten Leute.

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Ende des Universums 15 Jul 2017 04:05 #17197

bin mit der heutigen lehrmeinung sehr zufrieden, das das universum expandiert,beschleunigt,das kann natürlich was übel werden^^ aber finde das sehr gut.ist doch besser wie zusammen ziehen, weil so hat dann jede zifilisation die chance sich was zu überlegen.dann ist es irgendwann so mega gross und in einpa ecken gibt es zifilisationen die was weis ich keine sonne mehr brauchen oder selber eine bauen.fürs leben ist es doch wunderbar

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Ende des Universums 15 Jul 2017 09:37 #17203

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wissenschaftlerhoby schrieb:

dann ist es irgendwann so mega gross und in einpa ecken gibt es zifilisationen die was weis ich keine sonne mehr brauchen oder selber eine bauen.fürs leben ist es doch wunderbar

Da freue ich mich auch schon drauf, wenn es auch mal einen Kosmos-Baukasten gibt mit "Bau dir deine Sonne".
Folgende Zeilen wollte ich fast schon off-topic stellen, aber dann ist mir gerade noch gekommen, dass sie doch eigentlich doch wieder so irgendwie zum Thema des Threads passen, wenn man Universum als Synonym für Welt gelten lässt, so wie man das Wort ja gerne in der Alltagssprache verwendet.
Und im kleinen Maßstab ist das auch schon gelungen. Die größte "Sonne" baute bisher die ehemalige Sowjetunion im Oktober 1961, brannte leider nur für Bruchteile von Sekunden und nannte sich Zarbombe:

Das größte Glück und den tiefsten Sinn erfahren wir, wenn unser Sehnen, Suchen und Finden in einem einzigen Augenblick zeitgleich präsent sind. Der nächste Augenblick ist dann nur noch schnödes Haben. (Cyborg, am Innufer, 14. April 2018)

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Ende des Universums 15 Jul 2017 13:55 #17219

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Wer kann schon wissen, was zukünftige Formen unserer jetzigen Existenz alles zustande bringen? Werden wir in der Lage sein, falls es uns bis dahin noch gibt, Teile unseres Universums großräumig zu beeinflussen? Und falls es uns noch in so weit entfernter Zukunft geben sollte, in einer Zukunft, wo wirklich das Licht droht auszugehen, wir eine Möglichkeit finden, uns selber Energie bereitzustellen.
Aber bis dahin wird noch viel Sonnenwind durchs All fliegen. Und das ist für mich spannend: Wie wird die Zukunft für uns aussehen in unabsehbaren Zeiträumen?
Schlüpfen wir dann schnell noch durch ein Wurmloch und machen uns in der 8. Dimension breit. Breitmachen finde ich dann gut- besser in 8 Dimensionen als in 3.

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Ende des Universums 15 Jul 2017 15:38 #17229

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In Bezug auf den Anfang und das Ende des Universums kommt es mir fast so vor, dass die ganze Kosmologie eine Form der Esoterik in der Sprache der Mathematik ist, die ihr einen seriösen Anstrich verleiht. Kratzt man aber an diesem Anstrich, dann zeigen sich dahinter womöglich Vorstellungen, die allenfalls graduell besser sind als das vermeintliche Wissen über Kobolde, Feen und Trolle.
Die Buddhisten haben Recht, wenn sie sagen, dass Gedanken, Begriffe und auch Formeln der Wirklichkeit nie gerecht werden in letzter Konsequenz. Trotzdem ist es interessant, sich damit zu befassen. Man sollte es aber nicht zu ernst nehmen und sich nicht zuviel davon erwarten, muss aber auch nicht gleich so weit gehen, wie ein Bekannter von mir, der von "Hirngewichse" spricht, wenn ich ihm von den Diskussionen hier in den Threads erzähle. Der berühmte Satz "Wir irren uns empor" mag seine Teilberechtigung haben. Am Schluß schmelzen dann über wie bei Ikarus die Flügel und es geht wieder steil nach unten. Welche Alternative hat eigentlich der fallende Ikarus? Nun, er kann schreien und fluchen bis zum Aufschlag, er kann aber auch die erhabene Aussicht bis dahin genießen. Das Resultat beim Aufschlag ist gleich, aber die Weggestaltung eine andere.

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Ende des Universums 15 Jul 2017 16:03 #17235

es ist ja noch sehr viel zeit,wenn man die technick der lesten 100 jahre ansieht.das ja wol der hammer pc spiele,handys,internet usw.was ist in 1ne milionen jahren oder miljarden,dann können wir vieleicht schon sonne zünden oder hauen ab^^die sonne brent ja noch,zur zeit breuchten wir erstmal asteroiden abwerschild oder sowas, wenn jest dicker broken aus richtung der sonne komt stehen doof da, das verstehe nicht das leben mus doch geschützt werden.denke immer so wenn die alten ägypter die technick von heute hetten,die würden mal gutes raumschiff bauen und sich um wichtige sachen kümmern.aber sobald einer komt wird die menschheid zusammen halten.man bräuchte zbs kanzer lesch,der sagt so leute jest mal alle schlauen köpfe zusammen,waschmaschienen haben genug,wir bauen raumschiff tuen mars mit schwarzen algen besprühen^^ pa sonnenspiegel auf mars fckw.100 jahre warten und schon ist sauerstoff da^^so zbs.in zukunft komt ja der andromedanebel, da habe mir was überlegt^^ laut einstein doku,wenn man masse auf lichtgeschwindigkeit bring hat es unendliche masse.man nehme eine antimaterie bombe richtung adromedanebel, beschleunigt auf lichgeschwindigkeit zünden und der andromedanebel ist weg.natürlich darf die druckwelle^^ dann nicht in unsere richtung fliegen,sondern wie bei unserm urknall in bierflaschenform^^ so wie man oft auf bildern sieht,die schauen dann in 13 miljarden jahren nach und haben einen urknall gehabt und wissen nicht das es die menschheid war.rein theoretich ist es ja möglich, das eine hohe zifilisation eine galaxie weg haben wolte und das unser urknall war.besonders wegen dieser flaschenform.habe aber andere urknall meinung das rein theoretich gemeint,aber warum nicht.

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