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THEMA: Kleinste Himmelskörper

Kleinste Himmelskörper 16 Sep 2019 17:08 #57359

Wie ist eigentlich Gestein entstanden?
Es soll sich ja die Sonne und die Planeten aus der selben Gaswolke gebildet haben, welche dankenswerter Weise, von Supernovae mit Elementen oberhalb von Eisen versorgt wurde.
Wie sind dann Gesteine entstanden, wenn die sich doch eigentlch erst unter Druck und Wärme bilden?

Ersma

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Kleinste Himmelskörper 16 Sep 2019 17:25 #57360

Gesteine sind aus dem Staub unter Einwirkung seiner eigenen Gravitation entstanden. Zuerst kleine Klümpchen, Zusammenstösse untereinander, grössere Klümpchen und so weiter.

Soweit etwas vereinfacht

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Kleinste Himmelskörper 16 Sep 2019 17:25 #57361

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Die Sterne hatten ja auch Felsplaneten welche beim Explodieren des Sterns weggeschleudert wurden.
Dieses Material hat sich dann wiederum in Gaswolken gesammelt und dann bei erneuter Sternentstehung war das Materil schon da.
Natürlich muss das mehrere Male passiert sein .
Ganz am Anfang haben sich die bei der SN Explosion gebildeten schweren Elemente zu ersten Gesteinsverbindungen geformt.

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Kleinste Himmelskörper 16 Sep 2019 17:53 #57362

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Dieser Artikel gibt zwar keine Antwort auf die Frage von derwestermann, ist aber ein kompakter Überblick über die Theorie zur Entstehung der Elemente, insbesondere der schweren jenseits von Eisen.

Entstehung der Elemente

Spontaneität will gut überlegt sein

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Spontaneität will gut überlegt sein

Kleinste Himmelskörper 17 Sep 2019 11:14 #57384

Der wichtigste Vorgang ist, dass der ursprüngliche Staub der schweren Elemente, die durch Supernovae weggeschleudert wurden, sich beim Zusammenfallen zu größeren Objekten so erhitzen, dass das Material flüssig wurde. Nach dem Abkühlen enstand das, was wir Gestein nennen.

Bei kleineren Objekten, die nicht so heiß wurden, ist Eis der Klebstoff. Da reichte die Wärme des Zusammenfalls gerade um Wasser flüssig zu machen.
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Kleinste Himmelskörper 17 Sep 2019 15:13 #57391

Durch Kollisionen der frühen Planetoiden . Bekannteste Ergebnis ist der Mond .

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Kleinste Himmelskörper 18 Sep 2019 16:48 #57420

derwestermann schrieb: Wie ist eigentlich Gestein entstanden?
Wie sind dann Gesteine entstanden, wenn die sich doch eigentlch erst unter Druck und Wärme bilden?

Ersma


Hallo,

Ich schicke dir per PN die links in denen die Verteilung der Materie im Sonnensystem erklärt wird, inclusive der Astroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.
Dort findest du die Antwort auf deine Frage, hier darf ich den Link leider nicht bringen.

VG

Heidi

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Kleinste Himmelskörper 24 Sep 2019 12:59 #57731

alphascorpii schrieb: Gesteine sind aus dem Staub unter Einwirkung seiner eigenen Gravitation entstanden. Zuerst kleine Klümpchen, Zusammenstösse untereinander, grössere Klümpchen und so weiter.

Soweit etwas vereinfacht


Da fehlen mir aber Druck und Wärme.

Marvin schrieb: Ganz am Anfang haben sich die bei der SN Explosion gebildeten schweren Elemente zu ersten Gesteinsverbindungen geformt.


Wie, ist meine Frage.

Cim Borazzo schrieb: Dieser Artikel gibt zwar keine Antwort auf die Frage von derwestermann, ist aber ein kompakter Überblick über die Theorie zur Entstehung der Elemente, insbesondere der schweren jenseits von Eisen.


Danach hatte ich nicht gefragt.

heinzendres schrieb: Durch Kollisionen der frühen Planetoiden . Bekannteste Ergebnis ist der Mond .


Auch diese Antwort bezieht sich nicht auf meine Frage.

Adelheid-Minerva schrieb: Hallo,
Ich schicke dir per PN die links in denen die Verteilung der Materie im Sonnensystem erklärt wird, inclusive der Astroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.
Dort findest du die Antwort auf deine Frage.
VG

Heidi


Hier behauptet der Vorlesende, dass junge Sterne immer wieder mal von Explosionen regelrecht zerrissen werden, wobei alle Elemente oberhalb von Wasserstoff aus dem Protostern geschleudert werden.
Hierüber habe ich noch nichts erfahren, wenngleich der vorlesende behauptet, dass dies wissenschaftlich erwiesen ist, was mich zweifeln lässt.

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Kleinste Himmelskörper 24 Sep 2019 13:13 #57732

Manfred S schrieb: Der wichtigste Vorgang ist, dass der ursprüngliche Staub der schweren Elemente, die durch Supernovae weggeschleudert wurden, sich beim Zusammenfallen zu größeren Objekten so erhitzen, dass das Material flüssig wurde. Nach dem Abkühlen enstand das, was wir Gestein nennen.

Bei kleineren Objekten, die nicht so heiß wurden, ist Eis der Klebstoff. Da reichte die Wärme des Zusammenfalls gerade um Wasser flüssig zu machen.


Das klingt vernünftig, wenn ich annehme, dass der Zusammenfall während des Wegschleuderns von der Supernova stattfindet, weil das Material dann noch tüchtig warm sein sollte. Wenngleich das sofort die Frage aufwirft, ob diese relativ grossen Objekte innerhalb einer Gaswolke nicht sofort zum Kollaps derselben führen müssen?

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Kleinste Himmelskörper 24 Sep 2019 17:03 #57738

derwestermann schrieb: Das klingt vernünftig, wenn ich annehme, dass der Zusammenfall während des Wegschleuderns von der Supernova stattfindet, weil das Material dann noch tüchtig warm sein sollte. Wenngleich das sofort die Frage aufwirft, ob diese relativ grossen Objekte innerhalb einer Gaswolke nicht sofort zum Kollaps derselben führen müssen?

Nein
Die Erhitzung erfolgt viel später, wenn sich der Staub in einem anderen Sonnensystem zusammenklumpt. Da die Teichen aus großer Entfernung aufeinanderfallen, bekommen sie ein hohe kinetische Energie, die beim Zusammenprall in Wärme umgewandelt wird. Das gilt wahrscheinlich besonders, wenn sie schon eine gewisse Größe erreicht haben, da kleine Teilchen ihre Wärme auch schneller wieder verlieren.

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Kleinste Himmelskörper 25 Sep 2019 11:38 #57774

derwestermann schrieb:

Adelheid-Minerva schrieb: Hallo,
Ich schicke dir per PN die links in denen die Verteilung der Materie im Sonnensystem erklärt wird, inclusive der Astroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.
Dort findest du die Antwort auf deine Frage.
VG

Heidi


Hier behauptet der Vorlesende, dass junge Sterne immer wieder mal von Explosionen regelrecht zerrissen werden, wobei alle Elemente oberhalb von Wasserstoff aus dem Protostern geschleudert werden.
Hierüber habe ich noch nichts erfahren, wenngleich der vorlesende behauptet, dass dies wissenschaftlich erwiesen ist, was mich zweifeln lässt.


Diese Überlegung basiert auf einen im April 2002 erschienenen Artikel im PM Magazin mit der Überschrift: Sternenleben. Das Photo von Eta-Carinae ist zwar irreführend aber die Aussage vom "Rausschleudern" der Materie hat zu der im Video genannten Überlegung geführt. Natürlich soll dieser Vorgang nach dem Zünden der Thermonuklearen Fusion gelten, das würde nämlich auch die Form und Zusammensetzung der Asteroiden im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter erklären
(Zusammensetzung und From von herausgeschleuderten Lavaklumpen, nur im grösseren Massstab).


An die Moderation: Sagt bescheid falls das hier nicht rein soll

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Kleinste Himmelskörper 25 Sep 2019 13:47 #57776

Manfred S schrieb: Nein
Die Erhitzung erfolgt viel später, wenn sich der Staub in einem anderen Sonnensystem zusammenklumpt. Da die Teichen aus großer Entfernung aufeinanderfallen, bekommen sie ein hohe kinetische Energie, die beim Zusammenprall in Wärme umgewandelt wird.


Diese Energien kann ich mir höchstens innerhalb der Akkretionsscheibe vorstellen, aber ob das reicht?

Manfred S schrieb: Das gilt wahrscheinlich besonders, wenn sie schon eine gewisse Größe erreicht haben, da kleine Teilchen ihre Wärme auch schneller wieder verlieren.


Zum einen das und zum anderen werden, meines Erachtens, nur dann Zusammenballungen von Gestein entstehen, wenn diese flüssig, oder besser noch zähflüssig sind. Ich habe noch keinen Stein gesehen, der bei der Kollision mit einem anderen Stein, größer wurde.

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Kleinste Himmelskörper 25 Sep 2019 16:40 #57781

derwestermann schrieb: Diese Energien kann ich mir höchstens innerhalb der Akkretionsscheibe vorstellen, aber ob das reicht?

Die Akkretionsscheibe ist für unsere Verhältnisse riesig. Sie ist mindestens so groß wie unser Sonnensystem. Stell Dir vor, ein Stein fällt Dir von der Plutobahn auf den Kopf.
Die potentielle Energie, die in der Scheibe steckt ist gewaltig und wird beim Zusammenziehen in Wär.me umgewandelt

derwestermann schrieb:

Manfred S schrieb: Das gilt wahrscheinlich besonders, wenn sie schon eine gewisse Größe erreicht haben, da kleine Teilchen ihre Wärme auch schneller wieder verlieren.


Zum einen das und zum anderen werden, meines Erachtens, nur dann Zusammenballungen von Gestein entstehen, wenn diese flüssig, oder besser noch zähflüssig sind. Ich habe noch keinen Stein gesehen, der bei der Kollision mit einem anderen Stein, größer wurde.

Zwei Steine sind größer als einer.

Aber am Anfang gibt es keine Steine. Du hast ja nach dem Enstehen von Gestein gefragt. Am Anfang ist nur feiner Staub. Der interstellare Raum ist voll davon. Die Größe der Staubkörner liegt im Mikrometerbereich. Ob sich zwei Staubkörner beim Zusammenstoß verflüssigen, wird man nicht generell sagen können. Vieleicht backen sie zuerst auf Grund elektrostatischer Anziehung zusammen. Wenn der Klumpen größer wird, wird auch seine Anziehung größer und damit auch die Wärmeentwicklung beim Zusammenstoß.

Man darf natürlich nicht die Rotation vergessen. Nach einer gewissen Zeit und zahllosen Zusammenstößen rotiert die Staubwolke einigermaßen einheitlich, und fällt entlang der Rotationsachse zusammen. Weshalb sich die Planeten auch auf einer Ebene bewegen.

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Kleinste Himmelskörper 27 Sep 2019 14:57 #57874

Manfred S schrieb: Aber am Anfang gibt es keine Steine. Du hast ja nach dem Enstehen von Gestein gefragt. Am Anfang ist nur feiner Staub. Der interstellare Raum ist voll davon. Die Größe der Staubkörner liegt im Mikrometerbereich. Ob sich zwei Staubkörner beim Zusammenstoß verflüssigen, wird man nicht generell sagen können. Vieleicht backen sie zuerst auf Grund elektrostatischer Anziehung zusammen. Wenn der Klumpen größer wird, wird auch seine Anziehung größer und damit auch die Wärmeentwicklung beim Zusammenstoß.

Man darf natürlich nicht die Rotation vergessen. Nach einer gewissen Zeit und zahllosen Zusammenstößen rotiert die Staubwolke einigermaßen einheitlich, und fällt entlang der Rotationsachse zusammen. Weshalb sich die Planeten auch auf einer Ebene bewegen.


Das erklärt für mich immer noch nicht die Entstehung von Gestein aus dem Staub.
Es wird kein Asteroid, der mit einem anderen kollidiert, davon so aufgeheizt, dass er flüssig genug für Gesteinsbildung wird, geschweige denn Staubkörner.

Da ist die Hyphotese, wie mir von Adelheid-Minerva zugetragen, dass die schweren Elemente aus der entstehenden Sonne geschleudert wurden und damit über nicht nur kinetische Energie verfügten, in sich schlüssiger.

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Kleinste Himmelskörper 27 Sep 2019 16:54 #57884

derwestermann schrieb: Das erklärt für mich immer noch nicht die Entstehung von Gestein aus dem Staub.
Es wird kein Asteroid, der mit einem anderen kollidiert, davon so aufgeheizt, dass er flüssig genug für Gesteinsbildung wird, geschweige denn Staubkörner.

Warum bist Du da so sicher?

Warum haben die Bilder von Planeten in der Anfangsphase eine flüssige Oberfläche?
Warum sind sie im Inneren immer noch flüssig?
Warum sind die größeren Himmelskörper alle rund? Weil eine Flüssigkeit diese Form im All einnimmt.
Warum verdampfen kleine Körper, die in die Erdathmossphäre eindringen? Weil da viel Bewegungsenergie in Wärme verwandelt wird.
Lies mal über die Entstehung des Mondes nach. Er wurde in flüssiger Form aus der jungen Erde herausgehauen.

Und das ursprüngliche Ausgangsmaterial ist sehr feiner Staub. Was denn sonst?


Da ist die Hyphotese, wie mir von Adelheid-Minerva zugetragen, dass die schweren Elemente aus der entstehenden Sonne geschleudert wurden und damit über nicht nur kinetische Energie verfügten, in sich schlüssiger.

Im Gegenteil: Die schweren Elemente sind in der Explosion einer sterbenden Sonne entstanden und durch die Explosion herausgeschleudert. Entweder waren sie atomar oder in ganz kleinen Tröpfchen, die dann zu Staub abkühlten.

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Kleinste Himmelskörper 27 Sep 2019 16:58 #57885

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Aber bei der Bildung der Planeten bei Entstehung eines neuen Solarsystems sorgt die Gravitation dafür dass sich der Staub zusammenklumpt soweit bis sich ab einer bestimmten Grösse im Inneren der dann Protoplaneten das Gemenge verflüssigt und siehe da das Gestein hat sich gebildet.
Durch Konvektion erkältet dann das Material und wir haben das Gestein.

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Kleinste Himmelskörper 29 Sep 2019 10:47 #57966

Das wird für Eris, Pluto und Konsorten schon stimmen, aber was ist mit den kleineren Asteroiden?
So ein Staubklumpen, aus dem ein metergroßer Asteroid wird, wird nicht genug Gravitation haben, damit der Staub sich verflüssigen kann.

Davon ausgehend, dass alles Gestein, das so durch's All zieht, mal flüssig gewesen sein muss, würde das umgekehrt bedeuten, dass alle Asteroiden, Meteore und Kometen, zumindest der Gesteinanteil, mal Bestandteile von Protoplaneten waren.
Dann ergibt das wieder Sinn.

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Kleinste Himmelskörper 29 Sep 2019 13:20 #57989

derwestermann schrieb: Davon ausgehend, dass alles Gestein, das so durch's All zieht, mal flüssig gewesen sein muss, würde das umgekehrt bedeuten, dass alle Asteroiden, Meteore und Kometen, zumindest der Gesteinanteil, mal Bestandteile von Protoplaneten waren.
Dann ergibt das wieder Sinn.

Genauso ist es. Früher erwähnte ich noch, dass bei kleinen Körpern auch Eis der "Klebstoff" sein kann, da Wasser leichter flüssig wird als Staub/Gestein. Das sind dann die sogenannten "schmutzigen Schneebälle".
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Kleinste Himmelskörper 29 Sep 2019 13:37 #57990

Ahso!

Dann übernehme ich das als Faktum in die Großhirnrinde und danke den Beteiligten.

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Kleinste Himmelskörper 03 Okt 2019 20:21 #58261

Im neuen Spektrum der Wissenschaft gibt es dazu einen interessanten Artikel. Man hat eine protoplantare Scheibe eines jungen Sterns aus Staub und Gas beobachtet und dabei die Bahn eines Planeten gesehen, der die Scheibe ringförmig leergefegt hat.

Dabei sind auch die Theorien gesichtet, wie sich aus kleinen Körpern immer größere entwicklen. Eine Theorie besagt, dass das Gas und der Staub sich unabhängig bewegen. Der Staub sich jedoch in Wirbeln des Gases ansammelt, (so wie heute der Plastimüll in Wirbeln des Ozeans). Die dadurch enstehenden Massen sind dann Kondensationskerne für größere Körper. Das Prinzip der Verflüssigung durch gravitative Erhitzung bleibt natürlich bestehen.

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