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THEMA: Urknall mal anders?

Urknall mal anders? 10 11. 2016 00:04 #9465

  • Pilotpirx
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Hallo.
Was waere , wenn der " Urknall" anders verlaufen wuerde als angenommen?
So viel ich weiss geht man von irgendwann fast punktueller Konzentration aller bekannen "Werte" aus, aus der dann "Alles" entsteht ( Je nachdem wo man sich gerade befindet kann ein Punkt auch als unendlich gross definiert werden ). So ein "Knall" hoert sich sehr gut an, passt auch zu unserer menschlichen Natur.
Eine Geschichte passt aber zu dieser Theorie ganz und garnicht, naemlich dass sich die Galaxien immer schneller voneinander entfernen. Was mich auch stutzig macht ist die wabenstruktur der Galaxie - Superhaufen. Ich denke, dass so eine Struktur nicht zu einem "Knall" passt.
Was waere aber wenn der "Knall" keine "Explosion" , sondern eine "umgekehrte Implosion" ist ?
Vereinfacht veranschaulicht:
- mann kann in einem grossen runden Stein Raum schaffen, ihn sprengen, indem man in der Mitte eine Ladung plaziert und die dann zur Explosion bringt. Das alles geht dann vor sich bei sehr hoher Temperatur und hohem Druck.
- theoretisch geht es aber auch anders: man befestigt an der Oberflaeche sehr viele Seile an denen man gleichzeitig mit sehr hoher Kraft zieht. Irgendwann geben die chemischen Verbindungen nach und der Stein wird gesprengt. In der Mitte entsteht dann auch ein Raum in dem die Reste der Steinmasse zunaechst gleichmaessig verteilt schweben.
Jetzt muesste man sich diesen Prozess in grosser Skala vorstellen mit einer art ( flexiblen ?) Urmatrix als Stein.
Ob die Materie in dem geschaffenen Raum als Reste der Matrix da ist, oder aus der" Vacuumenergie" entstanden ist, muesste man nachrechnen. Man muesste auch nachrechnen koennen ob diese Implosion immer noch andauert. Woraus diese Matrix besteht und was sie zur " umgekehrten Implosion" gebracht hat und ob vielleicht noch andere Leer-Weltreume entstanden sind, ist eine andere Geschichte. Vielleicht schrumpft sie nur intern. Man muesste sich auch vorstellen koennen, dass diese Matrix weiterhin besteht, unseren Weltraum umhuellt und auf Ihn mit ihrer Gravitation (?) einwirkt. Diese von aussen wirkende Gravitation wuerde auf eine einfache Art erklaeren warum sich die Galaxien immer schneller voneinander entfernen. Ganz ohne Dunkle Energie und dergleichen.
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Urknall mal anders? 10 11. 2016 02:40 #9466

Hallo,

Ob sich das jemals beantworten lässt, wie diese Entstehung verlaufen ist.
Aber die Theorie des Urknalls sollte man sich nicht als Explosion vorstellen.
Was ist, wenn es die dunkle Energie gibt und sie sich nicht nachweisen lässt?
Urknall, der Tag ohne gestern ist ein schönes Thema -
Vor allem weil der aus "Nichts" entstanden sein soll, was bedeuten würde, dass auch "Nichts" etwas sein kann.
Ich freue mich, wenn die Experten hier von neusten Erkenntnissen berichten könnten.
Grüße!

Es gibt keine schlechten neuen Entdeckungen, nur deren unangemessene Verwendung.
Es gibt keine schlechten neuen Entdeckungen, nur deren unangemessene Verwendung.
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Urknall mal anders? 10 11. 2016 09:25 #9471

  • Ralf
  • Ralfs Avatar
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Tolle Idee!
Das ist mal eine ganz andere Betrachtungsweise als das Trichtermodell mit dem Anfangspunkt und dem "Knall" der sich dann ausdehnt, und dabei das Problem mit der schnelleren Ausdehnung kämpft.
Wie steht diese Theorie mit der Frage des Erstbewegers im Zusammenhang? Ein ewiges Matrixsystem mit immer wiederkehrenden Vorgängen?
Ich werde nochmal darüber nachdenken, sehr interessant.
Vielen Dank Ralf
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