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THEMA: Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen

Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen 29 Dez 2016 18:39 #10829

  • PeterSB
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Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen

Dipl. Ing. Peter Schmidt, Saarbrücken
Hubert Epp, Bad Nauheim
29.12.2016


Abstact:

Diese Ausarbeitung sucht nach einer möglichen Erklärung für das Gefühl, wenn man von hinten angeschaut wird oder ähnliche Effekte, die häufig der Parapsychologie zugeschrieben werden.
Eine mögliche Erklärung könnte die Aussendung eines Spreizspektrumsignals durch Organismen mit Nervensystemen sein, welches neben dem individuellen Spreizcode auch geringste Informationsmengen (ich schaue Dich an, mir geht es schlecht) übertragen können. Die Aussendung passiert über elektrische Synapsen und dem fraktalen Nervensystem, welche auch zum Empfang genutzt werden. Hierbei werden die elektrischen Vorgänge in den Synapsen durch das empfangene Signal leicht beeinflusst, sodass der Empfänger bei bekanntem Spreizcode die Nachricht tief im Rauschen empfangen kann. Voraussetzung für diese Art der Informationsübertragung ist, dass sich die beiden kommunizierenden Partner anschauen bzw. kennen, je besser umso zuverlässiger ist die Übertragung der Information. Möglicherweise könnte sogar eine Art ‚Gruppenruf‘ an alle im Clan/der gleiche Art o.ä. möglich sein, um so z.B. die Artgenossen vor Gefahren zu warnen. Auch eine Detektion der Richtung zum Sender scheint denkbar oder eine Erklärung von bisher unerklärlichem (Rudel-) Verhalten in der Tierwelt.


Einleitung

Fast jeder kennt das Gefühl, welches sich einstellt, wenn man von hinten angeschaut wird. Eine –wenn auch geringe - Mehrzahl aller Probanden fühlen in entsprechenden Versuchen den Blick im Nacken, sodass vielleicht nicht mehr von statistischer Unschärfe gesprochen werden kann. Oder man denkt intensiv an einen guten Bekannten, den man lange nicht gesehen hat und prompt klingelt das Telefon und derjenige ruft an. Berichte von Zwillingen, die genau fühlen, wie es dem anderen geht oder was dieser denkt, faszinieren die Menschen.
Oft kommt es vor, dass man ‚merkt‘, dass sich jemand in einem offenbar menschenleeren Raum befindet. Soldaten der Marines lernen in Ihrer Ausbildung, sich ‚in sich zurückzuziehen‘, damit sie Gegner nicht ‚erfühlen‘ können, wenn diese in der Nähe sind.


Drahtlose Verbindung zwischen Organismen

Bisherige Erklärungsversuche entbehren wissenschaftlichen Grundlagen. Mit der Beschäftigung mit moderner Mobilfunktechnologie ist uns aber eine mögliche Erklärung, basierend auf physikalischen Fakten aufgefallen, die wir im Folgenden erläutern möchten.
Es handelt sich bei dieser Kommunikation um eine drahtlose Verbindung. Diese kann auf zwei Arten geschehen:
1. Elektromagentische Übertragung in einem weiten Frequenzspektrum und
2. (extrem) niedrige Frequenzen in Form von Schallwellen oder Vibrationen.

In unserem Fall betrachten wir die Übertragung von elektromagnetischen Feldern. Klassische drahtlose Übertragungstechnik bedient sich eines recht begrenzten Funkkanals, in dem die Information übertragen wird. Die Sendeleistung wird in einem relativ schmalen Funkkanal gebündelt und der Empfänger empfängt genau auf diesem Kanal. Eine Eigenschaft dieser Technologie ist, dass nur ein Sender zur gleichen Zeit auf diesem Funkkanal aktiv sein darf, da ansonsten Störungen und Intermodulationen auftreten und der Empfänger kein sauberes Signal mehr empfangen kann. Diesen Effekt kann man gut beobachten, wenn man abends auf dem Mittelwellenbereich Radio hören möchte. Zudem muss das Signal beim Empfänger deutlich stärker als das Rauschen sein. Darüber hinaus ist noch zu erwähnen, dass mit höherer Datenrate mehr Platz im Frequenzspektrum benötigt wird.


Spreizspektumverfahren

Es gibt jedoch eine Funktechnologie, die es ermöglicht, mehrere Verbindungen zur gleichen Zeit auf dem gleichen Funkkanal durchzuführen und zudem auch Signale tief im Rauschen zu decodieren: die Spreizspektrum-Technologie. Der Mobilfunkstandard UMTS oder 3G nutzt dieses Verfahren. UMTS wurde in den späten 90er Jahren entwickelt und basiert auf recht alten Überlegungen des Militärs die Funkübertragungen ‚als Rauschen zu tarnen‘. Die Spreizspektrum-Technologie wird bei UMTS benutzt, um einen relativ breiten Funkkanal mit einer relativ hohen Datenkapazität zur Verfügung zu stellen, gleichzeitig aber auch viele Nutzer auf diesem einen Kanal zu bedienen, da Mobilfunkfrequenzen ein rares Gut sind. Zur Zeit der Spezifikation von UMTS standen noch keine so leistungsfähigen Rechner zur Verfügung, sodass man ein Verfahren entwickeln musste, welches sich ohne leistungsfähige Echtzeitrechner allein mit in den 90ern verfügbaren Digitaltechnologie realisieren lies.
Bei diesem Verfahren werden der Nutzdatenstrom mit einem Spreizcode-Datenstrom mit erheblich höherer Datenrate miteinander verknüpft (XOR, Multiplikation o.ä.). Bei der Decodierung wird das empfangene, gespreizte Signal dann wieder nur mit dem Spreizcode verknüpft und heraus kommt der ursprüngliche Nutzdatenstrom. Voraussetzung bei dem Verfahren ist, dass der Spreizcode und dessen Beginn (Synchronisation) auch dem Empfänger genau bekannt sein muss.

Hier ein einfaches Beispiel in dem ein Nutzbit (1) mit 8 Spreizbits (10010110) gespreizt wird:

Nutzdaten 1 1 1 1 1 1 1 1
XOR
Spreizcode 1 0 0 1 0 1 1 0
ergibt
gespreiztes Signal 0 1 1 0 1 0 0 1
Übertragungsweg
am Empfänger 0 1 1 0 1 0 0 1
XOR
Spreizcode 1 0 0 1 0 1 1 0
ergibt
Nutzdaten 1 1 1 1 1 1 1 1

(Im beiliegenden PDF findet sich ein besseres Bild)

Durch eine einfache Verknüpfung des Nutzdatenstroms mit dem Speizcode (hier: XOR, also entweder-oder) entsteht ein Spreizspektrumsignal mit der Datenrate des Spreizcodes. Dieses wird über den Funkkanal übertragen und am Empfänger wieder mit dem beim Sender eingesetzten Spreizcode XOR verknüpft. Nach dieser zweiten Verknüpfung im Empfänger erhält man den Nutzdatenstom wieder.
In der Praxis wird ein Nutzbit mit einer sehr hohen Anzahl von Spreizbits gespreizt, wobei eine höhere Zahl der Spreizbits die Fehlertoleranz erhöht. Mit einem genügend langem Spreizcode können Signale tief im Rauschen detektiert werden. In der technischen Umsetzung bei UMTS-Mobilfunk erreicht man bei einer Spreizcodelänge von nur 128Bit, das das gespreizte Signal ca. 50mal schwächer als das Rauschen sein und der Nutzdatenstrom dennoch korrekt dekodiert werden kann. Bei geringerer Nutzdatenrate und/oder sehr langem Spreizcode können Signale noch tiefer im Rauschen detektiert werden wobei auch sehr große Entfernungen überbrückt werden können.


Transformation auf Lebewesen

Nun zu unserer Idee mit der Umsetzung dieser Art von Kommunikation zwischen Lebewesen:
Zum Einen ist bei dieser Art der Kommunikation die übertragene Datenrate sehr niedrig (ich schaue Dich an, ich Denke an Dich, Ruf mal an, mir geht es gut/schlecht).
Die Übertragung, also die Aussendung und der Empfang von elektromagnetischen Feldern könnte wie folgt funktionieren:
Die Weitergabe von Informationen zwischen den Nervensträngen geschieht innerhalb einiger Synapsen mit elektrischen Impulsen ( de.wikipedia.org/wiki/Synapse ). Diese Nervenaktivität erzeugt ein elektrisches Feld, welches man z.B. durch ein EEG auf der Kopfhaut zur Messung der Hirnströme nachweisen kann. Dieses elektrische Feld ist sehr schwach, jedoch messbar. Die magnetische Komponente, die zur Aussendung einer Funkwelle erforderlich ist, ist für die Hirnstrommessung nicht von Relevanz aber sicher auch vorhanden.


Aussendung von Spreizcodes und Nachrichten durch Lebewesen

Damit könnte die Aussendung von elektromagnetischen Feldern durch Organismen durchaus möglich sein. Bei Hirnströmen kann man sogar verschiedene Frequenzbänder identifizieren, deren Wiederholraten zwischen 0,1 und >30Hz liegen ( de.wikipedia.org/wiki/Elektroenzephalografie ). Da beim EEG nur Spannungen in o.a. Frequenzbereich (0.1…>30Hz) gemessen werden, fehlt der Nachweis der höherfrequenten elektromagnetischen Strahlung, die wir im Folgenden voraussetzen. Diese wird erwartungsgemäß sehr schwach aber auch sehr breitbandig sein, sodass der Nachweis sehr schwierig sein wird.
Die Aussendung und der Empfang elektromagnetischer Felder erfordert Sender und Antennen. Die Sendeenergie liefern die elektrischen Impulse der elektrisch arbeitenden Synapsen. Zum Senden und zum Empfang breitbandiger Signale eignen sich (technische) Antennen mit fraktaler Struktur. Eine fraktale Anordnung besitzen auch die Nervenbahnen in Organismen ( de.wikipedia.org/wiki/Nervensystem ), die sich aufgrund ihrer elektrischen Leitfähigkeit und unterschiedlichen Dielektrizitätszahl zum umliegenden Gewebe als breitbandige Antennen eignen könnten.
Mit diesem Mechanismus könnten breitbandige elektromagnetische Wellen von einem Organismus ausgesendet werden, die mit einem individuellen Spreizcode codiert sind. Der Spreizcode muss sehr lang sein und oder die Bandbreite der HF-Aussendungen sehr hoch, denn nur so können sehr schwache HF-Signale von einem Empfänger noch tief im Rauschen dekodiert und voneinander unterschieden werden.
Auf diesen individuellen Spreizcode können nun kurze Nachrichten aufmoduliert werden. Wenn dem Empfänger der Spreizcode des Individuums bekannt ist – die Menschen kennen sich oder schauen sich gerade an – kann die in dem Spreizcode enthaltene Nachricht dekodiert werden.


Empfang der Spreizcodes und deren Informationselemente durch Lebewesen

Hier beginnt nun der waghalsigste Teil unserer Reise. Der Test eines Senders bzw. der Nachweis von Sendeleistung ist relativ einfach. Die Prüfung eines Empfängers ist schon erheblich schwieriger, zumal in unserem Fall der menschliche oder tierische Empfänger keine geeignete Schnittstelle aufweist, um die empfangenen Signale auszuwerten. Daher klammert sich dieses Kapitel an Vermutungen.
Zur Sache: Das Nervensystem weist eine fraktale Struktur auf und wurde oben als mögliche breitbandige Sendeantenne beschrieben. Dieses Nervensystem könnte aufgrund seiner Struktur auch Empfangsantennensystem wirken. Die Detektoren zum Empfang der elektromagnetischen Wellen könnten wieder die elektrisch arbeitenden Synapsen sein. Durch die empfangenen HF-Signale könnten die elektrischen Reizweiterleitungen beeinflusst werden, sodass der eigentliche ‚Nutzreiz‘, verändert wird. Genügend viele Synapsen würden in der Summe dann ein hinreichend ‚starkes‘ Signal erzeugen. Zudem könnte durch die Phasenverschiebung der HF-Wellen an den einzelnen Antennenelementen/Synapsen eine Richtungsinformation detektiert werden, aus der gemessen werden könnte, aus welcher Richtung das Signal auf den Empfängerkörper trifft. Voraussetzung ist immer, dass der Empfänger bereit ist, den Code der Quelle zu detektieren und diesen ‚kennt‘. Leider ist in der zivilisierten Welt diese Fähigkeit beim Menschen offenbar verkümmert, zumal der Mensch die Sprache als Kommunikationssystem entwickeln konnte, die den Vorteil der erheblich höheren Datenrate und Zuverlässigkeit bei der Übertragung bietet.


Schlussfolgerungen

Wir haben versucht, eine einigermaßen auf Naturgesetzmäßigkeiten basierende Erklärung von Erfahrungen zu gestalten, die zunächst potentiell esoterischen Charakter hat. Unsere Vermutungen entbehren im Moment weitestgehend eines wissenschaftlichen Nachweises, der im Falle der Empfangsfunktion auch nur extrem schwierig zu erbringen sein wird. Zudem ist sicher der Spreizcode der Individuen so komplex, dass dieser ebenso schwierig nachgewiesen werden kann. Ein Anfang ist zumindest mit der Periodizität der Hirnströme gegeben, wobei man nun Analysen auf höheren Frequenzen durchführen müsste. Leider stellt sich ohne die Kenntnis des Spreizcodes ein solches Signal allenfalls als ein Rauschen dar – sofern heutige Empfängertechnologien dies überhaupt leisten können, denn nur mit der Kenntnis des Spreizcodes kann aus dem Rauschen ein nutzbares Signal herausgelesen werden.

Der hier beschriebene Ansatz könnte allerdings zu einer Erklärung von bisher suspekten Beobachtungen führen. Hier nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Internet:

www.zeit.de/zeit-wissen/2014/05/parapsyc...inn-menschen-spueren
www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article1...ontinent-hinweg.html
www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/PHI/Hoffm...-_Primatenwelten.pdf

Wir hoffen mit unseren Gedankenansätzen Stoff für weitere Forschungen geliefert zu haben.


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Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen 29 Dez 2016 19:37 #10831

Hi

Ich denke, dass für eine drahtlose Kommunikation stark ausdifferenzierte Sinneszellen vorhanden sein sollten.
Etwa wie hier:
Lorenzinische Ampullen.
home.snafu.de/froebel/tauchen/haie/sinnesleistungen.html
Interessant ist, dass diese Zellen beim Hai Nahsensoren sind. Muss ein Mensch auch erst einen bestimmten Abstand haben damit man sich beobachtet fühlt?

--- Interessant aber mit viel Spekulation---

Viele Grüße

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Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen 30 Dez 2016 14:11 #10850

PeterSB schrieb: Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen

Fast jeder kennt das Gefühl, welches sich einstellt, wenn man von hinten angeschaut wird. Eine –wenn auch geringe - Mehrzahl aller Probanden fühlen in entsprechenden Versuchen den Blick im Nacken, sodass vielleicht nicht mehr von statistischer Unschärfe gesprochen werden kann.


Von einem "vielleicht" muß man nicht reden, wenn man Zahlen benennt. Insbesondere gibt es ja auch Leute, die hohe Geldpreise auf die Demonstration von solchen Dingen ausgesetzt haben und ein Sigma kann man durchaus ausrechnen, oder man macht keine Wissenschaft. Bisher hat Niemand demonstriert, dass es das Phänomen gibt, dessen Grundlagen sie suchen wollen. Dabei haben parapsychologische Phänomene durchaus hohe Aufmerksamkeit staatlicher Stellen, etwa im Kalten Krieg genossen. Forschung gab es da mehr und länger als gesellschaftlich verantwortbar war.

PeterSB schrieb: Bisherige Erklärungsversuche entbehren wissenschaftlichen Grundlagen.


Und ihre stellt den Versuch vor, eine zu sein. Aber warum eine solche Erklärung für ein nicht gemessenes Phänomen? Was wäre daran besser, wenn eine Erklärung zumindest den Geruch von Möglichkeit hätte, wenn doch das worum es geht, gar ein widerlegtes Phänomen ist.

Ich bin Skeptiker. Für mich würde das Akzeptieren Ihrer Erklärung verlangen, mein Weltbild über Bord zu werfen. Darf
ich da nicht wenigstens hoffen, dass das erklärte Phänomen wenigstens ein ganz klein wenig statistisch signifikant
unter kontrollierten Bedingungen im Doppelblindversuch vorgekommen ist?

Aber Nein. Wäre Ihr Phänomen etwas überprüfbares, so könnte man sich durchaus vorstellen, durch Störsignale zu zeigen, welcher Natur die Kommunikation wäre. Aber da fehlt Schritt 1. Das Phänomen.

Gruß,
Kay
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Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen 30 Dez 2016 21:21 #10879

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Hallo,

die DARPA versucht verlorengegangene Hirnbereiche mit einem Chip zu mimickrieren. Dabei imitiert der Chip die Signale von Hirngewebe.

Sollte es möglich sein das Gewebe der Wortbildung zu mimickrieren, also die Impulskettenfolge der Hirnhaut, so sollte dies auch mit RF funktionieren.

Stellen wir uns vor, das wir ein Radio hören. So ist das RF Signal vorhanden, genauso die Übersetzung zur Sprache. Wir können diese RF Signale auswendig lernen. Einfach so, beim zuhören muss dabei eine Reaktion im Gehirn stattfinden. Man müsste diese Signale feststellen können.

So werden die Gehirnchips mit Daten versorgt, die Hirngewebe nachbilden. Drahtlose Kommunikation ist möglich.

Gruß 1234
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Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen 31 Dez 2016 04:15 #10885

1234 schrieb:
Sollte es möglich sein das Gewebe der Wortbildung zu mimickrieren, also die Impulskettenfolge der Hirnhaut, so sollte dies auch mit RF funktionieren.


Mein Gehirn kann elektromagnetische Wellen (sogenanntes sichtbares Licht) verstehen. Qualifiziert das auch als "drahtlose" Kommunikation?

Hören, und daraus Worte, Sprache haben im Hirn eine Verteilung aus mehreren Komponenten. Bei einer Aphasie kann man z.B. beobachten, wie jemand noch artikulieren kann, nur nicht die Worte, die er denkt, und schon selbst hört, wie er die falschen Wörter benutzt. Aber im Prinzip hast Du natürlich Recht, man könnte alles "drahtlos" stimulieren.

Aber Möglichkeit bedeutet nicht Existenz. Insbesondere zeigt die Möglichkeit von drahtloser Stimulation des Hirnes nicht, dass eine solche auch natürlich passiert. Beim Licht habe ich den Vorteil, dass es Unmengen an Belegen dafür gibt. Bei Schall und anderen Sinnen auch. Bei postulierten Sinnen nicht. An etwas zu glauben, nur weil es möglich wäre, heißt den Standard sehr niedrig zu setzen.

Oftmals, so ist mein Eindruck, dient die Argumentation der Möglichkeit nur dazu, das Postulat eigener Fähigkeiten oder ein gewünschtes Weltbild zu stützen. Und das trotz oder entgegen von Belegen anderer Art. Im Falle dieses Threads von Wahrnehmungen, die Niemand anders als aufgrund subjektiver Fehler hat. Für irrige Gefühle gibt es jedenfalls richtig viel Sigma Evidenz...

Gruss,
Kay
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Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen 31 Dez 2016 13:41 #10891

Hi

kayhayen schrieb: Mein Gehirn kann elektromagnetische Wellen (sogenanntes sichtbares Licht) verstehen. Qualifiziert das auch als "drahtlose" Kommunikation?

Ja das tut es und zwar so optimal, dass das menschliche Auge genau da am empfindlichsten ist, wo das Maximum der Wellenlängenverteilung von Sonnenlicht liegt.
Ob ein direkter Zugriff auf einzelne Gedanken via "EEG Chip" jemals sinnvolle und auswertbare Signale liefert, dass man also auch etwas versteht, oder eine Art Warnruf verstanden wird, bezweifele ich. Da gerade bei Nervenzellen, eine große Eigendynamik vorliegt, die womöglich sogar genetisch verankert ist.
www.urknall-weltall-leben.de/urknall-wel...as-menschliche-genom
Der Abschnitt: Transposons in Nerverstammzellen hochaktiv
---Die individuellen Unterschiede also zu groß sind, um sinnvoll zu kommunizieren---

Grüße
seb110

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Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen 31 Dez 2016 17:47 #10892

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Das Gehirn nimmt die unterschiedlichsten Signale auf: optisch, akustisch, chemisch (Geruch) thermisch und?
Kleinste Mimiken werden durch unser Unterbewusstsein analysiert. Ebenso chemische Signale oder akustische Feinheiten. Das ist alles klar.
Hinter mir steht jemand und ich spüre seine Anwesenheit.
Ist es wirklich ein elektromagnetisches Signal, welches wir empfangen? Oder basieren sie auf den o g sensorischen Wahrnehmungen?
Es funkt zwischen den Menschen. Es elektrisiert- das sind alles allgemeine Begriffe aus unserem Leben.
Wenn ich meinem Hund in die Augen schaue, dann kann ich Vieles ohne Worte verstehen. Ich weiß, was er will.
Unser Nervensystem ist viele tausend Kilometer lang und es fließen Ströme, welche elektrom. Felder bilden. Das EEG kann das abgreifen.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir Menschen das in unserer Anlage haben, quasi wie ein Funkempfänger zu senden und zu empfangen.
Vielleicht ist es so und wir haben es verlernt oder die vielen störenden Felder hindern uns daran.
Wenn ihr weiter daran forscht, wünsche ich euch viel Erfolg!
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Drahtlose Kommunikation zwischen Lebewesen 01 Jan 2017 09:40 #10898

Ralf schrieb: Das Gehirn nimmt die unterschiedlichsten Signale auf: optisch, akustisch, chemisch (Geruch) thermisch und?
Kleinste Mimiken werden durch unser Unterbewusstsein analysiert. Ebenso chemische Signale oder akustische Feinheiten. Das ist alles klar.
Hinter mir steht jemand und ich spüre seine Anwesenheit.
Ist es wirklich ein elektromagnetisches Signal, welches wir empfangen? Oder basieren sie auf den o g sensorischen Wahrnehmungen?


Das kannst Du ganz einfach testen, indem Du verschiedene Dinge ausschaltest. Die Amis und Russen haben das richtig professionell
durchgezogen. Ist alles dokumentiert. Und seitdem zig mal wiederholt worden. Viel zu oft.

Was Du nicht beachtest, ist dass Du oft denkst, jemand sei hinter Dir, ohne dass es stimmt. Steck mal einen Menschen in
einen dunklen, stillen Raum. Was die Dir nach nur 1h alles zu berichten haben, ist sehr beeindruckend, nur sicher nicht
wahr. Aber Esoteriker hätte ihre wahre Freude dran das alles mit Bedeutung zu versehen.

In der Evolution wird ein falscher Alarm, der dann aber stimmt, belohnt. Deshalb zeigen wir dieses Verhalten sehr oft. Wenn
wir in der Steppe einen Löwen hinter uns vermutet haben, ohne Grund dafür zu haben, und dann haben wir da einen entdeckt,
dann haben wir überlebt. Unsere Sinne sind nicht auf Präzision optimiert, sondern auf Überleben.

Viele unserer Irrtümer wurden biologisch belohnt. Darum sind wir so unlogisch teilweise.

Ralf schrieb: Es funkt zwischen den Menschen. Es elektrisiert- das sind alles allgemeine Begriffe aus unserem Leben.


Wobei mit dem Funken da Feuer gemeint ist. Spühende Funken. Und beim Elektrisieren das Kribbeln
der Haut. Mit Funk hat das nichts zu tun. Nicht das es wichtig wäre, wie Menschen reden, aber keiner,
der so redet tut damit eine Überzeugung kund, es würde gefunkt oder Strom fliesse wirklich.

Ralf schrieb: Wenn ich meinem Hund in die Augen schaue, dann kann ich Vieles ohne Worte verstehen. Ich weiß, was er will.


Nein, Du zeigst ein Verhalten und der Hund auch. Als Katzenbesitzer weiß ich um die wundersame Intelligenz
meiner Katze, die "alles versteht". Dabei zeigt sie nur relativ primitive Verhaltensmuster, und Lernerfolge, die
einfach nur gnadenlos von meinem direkten Umfeld überschätzt werden.

Gerade im Umgang mit Haustieren zeigt sich, wie weit man mit erlerntem und genetisch veranlagten
Verhalten beim Menschen kommt. Wir bilden uns echt viel einfach ein.

Ralf schrieb: Unser Nervensystem ist viele tausend Kilometer lang und es fließen Ströme, welche elektrom. Felder bilden. Das EEG kann das abgreifen.


Diese Ströme sind ausserordentlich schwach. Die entsprechenden EEGs werden direkt am Kopf abgenommen. Auch werden sie dort
örtlich abgenommen, weil sie sonst nicht mehr unterscheidbar wären, sie addieren sich sonst einfach. Da kommt quasi immer der gleiche
Prozess zum Einsatz. Wir können an der räumlichen Zuordnung mehr oder weniger Akitivität für ein Hirnareal zuschreiben. Eine solche
kannst Du in 3m Entfernung nicht mehr auflösen.

Dann beachtest Du nicht, dass es sich beim Hirn um ein trainiertes neuronales Netz handelt. So wie Alpha-GO oder andere Netze
dieser Art, können wir und auch sonst kein Prozess, nicht erkennen, wie seine Teile zum Ergebnis kommen. Die einzelnen Zellen
feuern unter Stimuli (andere Zellen feuern), ohne einen erkennbares Muster. Du darfst gerne davon ausgehen, dass 2 trainierte
Netze, Gehirne, für die gleiche Aufgabe, absolut verschiedene Muster verwenden. Das gleiche Netz lernt ja alles mit den gleichen
Knoten, da überlagert sich dann auch noch alles.

Während ich aus dem vollständigen Muster eines PCs noch erkennen könnte (theoretisch), was da los ist. Versagt das beim
neuronalen Netz total. Zumal in der Grösse.

Ralf schrieb: Ich bin mir nicht sicher, ob wir Menschen das in unserer Anlage haben, quasi wie ein Funkempfänger zu senden und zu empfangen.
Vielleicht ist es so und wir haben es verlernt oder die vielen störenden Felder hindern uns daran.
Wenn ihr weiter daran forscht, wünsche ich euch viel Erfolg!


Als Produkt der Evolution, müsste sich ein Nutzen für das Überleben ergeben. Nicht nur für das finale Stadium, sondern für jeden
Zwischenschritt. So wie man es beim Auge, Ohr, etc. ganz wunderbar sehen kann. Beim Riechen kann man auch sehen, warum
wir etwa nur so gut riechen, wie wir es tun. Gene, die dafür verantwortlich sind, dass wir bestimmte Gerüche erkennen, gehen uns
verloren, weil wir sie nicht für unser Überleben einsetzen. Deshalb riechen wir z.B. vieles deutlich schlechter als andere Affen.

Ein mathematisch sehr kleiner Betrag zum Überleben, der in den Genen verankert ist, hat es im Prinzip immer sehr schwer, nicht
verloren zu gehen. Zu entstehen ist noch viel schwerer, wenn da kein gleitender Pfad dahin führt. Wir haben praktisch die gleichen
Gene wie Affen (die wir ja sind), und nur ein anderes Tuning. Aber so richtig viel neues gibt es da nicht. Optimisten sprechen von
13 Genen, die Affen nicht haben, aber keines scheint signifikant. Es ist die andere Abstimmung, die uns auszeichnet, so zu sein,
wir sind.

Wie wohl Du darauf wert legst, dass es physikalisch möglich ist, was löblich ist. So solltest Du Dir viel mehr Sorge darum machen,
dass so geheime, vergessene Fähigkeiten biologisch unmöglich sind. So wie QED die erfolgreichste Theorie der Physik ist, so ist
Evolution die erfolgreichste der Biologie. Wenn Du Eigenschaften von Menschen postulierst, so sollten die nicht im Widerspruch
dazu stehen.

Da viele unserer Vorfahren noch teilweise ziemlich in der Urform beobachtbar sind, welche von Ihnen zeigen denn die von Dir
behaupteten Fähigkeiten?

Und zum Thema Forschung. Die eine Art Forscher probiert Dinge aus, und entdecken dann Phänomene, die sie anhand der
bisherigen Theorien erklären. Wenn das nicht gelingt, untersuchen sie es weiter, bis es gelingt. Wenn es dann noch immer nicht
gelingt, dann suchen sie eine neue Theorie, die das kann und wenden die an.

Die andere Art Forscher sucht Theorien, die bisher noch unentdecktes vorhersagt. Dabei treten sie nicht in Widerspruch zu
existierenden Theorien. Und sie machen Prognosen, die man überprüfen kann. Sobald die Praktiker sie überprüft haben,
lassen sie sie fallen.

Dir ist nicht klar, dass "Deine Theorie" keine nicht widerlegte Prognose macht. Nicht nur weil sie biologisch komplett
unmöglich wäre. Nein, weil Messungen versagen. Wenn Du Dich nun darauf zurückziehen willst, dass es aber in der
Vergangenheit gegangen wäre, dann zeig mir Affen, die das können. Und wenn nicht, dann doch bitte erklären, wie
der Affe sich nach "Homo Sapiens Elektrikus" nach Homo Sapiens Sapiens entwickelt haben könnte.

Und in dem Fall wäre Deine Theorie da angekommen, wo Unsinn oft lebt. So weit außerhalb der Überprüfbarkeit,
dass keine Prognosen, die überprüfbar wären, mehr übrig sind. Aber damit man sie glauben kann, muss man an
wirklich sehr leistungsfähigen Theorien zweifeln, wie etwa der Evolution.

So, und nun machst Du was Neues. Denk so lange nach, bis Dir eine überprüfbare Prognose einfällt, des von
Dir vermuteten Mechanismus. Dann schau nach, ob jemand sowas schon gemacht hat. Und wenn ja, ob an
dem Aufbau etwas ungeeignet war. Dann hast Du vielleicht was. Bis dahin hast Du m.E. Nichts.

Gruss,
Kay
Folgende Benutzer bedankten sich: Ralf
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