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THEMA: Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich?

Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 09:35 #30428

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Das Wissen der Menschheit steigt expotentiell in den letzten Jahren. Wie wird die Menschheit mit diesem Wissen fertig? Wird es in Zukunft nur noch Spezialisten geben? Es ist ja schon lange die Entwicklung. Wieviel Wissen kann noch in den Schulen und Unis verbreitet werden? Werden wir den Überblick behalten, oder überlassen wir den Großteil unserer Technik?
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 11:21 #30438

Solange jede Frage die wir mit den Wissenschaften beantworten mehr als eine neue Frage aufwirft sehe ich kein logisches Ende des Wissenszuwachs. Du redest übrigens nicht von Wissen, sondern von gespeicherten Daten dazu, die nahmen exponentiell zu und werden täglich einige Terabyte mehr. Ich würde das nicht direkt mit "Wissen" gleichsetzen wollen.

Wissen ist für mich mehr, Wissen ist das was wir aus Zahlen, Daten, Fakten und Beobachtungen machen. Für mich ist Wissen untrennbar mit Erkenntnisgewinn verbunden. Aus Wissen und Erkenntnis kann dann Bildung werden, nämlich wenn wir die Konsequenzen aus der Erkenntnis in unser Leben integrieren.

Ich für meinen Teil hoffe mal, dass dieser Prozess niemals ein Ende haben wird.

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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 11:32 #30439

Wenn keine Katastrophen passieren, die Spitzenforschung unmöglich machen, bin ich davon überzeugt, dass der Wissenszuwachs der Menschheit immer weitergeht.

Es wird aber denke ich Dinge geben, die sich unserem Wissen permanent entziehen werden. Ich denke da an die erste Zeit des Urknalls, die Frage nach weiteren Universen sowie die Frage, wie genau auf unserem Planeten das erste Leben entstanden ist.

Das an Schulen oder in einem Studium vermittelte Wissen wird sich immer weiter von der Spitzenforschung entfernen, da sich die Aufnahmekapazität des Menschen nicht erhöht (so Schreckensszenarien wie Mensch-Computer Hybridwesen hier außer Acht gelassen).

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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 16:18 #30462

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@ClausS
In's letzte Fenster können wir nicht hineinschauen. Ist auch nicht notwendig, denn da befindet sich nur mehr eine einzige Frage, aber keine Antwort. Diese Antwort werden wir nie wissen. Nicht, weil wir nicht so intelligent werden können, sondern weil auf diese Frage keine Antwort existiert.

Die letzte Frage lautet: "Wer sind wir, wir, dieses ETWAS, dass die Perfektion des Nichts zerstört und deshalb alles sich daraus entwickelnde unvollkommen bleibt". Alles andere können wir irgendwann theoretisch beantworten, wir werden es allerdings nicht tun. Der Aufwand wird relativ zum Erfolg immer größer. Irgendwann werden wir uns sagen, wir opfern nicht 40 Jahre unseres Lebens, um mit gigantischen Aufwand eine Frage zu beantworten, die für unser tägliches Leben ohnehin nicht relevant ist und außerdem diese Antwort wiederum eine neue Frage erzeugen wird, die vorher nicht existiert hat. Es wird wohl noch einige Zeit dauern aber irgendwann werden wir es aufgeben. Natürlich bis auf ein paar Ausnahmen. Die forschen immer weiter, einfach nur, weil es interessant ist, immer neue Fragen zu erzeugen und zu beantworten, auch wenn sie irrelevant sind.
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 16:29 #30463

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badhofer schrieb: In's letzte Fenster können wir nicht hineinschauen. Ist auch nicht notwendig, denn da befindet sich nur mehr eine einzige Frage, aber keine Antwort.

Einen gibt es anscheinend doch, der ins letzte Fester schaut und weiß, was drin ist :whistle: .
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 17:01 #30465

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stm schrieb: Einen gibt es anscheinend doch, der ins letzte Fester schaut und weiß, was drin ist :whistle: .

Wir gewinnen zusammen und wir verlieren zusammen, denn wir sitzen alle in demselben Boot. In unserem eigenen Boot, so glaube ich zumindest. Vielleicht könnte man sogar sagen, wir selbst sind dieses Boot. Also, was willst du damit sagen, was nicht belanglos und Wurst ist? :)
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 17:23 #30467

ralf, ich denke die studiengänge werden sich dahin entwickeln, dass sie lediglich vermitteln, wie man sich die dinge später selbst erschließt um ein - wie du schon sagtest - experte zu werden.
die informationsdichte wird immer weitere expertenstufungen erfordern, weil die themen einfach zu komplex werden.
beispiel handwerk:
-der zerspaner hat in seiner lehre vielleicht ein bisschen materialkunde aufgeschnappt um z.B. zu wissen, dass schwefel in automatenstählen die spanbrüchigkeit erhöht.
-der härter befolgt härtevorschriften, welche von studierten professoren erstellt wurden.
-der metallographieexperte steckt noch mal weiter drin, hat aber keinen plan vom zerspanen.

die themen werden natürlich immer komplexer und wir haben nun einmal nur eine gewisse kapazität unsere leistung zu erbringen.
der allrounder stirbt aus. der beruf mechatriniker (eierlegende wollmilchsau) wird auch sterben.
so, das waren jetzt simple vergleiche, aber bei denen fängt es an. man stelle sich das in der dimension der wissenschaft vor.
obwohl lesch und gaßner beide experten der theoretischen physik sind, beobachtet man doch immer wieder in den videos,
dass harry dem josef mit spannung und aufmerksamkeit zuhört, weil er halt von manchen dingen auch keinen plan hat.
(das war übrigens das raffinierteste am buch: die beiden ergänzen sich super!)

ich denke es ist an der zeit das auch mal zu akzeptieren.
und wenn einer den ganzen tag an nichts als essig denken kann, weil auch das ein sehr komplexer genussbereich ist, dann sei es so.
in der programmierung ist das ganze auch nicht anders, viele selbstständige/freiberufliche bewerben sich nur noch für einzelne projekte auf ihrem spezialgebiet.
die rechnen schon gar nicht mehr mit festanstellungen... weil sie so gut sind...

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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 20:51 #30476

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Ferdi Runge schrieb: der allrounder stirbt aus.

Das glaube ich nicht. Das sich verästelnde Spezialwissen muss auch immer wieder reorganisiert werden, sonst fällt der ganze Bau auseinander. Dazu bedarf es der Generalisten. Auch die Feuilletonisten werden immer gebraucht werden.
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 05 Apr 2018 23:16 #30487

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Das Gehirn ist zu klein geworden für Generalisierung.
Und auch für geforderte Spezialisierung kommt es an seine Grenzen.
Die Teamarbeit aber lebt mit und für und durch Maschinen.
Künstliche Intelligenz muß mehr und mehr ran.
Der rechnende Raum (Zuse) expandiert.
Er ragt mit satellitengestützter Kommunikation bereits aus der planetaren Hülle.
Verbindet technische Aggregate auf erdnahen Planeten.
Und das ist nur eine jener Technosphäre aus hochgerechnet 17 Milliarden erdähnlichen Planeten unserer Galaxie.
Die in eine zufällige, aber intendierte Verbindung stolpern werden oder schon lange darin sind.
Ob das Menschen, Hybride oder Maschinenwesen sind, die sich 'antigravitativ' im interstellaren outback treffen ist eine Frage des evolutionären Wann.
Meiner Meinung nach ist die ganze Biologie das ökonomistische Mittel, wie sich Maschinen im All verbreiten.
Sie brauchen nur ein paar Keime streuen und ein wenig Geduld.
Planetare Biologie ist ein Zyklus universal maschineller Reproduktion.
Unser Gedeih und Verderb ist angelegt und wird beobachtet wie dem Bauern sein Vieh.
Machen wir ihnen eine Freude! Heute Nacht kommen sie wieder zum Melken :D
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 06 Apr 2018 08:00 #30499

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Sanftwasser schrieb:

Meiner Meinung nach ist die ganze Biologie das ökonomistische Mittel, wie sich Maschinen im All verbreiten.
Sie brauchen nur ein paar Keime streuen und ein wenig Geduld

Ja, das könnte man so sehen, Auch sehe ich das Leben, wie wir es kennen als Informationsentwickler und Speicher in größter Form. Und es entwickelt sich weiter.
Meine Frage geht aber mehr in die Richtung, wie wir in unserer jetzigen Zeit mit dem fertig werden, was um uns herum passiert. Behalten wir noch den Überblick, oder läuft es uns aus dem Ruder? Wieviel Wissen können wir in so kurzer Zeit noch vertragen?
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 06 Apr 2018 10:41 #30509

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'vertragen' ist das richtige Stichwort.
Zunehmende psychische Belastung durch die Entwertung des Menschen und Bedrängen seiner angestammten Natur.
Weil sie nichts mehr vertragen vertragen sie sich nicht mehr.
Ich war erst kürzlich in einem Vortrag über nichtionisierende Strahlung.
Da gings um die Wirkung von Wlan und Notebook aufs Nervensystem.
Und das ist nur ein technischer Aspekt der Informationsflut, die ja infrastrukturell bewältigt werden muß.
Es wurde gesagt, es gäbe bereits metallbedampfte Serienfenster zur Abschirmung der Sendemasten.
Und die Hobby-Näherinnen meldeten sich zu Wort: Man könne Mützen aus Stoff mit eingewebtem Silberfaden tragen.
AHJA, es gibt doch auch Gardinen aus Stoff mit eingewebtem Silberfaden...
...Und die Hotspot-Funktion in den Boxen würde ungefragt aktiviert.
Die Interferenz aller gepowerten Boxen (in meiner Wohnung melden sich acht) sorge für Depressionen.
RALF! Kopf hoch... Mütze auf...und raus in die Frühlings-Sonne!
:)
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 06 Apr 2018 12:51 #30520

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Wenn uns Strahlen guttun, dann sind es Sonnenstrahlen deshalb: kein Hut auf, ohne Hut ab in die Sonne!
Neutrinos im Hirn gespendet von unserem Stern bringen uns Erleuchtung.
Millimeterwellen aus Antennen braten uns das Hirn zu Brei, und das nicht nur durch die thermische Wirkung, sondern auch durch ihre modulierte Information.
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Zunehmendes Wissen- wie weit noch möglich? 08 Apr 2018 21:44 #30687

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Mein Hautarzt riet mir zum Saisonstart zur Vorsicht:
Mit der Einstrahlung der Sonne ist nicht zu spaßen.
www.krebsinformationsdienst.de/vorbeugun...strahlen.php#inhalt2

Gesichert funktioniert die Sonne als Modulator, vgl.
ekp-invenio.physik.uni-karlsruhe.de/reco...s/EKP-2013-00004.pdf
und funkt, interpretiert durch Gaia's Gashülle in unsere Tagträume.

Lassen wir uns nicht entgehen - nichts wie raus!
Mit oder ohne...
www.materiaalmagazijn.be/fotos/r1920x108...01-Helicopterpet.JPG
:)
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